Land Teilhaber von Air Alps: Vertuscht Widmann Wahrheit über Flughafen?
Sonntag, 15. Januar 2012
Roland_Lang_500_2_004.jpgEndlich klare Aussagen zur Zukunft des Bozner Flughafens und über die Fluggesellschaft Air Alps fordert die SÜD-TIROLER FREIHEIT. Wie ist es möglich, so Roland lang, Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass Mobilitätslandesrat Thomas Widmann nicht weis, ob Air Alps aufgehaust ist, wo doch das Land Teilhaber dieser Fluggesellschaft ist? Hat die Landesregierung Kenntnis von der Fachstudie, die den Flughafen als unrentabel einstufte, von den vielen Unterschriftenaktionen und vom Ergebnis  der Volksabstimmung gegen den Flughafen? Sind der Landesregierung, salopp gesagt, diese Studie und alle diese Meinungsäußerungen aus dem Volk „wurst“?

Zu wenig  Passagiere, zu geringes Einzugsgebiet, hohe Schulden und damit überflüssig, weil nicht rentabel, dies geht im November 2010 aus einer Italien weiten Fachstudie hervor, die den Bozner Flugplatz als einen von 24 überflüssigen Flughäfen auf italienischem Staatsgebiet bezeichnet hat.

Nun ist auch die Fluglinie scheinbar Konkurs gegangen, die den Flugverkehr durchgeführt hat. Lässig spricht der Mobilitätslandesrat im Interview von geringen Verlusten für die Steuerzahler, Zitat Widmann „verlieren wir also fast gar nichts“!


So wie die Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur jeden Protest gegen die faschistischen Relikte nicht zur Kenntnis nimmt, der Landeshauptmann die immer intensiveren Selbstbestimmungsforderungen einfach als Illusionen hinstellt, scheint auch Widmann den mehrheitlichen Willen des Volkes zur Schließung des Bozner Flughafen zu ignorieren.


Es wird immer augenscheinlicher, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass jene, die uns regieren, sich in überheblicher Art über den Volkswillen hinwegsetzen. Bei den nächsten Wahlen werden solche Politiker aber die Zeche dafür zahlen.


Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT


Aufgerufen: 550 | Drucken

Kommentare (5)
1. 16-01-2012 20:44
 
Siegestor restaurieren.....
Flughafen schließen.  
 
Zitat Roland Lang: "...hohe Schulden und damit überflüssig, weil nicht rentabel, dies geht im November 2010 aus einer Italien weiten Fachstudie hervor, die den Bozner Flugplatz als einen von 24 überflüssigen Flughäfen auf italienischem Staatsgebiet bezeichnet hat."  
 
Zitatende.  
 
Man sollte dem Flughafen, wie überall auf der Welt, eine Landebahn spendieren. Damit er auch angeflogen werden kann. Könnte sein, daß dies der Rentabilität auf die Sprünge hilft. 
 
Allerdings: solange man hinnimmt, daß es sich bei Bozen um einen "italienischen" Flughafen handelt, so lange ist es fraglich, ob es ihn braucht. Italien hat genügend Flughäfen.  
 
Nur ein politisch selbstständiges Gebiet bedarf einer eigenständigen Anbindung an den Welt-Luftverkehr.  
 
Wenns bei Alto Adige bleibt, udn sich dieses Zustandes sicher ist, sollte man den Flughafen Bozen schließen.  
 
Derzeit kann dieser "Flughafen Bozen" weder profitabel, noch jemals sinnvoll werden.
 
EEkat
2. 16-01-2012 20:19
 
denn sie wissen (nicht), was sie tun
"Dem Land entstehe kein Schaden, da die Landesbeteiligung bei Airalps zuletzt praktisch null war". Es ist empörend, wie offentlichsichtlich Widmann mit dieser Aussage die Südtiroler verarschen will. Hat etwa der Einstieg des Landes in Airalps mit einer Kapitalbeteiligung von 1,4% nichts gekostet?? Die Wahrheit ist: das Land hat Steuergelder in ein Unternehmen investiert, das jetzt endgültig in Konkurs ist. Das ist ein klarer Fall für den Rechnungshof!!
 
oje
3. 16-01-2012 16:37
 
Schon abgehoben
Widmann sagt: 
Wir sollen uns freikaufen, damit wir bei Italien bleiben. 
 
Kasslatter 
will dem Siegesdenkmal seine ideologische Aufladung nehmen und steckt noch Geld in den Faschistentempel.  
 
Gibt es in Südtirol einen Grand Prix der Schnapsideen? 
Die SVP klammert sich an die Macht. Ich bin gespannt mit welchen haarstäubenden Vorschlägen und Aktionen sich noch kommt.
 
So
4. 16-01-2012 14:42
 
Untauglich allesamt!
Der LH wolle keine hohen Summen ausgeben, wenn am Ende der Verbleib bei Italien stünde.  
Hier verschweigt der LH wohlweislich, dass eben mit der neuen SVP- Strategie "Vollautonomie" der endgültige Verbleib bei Italien besiegelt wird. Tommy Widmanns Vorschlag des Loskaufens würde zumindest bedeuten, dass das Kaufobjekt Süd-Tirol einen neuen Eigentümer hätte, nämlich sich selbst oder evtl. andere Staaten. 
Bei Vollautonomie würden die wichtigsten, einflussreichsten und nachhaltigsten Ressorts beim Staat bleiben, und eingedenk der Unzuverlässigkeit und VertragsUNtreue zudem wären dies utopische und verlogene Versprechungen für die kommenden 30 Jahre. Nichtstun vorprogrammiert, wie seit 30 Jahren! 
Konstatiere: Autonomie, weltbeste Autonomie, Vorzeigeautonomie, dynamische Autonomie, Autonomia intergrale, Vollautonomie- das gleiche kleinwüchsige Kind bekommt sporadisch einfach neue Namen, um die Wähler zu täuschten. 
Alles samt und sonders untauglich, Land, Kultur und Volksgruppe zu erhalten!  
 
Wenn man in die falsche Richtung läuft,  
hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.  
Birgit Breuel
 
Libertad
5. 16-01-2012 13:00
 
Bruchpilot Widmann
Herrn Widmanns Abgehobenheit wird ihm auf Dauer nicht gut bekommen. Auch sein Vorschlag die sogenannte Vollautonomie zu erkaufen, wurde nun von LH Durnwalder verbal regelrecht abgeschossen. Durnwalder äußerte sich zum Vorschlag Widmanns in der Printausgabe der Tiroler Tageszeitung von heute. Der LH wolle keine hohen Summen ausgeben, wenn am Ende der Verbleib bei Italien stünde. 
 
Fazit: Widmann sollte besser auf dem Boden bleiben, bevor er politisch endgültig eine "Bruchlandung" hinlegt.
 
Wolfgang K.

Kommentar schreiben
  • Bitte orientieren Sie Ihren Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Die hier veröffentlichten Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol wieder.
  • Die Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol distanziert sich in jedem Fall von ehrverletzenden, jugendgefährdenden, rassistischen und extremistischen Inhalten.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben laden Sie diese Seite bitte neu damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicken Sie bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
E-mail:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressLoad Image from WebBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:

Sicherheitscode:* Code
Ich möchte NICHT per e-Mail über weitere Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com
All right reserved

 
< zurück   weiter >
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!

Kontakt

  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung
St. Josef am See 74 | 39052 Kaltern
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 338 33 448 39

   
  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag
Südtirolerstraße 13 | 39100 Bozen
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64

 

Aktionen

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung



PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung