Südtiroler Heimatbund zum Trikolorevorfall in Villanders: Volle Solidarität
Dienstag, 7. Oktober 2008
Roland_Lang_Wahl_2008.jpgDer Südtiroler Heimatbund (SHB) spricht seinem Obmann Sepp Mitterhofer und dem Schützenhauptmann Hannes Rabensteiner seine volle Solidarität zu den Vorfällen beim 50 Jahr- Jubiläum der Schützenkompanie Villanders am 28. September und deren Folgen aus.

Roland Lang, Obmannstellvertreter des SHB, erinnert an die vielen Aussagen führender italienischer Politiker, die oftmals die Trikolore öffentlich beleidigten wie etwa Umberto Bossi, der im Juli 97 auf einer Versammlung sagte „Geben sie die Trikolore aufs Klo (Il tricolore lo metta al cesso)" oder im Juli 97 „Die Trikolore nehme ich, um mir den Arsch zu putzen (Il tricolore lo uso per pulirmi il culo)". Der Italiener Bossi verbrachte wegen dieser Aussagen keinen Tag im Gefängnis und zahlte auch keine Geldstrafen. Italienische Gesetze schützten ihn!

Es wehte die Trikolore vor der Kaserne, als Sepp Mitterhofer drinnen gepeinigt wurde: „ … Am meisten geschlagen wurde ich ins Gesicht, dass ich so verschwollen war, dass ich später nicht mehr den Mund aufbrachte zum Essen. …".

Die Trikolore weht in Südtirol gegen den Willen des angestammten Volkes, sie ist das Zeichen der Fremdbestimmung des südlichen Tirol. Deshalb hat sie bei einer Schützenveranstaltung nichts zu suchen!

Es bleibt abzuwarten, ob und welche Schritte gegenüber dem Denunzianten die SVP ergreifen wird!

Für den Südtiroler Heimatbund
Roland Lang


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Kommentare (6)
1. 10-10-2008 18:18
 
Verbannung der Trikolore
Die Trikolore hat in Süd-Tirol nichts verloren. 
 
Süd-Tirol ist Tirol und nicht Italien. Die Süd-Tiroler sind auch keine Kriegsbeute und deshalb brauchen wir auch keine Trikolore.
 
Süd-Tiroler
2. 08-10-2008 23:42
 
Verbannung der Trikolore
Die Trikolore wurde aus ganz andere Gründe ausgehängt, die gesetzlich vorgeschriebern sind und mit dem Schützenfest überhaupt nicht in Verbindung stehen. Hätten die Schützen ihre Feier eine Woche früher abgehalten, wäre mit gewissheit keine Trikolore zu sehen gewesen.
 
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3. 08-10-2008 08:38
 
Verbannung der Trikolore
Sehr geehrter Herr Lang, der Begriff "Denunziant" wird heutzutage zu recht immer in Verbindung mit unheilvollen Zeiten gebracht. Es wäre ratsam auf einer gewissen Wortwahl zu verzichten. 
Beste Grüße
 
Leeroy
4. 07-10-2008 20:25
 
Anfrage
Wie kann es sein, daß die Regierung in Rom weiterhin so handeln kann mit seinen Knechten. Wir in der ehemaligen DDR haben es auch geschafft und hier waren die Sowjet an der Führung und mußten klein beigeben. So sind doch bestimmt auch die paar mutigen Italiener zur Ordnung zu rufen, da ja doch ganz Europa zusehen würde, was diese Herren sich dann so leisten. Ich verstehe bis heute nicht was doch so alte Ärsche damals um Paris und Trianon sich dabei gedacht hatte, als die Teilung von Tirol festgelegt wurde, bestimmt das gleiche, wie 1945 in Potsdam, garnichts, sondern nur dumm geredet und nicht überlegt.
 
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5. 07-10-2008 14:31
 
Anfrage
Gscheida a weissis Hemat auheng aswie dei grien weiss ruate Pfuat!
 
Max
6. 07-10-2008 14:01
 
Provokation
Bei einem Schützenfest die Trikolore auszuhängen ist eine reine Provokation und ich hätte sie persönlich auch abgenommen. Oder was würden wohl die Italiener sagen wenn wir bei ihrem Faschistentempel in Bozen die Tiroler Fahne hissen?! Die würde wohl nicht lange hängen und ich bezweifle ob jemand dafür bestraft würde der diese entfernt, der würde wohl eher noch eine Medaille erhalten. Aber das kennen wir ja schon, alles was mit Tirol zu tun hat wird sofort verfolgt und bestraft, in Bozen wird nicht mal jemand bestraft der mit den Duce-Fahnen herumläuft. Und mir will jemand erklären dass die Italiener sich vom faschistischen Gedanken entfernt haben??!!
 
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