Jugend – Italienisierung durch Sportveranstaltungen
Dienstag, 16. September 2008

fabian_kaser.jpgDer Bezirksjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Eisacktal/Wipptal, Fabian Kaser, reagiert mit Unverständnis auf die von der Süd-Tiroler Volksbank bzw. „bank4fun“ organisierten Veranstaltungsfahrt zum Fußball-Länderspiel Italien-Georgien, bei der die Jugendlichen dazu angeregt werden, die italienische Mannschaft anzufeuern.

 

Auf der Homepage der Volksbank wird diese Veranstaltung hoch angepriesen, und die Jugendlichen zum Mitfahren animiert.
Obgleich die Sportbegeisterung junger Menschen grundsätzlich als positiv zu bewerten ist, sind derartige Veranstaltungsfahrten dennoch nicht unproblematisch, da den jungen Süd-Tirolern durch das Anfeuern der italienischen Mannschaft die unterschwellige Botschaft vermittelt wird, dass sie selbst Italiener seien.

Durch derartige Sport-Veranstaltungsfahrten wird in der Süd-Tiroler Jugend eine emotionale Identifikation mit Italien gefördert, die letztlich zur völligen Italienisierung führt, so Fabian Kaser.

Es wäre daher sinnvoller, der Jugend eine Sportbegeisterung zu vermitteln, die nicht auf Kosten der eigenen Identität geht, sondern die diese bestärkt.


Fabian Kaser
Bezirksjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
im Eisacktal/Wipptal

 


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Kommentare (16)
1. 20-03-2009 14:33
 
Habt ih nichts mehr zu meckern!?!?!?!?!?
Mannomann, was für ein Skandal! Italiener Jugendliche werde dazu angeregt, die italienische mannschaft anzufeuern!! Aber sonst geht's euch noch gut, oder!?!? Wem sollen sie sonst anfeuern!? Die tibetische, oder was: Und für alle, die es (nach 70 Jahren noch nicht wissen: SÜDTIROL GEHT ES BEI ITALIEN GUT, HAT EINE AUTONOMIE!!!
 
lala
2. 22-09-2008 12:12
 
Habt ih nichts mehr zu meckern!?!?!?!?!?
@FF 
Nicht alle Italiener in Südtirol marschieren zum Siegesdenkmal oder zu Tolomeis Grab mit Kränze. 
Diese sind genauso ideologisch verbohrt wie die Tiroler, die im Jahr 2008 mit einer Dornenkrone durch Innsbruck marschieren. 
In Südtirol gibt es auch weltoffene "Italiener", die Südtirol als ihre Heimat empfinden. 
Kommentare wie Deine können nur die Italiener in die Arme der Faschisten treiben.
 
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3. 19-09-2008 15:58
 
Nationalspiele
Wenn die STF zu einem EM-Spiel nach Innsbruck fährt, ist das kein Missbrauch, sondern ein anfeuern „ihrer“ Nationalmannschaft. Die Zugehörigkeit zu Italien hatten sich die Südtiroler nicht ausgesucht und sie müssen auch nicht das Land anfeuern, das ihnen die Freiheit verwehrt. 
 
@Simon 
Ach so, DIESE „Südtiroler“ meinst du, die die Trikolore schwingen, die, die jedes Jahr mit einem Kranz zum Siegesdenkmal tanzen und die Annexion Süd-Tirols feiern und die, die den Siegesplatz unbedingt wiederhaben wollten.  
Diese Leute bezeichnet in ganz Süd-Tirol keiner als Südtiroler.  
Deine ethnische Erfindung bleibt eine Erfindung.
 
ff
4. 17-09-2008 17:57
 
@S-TF
das sind diese themen, bei denen jemand sich denkt, soll man wirklch einer solchen bewegung seine stimme geben, die auf solchen sachen herumeritet?? 
 
darf man also als österreicher kein spiel 2er anderer mannschaften schauen? als franzose kein spiel der engländer oder spanier schauen gehn?
 
simon
5. 17-09-2008 17:52
 
@ff
@Simon  
Du wirfst mit erfundenen Begriffen (italienischsprachige Südtiroler) und Tautologien (Italiener sind für Italien) herum.  
 
das ist ja wohl der beweis für einerseits deine ignoranz und andererseits dass du mit geschlossenen augen lebst, sonst würdest du viele deiner mitmenschen, welche in südtirol geboren sind, aber italienischer muttersprache (= italienischsprachige südtiroler) auch sehen und vielleicht akzeptieren!
 
simon
6. 17-09-2008 12:43
 
@ff
Hat die SF sonst keine größeren Probleme, als sich über derartige harmlose Ereignisse zu beschweren?? Hier wird niemand gezwungen zum Länderspiel zu fahren, noch werden niemanden irgendwelche italienischen Fahnen oder anderes aufgezwungen. Jeder hat die freie Wahl. Die SF bemüht sich Fahrten zur österreichischen Nati zu organisieren, die b4f macht dies eben, indem sie Jugendlichen die Möglichkeit bietet, einmal die Italiener in Aktion zu sehen. Hier eigens einen Artikel zu schalten finde ich doch sehr übertrieben und lächerlich, aber in Zeiten von Wahlkämpfen möchte sich eben jeder "Politiker" gerne ins Rampenlicht rücken. 
Sobald die SF aufhört, selbst den Sport zu Missbrauchen (EM-Spiel in Innsbruck mit dazugehöriger Überschwemmung der Massen mit lächerlichen Aufklebern), kann sie sich das Recht nehmen andere zu kritisieren.
 
Bilbo
7. 17-09-2008 09:34
 
Politik-Sport
immer wieder das gleiche Thema... warum regt sich denn keiner auf dass es so viele Deutschland-Fans bei uns gibt?
 
KS
8. 17-09-2008 08:32
 
Los von Italien
@Michael  
Ist ja schön, dass du für Elsässer entscheidest. Aber die haben sich mehr eine demokratische Volksabstimmung verdient, wo sie hingehören wollen. 
 
@Simon 
Du wirfst mit erfundenen Begriffen (italienischsprachige Südtiroler) und Tautologien (Italiener sind für Italien) herum.  
 
@Süd-Tiroler 
Die Italiener werden immer argumentieren: Wir sind das Staatsvolk und ihr Süd-Tiroler seid nichts. 
Deshalb kann es nur eines geben, los von Italien.
 
ff
9. 17-09-2008 08:16
 
Herdentrieb
Warum soll man für die italienischen Kolonialherren schreien. Ich kann auch für Georgien oder Kasachstan sein. 
 
Es wäre daher sinnvoller, der Jugend eine Sportbegeisterung zu bieten, die nicht politisch motiviert ist und nicht auf Süd-Tiroler Kosten geht. 
 
Das ist der Herdentrieb. Die Südtiroler laufen unter das italienische Messer.
 
ff
10. 16-09-2008 20:16
 
Parallelen zum Elsass
Das Elsass ist kein Vergleich! Hier hat man sich aufgrund fürchterlicher preussisch-deutscher Arroganz, der das Elsass ab 1871 ausgesetzt war, mit Frankreich identifiziert. Nach dem 2. Weltkrieg und dank der Nazis (ironisch gemeint) war es um das Elsass geschehen. Kaum jemand unter 50 spricht noch Deutsch. "C'est chique de parler francais" war leicht zu verkaufen.  
 
Die Elsässer sind freien Willens lieber Franzosen als "Sauschwobe".  
 
Die Südtiroler hingegen wurden nicht durch Oesterreichs Arroganz in Italiens Arme getrieben. Nein, sie wurden gegen ihren Willen an Rom angebunden.
 
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11. 16-09-2008 19:11
 
Fußball-Nationalgefühl und Bank4fun
Sport mag zwar Sport sein, aber mit Sport ist leider auch ein gewisses "Nationalgefühl" zu verbinden, welches u.a. mit dem Abspielen der Hymnen geschieht. 
Obwohl man auch sagen muss, dass das gesamte Team von "bank4fun" darauf aus ist Süd-Tiroler Jugendliche gegen seine eigenen Wurzeln aufzuhetzen. 
Wie z.B. ist es zu erklären, dass "bank4fun" sogar auf Plakaten für ein Fußballturnier in Meran, Bozen usw nur die italienischen Ortsnamen darauf zu verwenden?
 
Süd-Tiroler
12. 16-09-2008 17:37
 
bank4fun
jemand der sich als südtiroler sieht, oder eben als "österreicher" und sich nicht als italiener sieht, brauchen doch nicht mitgehen.... nebenbei gibt es auch viele italiener, und italienischsprachige südtiroler, die vielleicht zur italienischen fußballmannschaft halten...
 
simon
13. 16-09-2008 15:29
 
bank4fun
Lasst doch den Sport Sport sein? Mit dieser Einstellung wird der Sport zum Mord!!
 
HAHA
14. 16-09-2008 14:00
 
Sport-Politik
ja ist den das verboten, lasst doch den Sport, Sport sein, dann passts schon.
 
15. 16-09-2008 13:21
 
Die Freiheit der Wahl
Ein bekannter Spruch sagt, wer den Wohlstand über die eigene Freiheit, auch in der Frage der Ausübung der Selbstbestimmung stellt, der wird früher oder später beides verlieren. In der europäischen Geschichte ist es im Laufe der Zeit immer wieder vorgekommen, dass ganze Länder oder Teile davon geteilt oder einer Fremdherrschaft kurz oder lang ausgesetzt wurden. Aber von der ersten Stunde dieser neuen Situation an, versuchten die meisten davon betroffenen Länder und Völker den alten Zustand der eigenen uneingeschränkten nationalen Souveränität in der eigenen seit Menschengedenken angestammten Heimat gegen alle Versuche der Entfremdung und nationalen Umfärbung durch die Mächte der Fremdbestimmung unablässig und konsequent wiederherzustellen. Oft dauerte es Jahrhunderte, bis ein Land sich von der von Außen aufgezwungenen Fremdherrschaft endlich befreien konnte oder ein geteiltes Land wiedervereitnt werden konnte. Diese Geschichte wird fortwährend weitergeschrieben, auch im Land Tirol südlich des Brenners. Für die Selbstbestimmung Süd-Tirols ist meiner Meinung nach auch das Beispiel der Selbstbestimmung des bis 1957 Französischen Saarlandes immer noch beispielgebend, wo im beiderseitigen Einvernehmen zwei EU-Staaten die Frage der Selbstbestimmung und der staatlichen Zugehörigkeit dem davon betroffenen Volk in einer streng überwachten, freien und demokratischen Abstimmung überlassen haben. Diese Abstimmung ist bekanntlich damals im Jahre 1956 zu 84% zugunsten der Selbstbestimmung und Rückkehr zum angestammten Vaterlande dieses heute Deutschen Bundeslandes ausgegangen. Alles, was gestern, heute und morgen die Süd-Tiroler Autonomie betrifft, ist Aufgrund der eindeutigen Bestimmungen des Pariser Autonomievertrages zwischen Rom und Wien von 1946 keine rein italienische innerstaatliche Angelegenheit mehr, sondern eine Angelegenheit des Völkerechtes vor der UNO. Das bedeutet, dass die Landesregierung in Bozen natürlich mit Absprache mit der international anerkannten völkerrechtlichen Schutzmacht der eigenen Interessen dem Vaterland Österreich und mit der heutigen Macht der Fremdbestimmung Italien die Klärung der Frage der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler jede Zeit politisch vorantreiben kann, wenn nur der dazu notwendige politische Wille in der Landesregierung der AP Bozen Südtirol zur Gänze vorhanden sein sollte. Nach der nächsten Landtagswahl in Süd-Tirol am 26.10.2008 gibt es vielleicht wieder eine Chance dafür, wenn die SVP nicht mehr allein das Land regieren kann, und wenn sie gezwungen sein wird, sich potentielle Koalitionspartner zu suchen. Sollte sie sich aber dabei für Parteien aus den Reihen der nicht Deutschsprachigen Opposition entscheiden, wird das in den nächsten Jahren weiterhin einen Stillstand in dieser so wichtigen Frage bedeuten. Die kommenden Jahre werden gerade für die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler Augrund der lokalen, italienischen und internationalen Entwicklung in der EU von geradezu historischer und entscheidender Bedeutung sein. Wenn man schon bald rechtzeitig die politischen Weichen in Richtung Selbstbestimmung stellt, wird man als Land irgendwann sogar in absehbarer Zukunft bei der Ausübung der Selbstbestimmung und bei der Tiroler Wiedervereinigung ankommen, da fährt meiner Meinung nach die Brenner-Eisenbahn drüber. Wenn aber die Selbstbestimmung weiterhin auf die lange Bank der Geschichte geschoben wird, kann es passieren, dass mit der Zeit Alto Adige/ Hoch Etsch das gleiche Schicksal der nationalen Entfremdung und Umfärbung des Landescharakters mit solchen Ländern wie Haute Rhin und Bas Rhin, also Ober- und Nieder-Rhein, seinerzeit auch unter dem Landesnamen Elsaß breit bekannt, unwillkürlich teilen wird. Es ist in Süd-Tirol noch nicht der Fall eingetreten, dass man in den breiten Kreisen der Deutschsprachigen Bevölkerung vergessen hätte, wer man ist und zu welchem Volk man trotz langer Geschichte der Teilung und Fremdbestimmung gehört. Die SVP betont gerne und immer wieder die nationale Zugehörigkeit der Süd-Tiroler zum Österreichischen Volk und bezeichnet die eigene Volksgruppe als die Österreichische Minderheit in Italien. Es gab auch einmal eine Deutsche Minderheiten in Frankreich im Saarland bis zum 01.01.1957, der man schon damals im Europäischen demokratischen Geiste die Freiheit der Wahl gegeben hat, oder es gibt heute auch in der näheren Heimat eine echte Deutsche Minderheit im Elsaß in Frakreich, wohl ohne jede reale Chance auf die Selbstbestimmungg der Zukunft, da sie allein zahlenmäßig zu schwach geworden ist. An diesem Scheideweg der Verantwortung für die Zukunft des Landes Tirol zwischen Salurn und Kufstein steht heute meiner Meinung nach vor allem die Landespolitik der AP Bozen Südtirol. Wer glaubt, den erreichten Wohlstand über die Selbstbestimmung des eigenen Landes und Volkes zu stellen, der wird auch früher oder später beides verlieren. In der Europäischen Geschichte war so gut wie jede Selbstbestimmung früher oder später zur Gänze möglich, wenn man als Minderheit in der Macht der Fremdbestimmung den langen historischen Atem und das Ziel der eigenen Selbstbestimmung nicht aus den Augen eines ganzen Volkes verloren hat. Das Recht auf die eigene Selbstbestimmung als Person und Ethnie im eigenen Land ist erstes und wichtigstes Menschenrtecht, das andere Rechte erst voraussetzt oder möglich macht. Ohne die freie, überwachte und demokratische Klärung der Selbstbestimmungfrage kann es daher niemals eine gesicherte Zukunft für die Süd-Tiroler als in diesem heutigen Staate sprachlich, ethnisch und kulturell fremde Ethnie geben.
 
Markus Anton
16. 16-09-2008 11:13
 
Die Freiheit der Wahl
Sie sprechen mir aus dem Herzen! DANKE
 
Hannes

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