Bezirksgruppe Unterland/Überetsch: Nein zur Beteiligung Trients am Bozner Flughafen
Mittwoch, 16. April 2008
air_alps_bozen.jpgDie Bezirksgruppe der SÜD-TIROLER FREIHEIT – Unterland/Überetsch lehnt eine eventuelle Beteiligung der Provinz Trient am Bozner Flughafen strickt ab. Letzthin hielt der Trentiner Landeshauptmann Dellai eine Beteiligung Trients an der Flughafengesellschaft für möglich. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT geht bei einer eventuellen Beteiligung von einer Zunahme der Flughafentätigkeit aus. Vielmehr sollte der Flughafen geschlossen, da er jährlich Verluste schreibt, welche vom Steuerzahler gedeckt werden müssen.

Der Bozner Flughafen konnte bislang nur mit den zahlreichen (versteckten) Subventionen überleben. Es ist nicht zielführend, dass weitere Unsummen von öffentlichen Geldern in eine defizitäre Struktur gepumpt werden, so die Auffassung der Bezirksgruppe bei der letzten Bezirkssitzung.

Für die SÜD-TIROLER FREIHEIT ist es unverständlich warum sich Trient an einem defizitären Flughafen beteiligen will. Die Bezirksgruppe Unterland hofft, dass bei der anstehenden Volksbefragung im Jahr 2009 die Subventionen des Bozner Flughafen durch Steuergelder gekippt wird. Dadurch müsste sich das Land Südtirol aus jedweder Beteiligung an den Flughafengesellschaften zurückzuziehen.
 
Die Bezirksgruppe der SÜD-TIROLER FREIHEIT spricht sich dafür aus, das von Südtirol aus verstärkt die umliegenden Flughafen genutzt werden und fordert die bessere Erreichbarkeit dieser Flughäfen mit öffentlichen Verbindungen.

Werner Thaler
Bezirkssprecher SÜD-TIROLER FREIHEIT - Unterland

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Kommentare (3)
1. 17-04-2008 11:42
 
Ebenfalls ein Nein
Wenn ein Unternehmen nur Defizite produziert und auch nicht die Aussicht besteht, dass es damit besser wird, nützt es auch nichts, wenn die Trentiner Steuerzahler mitblechen. 
Wenn ein Betrieb nie Gewinne macht, muss man es lassen. Das sind Grundlagen der Betriebswirtschaft. 
 
Ich glaube diesen kostspieligen Flughafen will man nur deshalb am Leben erhalten, damit paar Abgeordnete nach Rom fliegen können. 
Für den Steuerzahler ein teurer Spass. 
Da ist Innsbruck die bessere Lösung. Und wir schonen unseren sowieso schon engen Lebensraum.
IP: 62.206.27.9
 
ff
2. 16-04-2008 20:00
 
Nein
Hilfe abzulehnen ist prinzipiell schon ein Eigentor. Aber wenn man gegen den Flughafen ist dann stimmt die Argumentation. 
Ich finde auch dass der Insbrucker Flughafen nahe genug ist um von Südtiol aus zu erreichen. Ob ich mit dem Auto 1,0 Stunde (Bozen) oder 1,5 Stunden (Innsbruck) zum Flughafen fahre ist in meinen Augen auch recht egal.  
 
... und warum sollte eine autonome Provinz einen Flughafen brauchen?
IP: 85.126.206.173
 
Heinz Pichler
3. 16-04-2008 16:12
 
?
... eine autonome Provinz ohne Flughafen? Ist das nicht ein eigentor, statt Hilfe anzunehmen, diese abzulehnen?
IP: 81.221.66.168
 

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