Hiobsbotschaften aus Rom: endlich konsequent sein!
Freitag, 22. Juni 2007
ImageAus Rom häufen sich die Hiobsbotschaften für Südtirol: es müsse nun finanziell doch beitragen zur Eindämmung des Haushaltsdefizits durch Verzicht auf einen Teil der ihm zustehenden Rückflüsse von neun Zehnteln des Südtiroler Steueraufkommens. Gleichzeitig das Festhalten von Seiten der römischen Regierung an der neuen Steuerpolitik, gegen welche die Südtiroler Unternehmen Sturm laufen und angesichts derer Dieter Steger dazu aufgerufen hat, die Unabhängigkeit anzustreben, weil Italien sich als nicht reformfähig erweise.

Die Landtagsabgeordnete der Bewegung "SÜD-TIROLER FREIHEIT", Eva Klotz, fordert die Führungsspitze der SVP auf, diese Stimmen wie auch die heutige Ankündigung von LH Durnwalder ernst zu nehmen. Dieser hat mit schweren Konsequenzen gedroht für den Fall, dass Rom tatsächlich den Südtirol gemäß Autonomiestatut zustehenden Steuerrückfluss kürzt und statt Kürzung der Überweisungen, verwirft.

Eva klotz fordert die Südtiroler Parlamentarier auf, sich nicht nur den Antrag des Abgeordneten Boato zu eigen zu machen, im neuen Wahlgesetz die Anzahl der zu wählenden Südtiroler Senatoren nicht zu kürzen, sondern auch den den ausgehandelten Kompromiss: Übernahme neuer Zuständigkeit Selbstbestimmungsantrag von Senator Cossiga nach Kräften zu unterstützen.

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
22. 6. 07


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Kommentare (1)
1. 25-06-2007 11:39
 
Wie lange noch schützt die Autonomie das Land Südtirol vor den Folgen des zum Teil schon erfolgten und zum Teil noch zu erwartenden wirtschaftlichen und politischen Kollaps in Italien oder macht sich auch darüber niemand Hier Sorgen? Was gedenken die Politiker in Bozen zu tun, falls Der Stiefelstaat einmal finanztechnisch baden geht? Hoffentlich hat dieser Autonomieautobus noch eine funktionierende Notbremse oder Notausgang, wenn man schon immerschneller damit talwärts fahren muss, oder ist das auch schon wurscht? Am Hungertuch wird man auch hier in dieser der allerbesten Autonomien der Welt auch in Zukunft nicht leiden müssen, aber ist das wirklich ein Ehrenplatz in der zweiten, oder in der dritten Liga, zusammen mit Italien, Griechenland, Portugal, Malta, Rumänien oder Bulgarien in Europa zu spielen, wenn gerade die Tiroler aus dem Bundesland Tirol sich in den ersten Rängen befinden?
IP: 195.3.113.169
 
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