Leserbrief: "Meine Meinung" – Toponomastik und Frau Bauer-Polo
Freitag, 18. Juli 2008
cristian_kollmann_2.jpgIn "Meine Meinung" vom 12./13. Juli will Frau Ingeborg Bauer-Polo (SVP) eine wissenschaftlich fundierte und faschistisch unbelastete Toponomastik als Illusion abtun. Vielmehr hält sie es für vernünftig und für verantwortliche Politik, die "Tolomei-Vergewaltigung der Südtiroler Ortsnamen" großzügig zu tolerieren. In gewohnter SVP-Manier verbreitet auch Frau Bauer-Polo die Irrmeinung, dass laut Pariser Vertrag und Autonomiestatut etwas anderes als eine derartige "Kompromisslösung" nicht möglich sei.

Zwar räumt Frau Bauer-Polo ein, dass der Wunsch von sehr vielen Menschen ein anderer ist, aber als Realpolitikerin und jemand, der für sich nicht in Anspruch nimmt, Wissenschaftlerin zu sein, möchte sie sich der Realität nicht verschließen. Diese "Realität" sehe wie folgt aus: "Wenn die SVP in der Südtirolpolitik den Weg gegangen wäre, den manche Opposition sich ausmalt, dann wäre unser Land wahrscheinlich arm dran." Im Klartext: Wenn Südtirol einen Weg frei von faschistischen Symbolen und ohne Italien gegangen wäre, dann wäre Südtirol arm dran! Wie sehr muss Frau Bauer-Polo bereits altoatesinisiert sein, so dass sie den Faschismus und Italien für Südtirol offenbar als Bereicherung sieht?

Dr. Cristian Kollmann


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Kommentare (1)
1. 20-07-2008 10:13
 
Wini
Was ist das für eine faschistoide bzw. altoatesinisierte Politikerin der SVP diese Frau Dr. Bauer-Polo ihres Zeichen Vorsitzende des SVP Ausschusses für Schule, Kultur und Sport. Da behauptes sie: "Wenn die SVP in der Südtirolpolitik den Weg gegangen währe, den manche Opposition sich ausmahlt, dann währe dieses Land arm dran." Was haben die deutschen und ladinischen Oppostionsparteien unter anderem für Ziele. Sie fordern die Selbstbestimmung, ein LOS VON ITALIEN und einige sogar die Wiedervereinigung Tirols. Also Südtirol währe arm daran, wenn dies alles stattgefunden hätte und Süd-Tirol frei von Fremdbestimmung währe. Sie beleidigt nicht nur viele Süd-Tiroler, sondern auch das Vaterland Österreich ( wie Durnwalder immer behauptet) Sie behauptet weiter: "Die SVP hatte in vielen Jahrzehnten alles versucht, die Italiener dazu zu bewegen einer Kompromislösung in Sache Toponomastik zuzustimmen". Arme SVP trotz der "weltbesten" Autonomie hat sie diesbezüglich keinen Erfolg aufzuweisen. Weiter meint sie."Weltfremde Wünsche haben in der Wirklichkeit noch nie zum Erfolg geführt, vor allem wenn der politische Konkurent, in diesem Fall der Staat so stark ist um den Gegner in die Knie zu zwingen". Arme SVP die dauernd knien muß. Diese Dame hat anscheinend die Weltpolitik der letzten Jahrzente nicht verfolgt . Die Wiedervereinigung Deutschland - totz starker Gegene. Die Selbstständigkeit der baltischen Staaten - trotz statker Gegener. Die Selbstständigkeit des Kosovo -trotz starker Gegner, usw. Man kann wirklich sagen armes Süd-Tirol, das eine solche Politikerin ertragen muß die für Schule (Jugend) Kultur und Sport ( jetzt wird klar warum so viele Südtiroler zur Ehre Italien starten) verantwortlich zeichnet. Solche Politikerinen schaden der eigenen Partei, was sich beim Wahlergebnis im Herbst abzeichnen wird.Das wird die Oppositionsparteien freuen. Wer keine Volkstumspolitik betreibt muß Wahlverluste hinnehmen . Dies gilt für Nor- sowie auch für Süd-Tirol.( siehe das letzten Wahlergebnis)
IP: 195.3.113.76
 
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