Start / Junge SÜD-TIROLER FREIHEIT / Dank an Schützenbund für Initiative gegen die Verherrlichung eines Völkermordes in Süd-Tirol

Dank an Schützenbund für Initiative gegen die Verherrlichung eines Völkermordes in Süd-Tirol

Alpini_Denkmal_200.jpgAls lobenswerte Initiative bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Aktion des Schützenbundes, welcher beim Äthiopischen Botschafter in Rom ein Dokument hinterlegt hat, in welchem die Verherrlichung des Völkermordes an den Äthiopiern, durch faschistische Relikte wie den „Kapuziner Wastl“, angeprangert wird.

 

Beim Genozid der Äthiopischen Bevölkerung, durch italienische Truppen, handelt es sich laut Genfer Protokoll eindeutig um ein Kriegsverbrechen und somit um Völkermord.
Es ist daher eine Schande, dass der italienische Staat bis heute nicht das Unrecht einsieht, dass er durch den gezielten Einsatz von Senfgas an der Bevölkerung in Äthiopien verübt hat, sondern im Gegenteil, den Völkermord an Tausenden unschuldigen Zivilisten, durch Straßennamen und Denkmäler wie den „Kapuziner Wastl“, auch noch glorifiziert.

Da der italienische Staat offenkundig nicht willens ist, sich von seiner verbrecherischen Vergangenheit zu distanzieren, ist es daher notwendig, Italien auf internationaler Ebene bloß zu stellen, was dem Schützenbund mit dieser Initiative mehr als gelungen ist.
Man darf gespannt darauf sein, wie Italien reagiert.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT erneuert in diesem Zusammenhang daher ihre Forderung, dass  die faschistischen Relikte in Süd-Tirol endlich entfernt werden, denn Glorifizierung eines Völkermordes, sowie die tägliche Beleidigung der Süd-Tiroler ist nicht länger akzeptabel.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 

Jetzt mitdiskutieren!

Kommentar hinzufügen

Diese E-Mail ist schon registriert. Bitte benutzen Sie Das Login-Formular oder geben Sie eine andere ein.

Sie haben nicht das korrekte Login oder Passwort eingegeben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

9 Kommentar(e)

Neueste zuerst
nach Bewertung Neueste zuerst Älteste zuerst
1

Ganz recht!
Freunde finden (zB die Äthiopier), ist ganz gut.

2

couronne5
Von den guten Taten der Alpini fällt mir gerade keine ein, habe mich auch nie mit ihnen befasst. Aber, sich mit Völkermorden zu brüsten ist nicht gerade die Stärke eines wahren "Heldens"..

3

An den lieben Schuetzenkameraden geht diesmal ein herzliches Vergelt's Gott!!!

4
Günther Morat

@ couronne5
"Sollten Sie auch Recht haben...", wie wäre es, sich selbst einmal dafür zu informieren und sich zu interessieren. Obiges besagt in keiner Weisse, dass Alpini nichts gutes getan haben. Vor allem waren/sind sie bei Katastropheneinsätzen immer an erster Stelle. Aber darum geht es hier ja nicht. Hier geht es um ein faschistisches Relikt, das trotz Sprengungen immer wieder vom Staat, der offensichtlich "den faschistischen Geist" nur so einhaucht, neu aufgestellt. Wäre schön, wenn der Staat diese Dinge endlich schleift und sich bei den Opfern entschuldigt....aber die Hoffnung stirbt zuletzt..

6

Alpinidenkmal, Div.Pusteria
Der neueste Themen-Beitrag beschäftigt sich mit den Kriegs- und Massenmordverbrechen des italienischen Faschismus auch in Äthiopien im Zweiten Weltkrieg. Es müsste jetzt endlich allen klar sein, für was und für welche Division der Alpini am fremden Boden gegen den klaren Willen der Mehrheit- und Urbevölkerung als eine Art zusätzliche Demütigung in Bruneck seinerzeit errichtet wurde!

7

Manche Forumteilnehmer verwechseln autistisch und permanent den Widerstand gegen postfaschistische Überbleibsel und gege Duce-Nostalgikervereine in Süd-Tirol durch die breiteste Bevölkerung mit Verständis der italienischen Kultur als solche. Die Süd-Tiroler haben nach Italien im eigenen Land nicht gerufen, ganz im Gegenteil! Die Geschichte ist nun mal da, so wie sie ist, und man kann sie nicht ändern. Man kann aber sehr wohl die Zukunft im Ungang miteinander konstruktiv und demokratiepolitisch kreativ verändern, indem man solche Relikte z.B. nicht mehr duldet. Bis andere "Denkmäler" in Süd-Tirol halbwegs an ideologischer Sprengkraft bemerkbar verlieren werden, z.B. Duce-Tempel in Bozen, wird es noch sehr viele Generationen brauchen und so lange wird dieses fragwürdige Erbe des Faschismus weiterhin die zwischenethnischen Beziehungen in Süd-Tirol permanent vergiften. Hat das Italien mit seiner Kulturnation ersten Ranges in der ganzen Welt wirklich notwendig, oder haben das nur die Duce-Nostalgiker in Süd-Tirol notwendig, dass diese "Denkmäler der Schande" immer noch nicht abgebaut werden und aus dem öffentlichen Leben endlich entfernt werden? Diese Nostalgiker des neuen "Imperium Romanum des Duce", die sich gerade in Süd-Tirol wie Fisch im Wasser fühlen, weil sie sonst selten in Italien so viel Raum bekommen wie in Alto Adige, sie haben für Süd-Tirol nicht übrig. Auch wenn wir heute in einem vereinten Europa leben, sie glauben in ihrem Wahn Italianità aus der längst vergangenen Zeit so gut wie es heute geht "verteidigen" zu müssen. Dass dieser an und für sich edler Begriff und Gedanke, der alle Italiener aber nicht alle Süd-Tiroler verbindet, für die meisten Italiener heute einen anderen nämlich demokratischen Stellenwert hat, das kümmert sie wenig. Sie ziehen immer vor, was an Italien gut und edel war und immer sein wird, in den Dreck des Post-Faschismus zu zerren, und glauben damit gerade in Süd-Tirol damit Erfolg zu haben. In wirklichkeit bewirken sie nur noch Gegenteil von dem was sie sich vorgenommen haben. Um das Motto der STF zu zitieren, "Süd-Tirol ist nicht Italien", sprachlich, ethnisch und kulturell, die staatliche Zugehörigkeit verliert in der EU immer mehr an Bedeutung, daher umso mehr brauchen die Postfaschisten eine Daseinberechtigung in diesem Land. Die Menschenrechte und die Demokratie sorgen aber dafür, dass solche "Giftzähne" ungefärlich bleiben, aber sie müssten endlich entfernt werden, damit das Land Süd-Tirol gesundet und alle Sprachgruppen endlich miteinander so umgehen, wie man das in Europa dieser Jahre von allen erwarten würde.

8

"Divisione Pusteria"
...ist ein Name der allein aufgrund der über 400.000 Toten auf traurige Weise in die Geschichte eingegangen ist. Heute finden wir uns vor abgelehnten Ortsnamen-regelungen wieder, und sollen gerade jenen Namen als den einzigen offiziellen akzeptieren, unter welchem unsere Vorfahren von Faschisten in einen grausamen Feldzug mit ungleichen Waffen gezwungen wurden? Ich sage, dass diese Tragödie uns Südtirolern sogar verbietet, den italienischen Begriff "Pusteria" zu benutzen, zu dulden, ihn anstelle des deutschen unbelasteten Namens Pustertal offiziell gelten zu lassen, solange die den Genozid verherrlichenden Denkmäler und Namen (z.B. Amba Alagi) vor unseren Augen stehen.

9

Kapuziner Wastl
Sollten Sie auch Recht haben, denken Sie doch immer daran dass Alpini auch viel Gutes getan haben, auch für die Südtiroler.

P.S.:
Lieber Herr Knoll, oft sind ihre Argumente lächerlich und nur für einen Zweck gut: Hass.......