Volkspartei: Italienische Kandidaten- weg von Freiheitsgedanken
Dienstag, 17. Juli 2007
Image Die Diskussion in der SVP über die Öffnung der Kandidatenlisten für erklärte Italiener wertet der Bezirk Bozen der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT als gefährliche Entwicklung. Man wolle sich nicht in die Entscheidung der SVP einmischen, so Hans Bachmann, aber wenn die SVP das durchzieht, was sie mit Frau Artioli in Bozen begonnen hat, so verrät sie ihr eigenes Gründungsziel.

Kandidaten, die sich als Italiener erklären und zu Italien bekennen, können nicht das Freiheitsanliegen der Südtiroler vertreten, sie werden sich höchstens zur Autonomie bekennen, aber unter italienischem Hoheitszeichen.

Die SVP bindet Südtirol immer mehr an den Staat Italien, so Hans Bachmann, und das bedeutet auf lange Sicht, dass sie sich zusehends gegen das Freiheitsanliegen des Volkes stellt.

Dr. Hans Bachmann
17.07.2007


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Kommentare (3)
1. 18-07-2007 23:17
 
SVP - immer schon freiheitsfeindlich?
Die SVP war irgendwie ja immer schon eine freiheitsfeindliche Partei.. Auch schon in der Zeit der Freiheitskämpfer als man anstatt dem geforderten Los Von Rom, nur das Los Von Trient mit Autonomie als Ziel hatte und auch den Marsch auf Bozen verhinderte. Das Problem damals war aber leider das es nur die Partei der Südtiroler gab.
IP: 87.8.22.115
 
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2. 18-07-2007 15:11
 
SVP - immer schon freiheitsfeindlich?
Im Prinzip wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn auch Italiener Mitglied der SVP werden, sofern sie Parteistatut und Programm voll mittragen. Und da heisst es ganz klar, dass die SVP auf das Selbstbestimmungsrecht nicht verzichtet. Im Klartext bedeutet das die Rückkehr zum Vaterland Österreich als oberstes politisches Ziel. Wenn ein italienischsprachiger Mitbürger, der sich als Österreicher italienischer Muttersprache empfindet, dieses Ziel mitträgt, dann ist nichts dagegen einzuwenden. Schließlich war unser altes Österreich ein Vielvölkerstaat, und alle seine Völker lagen unserem Kaiser am Herzen, während Italien ein Nationalstaat ist, der immer noch der überholten Idee ein Staat-ein Volk anhängt. Ich möchte aber bezweifeln, ob diese Frau Artioli, sofern ihr das Parteistatut der SVP überhaupt bekannt ist, sich damit identifiziert.
IP: 87.15.111.251
 
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3. 17-07-2007 20:53
 
svp = minderheitenpartei??
das ist unsere liebe volkspartei längst nicht mehr...spätestens seit in bozen eine italienerin kandidiert hat und die svp in der regierung in rom mitpfuscht. 
oder gehören die italiener jetzt schon einer minderheit an? 
würde man den altfschisten zuhören, wäre das glatt zu glauben. es geht ihnen bei uns ja so schlecht und sie profitieren ja überhaupt nicht von der autonomie! 
 
also svp, nur weiter so, allerdings müsst ihr dann konsequenterweise euren listennamen ändern.  
 
klammert euch nur weiter an die schulter romsund werdet abhängig von ihr....sie wird es euch danken, dass ihr unsere heimat verkauft.
IP: 195.254.244.245
 
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