Nein zur Wiederherstellung des faschistischen Alpini-Denkmals in Bruneck
Sonntag, 24. August 2008

Alpini_Denkmal_200.jpgEin striktes NEIN zur Wiederherstellung des faschistischen Alpini-Denkmals („Kapuziner-Wastl“) in Bruneck, bekundet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll.
Der Parlamentsabgeordnete der neofaschistischen Partei „Alleanza Nazionale“, Giorgio Holzmann, hat am 15. Juli eine diesbezügliche Anfrage an den italienischen Kulturminister gestellt, in der er die Wiederherstellung des faschistischen Alpini-Denkmals fordert.

 

Es ist eine Schande, dass die Fragmente dieses menschenverachtenden Denkmales überhaupt bis heute in Bruneck stehen und von staatlichen Institutionen alljährlich mit Kranzniederlegungen gewürdigt werden. Die völlige Wiederherstellung dieses Schandmales wäre jedoch ein inakzeptabler und nicht zu verantwortender Akt der Respektlosigkeit und der Demütigung, der von der Politik in Süd-Tirol nicht einfach hingenommen werden darf, so Sven Knoll.

Insbesondere die SVP ist daher aufgerufen, ein unmissverständliches Zeichen der Ablehnung zu diesem Vorhaben zu setzen, und sich endlich für die Beseitigung aller faschistischen Relikte in Süd-Tirol einzusetzen.
Dies ist auch deswegen notwendig, da die Forderung nach einer Wiederherstellung des faschistischen Kapuziner-Wastls von jenem Mann kommt, den die SVP vor einiger Zeit als gemäßigt bezeichnet, und entgegen aller Proteste zum Landtagsvizepräsidenten gemacht hat.


Sven Knoll
Landesjugendsprecher der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna

 


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Kommentare (17)
1. 28-08-2008 21:03
 
Jo jo, do Holzmann
Ober wie olles im Leben hot a des seina Vorteile: man kriog wieder amol aufs neue von der Partei gizoag wie se stion. I hon gimoant de sein net so gonz rechts aussn. Obo nojo... 
Und interessant isch, dass di SVP lioba mit de pakklt, als wi mit ondra Partein.  
 
I bin jo gsponnt mit welcho Partei di SVP heure regiern werd...
IP: 85.126.206.173
 
hp
2. 27-08-2008 22:32
 
Kapuziner Wastl...
@HP Mair: Danke, es ist also ein Siegerdenkmal, meine aber der italienischen Kultur gerecht, werden die Kränze für die gefallenen Soldaten niedergelegt. 
Ich besuche manchmal bei Digonera 
Richtung Cortina d`anpez den Soldatenfriedof, lege aber keine Kränze etc. nieder, sondern denke nur für mich WARUM? 
@ Herr Bernsdorff: (Niederlande) 
ich wollte Ihnen ein Mail senden mit Antwort auf Ihre Antwort. 
Offensichtlich geht das nicht, deshalb fasse ich mich kurz. 
@unanständige Italiener: gegenpool 
ich lebe in der Schweiz und kann über die Holis, wie wir hier sagen 
nicht sehr positives sagen, ohne Sie zu verurteilen. Unaständige 
Italiener gibt es überall. 
Kolonien: Molukken, niederl. Antillen, Hol. Guayana, Surinam etc. sind nicht selbständig. Surinam wohl am ehsten. Von Holand abhängig und so weiter... 
Südafrika: Buren, habe 1977 die doppel WC und Parks selber erlebt und gesehen, alles mit Hilfe von 
des niederl. Königshauses und des Geheimdienstes! 
Burendenkmal: Das Monument steht noch ist Meterhoch und müsste eigentlich einen Lift haben, ist 
der Kapuziner Wasrel in Bruneck/Brunico das kleinere übel! 
Somit schliesse ich und verbleibe mit > te salüde und bun notsch! 
Redaktion: Danke jeweils für die  
Veröffentlichung meiner Beiträge und viel Glück!
IP: 81.221.96.220
 
3. 27-08-2008 09:09
 
Kapuziner Wastl...
@CH/IT Burgais  
Das ist ja alles recht und gut, aber genau desshalb wundert es mich das in Bruneck dieser Krieg noch geehrt wird!(und das von offizieller Seite!?) Noch mal für dich: Es handelt sich beim Kapuziner Wastl nicht um ein Denkmal, wo der Opfer gedacht wird! 
Wenn das für dich Recht und Gerechtigkeit ist, dann ist ja gut.
IP: 87.14.28.37
 
Hans Peter Mair
4. 26-08-2008 22:05
 
Cavalese, etc
@Stefan Rennert: Ganz Genau!!!
IP: 81.221.222.21
 
5. 26-08-2008 22:02
 
Abessinia
@sehr geehrter HP Mair: .. Die >Soldaten, Uof und Off. hatten einen Marschbefehl. Dies kann ich belegen, da ein naher Verwandter 
(verstorben) am Feldzug der vom 
königlichen, italienischen Militärkommando beföhlen wurde. 
Sicher fanden dort Greueltaten, wie in jedem Krieg, leider, statt. 
Ich weiss aber Italien hat auch bei der Unabhängigkeit von Aethiopien mitgeholfen, so konnte  
Eritrea frei werden. Viele verweigern dort das Militär und viele sind als politisch Asylsuchende Deserteure in der Schweiz. Diese halten viel von Italien. Es findet dort ein Giro statt, jedes Jahr. Italien fördert den Radsport, Humanitäre 
Hilfe.etc. Zahlungen würden im Krieg eingesetzt, deshalb eher so helfen, wie es ist. 
Libya: Das heutige Despotenland wäre besser Italien geblieben! 
Wenn schon die Pusteria Divisione 
verachten, dann nur die Befehlshaber, sicher nicht die die Giftpeile in den Körper bekamen.(Kanonenfutter) 
Ich bin der Meinung ST ist Italien, es hat aber jeder Mensch das zu denken und zu handeln wie er es für richtig findet.  
Ich habe fertig...
IP: 81.221.222.21
 
6. 26-08-2008 20:44
 
Kein Zusammenhang
@CH/IT Burgais 
Welcher Zusammenhang besteht denn zwischen einem historischen Schriftzug auf einer Poststelle und einem Kriegsdenkmal für Massenmorde in Abesinien?? Und, wieso ist denn der Kapuziner Wastl nach Norden ausgerichtet und nicht Richtung Süden zu seinen "Fratelli"? 
Sollte dies damals schon eine Provokation gegen Österreich sein?
IP: 83.225.217.9
 
Manuel
7. 26-08-2008 10:40
 
Kein Zusammenhang
@CH/IT Burgais 
Beim Alpinidenkmal in Bruneck wird nicht den Gefallenen Soldaten gedacht! Einzig allein dem "gloreichen Sieg" der Division in Abesinien! Und ich glaube wir im 21 Jh. müssten wissen, dass Giftgasmorde nicht zu den gloreichen Taten der Vergangenheit zu zählen sind!!!  
Menschen die an diesem Denkmal heute noch Kränze niederlegen sind einfach gesagt Ewiggestrige und sehnen sich die Zeit des Faschismus zurück. Solche Leute können einen nur leid tun.
IP: 79.1.106.71
 
Hans Peter Mair
8. 26-08-2008 09:06
 
Italienisches Problem
Vergangenheitsbewältigung ist een italienisches Problem. Deshalb soll man das Denkmalproblem nicht die SVP lösen lassen sondern italienische Partijen, wie z.B. die Demokratische Partij. Dies könnte ein schönes Wahlversprechen sein. Die Südtiroler sollten zusammenhalten und die Italiener ihre eigene Probleme lösen lassen.
IP: 84.53.73.176
 
Karl K
9. 26-08-2008 07:45
 
Italienisches Problem
@hp 
 
Italien ist keine Schande fuer die USA. Die USA sind eine Schande fuer Italien. Die USA haben naemlich mindestens dreimal die Souvaeraenitaet Italiens verletzt. 
 
1. Am 11./12. Oktober bei den Vorfaellen auf dem Stuetzpunkt in Sigonella (Provincia di Catania) 
 
2. Am 03.02.98 in Cavalese 
 
3. Am 17.02.03 bei der Entfuehrung von Abu Omar in Mailand 
 
Ich bin der Meinung langsam sollte sich Italien bei den USA revanchieren und auch mal ein paar Leute dort entfuehren, natuerlich alles zur "Terrorismusabwehr" und zur Herstellung des Weltfriedens. 
 
Achso und am 27.06.1980 ist bei Ustica eine DC-9 abgestuerzt. Unvorstellbar, dass auch darin die USA verwickelt sind. Und alle beteiligten italienischen Lotsen sind in Folge dieses Absturzes rein zufaellig gestorben. Tja, das Mittelmeer war eine heisse Region im Kalten Krieg.
IP: 141.2.247.109
 
Stefan R.
10. 25-08-2008 20:29
 
Italienisches Problem
Es wäre besser wennn sie diesen korupten staat (ITALIEN)sanieren würden
IP: 87.14.193.242
 
Roland
11. 25-08-2008 13:45
 
eben---
@HP Mair: eben allen Toten gedenken, die Division Pustertal hatte einen Marschbefehl und hat ihren Auftrag erfüllt. Heute kann man/frau sich im Militär eher Gedanken machen als rüher. Die SS und die Wehrmacht nwaren auch nicht das gleiche, wie die ital. Schwarzhemden und Heer/LW, Marine etc.Zur Waffen SS meldete man sich und in die Wehrmacht wurde der Mann eingezogen. 
Zudem waren in der Pustertaler Division nich nur Italiener behaupte ich zu wissen. 
Richtig ist Hitler war Oesterreicher und holte das kundk Reich heim? 
Ansonsten denke ich die Zeiten  
sind zum Glück vorbei!!!! 
Nochwass: rechtsaussen/linksinnen (oder besser Mitte)? sto capi sta vos? Bun ser!
IP: 81.221.92.154
 
12. 25-08-2008 13:29
 
Rassismus in Italien wird auch von ander
Zitat: \"Es kann nicht sein, dass in Italien solche Denkmäler restauriert und sogar wiederaufgebaut werden. Anderswo entfernt man sie!! Einfach nur eine Schande für einen Staat der sich demokratisch nennt.\" 
 
Es ist nicht nur eine Schande für Italen, sondern eine Schande für ganz Europa und USA! 
Deutschland und Österreich werden wegen ihrer Nazi-Geschichte immer wieder aufs neue Kretisiert. Aber es denkt offensichtlich kein Staat daran auch mal Italien diesbezüglich seine Meinung zu sagen! 
Warum ist Rassismus in Italien weit weniger schlimm als in Deutschland oder Österreich?  
Irgendwie scheint die Toleranzgrenze fürRassismus in Italien sehr viel höher zu sein als in Deutschland. Warum das so ist wüsste ich auch mal gern!
IP: 217.10.60.85
 
hp
13. 25-08-2008 12:21
 
SOLDATEN SIND MÖRDER!
Pirzio Biroli war einer der ungefähr 1.750 italienischen Kriegsverbrecher, die nach dem Krieg ungeschoren davon kamen. 
Kleine Ergänzung: Pirzio Biroli war nie Faschist (was ihm zugute kam, nach dem Krieg), sondern Monarchist und Nationalist. 
Nach dem Krieg brauchten die Westalliierten zuverlässige, politisch korrekte Leute im Kampf gegen den Kommuismus. 
Aus dem selben Grund wurden zahlreiche nationalsozialistische Kriegsverbrecher mit Samthandschuhen behandelt, und konnten in Österreich und Deutschland wieder ungestört und unbestraft leben, sowie Karriere machen. Einige von ihnen ließen sich sogar in Südtirol nieder. 
Bezüglich der italienischen Kriegsverbrecher und Kriegsverbrechen in den Kolonien und während des Zweiten Weltkrieges wird schon seit Jahren erfolgreich für eine kritische Umarbeitung des falschen Mythos “Italiani brava gente” debattiert, es seien hier Historiker, Journalisten und Autoren wie Giorgio Rochat, Mimmo Franzinelli, Angelo Del Boca, Filippo Focardi, Thomas Schlemmer, Lutz Klinkhammer, Gianni Oliva, Aram Mattioli und es gäbe noch einige andere zu erwähnen. 
Hinzu möchte ich noch ergänzen, daß es eine sehr enge Verbindung zw. der nicht stattgefundenen “Norimberga italiana” und den nicht zur Rechenschaft gezogenen Wehrmacht- und SS-Leute, die in Italien Verbrechen an die Zivilbevölkerung begonnen haben: 
Nach Gründung der BRD wollte man die Beziehungen zum neuen Partner nicht belasten, beide Staaten traten wenig später der NATO bei, und sowohl bei der Bundeswehr als auch beim Esercito Italiano wimmelte es von einstigen Mörder und Verbrecher, die jetzt wieder nützlich waren. 
Hätte Italien die Auslieferung der deutschen Kriegsverbrecher verlangt, so wäre der Schuß nach hinten gegangen, und Griechenland, Jugoslawien, Albanien, Frankreich, die Sowjetunion, Äthiopien und Lybien hätten ebenso von Italien die Auslieferung der italienischen Kriegsverbrecher verlangt. 
So beschlossen heimlich still und leise die BRD und Italien das ganze zu vergessen und zu versanden. 
Sämtliche Akten wurden in einem Schrank beim Verteidigungsministerium in Rom gebunkert, der 2001 (bei seiner Entdeckung durch die Journalisten) als “armadio della vergogna” (Schrank der Schande) benannt wurde. 
 
Im übrigen, stehen auch heute noch in Deutschland genug Gefallenentafeln mit Stahlhelme oder ähnlichen Mist. 
Dort werden auch Soldaten verherrlicht, die sich die Hände mit Blut schmutzig gemacht haben. 
Wenn ihr schon die ahrheit erzählen wollt, dann die ganze. 
Und im Zweiten WK hat auch der eine oder andere Deutsch-Südtiroler sich nicht mit Ruhm beklekkert. 
 
http://www.goest.de/kriegsdenkmal.htm 
 
http://www.gfbv.it/3dossier/eu-min/jued-st.html
IP: 84.177.46.238
 
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14. 25-08-2008 07:17
 
Verherrlichung des Faschismus ?
@CH/IT Burgais 
Du verschließt deine Augen!! 
Wenn die Division "Pusteria" der Alpini in Abessinien Kriegsverbrechen begangen hat, so ist es nicht verständlich eine solche zu ehren. Wer das gutheist, kann nicht abstreiten noch faschistische Grundzüge zu haben (Siehe AN).  
Ob die Soldaten nur ihre Pflicht getan haben kann ich nicht beurteilen, aber das haben die SS Männer in Ausschwitz auch! Und dafür haben sie sicher nicht das Recht ein Denkmal zu bekommen! Man kann allen Toten eines Krieges gedenken, aber nicht speziel an jene eines Mörderkommandos!  
 
Gewisse Vertreter italienischer rechts-außen Parteien sollten sich langsam von diesen Ideen abwenden. Es kann nicht sein, dass in Italien solche Denkmäler restauriert und sogar wiederaufgebaut werden. Anderswo entfernt man sie!! Einfach nur eine Schande für einen Staat der sich demokratisch nennt.
IP: 87.0.15.104
 
Hans Peter Mair
15. 24-08-2008 20:52
 
Vergangenheitsbewaeltigung-aber für alle
eben: KundK auf der Meraner-Post, 
solle es stehen. Die Alpinis haben 
nur ihre Pflicht als Soldaten gemacht und ein Denkmal dürfen sie auch haben, dies soll aber keine Verherrlichung der Vergangenheit sein! Übrgens die kundk Gebirgsjäger waren auch nicht immer zimperlich! 
AN: Rechts Partei, aber nicht fascho, wie immer behauptet, diese gibts aber auch bei den linken!Bun notsch!
IP: 81.221.174.3
 
16. 24-08-2008 13:20
 
Vergangenheitbewältigung in Italien
Meines Wissens war diese Division der Alpini, der dieses Denkmal in Bruneck noch aus der Zeit des Duce- Faschismus bis heute gilt, im II.WK in zahlose Kriegsverbrechen, wie Massenerschiessungen, Giftgas, Massaker auch an Zivilbevölkurg oder Massenverhaftungen, Sippenhaft für ganze Landstriche und Folter in mehreren afrikanischen Ländern verwickelt gewesen, daher hat sie unermäßlich viel Leid und Zerstörung in einem reinen Agressionskrieg als Militäreinheit des faschistischen Königreich Italien anderen Ländern und Völkern aus reiner territorialer Gier verursacht. Die von diesem Leid betroffenen Länder und deren Bevölkerungen wollten vor allem in Afrika aber auch in Europa, in Griechenland, Albanien, Jugoslawien oder Süd-Frankreich, damals von den angeblichen "Segnungen der Italianità des Duce" nichts wissen und man hat daher die vorläufig von Faschisten beherrschten Länder und die dazu gehörenden Menschen auch mit äusserst fleißiger Mithilfe, Tatendrang und durch die "Heldentaten auf dem Felde der militärischen Ehre" der Alpini entsprechend "behandet". Eist ist aus demokratischer Sicht ein unglaublicher politischer Skandal sondergleichen, dass solche äusserst fragwürdigen Denkmäler des italienischen Faschismus in Nachkriegseuropa weiterhin stehen dürfen, und was noch viel schlimmer ist, es wird dort dem Wahn des Faschismus von den Neofaschisten weiterhin offen gehuldigt, aber auch von der offiziellen Seite des Militärs und der Politik der Macht der Fremdbestimmung in Süd-Tirol werden an solchen Plätzen der historischen Schande Kränze für die Patria niedergelegt. Da kann es mit der demokratischen Gesinnung dieser Leute nicht weit her sein, wenn sie den direkten Zusammenhang zwischen Massen-Kriegsverbrechen auch der Alpini und diesem Denkmal in Bruneck nicht begreifen, oder sie brauchen solche Denkmäler des Faschismus, wie zum Beispiel Duce-Tempel in Bozen, für die Zwecke der politischen Einschüchterung der Bevölkerung in diesem Land, die bekanntlich zu 3/4 trotz massivster gesteuerter Zuwanderung in der Vergangenheit immer noch nicht italienisch geblieben ist. Man stelle sich vor, nördlich der Brennergrenze, z.B. in Deutschland würde man Denkmäler für die Einheiten der Deutschen Wehrmacht in der Zeit vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges aufstellen und danach bis heute noch dort dem ideologischen Wahn- und NS-Gedankengut huldigen, die das gleiche an Kriegsverbrechen, Leid und Verwüstung an der Zivivilbevölkerung verursacht haben, nämlich Massenerschiessungen, Giftgaskrieg in Großmaßstab, Geiselhaft, Folter usw. Es gibt auch genug Plätze in Italien, die Schauplätze solcher Kriegsverbrechen an der italienischen Zivilibevölkerung geworden sind. Was würden dann die Italiener empfinden, wenn man in Deutschland diese Untaten bei entsprechenden Denkmälern für diverse Waffeneinheiten bis heute verherrlichen würde? Aus Italien verlangt man bis heute Kriegsentschädigungen aus Deutschland für erlittenes Leid der Zivilisten. Hat jemals Italien für die verschuldeten Kriegsverbrechen, begangen auch von den Alpini in Namen des Duce-Faschismus, den Zivilisten überall in der Welt jemals eine Entschädigung angeboten oder jemals etwas an die Opfer und die Hinterbliebenen gezahlt? Dazu sind diese Zahlen der Opfer in der Zivilbevölkerung vor allem in Afrika dermaßen hoch, dass sie bereits einen Übergang oder eine Zwischenstufe von Massenmord zur Vernichtung einer ganzen Bevölkerung eines Landes mit Sicherhiet darstellen könnten. Für uns Demokraten ist das ein Schlag ins Gesicht, wenn Italien solche "Denkmäler" pflegt oder wenn dort auch von der offiziellen Seite auch dieser "Geschichte" der historischen Schande gehuldigt wird. Man würde meinen, dieses Land bräuchte und weiterhin braucht dringend Mahnmale gegen Faschismus, aber das ist etwas, was nur dieses Land Italien und seine Menschen betrifft, da um die Parole der STF zu zitieren, "Süd-Tirol ist nicht Italien", war es sprachlich, ethnisch und kulturell nie und wird es auch nie werden! "Unsere Heimat ist Süd-Tirol, unser Vaterland ist Österreich, wir sind gemeinsam ein Teil einer größeren Deutschen Kulturnation in Europa", diese freigewählte Feststellung der Identität des Landes Tirol zwischen Salurn und Brenner aus den Reihen der Südtiroler Schützen gibt uns allen eine geistige Sicherheit und Zuversicht, dass einmal nach dieser langen Nacht der Fremdbestimmung das Land Süd-Tirol einmal in einem Europa der freien und der selbstbestimmten Völker die freie Wahl bekommen wird, sich aus diesem Staate, der nie einer der Süd-Tiroler war, zu verabschieden. Die heutige Staatsmacht liefert einen Grund mehr dafür, nämlich die nie aufhörende Pflege der Relikte der Unterdrückung der Süd-Tiroler aus der Zeit des Duce-Faschismus und die nie aufhörenden Huldigungen auch von der offiziellen Seite vor diesen Mahnmalen der historschen und zivilisatorischen Schande, die ihresgleichen in ganz Europa und in der EU vergeblich suchen.
IP: 195.3.113.167
 
Markus A.
17. 24-08-2008 11:02
 
Vergangenheitbewältigung in Italien
Ich wuerde die AN als postfaschistisch, aber nicht als neofaschistisch bezeichnen. Oder aus welchem Grund hat die Mussolini die AN verlassen?
IP: 141.2.247.109
 
Stefan R.

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