Forza Italia: "SÜD-TIROLER FREIHEIT soll verboten werden"
Samstag, 14. Juli 2007
Image Als beispielhaft für das kolonialistische und imperialistische Verhalten Italiens gegenüber Süd-Tirol, bezeichnet Sven Knoll, Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, die Forderung von Forza Italia, die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT verbieten zu lassen und deren Mitglieder wegen Hochverrates und Verunglimpfung der Verfassung vor Gericht zu zerren.

Anlass für diese Forderung ist das Plakat der SÜD-TIROLER FREIHEIT mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!“, das in den kommenden 14 Tagen in ganz Süd-Tirol plakatiert wird.

Mit dieser Plakataktion soll die Süd-Tiroler Bevölkerung angeregt werden, sich der eigenen Identität zu besinnen, es soll damit aber auch all jenen Kräften entgegenwirkt werden, die tagtäglich darum bemüht sind, Süd-Tirol langfristig zu italienisieren.

Offensichtlich verkraftet es Italien noch immer nicht, dass in Süd-Tirol Menschen leben, die sich nicht mit der Fremdbestimmung abgefunden haben und das Recht auf Selbstbestimmung einfordert.

Das Recht auf Selbstbestimmung ist in Artikel 1 der Menschenrechtspakte verankert und auch die freie Meinungsäußerung zählt zu den Grundrechten eines demokratischen Staates.

Wenn die Ausübung dieser Rechte für Italien aber eine Straftat darstellen, so zeugt dies von der undemokratischen Rechtslage, die Italien zu einem Unrechtsstaat machen, da dessen Gesetze noch immer vom Geist des Faschismus beseelt sind.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT sieht jedweden Interventionen und Verfolgungen aus Rom jedenfalls gelassen entgegen.

Wir fühlen uns weder Italien noch der italienischen Verfassung verpflichtet und werden uns daher mit Sicherheit nicht verbieten lassen, das Selbstbestimmungsrecht auch weiterhin vehement einzufordern, so Sven Knoll.

Der Süd-Tiroler Bevölkerung wird mit dieser politischen Verfolgungsjagd gegen die SÜD-TIROLER FREIHEIT aber eindrucksvoll vor Augen geführt, was wir von Italien zu erwarten haben.

Dies war nämlich erst ein kleiner Vorgeschmack auf das, was mit Süd-Tirol passieren wird, wenn in absehbarer Zukunft die Rechtsparteien um Forza Italia wieder an die Macht kommen.

Je früher wir uns daher von Italien verabschieden, umso besser ist dies für unsere Zukunft!

Sven Knoll,
Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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Kommentare (21)
1. 21-12-2007 18:58
 
Wir deutschen Südtirol-Fans fühlen mit Euch und wünschen Euch viel Kraft und Ausdauer. Freiheit für Südtirol!!!!
IP: 88.67.53.37
 
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2. 22-07-2007 22:37
 
???
Mich wunderts ehrlich gesagt auch,dass frau Klotz sich zu so einer Aktion hinreissen lässt?? 
Herr sven Knoll scheint wohl Werbung für sich zu machen?  
Ich hab hier in Sulden noch keines dieser Plakate gesehen;...ehrlich gesagt,wir wollen und brauchn hier auch keine ! 
Cornelia Knoll 
Sulden
IP: 195.254.226.30
 
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3. 19-07-2007 11:18
 
???
Lieber Herr Werner! Ich kenne in groben Zügen die Ausführungen von Renner und Bauer in diesen von Ihnen angeführten Bereichen der Politik. Der Austromarxismus ist aber sicherlich nicht in den Jahren 1938 oder 1945 ideologisch stehengeblieben, sondern er hat sich permanent bis zum heutigen Tag weiterentwickelt. Einem Austomarxisten neueren Datums vorzuschlagen, er möge auf seine österreichisch-patriotische Gesinnung verzichten, hätte nicht in den 20-er Jahren aber vor allem in den letzen 60-70 Jahren einem Versuch gegliechen, er möge sich als "Sklavenhändler" betätigen oder so etwas ähnliches. Sie behaupten ein engagierter Linker in Südtirol zu sein. Gerade daran kränkelt meiner Meinung nach die politische Kultur in diesem Land, da es eben fast keine echte grössere ernstzunehmende Linkspartei hier gibt oder neben der SVP geben darf. Die Grünen haben andere Ziele als z.B. klassische Sozialdemokratie. Die SVP glaubt auch diese Wählerschaft der Arbeitnehmer zu vertreten, was man auch einmal ideologisch einer gründlichen Prüfung unterziehen sollte. Ich bin kein Linker, ich würde es aber trotzdem für begrüssenswert halten, wenn auch die SPÖ aus Österreich ein Pendant hier in Südtirol einmal bekommen würde. Ich bin sicher, dass so eine Partei mit der Zeit viele Wähler aus dem Lager der Arbeitnehmer und der Linken gewinnen könnte und dass diese neue Partei unter dem Arbeitstittel "SP-Südtirol" ohne viel Nachzudenken und ohne wenn und aber zum Prinzip der Selbstbestimmung des Landes und seiner südtirolerisch-österreichisch ethnischen Herkunft stehen würde. Ich erinnere Sie auch in diesem Zusammenhang an einen grossen österreichischen Sozialdemokraten und Anhänger des Austromarxismus (wenn ich mich nicht irre), SPÖ-Bundeskanzler und Aussenminister und für Südtirol sehr verdienten österr. Politiker Dr. Bruno Kreisky. Er hat sich unermüdlich, solange er lebte und noch konnte in seiner Partei in Österreich und in der Welt für diese Volksgruppen und Völker eingesetzt, denen man die Selbstbestimmung vorenthalten hat und weiterhin vorenthält, wie die Südtiroler oder die Palästinenser. Ohne die Rolle Kreiskys in den 60-er Jahren wäre die heutige Autonomie überhapt nicht vorstellbar, bzw. seine permanente Beschäftigung mit der Südtirolfrage, vor allem als Regierungsmitglied in Wien, hat ihn und seine Parteifreunde für die Sache der PLO und der Palästinenser sehr sensibilisiert. Der heutige Bundeskanzler der Republik Österreich, Dr. Alfred Gusenbauer gilt ebenfalls als grosser Freund der Südtiroler Interessen im Vaterland. Sollte er im November 2007 nach Südtirol kommen, dann könnten Sie sich unter Umständen mit ihm in einem Diskurs über das Österreichertum und Austromarxismus in Südtirol unterhalten. Ich bin kein Linker und muss mir daher den Kopf darüber nicht zerbrechen, aber eines ist für mich ganz klar. Südtirol würde eine neue starke Südtiroler Sozialdemokratie brauchen, die dieses Land in der Selbstbestimmungsfrage glaubwürdig vertreten würde. Diese neue Bewegung könnten nur begabte und kluge Menschen aufbauen und führen, die davon etwas verstehen. Stattdessen verzettelt man sich in Nebenschauplätzen und Ideen, die in dieser Form kaum Chancen auf Erfolg haben, oder glauben Sie wirklich, dass Italien jemals dem Ansinnen der Brennerbasisdemokratie einer Südtiroler Eigenstaatlichkeit zustimmen würde? Diese Selbstbestimmung hat nur eine Chance auf Verwirklichung im einem langwierigen politischen Evaluationsprozess auf der europäischen Ebene und in einer engen Zusammenarbeit und Absprache zwischen Rom Bozen und Wien, vieleicht noch Innsbruck. Den wichtigsten Teil müssten aber die Südtiroler selber friedlich und demokratisch dazu beitragen. Wenn Sie schon persönlich die Selbstbestimmung Südtirols im Austomarxismus als politische Bewegung vertreten, dann holen Sie sich bitte bald Hilfe und Rat von den österr. Sozialdemokraten oder Austromarxisten und ich bin mir ganz sicher, dass dies in bester Südtirol Kreisky-Tradition mehr an Möglichkeiten für die Selbstbestimmung für das Land bedeuten und zeitigen würde. Es wäre für viele auch eine hervorragende Perspektive einer politischen Karriere und zwar für die Menschen, die sich auf der linken Seite für die Selbstbestimmung eisetzten wollten. Das gilt auch für alle anderen Parteien in Südtirol, die neue passionierte und begabte Politiker brauchen. Vorausgesetzt sie haben an neuen Orientierungen der Selbstbestimmung etwas innovatives für die Menschen hier zu bieten.
IP: 195.3.113.172
 
Markus
4. 19-07-2007 07:23
 
Sudtirolo statt Südtirol
@ Tirolensis. Wenn nicht auf der Seite der BBB, so können Sie mir gerne hier antworten. 
Habe ich Sie richtig verstanden: Das Wählen der SVP sei ein Beleg für das Tirolertum bzw. die Rückkehr zu Österreich? 
 
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=736#comment-2975 
 
Wenn Gutmensch bedeuten soll, dass ich für ein "diskursives Sudtirolo" eintrete, also für einen intensiven inneren Diskussionsprozess, der aus allen BewohnerInnen Sudtirolesi macht, dann bekenne ich mich gern zu diesem Begriff. 
 
Der alternative Politikbegriff wäre die Konstruktion eines Freund-Feind-Schemas, das ich ablehne. 
 
@ Markus. Lesen Sie bitte Karl Renner und seine Ausführungen zur Kulturautonomie. Könnte mir durchaus ein rennersches unabhängiges Gesamtsudtirolo vorstellen. Bauer sieht Nationen als Ergebnis gemeinsamer Geschichte, nicht aus "objektiven" Gegebenheiten. Mit den italienischen Sudtirolesi haben wir seit 90 Jahren eine gemeinsame Geschichte, prägend für die heutigen Generationen. Aber es freut mich, wenn Sie sich mit den Aussagen des Austromarxismus zu den Nationalitätenfragen beschäftigen.
IP: 84.18.145.161
 
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5. 18-07-2007 15:39
 
Austromarxist ??!!
Lieber Werner !  
Erstens einmal danke für dein Outing , es war aber unschwer zu erraten aus welcher Reichshälfte du kommst , und ich sage dir bewusst Reichshälfte , denn was die Rechten nicht bekamen haben sich die Linken genommen . 
Du brauchst hier nicht dieses theatralische Gehabe an den Tag legen betreff einer gleichzeitigen Nennung der Hofrätin und des Sven Knoll , an dem sie wohl eindeutig mehr Freude hätte als an jenen die ständig die Heimat beleidigenden linken Gutmenschen . Toleranz ja , aber nicht einseitig , lieber Werner , und das ist eine Schwäche von Euch Gutmenschen . Ich habe mir diese "brennerbasisdemokratie" angesehen , da das wort an sich schon relativ viel Phanstasie benötigt um dieses zu definieren , aber dann dieses dreisprachige Emblem mit einer verräterischen Aussage das war mir zuviel und ich bin ausgestiegen . Tut mir leid , aber das brauch ich nicht mehr , schon gar nicht von einen Tiroler .
IP: 62.47.200.11
 
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6. 18-07-2007 11:23
 
Austromarxist ??!!
Herr Werner Pramstrahler, sind Sie sicher, dass Sie wirklich ein Austromarxist sind? Wenn ja, dann verstehe ich überhaupt nicht, warum Sie mit dem Vaterland der Südtiroler, Österreich so grob in Ihren Beiträgen umgehen. Das Vaterland ist weder links oder rechts, sondern für alle immer da gewesen, auch in der Zukunft. Haben Sie schon vergessen, dass es gerade die Austromarxisten und Kommunisten, sowie komischerweise die Monarchisten waren, die in der I. Österr. Republik bis 1938 die glühendsten Vertreter des Österreich-Patriotismus in diesem Land, aber auch in Südtirol gewesen sind? Dieses Lager ist seiner Haltung bis Heute treu geblieben und bekennt sich ohne wenn und aber zu diesem Land, zur Österr. Nation und seinen Minderheiten im Ausland, vor allem in Südtirol auf der Grundlage des Selbstbestimmungsprinzips der Völker. Sehr viele Menschen aus diesem politischen Lager haben für ihre Haltung in der Zeit der grössten Unterdrückung bis 1945 mit KZ und oft genug mit ihrem eigenen Leben dafür bezahlen müssen. Bitte vergessen Sie das nicht, wenn Sie schon ein Austromarxist sein wollen! Ich bin kein Linker, ich befinde mich rechts von der politischen Mitte und bin auch in meinen Meinungen in der besten österreichischen Tradition liberal und tolerant gegenüber den Andersdenkenden. Es fällt mir aber schwer Ihre politische Haltung nachzuvollziehen, es sei denn ich habe Sie vieleicht nicht richtig verstanden und Sie sind doch ein Austromarxist, der die Selbstbestimmung Südtirols und seiner Österreichischen 3/4 Bevölkerungmehrheit befürwortet und sein Vaterland nicht in Italien, nicht in einem neuen Staat Südtirol, sondern in Österreich sieht. Auf den neueren Sprachen- und Völkerkarten werden die Südtiroler eindeutig den Österreichern zugerechnet und zwar subsumiert unter der Bezeichnung "Österreichisch-Deutsch und Österreicher". Sie erwecken bei mir den Eindruck, dass Sie eine neue Südtiroler, Vintschgauer oder Pustertaler Nation begründen wollen. Wenn es dem nicht so wäre, dann überlegen Sie bitte, ob Sie diesen Begriff des Austromarxismus als politische Orientierungshilfe zu Ihrer Weltanschauung in Ihren Beiträgen glaubwürdig verwenden können.Sie scheinen ein intelligenter Mensch zu sein, dann bitte verwenden Sie Ihre Fähigkeiten konstruktiv, im Sinne einer Selbstbestimmung für alle Südtiroler und verzetteln Sie sich nicht in Nebenschauplätze, die in diesem Land politisch überhaupt nicht tragfähig sind. Der von Ihnen bemühte Austromarxismus kennt nur ein Vaterland und nur eine ungeteilte, selbstbestimmte Österreichische Nation. Jeder kann sich auch in Südtirol aus freien Stücken entscheiden, ob man dazu gehören will, was man bei der von Italien aufgezwungenen Staatszugehörigkeit nicht behaupten kann.
IP: 195.3.113.177
 
Markus
7. 18-07-2007 05:56
 
Ergänzung
@ Tirolensis 
Sie sind mir noch die Antwort auf www.brennerbasisdemokratie.eu schuldig geblieben. 
@ Michl 
Ich erlaube mir, auch Sie auf die Seite der Brennerbasisdemokratie einzuladen. Dort finden Sie "unsere" Thesen ausformuliert. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
Werner Pramstrahler
IP: 84.18.145.161
 
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8. 18-07-2007 05:53
 
Ergänzung
Sehr geehrte nur an eueren IPs benennbare Herren (oder Damen), 
 
ja, ich bin bekennender Austromarxist, arbeite u.a. für österreichische Einrichtungen, habe Kooperationspartner in Wien und Ibk... Ich denke, ich weiß sehr wohl, was in Österreich diskutiert wird. 
Die Frau Hofrat war eine Konservative mit liberalem Einschlag, die sehr wohl andere Meinungen respektiert hat. Die Debatten über den Austrofaschismus, den italienischen Faschismus und die Reaktion der Südtiroler auf diese Herrschaftsformen waren sehr interessant; sie hat uns Linke immer zum Nachdenken und zur Präzisierung unserer Thesen angeregt. Ihr Tod ist der Verlust einer mahnenden Stimme. 
 
Dass Herr Knoll sich politisch zu positionieren versucht, dürfte klar sein. Auf ihn gestoßen bin ich durch eine Broschüre, in der Daten reproduziert wurden, an deren Zustandekommen ich beteiligt war. Wenn es um Löhne, Einkommen, Sozialleistungen, einen Vergleich des österreichischen mit dem italienischen Sozialstaat geht, kann ich die sachlichen Argumente nicht nachvollziehen. Ich kann nur hoffen, dass auf anderen Politikfeldern mehr Sachverstand waltet. 
 
Eigentlich tut es mir weh, die Frau Hofrat im selben Post wie Herrn Knoll nennen zu müssen. 
 
Werner Pramstrahler
IP: 84.18.145.161
 
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9. 17-07-2007 20:23
 
Ergänzung
Hat der ultralinke Werner eine KNOLLenphobie? Anders kann ich mir seine Argumente in seinem letztem Mail nicht erklären....
IP: 217.125.47.75
 
Unterstützer
10. 17-07-2007 17:02
 
Völkerrechstwidrig !
Lieber Werner ! 
1. Wagen sie es ja nicht , einer gewissen Hofrätin , und ich weiss wen sie meinen , zu unterstellen dass sie die Annexion Südtirols als NICHT völkerrechtswidrig bezeichnet hat . Es ist in grössten Maße völkerrechtswidrig . Südtirol wurde nicht im Krieg besetzt sondern im Waffenruhestand , der von den Italienern einseitig nicht eingehalten wurde .  
2. hat ein US-Präsident Thomas Woodrow Wilson noch vor den Friedensverhandlungen erklärt , dass er es nicht zulassen werde dass zwischen einen Volk eine willkürliche Grenze gezogen wird .  
Ein Beweis mehr dass dies eine Unrechtsgrenze ist , auch völkerechtswidrig !!! . Mit Sicherheit glaube ich Dir aber nicht dass die verstorbene Hofrätin Viktoria Stadlmayr diese Ansicht vertreten hat . 
Und scheinbar bemerkst Du gar nicht was in Österreich und Tirol diskutiert wird , und die Nazikeule ist immer dann ein willkommenes Argument , wenn einem die Antworten ausgehen .............. 
UND ES wird dir nicht gelingen einen Sven Knoll gegen die Eva Klotz auszuspielen . Das ist zu durchsichtig von dir , eher zu dumpf was du hier treibst ! . 
Eva Klotz und die Südtiroler Freiheit geht einen hervorragenden Weg und wird auch durch solche Versuche nicht gestoppt werden .
IP: 62.47.214.217
 
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11. 17-07-2007 08:00
 
Die Zukunft
Lieber Werner, 
 
Natürlich sind es rückwärtsgewandte Diskussionen, wenn wir hier über die Annexion von 1918, also geschichtliche Fakten, sprechen. Nur soll hier nicht von den historischen Fakten die Rede sein, sondern von der anhaltenden, gegenwärtigen politischen Situation in Südtirol, wo eine imperialistisch gezogene Grenze weiterhin aufrecht ist (mit oder ohne Schranke am Brenner) und die freie Wahl der Staatenzugehörigkeit verhindert. Die Rede ist also von der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft, eine andere Zukunft. Das sind absolut vorwärtsgewandte Ansichten, weil sie nicht aufgrund der alten Geschichten, sondern der heutigen ethnischen Realität aufkommen. Gäbe es heute nämlich keine Deutschen mehr südlich des Brenners, bräuchte man auch nicht über dieses historische Unrechtsgrenze zu streiten…
IP: 193.205.203.171
 
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12. 17-07-2007 06:02
 
Die Zukunft
Sehr geehrter Herr IP 62.47.225.236! 
 
Wenn Sie wüssten, bei wem ich meine Prüfung aus Geschichte des Südtirol-Problems abgelegt habe: bei niemandem geringer als bei der liebenswerten und liberalen Frau Hofrat! Es besteht kein Zweifel an der Tatsache, dass das Gebiet südlich des Brenners von Italien besetzt worden ist - übrigens nicht völkerrechtswidrig, wie Dilettanten des Völkerrechts betonen. Aber das sind rückwärtsgewandte Diskussionen, die sicherlich aus historischer Perspektive interessant sind. Sie in Österreicher diskutieren ja auch nicht unablässig über Julirevolte, Justizpalastbrand und Austrofaschismus. 
Vielleicht verfolgen die Diskussionen auf www.brennerbasisdemokratie.eu mit dem Motto: Neighter Italy. Nor Austria.  
 
In den letzten Tagen habe ich mehrmals die Heimseite der SF besucht und konstatiere, dass sich hier offensichtlich jemand für die kommenden Landtagswahlen positionieren wird. Frau Klotz - die ich persönlich respektiere - soll sich vorsehen. Ein junger karriereorientierter Mann ...
IP: 84.18.145.161
 
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13. 16-07-2007 17:26
 
usurpieren ??
Werner Pramstrahler hat eine gegenteilige Meinung , die es gilt zu respektieren , wenn es bei auch weiten nicht die meinige ist . 
Aber wenn er schon so mit Vorliebe das Wort "usurpieren" verwendet , das ich mit -unrechtmässig aneignen- definiere, sollte er hinterfragen wer eigentlich mit der Usurpation begonnen hat , und sich der Geschichte Tirols befassen , dann weiss er was Ettore Tolomei , einer der widerlichsten Geschichtsverfälscher im 20 Jahrhundert , getan hat . Denn bei Tolomei trifft diese Bezeichnung völlig zu . 
Die Verwendung der Österr. Flagge ist legitim , auch die Feststellung der Aussage , SÜDTIROL IST NICHT ITALIEN , ist historisch und ethnisch vollkommen korrekt . Die Aussag von Werner Pramstrahler deckt sich aber inhaltlich mit vielen Argumenten , die die Faschisten verwenden . Damit hat er sich aber ein peinliches Eigentor geschossen . Die mehr als 1000 jährige Geschichte Tirols beweist aber die Einheit Tirols , darauf hinzuweisen ist aber auch ein Recht , auf das wir Tiroler nie verzichten sollen !! . Herr Pramstrahler , sie sollten wirklich Geschichte lernen. Wir brauchen keine Reichsflagge , aber eine Tiroler Flagge , die nicht durch eine Unrechtsgrenze geteilt ist . Sie können es halten wie sie wollen , aber eine Mehrheit der Südtiroler erreichen sie dabei sicher nicht . das sagt ihnen Nordtiroler , der den südlichen Tiroler Landesteil über alles liebt .
IP: 62.47.225.236
 
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14. 16-07-2007 14:15
 
Südtiroler Freiheit
Ich glaube, dass dieses Einschreiten von FORZA ITALIA ein weiterer Beweiß dafür ist, dass die Aktionen der SÜDTIROLER FREIHEIT absolut konstruktiv sind und Früchte tragen können. Man muss die Leute einfach wachrütteln. Wie oft hört man Sprüche wie: "itz woll, es get ins jo guit dou..."; "hear au zi spinn du fanatischo schütze..."; usw. Auch wenn es heute die typische radikale Italianisierung, die wir aus den Geschichtsbücher kennen (die meisten offenbar leider nicht) nicht mehr gibt, ist es meines Erachtens nach bereits 5 vor Zwölf! Es kanns ja nicht sein, dass man einen Österreicher als einen "Strietzen" oder "Hinterwäldler" bezeichnet und sich beim Einkaufen in Österreich extra gut fühlen muss, weil man halt Italiener ist. Ja, so weit ist es schon, dass wir uns über unsere einstige Heimat lustig machen und verspotten. Ganz zu schweigen von der riesigen Ansammlung der erdenklichsten italienischen Schmimpfworte, die wir nur zu gerne in unsere kleine Wortschatzkiste sperren. Man muss sich das mal so langsam durch den kopf gehen lassen: Wir sprechen österreichisch (Kindergarten, Schule usw.); wir gehen gerne auf traditionelle Feste, haben viele ehrenamtliche Vereine wie Feuerwehr, Musikkapelle... . Und trotzdem ziehen wir einen Staat vor, der unseren Groß- und Urgroßvätern die Sprache und Kultur VERBOTEN hat und diejenigen grausam GEFOLTERT und UMGEBRACHT hat, die sich für ihre und auch unsere Freiheit mit ganzer Kraft eingesetzt haben. An dieser Stelle werden einige natürlich sagen: "Das war alles früher, heute ist alles ganz anders, man muss mit der Zeit gehen". Finde ich auch!!! Man muss mit der Zeit gehen und endlich Schluss machen mit dem ganzen Unrecht! Die Autonomie haben wir ja auch nur durch die sog. Südtirol Aktivisten erlangt. Da muss man doch froh sein, dass es heute gewaltfreie Projekte wie die der SÜDTIROLER FREIHEIT gibt.  
 
Nebenbei frag ich mich sowieso wieso es Italien eigentlich nötig hat, sich auf so ein tiefes Niveau zu begeben und sich an jedes faschistische Übrigbleibsel klammern muss. Meiner Meinung nach ist dies ein Armutszeugnis einer Nation, die sich in Sachen Kunst, Musik, Mode, Essen ... wirklich nicht zu verstecken braucht. 
 
Zum Abschluss: 
Ich bin froh, dass es noch Leute wie die der Südtiroler Freiheit gibt - Leute, die ehrliche und richtige Werte schätzen. Ich bin richtig stolz drauf ein Tiroler zu sein und bin in meinem Herzen ein Österreicher, auch wenn ich seit meiner Geburt auf dem Papier ein italienischer Staatsbürger bin. 
 
Alles Gute und viel Erfolg für Eure Arbeit und Eure Projekte!
IP: 217.199.20.50
 
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15. 16-07-2007 12:50
 
Wer es mit der Angst zu tun bekommt?
Jede/r anständige Gesamtsüdtiroler/in! 
In den vergangen Jahren habe ich mich nur noch einmal wirklich geschämt, Südtiroler zu sein: während der Aktion Grenzfeuer. Es ist ernüchternd, dass eine doch akademisch gebildete Frau wie Frau Klotz einer solchen Aktion zustimmen kann. Jede Form der Änderung des Status quo kann nur durch Dialog mit den "Anderen" entstehen: den italienischen Südtirolern, den Ladinern, der überwiegenden Mehrzahl der deutschsprachigen SüdtirolerInnen, die diese Aktion ablehnen. Die Plakataktion ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und wird den von Ihnen (sowie der Union und den Freiheitlichen) in unberechtiger Weise usurpierten Begiff der Selbstbestimmung in Südtirol nur noch mehr diskreditieren. 
Zudem ist es eine Respektlosgikeit Österreichs, die hier betrieben wird, indem in zweifelhafter Weise die Farbkombination rot-weiß-rot für eine Aktion genutzt wird, die gänzlich unkonstruktiv ist, weil sie nur dazu dienen kann, den italienischen Pendands der "Südtiroler Freiheit" (schon wieder eine Begriffsusurpation!) Legitimität zu verschaffen. Wenn schon, denn schon: Wie der Applaus aus der ´"richtigen Ecke" zeigt ("Von der Maas bis an die Memel"), wäre es angemessener, die "Reichsflagge" zu nutzen. 
 
Mit unfreundlichen Grüßen 
 
Werner Pramstrahler
IP: 84.18.145.161
 
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16. 15-07-2007 20:17
 
Gut so...
... die Faschisten bekommen es mit der Angst zu tun! Ein Tirol!
IP: 212.183.50.35
 
Philipp
17. 15-07-2007 11:18
 
Gut so...
Das Volk ist mit euch, denn ihr sprecht die längst überfällige Wahrheit. Tirol isch lai uans...a landl a daitsches a kluans
IP: 87.0.23.156
 
Elli
18. 15-07-2007 02:03
 
Solidarität mit Frau Dr. Klotz
HABT KEINE ANGST:Dem permanenten Unrecht der Tiroler Teilung muss man sich entschieden mit friedlichen Mitteln entgegenstellen. Die politische Haltung zu dieser Frage der STF müsste allen postfaschistischen Gespenstern in Italien bekannt sein. Die Plakate bringen eine alte Botschaft in neuer Form. Ihr macht mit der Plakataktion alles richtig. Sollte Italien wieder die Hand gegen die wenigen Idealisten hier erheben, dann wird die ganze Welt sehen, was das für ein Staat ist, der alle möglichen Menschenrechtkonventionen unterschreibt, aber daran sollten sich bitte schön die anderen halten, nicht die Italianini! VERGISST NICHT, WIR LEBEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION IM JAHR 2007!!!! EUROPA SCHAUT SÜDTIROL UND ITALIEN ZU, AUCH WENN MAN GLAUBT, DAS WÄRE NICHT SO! Alle Wege führen Heute nicht nach Rom, sondern nach Brüssel, Strasbourg oder zur UNO! Einmal wollte diese "italienische Demokratie" in den 60er Jahren den Vater der Frau Dr. Klotz ermorden, Heute würde man gerne dieser couragierten Politikerin den Mund verbitten, weil sie nur das sagt, was fast alle Menschen Tiroler Herkunft in ihrem eigenen fernbestimmten Land über die Frage der Selbstbestimmung Südtirols denken. Es ist wirklich eine wahre italienische Heldentat über wehrlose Menschen herzufallen und permanent zu versuchen, sie in einem "Liebeswürgegriff" zum Italienpatriotismus zu erziehen. Das ist Italien in den letzten 89 Jahren nicht einmal ansatzweise gelungen und dies bleibt auch so in der Zukunft. Italien war nie und wird nie unsere Heimat werden!!! Unsere Heimat ist Ein Tirol und unser Vaterland ist Österreich. Genau das ist auf diesem Plakat zu lesen und zu sehen! Die Wahrheit tut weh, aber diese Wahrheit ist allen in Italien zumutbar und seit der völkerrechtwidrigen Annexion dieses Landes bekannt. Frau Dr. Klotz sagt mit ihrer Plakataktion nichts neues. Süd-Tirol ist nicht Italien, auch wenn es Heute gegen den erklärten Willen der Bevölkerung zu diesem Staat gehört. Staaten kommen und gehen, die Heimat bleibt und diese muss man zu jeder Zeit mit Mut mit vorhandenen Möglichkeiten verteidigen. Fra Dr. Eva Klotz beweist sogar einen Heldenmut und das als eine mutige und politisch engagierte Politikerin bereits seit vielen Jahrzehnten. Sie ist sogar die Verkörperung der Südtiroler Selbstbestimmung in Person! Das ganze Land und Volk Südtirols, unabhängig von der politischen Orientierung, müsste sich schützend vor die Frau Landtagabgeordnete stellen, sollte sie wirklich von Italien bedroht werden. Der Vergleich der STF mit Batasuna im Baskenland in Spanien ist absurd. Dieser Freiheitskampf der Südtiroler ist friedlich und demokratisch. Dazu kommt noch die Schutzmacht des Vaterlandes Österreich für Südtirol. Bei Übergriffen gegen Südtiroler wird sich die Weltöffentlichkeit mit dieser Problematik zum wiederholten mal beschäftigen müssen. Ich hoffe, dass Italien aus dem serbischen Beispiel der 90-er Jahre in seiner Südtirolpolitik etwas dazugelernt hat. Wir werden es in dieser konkreten Frage bald wissen. BITTE VERGISST NICHT, FRAU DR: KLOTZ TUT DAS FÜR UNS ALLE, damit wir alle einmal in Südtirol und im Bundesland Tirol eine Perspektive für eine selbstbestimmte freie Zukunft unserer Tiroler Heimat erhalten! Das Recht auf die eigene Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht, das der Staat Italien den Menschen hier seit 1918 bis 2007 verweigert, wie lange noch?
IP: 195.3.113.172
 
Markus
19. 14-07-2007 21:28
 
Süd-Tirol ist nicht Italien!
Die Postfaschisten wollen die Südtiroler Freiheit anzeigen.. Wofür denn? Weil man die Wahrheit sagt.. Wäre Italien ein fairer und sauberer Staat so würde er den Südtirolern nicht die Wahrheit verschweigen aber Italien ist anscheinend das Gegenteil! Ich hoffe die Plakate werden schnellstmöglichst aufgehängt um den Postfaschisten von AN und Forza Italia eins auszuwischen. 
 
Es lebe das Vaterland Österreich!
IP: 87.14.1.224
 
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20. 14-07-2007 19:05
 
Democratia Forca Italia !!
Demokratie in Italien !  
Militär , Maschinengewehr und Folter . Und wenn es nicht reicht , ein paar gedungene Mörder . Das dünnste Buch ist wirklich das italienische Heldenbuch , wie die vielen Messer im Rücken ihrer Gegner beweisen ...... 
Sie müssen viel Angst vor Eva Klotz haben ! . Hoffentlich muss man nicht um sie Angst haben .
IP: 62.47.222.70
 
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21. 14-07-2007 18:41
 
die weissblume, die guite
ach die bianco: muss halt immer ihr dummes maul aufreissen. wie bei berlusca kommt eh nur immer müll heraus. soll sie bleiben in rom bei ihresgleichen und gefälligst die grenze bei salurn nicht mehr übertreten. denn müll haben wir bei uns eh schon genug! 
 
einfach nicht ernstnehmen solche menschen. 
 
ich frage mich nur was hochverrat an itlaien sein soll. hochverrat hat italien an seinen bündispartner 1915 begangen und hat als faustpfand südtirol und triest erhalten.  
 
ja, ja betrügen konnten sie schon immer gut. 
 
ich hoffe ich werde jetzt auch angeklagt, falls die dico mitliest.  
einfach lächerlich ist das!
IP: 195.254.244.118
 
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