Polemik um Film: Freiheit für Süd-Tirol - Film stammt nicht von FPÖ
Donnerstag, 5. Juli 2007
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Polemik um Film: Freiheit für Süd-Tirol - Film stammt nicht von FPÖ
Seite 2
ImageAls paranoides Verhalten und billigen Einschüchterungsversuch bezeichnet der Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, das Verhalten von Alleanza Nazionale, welche gegen den Film „FREIHEIT FÜR SÜD-TIROL“ Sturm läuft und deswegen sogar bei der EU Kommission intervenieren will.

 

Entgegen der Behauptung von AN, stammt dieser Film nicht von der FPÖ, sondern wurde im vergangenen Jahr von Sven Knoll erstellt.

„Im Zuge der von mir initiierten Kampagne gegen die faschistischen Relikte in Süd-Tirol, habe ich diesen Kurzfilm erarbeitet und zum freien Download ins Internet gestellt. Ziel des Filmes ist es, die Öffentlichkeit über die wahre Geschichte Süd-Tirols aufzuklären, die leider immer wieder verschwiegen wird.“

Auf diesem Wege ist der Film offensichtlich auch auf der Homepage der FPÖ gelandet.

Entschieden zurückgewiesen werden muss der Vorwurf, dass es sich beim Film um eine antiitalienische Hetzkampagne handle, deren Anschuldigungen frei erfunden seien.

Der Inhalt des Filmes basiert auf historisch belegbaren Tatsachen und stellt die Realität lediglich so dar wie sie ist.

Nicht umsonst wurde dieser Film auch bereits auf der Universität in Innsbruck, sowie in verschiedenen Schulen in Nord- und Süd-Tirol gezeigt.

Aufgrund des großen Interesses, wird dieser Film demnächst auch in englisch, französisch, spanisch und ungarisch übersetzt werden, um somit auch andere Länder über die Zustände in Süd-Tirol aufzuklären.

Auch wenn es die Vertreter von AN nicht wahr haben wollen, so hat Italien doch bis in die 80er Jahren hinein versucht, Mordanschläge auf jene Süd-Tiroler Freiheitskämpfer zu verüben, die vor Folter und ungerechtfertigten Strafen fliehen konnten.

Bis heute weigert sich der italienische Staat den Süd-Tirolern das Recht auf Selbstbestimmung zuzugestehen und hält somit ein Land in seinem Besitz, das ihm nicht gehört und auf das er keinerlei Ansprüche hat.

Was die Intervention vor der EU Kommission anbelangt, so werden wir uns von dieser Drohgebärde mit Sicherheit nicht einschüchtern lassen und sehen dieser sogar erwartungsvoll entgegen. Es dürfte mehr als interessant werden, wie sich Italien vor der europäischen Öffentlichkeit rechtfertigt, wenn diese über die unzähligen faschistischen Relikte in Süd-Tirol aufmerksam gemacht wird, welche bis heute vom Staat gefördert werden.

Die Polemik die dieser Film hervorgerufen hat beweist, wie empfindlich Italien noch immer auf Unabhängigkeitsbestrebungen reagiert und wie notwendig daher Filme wie dieser sind.

Die Rechtsparteien in Italien werden sich daran gewöhnen müssen, dass in Süd-Tirol eine neu Generation heranwächst, die sich nicht länger den Mund verbieten lässt und die das einfordert, was uns zusteht:

Die Freiheit für Süd-Tirol.

Sven Knoll
Landesjugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT
und Gemeinderat in Schenna


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Kommentare (106)
1. 11-07-2008 20:19
 
Einheit
Als Bayer verfolge ich mit großem Interesse was unsere Tiroler Nachbarn und Freunde bewegt. Wir gehören ja dem selben Kulturkreis an, haben ähnliche Traditionen und sprechen die gleiche Sprache. Tirol muss nun nach so langer Zeit endlich selbst bestimmen dürfen 
wohin es sich zugehörig fühlt. Man kann ein Land besetzen aber nicht die Herzen der Menschen. Bereits im Jahre 1957 hat zum Beispiel das Saarland in einer Volksabstimmung den Wiederanschluss an Deutschland erreicht. 
Natürlich ist heute in Europa vieles einheitlich und man merkt Grenzübertritte gar nicht. Aber was bleibt sind die Wurzeln und die Kultur eines Volkes und da wird keiner sagen das Südtirol dem italienischen Kulturkreis angehört. 
Es ist einfach nur ohne Recht von Italien besetzt. 
Ich kann alle Tiroler wo immer sie auch leben nur dazu ermuntern für ihre Einheit zu kämpfen wo immer das geht. Bewahrt eure Traditionen und Bräuche und seid stolz auf euer wunderschönes Land. 
 
Servus und alles Gute aus Bayern!
IP: 213.169.107.61
 
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2. 22-02-2008 01:06
 
Einheit
Sehr witzige Kommentare! Ich habe viele Frechheiten gelesen! Weiter so bitte!!!!!!!! 
 
Viele Grüsse aus der Schweiz
IP: 85.1.81.211
 
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3. 30-01-2008 00:48
 
Rechtsicherheit in Italien
Ich lege allen interessierten Menschen nahe, ein Artikel vom 24.Oktober 1997, also vor mehr als 10 Jahren aus "Junge Freiheit" über die Rechtsicherheit der Bürger in Italien und in Süd-Tirol im speziellen zu lesen, unter: http://www.jf-archiv.de/archiv/44aa7.htm  
 
In diesem Artikel geht es um eine Süd-Tirol Aktivistin aus Österreich, die angeblich von einem Agenten der Hüter der Italianità des Alto Adige zu einem Bergfeuer bei Meran eingeladen wurde. Später ist sie verhaftet worden und terroristischer Aktivitäten wie Sprengung von Strommasten beschuldigt worden und in Italien zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. In gleicher Sache hat auch ein Gericht in Innsbruck ein Verfahren eröffnet und diese Frau ist freigesprochen worden. Der damalige Landeshauptmann von Tirol Wendelin Weingartner, meinte, das Innsbrucker Gericht sei zu diesem Entschluss gekommen, weil man im Rechtstaat Österreich davon ausgegangen ist, dass der italienische Geheimdienst hinter den der Frau Karola Unterkirchner zur Last gelegten Taten und Attentaten Pate gestanden sei, und sogar gewollt oder ungewollt eine bis heute dauerhafte Störung des Sprachfriedens und Stärkung der italienischen politischen Rechten in Süd-Tirol damit erreicht hat. Die in Innsbruck freigesprochene Aktivistin beteuerte, sie sei in jener Nacht nur dabei gewesen, wie andere Personen in ihrer Anwesenheit die Flammenschrift "Los von Rom" auf einem Berg bei Meran anbrachten. Als Kronzeuge vor italienischen Gerichten wurde bei diesem Prozess ein 21 mal vorbestrafter Kleinkrimineller aus Süd-Tirol mit guten Kontakten zu Carabinieris angeführt, der sich als "Kronzeuge" in seinen Aussagen je nach Aktenlage wie am Fliessband widersprochen hat und weitere unschuldige Personen schwer belastet hat. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, eine der höchsten juristischen Instanzen der EU, sah die Unschuld eines der Beschuldigten als erwiesen an und verurteilte die Republik Italien deswegen 1993 wegen eines äusserst schweren Verstosses gegen die Europäische Menschenrechtskonventionen. Im Klartext, wegen des eklatanten Amtsmissbrauchs der Justiz wie in einer klassischen Bananenrepublik. Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Italien in "guter Gesellschaft" mit anderen Musterdemokratien und Hütern der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte in Europa, wie Russland, Belarus, Serbien, Albanien oder anderen Ländern am Kaukaus und in Mittelasien, die in manchen europäischen Institutionen vertreten sind. Auch die genaueren Umstände der Entführung und der Festnahme der Frau Karola Unterkircher am 14.August 1994 sind zu hinterfragen. Einem bekannten ORF-Enthüllungsjournalisten Bertram Wolf ist es damals gelungen aufzuzeigen, dass dies nicht wie behauptet, knapp hinter der italienischen Grenze in Süd-Tirol in den Bergen, sondern noch am österreichischen Staatsgebiet geschehen ist. Wenn man daher als um Objektivität bemühter Beobachter solche Berichte zu lesen bekommt, hat man unwillkürlich den Eindruck, wenn man in Italien wegen politisch unliebsamer Betätigung in Ungnade gefallen ist, befindet man sich in Gesellschaft von Hütchenspielern, die je nach Bedarf, wenn man Pech hat, die Rechtslage zurechtbiegen. Wie gut, dass es in Europa und in der EU objektive und unabhängige Institutionen und Gerichte gibt, die derartige Machenschaften hinterfragen und die unschuldigen Menschen von solchen Vorwürfen freisprechen, sowie Italien selbst vor solchen Machenschaften schützen. Gäbe sie es damals wie heute nicht, müssten die Beschuldigten ihren Tirol-Patriotismus in italienischen Umerziehunganstalten abbüssen. Auch aus diesem Grund Dank Europa ist dieses kleine Stück Freiheit in diesem Land möglich, weil es in der EU aus einem guten Grund Aufpasser gibt, die mit einem Argusauge auf Italien schauen. Daher darf man heute alles das öffentlich sagen und schreiben, was man auch auf der Seite der Süd-Tiroler Freiheit jeden Tag zu lesen bekommt.
IP: 195.3.113.179
 
Markus A.
4. 22-01-2008 18:32
 
Italienisches Geschichtsverständis
Eines der Grundübel der italienischen Gesellschaft ist es, sich nicht mit der Geschichte auseinander zu setzen. Gewiß hat dieses Italien in der Vergangenheit kulturell Großes geleistet. Doch gerade das wird heutzutage durchgängig glorifiziert. Über negative Begleiterscheinungen wird nicht diskutiert -basta ! 
So ist es nicht verwunderlich wenn "die Italiener" der Meinung sind, den Barbaren Sitte und Kultur gebracht zu haben. Über Vertragsbruch, Treuebruch, Annexion und Unterdrückung wird nicht nachgedacht, das Wichtigste ist una bella figura, Geld und Macht.  
2007 brachte die italienische Post eine Briefmarke heraus: "FIUME TERRA GIÀ ITALIANA". Das kroatische Außenministerium hat natürlich scharf dagegen protestiert. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass "die Italiener" überhaupt nicht bereit und willens sind, sich mit der Geschichte zu beschäftigen. Deshalb versuchen sie mit Zähnen und Klauen an "Ihrem" Alto Adige festzuhalten.
IP: 91.49.187.138
 
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5. 16-01-2008 17:13
 
Video
Euer Video ist auch in der CH auf www.sensogiovane.ch zu sehen. 
(Crossover Politik of Switzerland) 
Ich muss ihn einfach immer wieder anschauen...
IP: 81.221.89.96
 
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6. 15-01-2008 13:46
 
Ein Tirol
Wer so denkt, wie der Rob, der macht es jedem Regime leicht eine Fremdherrschaft in einem besetzten Land zu etablieren. Die Tiroler und damit die Österreicher aus dem nördlichen und östlichen Teil des Landes sind seit 1945/55 wieder frei und können tun und lassen, was sie wollen, weil sie eben frei, unabhängig und unbesetzt sind. Die Süd-Tiroler sind immer noch einer unerwünschten Fremdherrschaft im eigenen Land ausgesetzt, wenn heute noch einer Tiroler 3/4 Bevölkerungsmehrheit in der AP Bozen Südtirol der italienische Nationalstaat übergestülpt wird, die Segnungen der Einigungsprozesse der EU können diesen Schmerz nur lindern, aber nicht abstellen. Wenn man das nicht verstehen will, sollte man lieber den Goschen halten, gerade dann, wenn man vorgibt ein Tiroler aus dem Norden zu sein. Das, was die politische Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit tut, das hat mit dem ureigenen Selbsterhaltungstrieb einer deutschsprachigen und ladinischen und damit alt-österreichischen 3/4 Bevölkerungsmehrheit in diesem Land zu tun, und schon gar nicht mit übertriebener Sorge um die Heimat. Ohne solche Leute und politische Bewegugenen, würde heute der gute Rob aus Nord-Tirol wohl nach der Brennergrenze in Richtung Süden kein Land Süd-Tirol, sondern ein italienischsprachiges Land Alto Adige vorfinden. Dass es anders gekommen ist, das verdankt man dem Blut und Schweiss von so vielen Menschen in ganz Tirol, die sich uneigennützig für die eigene Heimat seinerzeit aufgeopfert haben. Man kann dazu stehen wie man will, aber diese Männer und Frauen haben für mich damals wie heute das Land Süd-Tirol vor dem Untergang gerettet, und man sollte sich auch heute nicht in falscher Sicherheit wiegen. Die grösste Partei des Landes in Süd-Tirol, die SVP bezeichntet die Süd-Tiroler als Österreicher in Italien, daher ist mir unverständlich, wie gerade ein Tiroler so etwas behaupten kann. Wer seine nähere Heimat nicht schützen will oder kann, sollte sich nicht wundern, wenn man einmal wieder einer Fremdherrschaft ausgesetzt wird. Die Österreicher nördlich des Brenners haben ihre Untätigkeit in dieser Frage zwischen März 1938 und 1945 bitterst bezahlen müssen, aber die Aussenwelt übte später Nachsicht. Darauf warten die Süd-Tiroler heute immer noch, genauso wie im Jahre 1918, als sie untätig der Etablierung der Fremdherrschaft zugesehen haben, oder wie später 1946, als man auf Selbstbestimmung berechtigterweise in Tirol südlich des Brenners hoffen durfte. Heute darf man wieder zum ersten mal seit eben diesem Jahr 1946 frei und unbehindert überall die Selbstbestimmung fordern und dafür auch werden und poltisch mit friedlichen und demokratischen Mitteln kämpfen. Das ist gerade ein Quantensprung und Paradigmenwechsel in der Politik und in der Gesellschaft, wenn man gerade daran denkt, wie es um diese Frage noch vor 10-20 Jahren in Süd-Tirol bestellt war. Die Menschen dürfen wieder darüber frei reden und schreiben, jedes Jahr bringt neue gewaltige Fortschritte auf diesem Weg und Süd-Tiroler werden hoffentlich bald endlich in einem neuen Europa die bereits so lang ersehnte Gerechtigkeit und Freiheit der Wahl in der Frage der eigenen Selbstbestimmung, die dem Land von Italien so lange Zeit verwehrt worden ist, auch einmal finden. Es sei jedem überlassen, ob man sich mit einer Fremdherrschaft im eigenen Land abfindet oder nicht. Als ein freiheitsliebender Mensch werde ich das für meinen Teil sicherlich nie und zu keiner Zeit tun, und genauso ist das mit sehr sehr vielen Menschen in Tirol südlich, nördlich und östlich der Brennergrenze, die das historsch gewachsene Land Tirol in drei Teile immer noch teilt. Tirol isch lei oans, a Landl kloans!
IP: 195.3.113.169
 
Markus A.
7. 14-01-2008 20:49
 
Der Vergleich mit Deutschland
hinkt aber ganz gewaltig, hätte ein DDR Bürger versucht die Grenze zu passieren, wär er erschossen worden. Das ist mir am Brenner noch nie passiert. 
Wer meint in Österreich sei alles Besser der irrt sich auch ganz gewaltig. Ich lese die Website und verstehe das Problem nicht. Keine Grenzen, reden kann doch jeder was er will. Ne andere Sprache zu lernen ist auch nur ein Vorteil. Tut mir Leid ich verstehs einfach nicht, ich bin Tiroler, fahr ich nach Südtirol bemerkt ich gar nicht dass ich die Grenze passiert hab--->weil es keine mehr gibt. 
 
Da investier ich meine Energie und Zeit lieber in etwas anderes, aber jeder wie er will.
IP: 194.166.254.131
 
rob
8. 05-01-2008 12:40
 
Danke nach Tirol (wozu Südtirol gehört)
für die Antwort, ist supernachvollziehbar. 
Bin aber nach wie vor der Meinung nicht alle Italiener sind in den schwarzen und in den Mafiatopf zuwerfen! Mitglied der freiheitlichen Südtirol lässt grüssen.. Viel Erfolg.....
IP: 81.221.131.188
 
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9. 05-01-2008 08:00
 
guter beitrag markus
ich gebe dir vollkommen recht du hast meiner meinung nach die perfekte antwort geschrieben denn genauso ist es.
IP: 87.0.21.123
 
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10. 04-01-2008 19:34
 
Antwort, wo waren die Österreicher...
Ich möchte gerne auf die Frage antworten, wo waren die Österreicher, als es den Süd-Tirolern vor mehr als 40-50 Jahren schlecht ging. Zuerst aber eine Gegenfrage, wo war Italien, als es Österreich in der Geschichte sehr schlecht ging? Auf die kontroverse Auslegung der Geschichte des Ersten Weltkrieges möchte ich nicht eingehen. Die Tatsache ist, der südliche Teil von Tirol, nämlich das heutige Land Süd-Tirol von Salurn bis Brenner ist ohne jede ethische, kulturelle oder ethnische Begründung einer neuen und bis dato unbekannten Fremdherrschaft ausgesetzt worden. Dazu hat damals die italienische "Diplomatie" anderswo an den Grenzen dieses Landes ihre Vermittlerdienste in einem Selbstbestimmungreferendum der Alt-Österreicher an der Ostgrenze zu Ungarn 1920/21 in Burgenland (in einem Landstrich, wo fast 80% der Bevölkerung damals deutschsprachig waren) "angeboten" und von Ungarn gekauft die Ergebnisse dieses Referendums nach dem Wunsch aus Budapest gefälscht, sodass ein Gebiet in der Grösse des St. Unterlandes mit einer Stadt mittlerer Grösse und Hauptstadt dieses Bundeslandes, nämlich Ödenburg/Sopron von Burgenland und damit von Österreich abgetrennt werden musste. Das Beispiel des von Kärnten abgetrennten Kanaltales 1918 fast ohne Italiener (Tarvis bis Pontebba) mit Absiedlung der deutschsprachigenen Bevölkerung nur aufgrund der Wasserscheide der Adria ist in der Geschichte einmalig und spricht eindeutig für sich. Kurz nach dem Beginn der Fremdherrschaft in Süd-Tirol versprach man den Menschen eine gewisse Autonomie innerhalb des Königreichs Italien, wir wissen alle wie sie bis 1939-43 ausgesehen hat. Dieses kleine Land Österreich, das Vaterland der Süd-Tiroler versuchte in der Zwischenkriegszeit seine Unabhängigkeit vor allem vor Nazi-Deutschland auch mit der Unterstützung aus Italien zu wahren. Der Duce Italiens fürchtete zuerst den wachsenden Machtzuwachs des Deutschen Reiches und versicherte mehrmals Österreich seine internationale Unterstützung, sogar einen Marsch nach Berlin im Falle eines Anschlusses, der "nur über seine Leiche" vor 13. März 1938 angeblich möglich war. Als der andere Diktator aus Berlin die Unantastbarkeit der Brennergrenze dem Duce garantierte, liess dieser Österreich im Regen stehen und lieferte dieses kleine ohnmächtige Nachbarland anderen Faschisten aus. Erst dadurch kam die Wahnideologie der Nazis richtig in Fahrt und überzog ganz Europa mit Krieg und Verderben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Österreich ein vierfach besetztes Land und konnte sich daher nur begrenzt in der Süd-Tirol Frage international vor den Allierten durchsetzen. Damals waren die Britten und Franzosen bekanntlich für die Selbstbestimmung Süd-Tirols, Amerikaner dagegen, da man bei der Landung auf Sizilien 1943 und davor entsprechende Zusicherungen Italien gemacht hat, im Falle die Italiener würden selber den Duce entmachten, was auch geschehen ist. Das Vaterland der Süd-Tiroler Österreich reklamierte das Land Süd-Tirol nach 1945 für sich, nach allierter Auslegung als "Erstes Opferland des Krieges" gegenüber dem Verursacher und Agressor des Krieges dem Königreich Italien. Vor dem Krieg und bis 1943 trieb der Duce mit seinen Statthaltern in Bozen mit seiner Unterdrückungspolitik alle Süd-Tiroler beinahe in den Wahnsinn und erzwang die sog. Option entweder für Italien oder Deutsche Reich und als 86% der Süd-Tiroler nicht für Italien optieren wollten, hat man das ihnen nach 1945 zu ihrem Nachteil in Italien und international im Sinne des Staatsangehörigkeitsgesetzes ausgelegt und behauptete es gäbe "nur noch" 14% deutschsprachige Süd-Tiroler in Alto Adige, also eine klassische Minderheit. Im übertragenen Sinne würde es bedeuten, man drangsaliert jemand auf seinem eigenen Grund und Boden über Jahrzente und wenn man anderso glaubt Abhilfe gegen dieses Horrorregiment zu finden, behauptet man, man wäre nicht mehr für diesen Fall zuständig, vor allem deswegen, weil der alte Diktator schon weg wäre. Im Pariser Autonomie-Vertrag für Süd-Tirol von 1946 versicherte man der Bevölkerung Süd-Tirols vor der Schutzmacht Österreich und vor der UNO, das Land wird bald eine echte Autonomie bekommen. Was danach kam wissen auch die meisten noch, Italianisierung mit dem Instrument der Zuwanderung und Zusammenlegung zu einer Autonomen Provinz Bozen Trient. Ab dem Jahr 1956 nach dem Staatsvertrag ist Österreich endlich souverän geworden und konnte daher sich verstärkt endlich international für die Interessen Süd-Tirols einsetzen. Vor allem vor der UNO und anderen Gremien Europas ist das auch geschehen. Die massivsten Verletzungen der Menschenrechte in der Zeit der "carta bianca", der sog. "Südtiroler Bombenjahre" in Süd-Tirol durch Italien führten letztenendes dazu, dass die Schutzmacht Österreich die UNO-Vollversammlung in den 50er und 60er Jahren mit der Lage in Süd-Tirol befassen musste, und Italien ist auch wegen dieser Übergriffe auch verurteilt worden. So ähnlich war das vor einigen Jahren im Fall von Kosovo im Konflikt mit Serbien seitens der EU. Auch hier gibt es eine Paralelle. Das so lange fremdbestimmte Land Kosovo wird wohl in den nächsten Wochen und Monaten mit der Unterstützung aus der EU und USA seine Unabhängigkeit ausrufen und Österreich wird wohl nach der Aussage des heutigen Kanzlers Alfred Gesenbauer als erstes Land der EU das auch anerkennen. Das Modell der Süd-Tiroler Autonomie für Kosovo war noch vor einem Jahr im Gespräch als mögliche Lösung dieses Konfliktes, die Kosovaren haben diese Lösung aber aus verständlichen Gründen abgelehnt. Seit dem Staatsvertrag 1956 setzt sich Österreich daher unermüdlich mit allen diesem kleinen Land zur Verfügung stehenden vor allem diplomatischen Mitteln dafür ein, erstens, dass die Autonomie in der Provinz Bozen eingeführt wird, und zweitens, dass diese nicht verletzt wird, und drittens, dass die Süd-Tiroler gegenbenenfalls einmal frei und ohne Zwang aus Italien über die Frage der eigenen Selbstbestimmung entscheiden werden können, und viertens in den nächsten Monaten wird hoffentlich diese alte Schutzmachtfunktion des Österreichischen Vaterlandes für Süd-Tirol in der Präambel der gerade ausgearbeiteten neuen Österreichischen Bundesverfassung festgeschrieben werden. Diese Frage ist in Österreich über alle Parteigrenzen hinweg unumstritten und die Lage in Süd-Tirol ist für jeden Buneskanzler und jeden Aussenminister/in Chefsache und eine Angelegenheit des Herzens. Österreich macht alles nur erdenkliche für eine bessere Zukunft für Süd-Tirol und seine Menschen und das ohne dabei gross davon zu reden und seine Verdienste um die Verwirklichung der Autonomie hervorzuheben oder grosszureden. Eines ist in der Geschichte unumstritten, ohne den grossen Bundeskanzler und Sozialdemokraten Bruno Kreisky ware die Autonomie Süd-Tirol nicht in heutiger Form 1972-1992-2008 und nicht so bald, wenn überhaupt zustande gekommen. Abschliessend noch eine letzte Anmerkung, wo war Italien als Österreich sich um die EU Mitgliedschaft bemühte, und Rom ultimativ 1992 von Wien eine Streitbeilegungserklärung in der Süd-Tirol Frage verlangt hat? Mich persönlich wundert es daher sehr, dass die Österreicher trotz des in der Geschichte von Italien wiederholt erlittenen furchtbaren Verrats und Unrechts dieses Land Italien, seine Menschen, seine Sprache und Kultur noch so sehr zu mögen scheinen. Die Italiener haben wohl wie immer diese eigene schwierige Geschichte wenn überhaut, dann nur oberflächlich und einseitig behandelt. Das Wort Vergangenheitsbewältigung ist in diesem Land leider bis heute ein Fremdwort geblieben. Eine letzte Gegenfrage, was hat eigentlich Italien gegenüber Österreich in den letzten 90 Jahren geleistet, um von den Menschen gemocht zu werden? Worin hat dieses Land Italien seine Verdienste erworben, die es natürlich auch gibt. Eine Gewissenserforschung würde allen interessierten Menschen sicherlich einen viel mehr klaren Blick in der Gegenwart und Zukunft in den Fragen dieser schwierigen Nachbarschaft ermöglichen. Gehen so miteiander zwei befreundete Völker und Länder um, wie Italien mit Österreich umgegangen ist, bzw. welchen Grund hat Österreich dem Stiefelstaat gegeben, um oft genug so schäbig und ungerecht behandelt zu werden? Nur Dank dem Europagedanken und der Politik der EU scheinen diese alten Gegensätze mehr oder weniger als überwunden, aber so lange die Frage der Selbstbestimmung Süd-Tirols noch nicht restlos geklärt ist, so lange wird Italien kein ruhiges und gutes Gewissen dabei haben können, falls diese Kategorie der politischen Moral in zwischenstaatlichen Beziehungen überhaupt noch zulässig wäre. Trotzdem, wenn man Freunde im Ausland als Italiener haben will, muss man auch etwas von Bedeutung dafür geleistet haben, die Selbstbestimmung in Süd-Tirol zum Beispiel einmal politisch möglich machen, das wäre schon eine einmalige Leistung und Bekundung der Freundschaft zu einem Nachbarland, das Italien trotz aller seiner Schwächen und Verfehlungen in der Geschichte wie kein anderes geradezu liebt und schätzt, wenn man mit Italien die Menschen und ihre Kultur meint und eines bitte noch nicht vergessen, Austria ist nicht Germania, sondern ein eigenes Land mit einer grossartigen Kulturnation und einem stolzen und selbstbewussten Volk, das auf diese Feststellung grössten Wert legt, und laut Aussagen zum Beispiel des Landeshauptmanns von Süd-Tirol sind auch die Süd-Tiroler als die Österreichische Minderheit in Italien ein Teil dieses unverwechselbaren Volkes in Europa, das sich die Österreicher nennt.
IP: 195.3.113.169
 
Markus A.
11. 04-01-2008 08:25
 
Kurz und bündig
Denkt daran, dass von den 60 Millionen Italienern, sehr viele für Euch sind. 
Eure Kultur ist wertvoll, wer sie nicht achtet ist "nicht wert Italiener zu sein". 
Wo waren die Austrier, als es euch schlecht ging? Warum nicht zur Schweiz? He wir sind nicht im Gebilde der EU! 
Trotzdem als CH und IT (Cittadinanza doppia), ich bin für ein totales Autonomie Statut für ein deutsch- Südtirol mit deutscher/ladinischer Sprache. 
Super Film ist mir Eiskalt über den Rücken gelaufen. Lieber Südtirol als Mafia Sizilien!! 
Servus
IP: 81.221.201.38
 
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12. 01-01-2008 19:30
 
Italia der Schwarzhemden
Das Menschenrecht auf Selbstbestimmung ist ein Teil des Völkerrechts und es ist ganz sicher nicht in "Italia der Schwarzhemden" erfunden worden. Die Staaten können noch so oft sich gegenseitig ihre Eroberungen durch Verträge absichern. Das Völkerrecht bleibt Völkerrecht, festgeschrieben in der Menschenrechtcharta der UNO im Jahre 1945, in Helsinki 1975 und anderswo bei entsprechenden Gelegenheiten und es ist unteilbar und verjährt auch nicht! Dazu hat Italien dem Beispiel der westlichen Demokratien folgend fast alle dieser Akte unterzeichnet und ratifiziert. Nach dieser Auslegung des heute geltenden Völkerrechtes werden Annexionen erst dann völkerrechtlich verbindlich, wenn sie von der davon direkt betroffenen Bevölkerung in einer freien Abstimmung mehrheitlich bejaht worden sind. Das ist in Süd-Tirol nie geschehen, ganz im Gegenteil, die deutschsprachige und ladinische Bevölkerung hat fast zu 100% bei passenden Gelegenheiten dem italienischen Herrschaftsanspruch klar und deutlich widersprochen und zwar in entsprechenden Petitionen von 1918 an Wilson, 1946 an Österreich, 2006 an den Österreichischen Nationalrat in Wien. Die Autonomie verdanken die Süd-Tiroler sich selbst, der Diplomatie der Schutzmacht Österreich, dem Zeitgeist in West-Europa und in Italien selbst der 60er, 70er Jahre, wo solche Exzesse der Italianisierung aus der alten Zeit á la Duce nicht mehr gedultet werden konnten. Ich weiss schon, manche Italiener "lieben" Alto Adige so ähnlich, wie die Serben das Land Kosovo und seine Menschen auch "lieben". Mit Verlaub, von sehr vielen Menschen wird das als ein Würgegriff empfunden, und wer das tut, kann unmöglich ein Freund des Landes und seiner Menschen sein oder werden. Leider, oder Gott sei Dank beruht diese sonderbare "Liebe" in dem Fall nicht auf Gegenseitigkeit. Süd-Tirol hat ausserdem 100 mal mehr Gründe sich auf sein Recht auf Selbstbestimmung zu berufen, als z.B. andere Autonome Regionen in Europa und vieleicht deswegen ist der Gegendruck in Kenntnis der vorhandenen Situation aus Italien so stark ausgeprägt. Einige Schlagworte aus der Geschichte von Süd-Tirol: Das Jahr 1918, Zerschlagung der Landeseinheit Tirols ohne zwingenden Grund durch Ziehung einer ethnisch absurden Grenze am Brenner, Verweigerung der damals schon in Europa üblichen Selbstbestimmung der Völker auf dem Wege eines Referendums und Annexion von Süd-Tirol, damals ein Land so gut wie ohne Italiener für das Königreich Italien. Der Beginn der "via dolorosa" des Landes mit der Politik Italiens der 20er Jahre, Italianisierung mit Brachialgewalt in der Zeit des Duce-Faschismus, Ausradierung von Kulturgütern, die die Süd-Tiroler an das Vaterland Österreich erinnerten oder erinnern könnten, wobei man nicht einmal Halt vor Soldatenfriedhöfen machte, aus der Zeit des Ersten Weltkriegen, wo bekanntlich keine Handbreite von Süd-Tirol damals von Italien erobert werden konnte. Stattdessen Schaffung von sonderbaren Kultstätten des italienischen Faschismus auf dem Boden von Süd-Tirol, wo sogar ganze kleinere italienische Friedhöfe auf Wanderschaft aus Italien nach Alto Adige auf Wanderschaft gehen mussten, um einen fiktiven Sieg und Herrschaftsanspruch der Italianitá in Süd-Tirol zu manifestieren. Diese Überbleibsel des Faschismus werden noch heute unter dem Mantel des "Denkmalschutzes" von Italien nicht nur geduldet, sondern gepflegt und ihre Beseitigung wird verhindert oder verzögert. Das beste Beispiel dafür ist der noch so "künstlerisch wertvoll" Mussolinitempel im Zentrum von Bozen und seine Rolle als Pilgerstätte für den italienischen Neofaschismus unserer Zeit. Weiter, Vertreibung und Verbannung ab 1920 von sehr vielen Patrioten nach Süd-Italien oder ins Ausland, Verbot der Sprache, Kultur, der deutschen Vor- und Nachnahmen, Förderung der Abwanderung der Süd-Tiroler in andere Länder, vor allem nach Nord-Tirol und Rest-Österreich. In den 30er Jahren politische Unterstützung und Allianz mit Nazi-Deutschland auf dem Rücken der Süd-Tiroler und Österreicher, wo der vom Führer an Italien zu zahlende "Preis" die Billigung des Anschlusses Österreichs von 1938 war und die Versicherung der Unantastbarkeit der Brennergrenze. Weitere Unterdrückung der Sprache und Kultur und Erzwingung der sog. Option der Bevölkerung entweder für Italien oder für das Reich nach 1939 bis 1943, damals auch mit der Drohung verbunden, würde man nicht aus Italien freiwillig auswandern wollen, werde man nach Sizilien oder gar nach Afrika übersiedelt oder verbannt. Diese neue, nach 1918 zum ersten mal in der ganzen Geschichte des Landes Tirol italienische Herrschaft, abgesehen von der kurzen Napoleonischen Zeit um Bozen um 1811, war für die Süd-Tiroler so "segensreich" an Leid und Erfahrungen, dass damals fast die ganze deutsche und ladinische Bevölkerung kurz davor stand, die Heimat für immer zu verlassen. Der Verlauf des Krieges hat das Gott sei Dank verhindert, aber 70 Tausend Menschen haben aber so Süd-Tirol Richtung Norden für immer verlassen. Dem sollte man vieleicht noch hinzufügen, dass die Süd-Tiroler als Alt-Österreicher unverschuldet in diese Lage gekommen sind, da sie nicht einmal im entferntesten Sinn irgendein Leid vor 1918 über die Italiener oder ihr Land gebracht haben, oder in irgendeiner Form die Interessen des damaligen Königreiches Italien in der Welt behindert haben, da bekanntlich Italien 1915 einseitig und unprovoziert aus reiner Eroberungslust in Absprache mit England und Frankreich Österreich den Krieg erklärt hat. Die Menschen österreichischer Nationalität kann man als Einzelperson mit Vernunft egal wo auf der Welt niemals für mögliche und auch noch so von anderen Ländern empfundene Verfehlungen der Habsburgerdynasie in ihrer Geschichte vor 1918 verantwortlich machen, oder dafür bestrafen wollen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Italien plötzlich einfach so nach der Verhaftung des Duce demokratisch und wechselt im Eiltempo im letzten Augenblick die Seiten, um sich selbst natürlich dann als "Opfer" von Duce zu betrachten, unter anderem wie nach 1918 mit der Versicherung der Amerikaner "Italia fino al Brennero", also weiterhin die Fortschreibung der Fremdherrschaft in Süd-Tirol und die Vergewaltigung des Menschenrechtes auf Selbstbestimmung in diesem Land. Die Forderungen der Briten und Fnazosen und natürlich der Österreicher nach einer Volksabstimmung über die Frage der Staatsangehörigheit sind in Rom ungehört verhallt, aber zu gleicher Zeit hat sich Italien auf dieses "Heilige Selbstbestimmungrecht der Völker" für seine Menschen in Istrien und Dalmatien berufen, als es um die Ziehung einer neuen Staatsgrenze damals zu Jugoslawien gegangen ist. Den 70 Tausend Optanten ausserhalb der Grenzen des Landes hat man vor den Allierten auf Wunsch der damaligen Regierung in Wien feierlich versichert, sie können ruhig nach Süd-Tirol zurückkehren, aber nur wenigen ist das tatsächlich gelungen. Nach dem Krieg die gleiche Politik der Italianisierung, nur diesmal von sog. "Demokraten" praktiziert, die einige Jahre zuvor noch ein Schwarzhemd der Faschisten getragen haben und diese Leute hatten, wohl von oben gewollt und geduldet, in erster Linie auf allen Ebenen der italienischen Staatsmacht in Süd-Tirol das politische Sagen gehabt. Was Italien nicht durch faschistische Italianisierung, später durch Assimilierung gelungen ist, versuchte man dann vor allem ab 1948 mit der Brachialgewalt der gesteuerten Majorisierung durch gezielte Förderung der Masseneinwanderung von nicht Süd-Tirolern in dieses Land zu erreichen. Im Jahre 1946 verpflichtete sich Italien vor der UNO und vor der Welt, vor allem aber gegenüber der Schutzmacht Österreich dem Land Süd-Tirol und seinen Menschen eine moderne Autonomie zu gewähren. Einige Jahre später war es allen klar, dass dies nicht einmal das Papier wert war, auf dem der damalige itaienische Aussenminister De Gasperi seine Unterschrift setzte. Von der versprochenen Autonomie war keine Spur, ganz im Gegenteil 1948 hat man die Provinz Bozen mit der italienischen Provinz Trient-Trentino zusammengefasst, wodurch die Süd-Tiroler plötzlich über Nacht sich in einer echten Minderheitenrolle befunden haben. Erst die Massenkundgebungen der Süd-Tiroler unter dem Slogan "Los von Trient und Los von Rom" auf der Burg Sigmundskron von 1957 machte Eindruck auf die ewigen Täuscher und Verweigerer der Menschenrechte und man "redete" wieder miteinander und mit Österreich als Schutzmacht über die baldige Einführung der 1946 versprochenen Autonomie. Man wollte es aber in Rom natürlich wie immer nur beim Reden und Täuschen belassen. Das führte bekanntlich zur Eskalation der politischen Lage, da man nach eigener Definition der SVP damals "auf einen Todesmarsch" als ethnische Volksgruppe von diesem Staat der Fremdbestimmung Italien sehenden Auges geschickt worden ist. Die Bombenjahre in Süd-Tirol und andere Aktionen des legalen und ilegalen Widerstandes vor fast 50 Jahren haben wenigstens das ermöglicht, dass dieser Staat nicht nur über die "Autonomie" unverbindlich unendlich lange wieder "reden" wollte, sondern diesmal auch, um wohl weitere Eskalation wie seinerzeit in Nord-Irland zu verhindern, zum ersten mal in der Geschichte auch zu echten Kompromissen, wie im Pariser Autonomie-Vetrag 1946 versprochen, bereit war. Als besonders widerwertig und abscheulich ist aber vor der Europäischen Geschichte die Tatsache zu bezeichnen, dass diese damalige "italienische Demokratie" damals zu brutalsten Methoden und Mitteln der Unterdrückung gegriffen hat, um den Widerstand in der Bevölkerung gegen ihre eigene Politik in Süd-Tirol zu ersticken. Dazu gehörten damals solche "besondere Massnahmen" der sog. carta biana (Freibrief) für alle Sicherheitsorgane des Staates, wie flächendeckende Pacifizierung des Landes durch Militär und alle Arten der Polizei, also eine Art Kriegszustand, wie wir das aus der Geschichte von Kosovo der 90er Jahre noch gut kennen, d.h. Massenverhaftungen, massenhafte Folter, Haft ohne Begründung, Meuchelmord an politischen Häftlingen und des Widerstandes beschuldigten sich in Freiheit befindlichen Personen des Widerstandes und als absolute Zugabe die "Einladung" nach Alto Adige-Südtirol für die verbrecherische ost-deutsche Stasi, um sie auf Süd-Tiroler Widerstand zu hetzen und damit leichter die Widerstandskreise zu infiltrieren und über fingierte Attentate mit Todesopfer dem Süd-Tiroler Widerstand propagandistisch zu schaden. Dazu gehörte seit damals, genauso wie heute und morgen die von manchen Kreisen in Italien lancierte Idee der Pangermanistischen, am besten Grossdeutschen Verschwörung der Süd-Tiroler und der Österreicher, obwohl man in Italien ganz genau es wissen müsste, dass die Süd-Tiroler genauso wie auch die Österreicher damals wie heute von solchen Ideen nichts halten. Solche Unterstellungen verfogen die politische Debatte um Süd-Tirol und seine Selbstbestimmung fast wie Ein Murmeltier, das täglich grüsst, wie man aus Erfahrung auch der St. Schützen weiss. Es ist ein billiges Instrument der Verleumdung und des medialen Rufmordes an politisch andersdenkenden Menschen in diesem Land. Diese damalige "Zusammenarbeit" der vielen italienischen "Dienste" gegen die Interessen der Süd-Tiroler mit der Stasi dauerte sogar bekanntlich bis zum Untergang der totalitären DDR bis 1989. Darüber gibt es genügend Dokumentationen in den Archiven vor allem in der BRD, aber in erster Linie in Italien selbst. Dabei ist das ja auch nichts neues, da diese Tatsache allen Kennern der Geschichte Süd-Tirols Dank den Ergebnissen der neuesten Geschichtsforschung bekannt sein müsste. Aber nicht nur, zum Beispiel um die Aktivitäten der italienischen Terrorgruppe mit dem Namen "Gladio" in den 60er Jahren, angeblich aus faschistischen Kreisen in Milano, die mehrere Terrorattentate in Österreich sogar mit Todesopfern verübt hat und ihre "Verbindungen", darüber würde man mehr wissen wollen, daran arbeiten gerade einige Histotiker in Italien, die einen unzweifelhaften Namen in der Wissenschaft der Geschichtsschreibung haben. Seit damals ist schon genug Zeit vergangen, um doch objektiv auf beiden Seiten dieses Konfliktes mit Abstand der vergangenen Zeit diese Ereignisse im europäischen Geiste, im Interesse der Wahrheitsfindung zu betrachten. Das land Süd-Tirol konnte erst dann ab 1972 politisch und wirtschaftlich Atem holen, als man endlich die bereits 1946 von Italien versprochene Autonomie in der Zeit zwischen eben 1972 - 1992 von Italien unter einem enormen Druck Europas und der UNO sehr zögerlich zugestanden bekommen hat, auch wenn manche Frage noch nicht ausreichend gelöst sind, wie z.B. Zweisprachigkeit der Ämter und die Frage der Orts- und Flurnamen. Heute ist die AP Bozen Südtirol eine der wohlhabendsten Regionen in der ganzen EU geworden, aber das verdanken wir einzig und allein nur der politischen Weitsicht und Ausdauer der mutigen Männer und Frauen in den 50er und 60er Jahren, der Landespolitik in Bozen, sowie dem Fleiss der Bevölkerung, wo man spät aber doch ein Gefühl einer gewissen Gerechtigkeit und Sicherheit für die eigene nähere Heimat bekommen hat. Die Autonomie wurde damals wie auch heute in Italien immer noch oft genug als "Fluch" von manchen Politikern verstanden und auch so bezeichnet, da man mit Süd-Tirol und seinen Menschen nicht das machen kann, was man gerne machen würde, wenn man es nur könnte, damals vor 1943, oder genauso wie 60 Jahre später. Süd-Tirol ist nicht umsonst leider ein Refugium der Ewiggestrigen italienischen Faschisten bis heute geblieben, die anderswo in Italien keine politische Existenzberechtigung und Zukunft vorfinden, nur hier glauben sie, müssten sie die nicht vorhandene Italianità Süd-Tirols mit "ihren Mitteln" zu verteidigen versuchen. Mit diesen Konzepten aus der Mottenkiste des Duce-Faschismus werden sie ihre Ziele genauso wenig erreichen, wie die Selbstbestimmung des Landes einmal verhindern können. Die Zukunft gehört heute in Europa ohne Grenzen allen Menschen gleichberechtigt gross oder klein und eindeutig den Menschenrechten und der Demokratie und es ist auch ein unveräusserliches Recht der Süd-Tiroler, wenn man durch eigenes Zutun nur die bestmöglichen Standards in allen Fragen des Zusammenlebens einer weit etntwickelten demokratischen Gesellschaft mit friedlichen und demokratischen Mitteln erreichen will. Mögen sich manche in diesem Staat Italien mit den Schlusslichtern Europas messen, die AP Bozen will aus Verantwortung für das Land und seine Menschen es aber ganz sicher nicht tun. Bei der Frage der Autonomie und der Selbstbestimmung geht es nicht nur um die Bewahrung der eigenen deutschen und ladinischen Sprache und der alt-österreichischen Kultur, sondern um die Schaffung von bestmöglichen Voraussetzungen der weiteren Entwicklung für dieses Land und seine Menschen und dazu ist der politische Kampf um die Erlangung der Selbstbestimmung einer der vielen legalen und zulässigen demokratischen Mitteln in Italien, nicht anders als auch anderswo in der EU. Es ist daher sinnvoll manchen Italienern, die auch die Deutsche Sprache gut beherrschen, auch hier und in diesem Forum diese Tatsachen vor Augen zu führen, auch z.B. welchen Rucksack der Geschichte ihre italienische Heimat den Menschen in Süd-Tirol gegen ihren ausdrücklichen Willen mit Gewalt und Zwang aufgeladen hat und wenn man schon widerwillig die Autonomie letztenendes erlaubt hat, sollte man doch nicht sich selbst belügen und glauben, man hätte eine grosse Tat vollbracht. Vieleicht verstehen sie dann leichter warum so gut wie kein Mensch süd-tiroler Herkunft in Italien und in der Aussenwelt als Italiener bezeichnet werden will und warum der Wunsch nach Selbstbestimmung in diesem Land Tirol zwischen Brenner und Salurn immer noch so lebendig bleibt, damals, heute und morgen. Genauso stark und lebendig ist auch der lange Wunsch in ganz Tirol seit der Teilung nach Wiederherstellung der alten Landeseinheit des deutschsprachigen Teils des Landes und Dank der Idee von einem vereinten Europa sind wir diesem Ziel schon sehr weit entgegengekommen. Tirol semper fidelis, was heisst Tirol bleibt sich und seinem Vaterland immer treu.
IP: 195.3.113.165
 
Markus A.
13. 31-12-2007 22:50
 
Italia der Schwarzhemden
All denjenigen, die dem Separatismus in der Region Trentino-Alto Adige huldigen sei folgendes gesagt: Der großen Toleranz Italiens habt ihr es zu verdanken, dass ihr euch noch als Tiroler fühlt. In einem Staat wie Frankreich wärt ihr längst assimiliert und würdet die Trikolore lieben. Dankt also der Gelassenheit Italiens. Unter umgekehrten Vorzeichen wäre euer missionarischer Eifer extrem.
IP: 141.2.247.88
 
Guido Capone
14. 19-12-2007 17:05
 
dottore
Ja richtig,aber die italienischen propagandafuzzis bitte!!!!
IP: 213.162.66.193
 
tutti,tutti
15. 18-12-2007 08:37
 
Ich bin Stolz auf euch Südtiroler
Sehr gut gelungen das Video,bis auf den schluss mit Knoll hätte Wirklich etwas profesionerller werdenkönnen aber die idee gut! 
Weiter so!!! 
Vieleicht bringt ihr noch weitere videos!
IP: 81.10.197.203
 
Richard Lengauer
16. 17-12-2007 14:54
 
Ich bin Stolz auf euch Südtiroler
Das selbe problem haben wir Serben! Die EU will uns Kosovo wegnehmen! Kosovo ist nicht Albanien, Südtirol ist nicht Italien! Jedem das SEINE !
IP: 213.47.87.85
 
Ivan
17. 17-12-2007 13:46
 
dottore
´möge die ganzen propagandafuzzies der blitz beim scheißen treffen
IP: 213.33.119.214
 
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18. 16-12-2007 00:36
 
Ein Versuch der Deutung
Die Wortmeldung von A.K ist recht kompliziert, ich versuche sie aber aus meiner Sicht zu deuten. Ich würde noch dazu meinen, wenn man als Nordtiroler so einen prominenten Vor- und Nachnahmen hat bzw. hätte, sollte man nicht damit spielen, da dies einer Provokation gleichen würde, wenn es nicht gerade DER Andreas Khol wäre und hier nicht in seinem eigenen Namen schreiben würde. Der allerseits so bekannte, beliebte und geschätzte Südtiroler Andreas Khol aus der österreichischen Bundespolitik könnte womöglich so eine Meinungsäusserung seinem Namensvetter nämlich übel nehmen, da eine Verwechselung in dem Fall leicht möglich wäre. Ich versuche jetzt diese Wortwahl für jederman/jedefrau zu deuten. Also; Ein echter Nord-Tiroler möchte sich bei Mussolini und Berlusconi dafür bedanken, dass diese zwei Gestalten aus der Geschichte und Gegenwart Italiens wüssten, wo der Dreck hingehöre, nämlich auf den Müll. (Ich nehme eher nicht an, dass sich der Berlusconi mit diesem Vergleich mit dem "zweitgrössten Italiener aller Zeiten" nach Garibaldi gerade geschmeichelt fühlen könnte, da dies in heutigen demokratischen Zeiten internatiolal alles andere als oportun erscheinen kann. Laut einer repräsentativen italienischen Meinungsumfrage einer Abend-Zeitung aus Milano von Juni 2007 haben die Italiener den Duce gerade so eingestuft, eben als zweitgrössten Italiener aller Zeiten, der Berlusconi ist, glaube ich, unter den ersten zehn gelandet. Ich nehme stark an, der A.K. meint mit dem Dreck in Alto Adige den in diesem Film von Sven Khol angesprochenen antitirolisch ausgerichteten und latent vorhandenen italienischen Neofaschismus in Tirol südlich des Brenners.) Weiter; Gerade diese simple Wahrheit wüssten viele West-Österreicher und Tiroler nicht, nämlich, dass dieser "Dreck" in, bzw. als sog. "Alto Adige" bereits auf den Müll (der Geschichte) gehöre, bzw. ideologisch sich dort befinde, da der italienische Herrschaftsanspruch in Süd-Tirol gerade aus dem faschistisch-tolomeischen Ungeist entsprungen ist. Ich glaube, jetzt kann man es leichter fassen, was der Forumteilnehmer A.K. mit seiner Wortwahl gemeint hat, oder meinen könnte. Ich habe jetzt versucht diese einfachen Wahrheit-en verständlicher zu formulieren, aber auch diese Deutung von mir lautet immer noch fast wie eine philosophische Übung.
IP: 195.3.113.167
 
Markus A.
19. 12-12-2007 02:02
 
Wer weiss..
Genau, "wer weiss wer alles zuschaut und notiert...", wohl die Mitte Dezember 2007 bald 15 Tausend Menschen, die diesen Beitrag gelesen und auch hoffentlich den Film gesehen haben!
IP: 195.3.113.164
 
Markus A.
20. 10-12-2007 09:45
 
Wer weiss..
wer weiß, wer alles zuschaut und notiert...
IP: 84.18.138.148
 
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21. 10-12-2007 09:32
 
Wer weiss..
alder isch mocht auch dass die Türkei zur Eu komt, aber wünsche bleiben wüstenrot 
 
Liebe Grüs Amel
IP: 193.170.68.107
 
Amel
22. 09-12-2007 19:58
 
Tirol isch lai oans!
Gut gelungenes Video! 
 
Ein Tirol!!!
IP: 79.1.109.81
 
Bajuware
23. 08-12-2007 14:48
 
schon schön gemacht das filmchen
aber historisch ungenau, fehlerhaft und (leider leider) einseitig...
IP: 217.199.6.3
 
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24. 05-12-2007 10:11
 
EIN TIROL
Nord-, Süd- und Osttirol, das Kurdistan in Mitteleuropa. Soetwas kommt heraus, wenn Großmächte über kleine Staaten drüberfahren. Es gibt nur EIN TIROL und zwar ein Wiedervereintes. Der Tag ist hoffentlich nicht mehr fern.
IP: 86.32.49.15
 
Peter aus N.Ö.
25. 03-12-2007 18:22
 
EIN TIROL
Für ewig Deutsch-Südtirol!! 
 
Grüsse aus Bayern
IP: 128.86.159.73
 
Ludwig
26. 01-12-2007 12:11
 
EIN TIROL
Ich wäre stolz darauf, wenn wieder Südtirol mit uns Nordtirolern vereint wird-somit auch wieder zu Österreich gehört! 
 
Österreich isch Österreich 
Nordtirol-Osttirol-Südtirol=Tirol 
Rom=Rom 
 
Auf geats Manda, wia kean zamm
IP: 62.47.227.12
 
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27. 30-11-2007 17:13
 
Willkommen zu Hause!
Südtirol gehört zu Tirol und Tirol zu Österreich und eines Tags wird wieder zusammenwachen was zusammenhört. Es wollen eh schon andere Gemeinden außerhalb Südtirols weg von Shitalien und auch zu Österreich...
IP: 81.189.240.100
 
Befreiungsausschuß Süd-Tirol
28. 27-11-2007 16:00
 
Schande !!
Ich bin zwar ein Wiener, und bin nur selten in Tirol (Nordtirol), jedoch interressiere ich mich sehr für die Geschichte Österreichs. 
 
Ich bin vor ein paar Tagen auf SÜD-TIROLER FREIHEIT aufmerksam geworden, und es hat mich gewundert, dass ihr Süd-Tiroler euch immer noch, nach fast 90 Jahren unter fremder Gewalt, mit Österreich identifiziert, d.h.: das Bestreben der Wiedervereinigung mit Nordtirol bzw. Österreich besitzt. 
 
Es wird wieder eine Wiedervereinigung geben! Kommt zurück nach Österreich! Es lebe das vereinte Tirol! Es lebe Österreich!
IP: 80.108.234.192
 
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29. 25-11-2007 22:03
 
Guter Film
Stolz Süd-Tiroler zu sein !
IP: 80.180.196.100
 
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30. 25-11-2007 18:50
 
NUR EIN TIROL!!!!
Kein Kaiserreich,kein Vielvölkerstaat,keine Monarchie. 
"NUR EIN VEREINTES TIROL" 
und wenn Österreich nicht will,dann 
ein "vereintes unabhängiges TIROL". 
Aber das lässt Wien nicht zu,weil 
Tirol bringt viel zuviel GELD!! 
gruss aus dem Oberland
IP: 213.162.66.197