SVP soll Toponomastik-Gesetzentwurf überdenken!
Freitag, 27. Januar 2012
eva_klotz_neumarkt_500.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, fordert die Kolleginnen und Kollegen der Südtiroler Volkspartei neuerdings auf, den Toponomastik- Gesetzentwurf, der im Februar zur Behandlung ansteht, zu überdenken und gründlich umzuarbeiten.

Bleibt der Gesetzentwurf der SVP so, wie er vorliegt, dann bedeutet dies nämlich, dass die faschistisch belasteten, aufgezwungenen Tolomei- Falschnamen bleiben und freiwillig offiziell anerkannt werden! Damit hätte Tolomei sein Ziel voll und ganz erreicht: „Man wird sich an die Namen gewöhnen, und sie werden in das allgemeine Kulturgut übergehen“! Damit würden wir Südtiroler der dreisten Geschichtsfälschung, vor allem der Fälschung der Siedlungsgeschichte freiwillig zustimmen und sie zur geschichtlichen Wahrheit erklären!

Keine amtliche Gültigkeit dürfen jene Namen haben, welche nachweislich erfunden oder willkürlich übersetzt und mit den faschistischen Dekreten zum Zwecke „einer geordneten, schnellen, wirksamen Aktion zur Assimilierung und Italienisierung“ eingeführt worden sind.

Es ist eine Frage der Selbstachtung und der Verantwortung nicht nur gegenüber unseren Vorfahren, die harte Opfer für die Erhaltung unserer Heimat und Identität gebracht haben, sondern auch gegenüber den nachfolgenden Generationen!

L. Abg. Dr. Eva Klotz
27.01.2012

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Kommentare (5)
1. 30-01-2012 21:24
 
zumindest
zumindest einige sind begeistert über das Verhalten der SVP: die ganzen Neofaschisten in Bozen und Rom. Die reiben sich die Hände und glauben es kaum, dass sich ein Volk selber zum Totengräber seiner eigenen Kultur machen lässt.  
Gratuliere SVP, was kommt als nächstes?  
Was das noch mit Heimatliebe zu tun hat, wenn man ERFUNDENE Namen legalisiert.  
ch hoffe nur Südtirol erwacht endlich und straft die SVP ab.
 
stefan
2. 28-01-2012 20:57
 
so wie immer, nur schlimmer
kann man den Gesetzesentwurf eigentlich irgendwo lesen? Und wieso ist das Ganze der Dolomiten nur eine kümmerliche Randnotiz wert?
 
oje
3. 28-01-2012 13:05
 
Wie weit kommt es noch?
Was fehlt eigentlich noch an Ungeheuerlichkeiten aus der SVP? 
 
Mich würde nicht wundern, wenn demnächst ein SVP-Politiker einen Spruch wie "siamo in Italia ..." von sich gäbe.
 
Wolfgang K.
4. 28-01-2012 11:05
 
SVP - Untergang Südtirols
- Kaiserjägerdenkmal 
- deutsche Ortsnamen 
- Andreas Hofer? 
 
Was sieht die SVP noch alles als deutsche Provokation. 
 
Wenn die SVP unter Italien bleiben will, und das will sie, wird sie unsere Kultur dem Neo-Faschismus und den italienischem Nationalstaat opfern. 
 
Die SVP vernichtet die deutsche Kultur in Südtirol. Diese Partei ist keine Minderheitenpartei. Sie ist der Untergang Südtirols.
 
Gesamttiroler
5. 28-01-2012 06:19
 
Toponomastik
So wie es aussieht, hat sich die SVP, (Südtiroler Verzichts Partei)bereits entschlossen, dass die Faschistischen Orts-Flurnamen legalisiert werden. Sie sind somit Handlanger der Faschisten, und erledigen deren Arbeit.Bei den Faschistischen Relikten ist es leider nicht anders,sie werden gehegt und gepflegt,und mit Keller-Dokumentationsmuseum aufgewertet. Für die eigene Geschichte schämt man sich,(Kaiserjägerdenkmal)noch schlimmer,es ist schon eine Provokation,gegenüber den Faschisten, wenn man den Sockel des Kaiserjägerdenkmals im so genannten Siegesdenkmal frei legen würde, so der LH.Durnwalder.Ich Glaube, Süd-Tirol ist nicht mehr zu retten.In Bozen hängen zu hauf Friedensfahnen, die selben Leute die sie aushängen rennen uns das Messer in den Rücken sobald wir ihnen diesen kehren,Wölfe im Schafspelz,aber erfolgreicher als die Süd-Tiroler, sie halten zusammen wenn es um die Umbenennung ihres Siegesplatzes geht. Die Hauptsach ins geahts heint guat,morgn wärmer schun schaugn,jo jo,Tschau.
 
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