| Klärschlammverbrennungsanlage: SÜD-TIROLER FREIHEIT fordert Einhaltung von Vereinbarungen |
| Donnerstag, 12. Januar 2012 | ||||||
Mit Unverständnis reagiert die SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin auf die jüngste Entwicklung in Sachen Klärschlammverarbeitung. Nachdem sich die Gemeinde Tramin, die ECO-Center AG und die Landesregierung vor rund einem Jahr auf ein sogenanntes Karbonisierungs-verfahren einigen konnten, ist dieses nun wieder vom Tisch. Das Eco-Center plant nun eine verfahrensoffene Ausschreibung zur Verarbeitung der Klärschlämme in Tramin. Damit ist die Verbrennungsanlage wieder ganz oben auf der Agenda.
Seit 2002 hat sich der Gemeinderat von Tramin mehrmals und in
verschiedensten Zusammensetzungen mit der Klärschlammthematik
auseinandergesetzt und sich auch in jüngster Zeit entschieden gegen eine
Verbrennungsanlage ausgesprochen. Diese Überzeugung artikulierte sich
auch bei Bürgerversammlungen und Stellungnahmen der verschiedenen
Vereine und Verbände. Die Gründe gegen eine Verbrennungsanlage wurden
schon oft und überzeugend dargelegt. „Tramin ist eine Gemeinde welche
Großteils von Tourismus und Landwirtschaft lebt. Eine solche Anlage wäre
für die touristische Entwicklung des Dorfes hemmend und eine
Entscheidung in diese Richtung mehr als kurzsichtig“, so Stefan Zelger,
Fraktionssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Tramin. „Die mittel- bis
langfristige Umweltbelastung ist schwer absehbar, die bloße Existenz der
Anlage für die Tourismuswirtschaft schädigend, der Ruf Tramins als
Weinhochburg inmitten malerischer Landschaft gefährdet“, zeigen sich die
Gemeinderäte Peter Geier und Stefan Zelger überzeugt.
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