Mussolini zum x-ten
Freitag, 3. Februar 2012
mussolini_relief_beleuchtet.jpgFrage: Welche Schule, welches Studium muss ich absolvieren, um das zu verstehen? Der zuständige Minister Bondi schrieb vor einen Jahr, ihr Süd-Tiroler könnt den Duce von Finanzamt nehmen, und ihn in ein Museum stecken. So weit, so klar. Die Süd-Tiroler trauen sich nicht, und wollen den Duce nur mit Milchglas verdecken. Dafür brauchen sie eine Baukonzession. Der Bürgermeister von Bozen fühlt sich nicht zuständig, er verweist auf den Finanzminister, der reagiert erst gar nicht. Und jetzt, was nun?

Die Schützen kündigen einen erneuten Protestmarsch gegen den Faschismus und deren Relikte an. Der Politiker Donato Seppi kündigt eine Gegendemonstration an, mit tausenden Alpini, alle keine Faschisten, sie wollen nur die faschistischen Relikte schützen, für ihre Identität. Sie sind gegen eine Umbenennung von Siegesplatz in Friedensplatz, haben aber alle eine Friedensfahne auf ihren Balkonen. Geschichtslügen werden renoviert (Siegesdenkmal) und die wahre Geschichte, die darunter vergraben liegt (Kaiserjägerdenkmal), wird als Provokation empfunden. Wer versteht das, wer kann mich aufklären, vielleicht der hellste Stern, im (Schein) Heiligen Land Tirol?

Gerhard Pali
Prad


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Kommentare (7)
1. 05-02-2012 16:28
 
lachhaft
lachhaft dieses Theater und wenn ich mich nicht irre wird sich auch die nächsten 10 Jahre nichts ändern an der identitätsstiftenden Front im Alto Adige. 
vielleicht wird ja irgendwann ein Treffen der Neofaschisten und -nazis in Bozen veranstaltet: die Bühne hätten sie ja dazu und genug Sympathisanten sicher auch (und wohl einen Landesbeitrag auch noch...). 
Auf puschtrarisch: olls zi spot!
 
stefan
2. 05-02-2012 10:39
 
Mussolini und das Licht
Erleuchtung hat nichts mit Straßenbeleuchtung zu tun, bei manchen wird am helligten Tage kein Licht.
 
EEkat
3. 04-02-2012 23:56
 
Mussolini und das Licht
kinder kinder, was erwartet ihr? die stadt bozen ist doch nicht mal willens, die all-nächtliche beleuchtung mussolinis abzuschalten....
 
Franz
4. 04-02-2012 10:04
 
Wahlrecht für Auslandsüdtiroler
Lieber Bernhard Zimmerhofer, Dein Wort in meinem Ohr, doch nun beginnt Durni die SVP ein zu igeln und den ganzen Haufen auf Pseudotirolitalienisch zu strukturieren. Dazu kommt die ganze Macht der SVP zur ÖVP in allen Ländern Deutschlands und Österreichs mit der nur ÖVP - SPÖ geklonten Väterahnenzeitung des Südtirolerverbandes, daher die Südtirolverbandmitglieder nur Ihrer SVP Politik informiert. Diesen Auslandsüdtirolern möchte Durni nun ein Wahlrecht einräumen, dazu die Italiener!!! Freiheitliche beider Lager, seid wachsam!!!
 
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5. 04-02-2012 22:27
 
Edelweiss-Faschisten
Die Erklärung ist ganz einfach: 
Wenn die SVP bei Italien bleiben will, und das will sie, dann muss sie die Besatzer- und (faschistische) Unterdrückungspolitik Italiens in Südtirol übernehmen. 
Die Volkspartei übernimmt bereits die Kranzniederlegungen und finanziert den Faschistentempel in Bozen.
 
Gesamttiroler
6. 04-02-2012 08:38
 
Noch ist Süd-Tirol nicht verloren!
Gerhard, da gäbe es noch viel mehr aufzuzählen, z.B. die Kranzniederlegung am Beinhaus in Innichen mit dem SVP Bürgermeister von Innichen, z.B. die Gegenstimme zweier SVP Gemeinderäte in Bruneck, zum Verbot von Kranzniederlegungen beim "Kapuziner Waschtl" usw. usw. 
Aber ich denke spätestens nächstes Jahr wird mit dieser selbstzerstörerischen Politik ein Ende sein! 
In Polen gibt es einen berühmten Spruch, der heißt: "Noch ist Polen nicht verloren!"
 
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7. 04-02-2012 08:37
 
Rätselhaft
Sehr geehrter Gerhard Pali, 
 
mir geht es ebenso. Fragen über Fragen und jeden Tag geben einem die Bewahrer der faschistischen Relikte (zu denen irrsinnigerweise die SVP gehört)neue Rätsel auf.
 
Wolfgang K.

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