Renten: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel
Donnerstag, 12. Juli 2007
ImageAls lächerliche Feigenblattaktion und „Watschn“ für die Senioren, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Ankündigung der italienischen Regierung, die Mindestrenten um 33 Euro erhöhen zu wollen.

Die Mindestrente beträgt durchschnittlich nur 412 Euro im Monat. Eine Erhöhung um 33 Euro ist dabei nicht einmal der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein.Als lächerliche Feigenblattaktion und „Watschn“ für die Senioren, bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Ankündigung der italienischen Regierung, die Mindestrenten um 33 Euro erhöhen zu wollen.

Mit knappen 450 Euro lasen sich die Lebenshaltungskosten, gerade in einem so teuren Land wie Süd-Tirol, nicht bestreiten.

Die Senioren im Bundesland Tirol bekommen im Vergleich dazu eine Mindestrente von fast 700 Euro im Monat.

Davon können die Senioren in Süd-Tirol nur träumen, obwohl sie ihr Leben lang gleich hart gearbeitet haben.

Jene Generation die durch ihre Arbeit den Wohlstand aufgebaut hat, den wir heute genießen, muss nun im Alter durch die Finger schauen und wird mit einem Almosen als Rente abgespeist, die zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist.

Am Beispiel der Renten sieht man, wie sehr Süd-Tirol auch wirtschaftlich unter der Zugehörigkeit zu Italien zu leiden hat.

Kein Land in Europa ist so hoch verschuldet wie Italien und treibt somit auch unsere Bürger in den Ruin. Die Senioren, aber auch die Jugend muss sich bewusst werden, dass sich Italien schon in naher Zukunft keine Renten mehr wird leisten können.

Die Frage lautet daher, wie lange wir es uns noch leisten können zu einem Staat zu gehören, der durch Misswirtschaft und Korruption immer weiter abwirtschaftet und langsam aber sicher den Status eines Entwicklungslandes einnimmt?

Sven Knoll,
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT und Gemeinderat in Schenna


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