Vorschlag Widmanns, für Verbleib bei Italien auszubluten, wäre die größte politische Dummheit!
Donnerstag, 12. Januar 2012

vollautonomie_oernen_lh_und_achammer.jpgAls völlig abwegig bezeichnet die Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, den Vorschlag von SVP-Obmann-Stellvertreter Thomas Widmann, Italien für die Gewährung der „Vollautonomie“ hohe Geldsummen anzubieten. 

Für den Verbleib bei Italien, und Vollautonomie bedeutet Verbleib bei Italien, auch noch Milliardensummen bezahlen zu wollen, wäre in doppelter Hinsicht tödlich für Südtirol: Damit signalisierte man Rom, dass Südtirol für Italien bereit ist, auszubluten, und zweitens würde das kein Ende haben, weil Südtirol sich bei Italien auf rein gar nichts verlassen kann, schon gar nicht auf Verträge oder Vereinbarungen!

Es kann nur eine Lösung geben, nämlich das Los von Rom! Solange Südtirol bei Italien ist, hat es weder Sicherheit noch Frieden! Wenn die SVP schon daran denkt, alles mit Geld zu erledigen, dann soll sie sich zumindest Gedanken darüber machen, dieses Geld sinnvoll einzusetzen, für einen sicheren Weg, nämlich für eine Zukunft Südtirols ohne Italien!

Die SVP soll folgende Aussage von Vaclav Havel beherzigen: „Man kann einen Abgrund nicht in zwei Sprüngen überqueren. Man muss den mutigen Sprung mit einem Mal tun!“ Italien ist für Südtirol der Abgrund!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
12. 01. 2012

Bild: OERNEN


Aufgerufen: 981 | Drucken

Kommentare (24)
1. 25-01-2012 15:06
 
Kein Europäer!
@Europäer 
 
„Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.“  
François de La Rochefoucauld
 
Libertad
2. 17-01-2012 14:05
 
Siete in Italia...
...und damit basta. 
 
Lustig an den zahlreichen Diskussionen, die ich als Nichtbetroffener schon seit einiger Zeit verfolge ist, dass sich hier immer stets die gleichen Leute austauschen, ausheulen und wie ich finde, sich etwas vormachen. 
 
Letztendlich wisst ihr doch selbst nicht, was ihr machen würdet, wenn ihr endlich selbst entscheiden könntet. Dann fangen Eure Probleme doch erst an. Wollt ihr zu Österreich, wollt ihr einen eigenen Staat oder wollt ihr nochmal einen anderen Status? Ich denke, dass, wenn überhaupt, nur eine Vollautonomie mit Angliederung an Italien (s. Wales oder Schottland) in Frage käme. Alles andere wäre m. E. zu schwerig und problembehaftet.  
 
Statt eine Politik der kleinen Schritte versucht ihr es mit dem Dampfhammer. Der war jedoch bis jetzt noch nie wegweisend. 
 
Ein Hoch auf Europa!
 
Europäer
3. 17-01-2012 13:26
 
wahnsinn...
15 mrd. euro hinlegen um nochmals von vorne "loszupackeln" ... das grenzt nicht nur an schizophrenie, schon glatt an wahnsinn.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
4. 16-01-2012 22:25
 
Das sinkende Schiff
und Italien haben das eine gemeinsam, ihr Kapitän war zu leichtsinnig!
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
5. 15-01-2012 14:21
 
Steinmetzarbeiten
Der Staat Italien ist ein großer Stein mit insbesondere zwei Sprüngen. 
 
Der eine Sprung heißt "Autonomie", der andere "Selbstbestimmung". 
 
In diesen Sprüngen stecken drei Meißeln: zwei, das der StF und der F stecken in der Selbstbestimmung, einer, der der SVP, steckt im Spalt Autonomie. 
 
Und jedesmal, wenn der große Stein eine Erschütterung durch Finanzkrise, Mafia usw erfährt, hauen die Hammerhalten der Parteien symmetriert auf die Meißeln. 
 
In der allgemeinen Erschütterung bricht der Spalt unter der zusätzlichen gezielten Erschütterung durch den Meißelschlag weiter auf, während alleinige Meißelschläge kaum wirken.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
6. 15-01-2012 13:49
 
@Werner
Code:
Interssanter Vorschlag der SVP
?! 
 
Vorschlag der SVP ist allerdings nicht richtig, da hat ein Landesrat einfach mit einem Gedanken gespielt. Mehr war das nicht!
 
Wolfgang K.
7. 15-01-2012 08:17
 
interessanter vorschlag
hmm, das scheint mir aber ein interessanter Vorschlag der SVP zu sein ... "Freikaufen" um 15 Mrd EUR, welche anteilig an der Kopfzahl Südtirol zuzurechnen wären, und welche den Schuldenstand auf "österreichisches" Niveau bringen würde ...  
Wird dann alles, was Italien an Infrastruktur (Kraftwerke, Eisenbahn, Kanalisation) "Süd-Tirolerisch"?  
Wird Süd-Tirol dann sich als 10. Bundesland Österreich anschliessen, oder sich mit dem österreichischen Tirol wiedervereinigen? 
 
Sind noch viele viele Fragen offen, und, ja, die SVP zieht die Frage wie einen Strudelteig! 
 
Werner
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
8. 14-01-2012 10:12
 
Was? Ganz so war es nicht:
Italien hat der Angriffskrieg von 1916-18 nicht wenig an Menschen und Kapitaleinsatz gekostet. Die 2 Jahre Hochgebirgsfronten haben auch Östereich sehr viel gekostet. Das Kaiserreich war dann ausgeblutet und nicht mehr fähig den entscheidenden kampflosen Durchmarsch durch Welsch und Südtirol zu verhindern.  
 
Faktum war, Österreich hat keine Gebietsgewinne an der Front angepeilt, Italien aber schon, Österreich hat nur ihr Land von den Dolomiten bis zum Ortlergebiet erfolgreich verdeitigt. Die Angriffsfront der Alpinis konnten sich im Kampf nicht in Richtung nach Norden ausweiten. Erst nach der Waffenstillstand-Unterzeichnung ist das Verbrecherische geschehen. Daran waren dann auch die Siegermächte vom 1. Weltkrieg am grünen Tisch nicht unbeteiligt. Diesen Völkerrechtsbruch gilt es jetzt mit der EU wieder gut zu machen. 
 
Süd und Welschtirol sollten die Möglichkeit kriegen, selbst zu entscheiden, ob sie in ihr angestammtes Heimatland wieder zurückkommen können! Dafür wird man auch etwas Spendengeld für das stark verschuldete Italien in die Hand nehmen müssen.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
9. 13-01-2012 17:51
 
WAS?
Warum 55 Milliarden zahlen wenn Italien Südtirol \"gratis*\" bekommen hat? Die haben keinen Cent verdient, bei alle dem, das sie uns angetan haben! Nicht einmal eine Entschuldigung für all das was passiert ist hat es JEMALS gegeben. 
Von mir aus lassen wir ihren Faschistentempel (das Siegesdenkmal*) außerhalb der südtiroler Grenzen transportieren, damit sie sehen von wem sie \"Sprache, Gesetze und Künste\" lernen können. Welcher Staat hat denn eine Milliardenhohe Staatsverschuldung? Diese, klar, mit Südtirol; aber nicht WEGEN Südtirol. Wir hier müssen die neuen Reformen aber auch ausbaden? Was soll das?
 
 
 
*gratis im Sinne von einmal schnell die Seite tauschen und vom Pakt Österreich-Ungarn auf die Seite von Fr, Gb und Ru, nur weil man dann mehr Gebiet versprochen bekommt. Das zeigt, dass die italienische Mentalität nie anders war uns sich auch nicht geändert hat. 
 
 
*was im übrigen in die Luft gesprengt gehört. Steht in Deutschland ein Hitlerdenkmal, das als Kulturgut bezeichnet wird? Eh ein wunder dass der Aluminium Duce in Waidbruck nicht mehr steht, ah nein zum Glück war die BAS schneller. 
Passender wäre ein Denkmal für die Opfer der Italianisierung!
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
10. 13-01-2012 12:27
 
WAS?
Bei der ganzen Diskussion über die Übernahme bzw. Aufteilung der Schulden darf nicht vergessen werden, dass Österreich 1919 für die in Südtirol getätigten Investitionen (z.B. Bau der Brennerbahn, div. Bundesstrassen, etc.) nichts bekommen hat! Damals war von Schuldenaufteilung keine Rede.
 
Hannes
11. 13-01-2012 12:16
 
Siamo in Italia!
1. Diese Vollautonomie ist keine Autonomie, sondern wieder nur eine Teilautonomie unter Italien. 
Es ist der Versuch der SVP die Südtiroler wieder zu blenden, damit sie weiter machen kann wie bisher. Sie will damit nur italienische Wählerstimmen gewinnen, um an der Macht bleiben zu können. 
 
Von diesem Aktionismus der SVP profitieren nicht die Südtiroler, sondern nur die Italiener, die dann wie gehabt ihre Trikolore schwingen und weiter schreien können: \"Siamo (immer noch) in Italia.\" 
Das ist keine Zukunft für Süd-Tirol.
 
ff
12. 13-01-2012 08:09
 
Ein Rechenbeispiel
Rom nimmt bei einer großen Bank einen Kredit über 55 Milliarden Euro auf und stellt damit in jedes Land der Republik ein paar Wohnhäuser, die Zahl im Verhältnis zur Einwohnerzahl, hin. 
 
Eigentümer der Wohnhäuser ist Rom. 
 
Wenn Rom auf dieses Eigentum verzichtet, wird man ihm die Schulden, die es zum Erwerb oder zur Schaffung dieses Eigentums aufgenommen hat, anteilig übernehmen müssen. 
 
55 Milliarden Euro für Gesamtitalien bedeutet 1000 Euro je Kopf. Das ergibt bei 300.000 Südtirolern einen Betrag von 300 Millionen für Bozen. 
 
Bozen nimmt einen Kredit über 300 Millionen auf, überweist das Geld an Rom und erhält dafür Eigentum an den Wohnhäusern. 
 
Wenn statt des Eigentums andere Rechte, Hoheitsrechte vom Zentralstaat auf das Land übergehen, wird es grundsätzlich nicht so viel anders sein. 
 
Es müsste einer darlegen, dass die aufgenommenen Schulden den Bürgern nicht anteilig zugute kamen. 
 
Wenn zB 55 Milliarden aufgenommen wurden, um den Bürgern jeweils 1000 Euro Familienbeihilfe zugutekommenzulassen, wird man Bozen 300 Millionen Euro für seine Bürger zurechnen müssen. 
 
Bitte aber selbst kritisch durchzudenken!
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
13. 13-01-2012 07:23
 
Leicht zu durchschauen
Solange nur Herr Widmann als Landesrat über irgendwas sinniert, braucht man dessen Worte erst gar nicht ernst zu nehmen. WENN die SVP ernst machen will, dann sollte sich schon der Herr Landeshauptmann dazu aufraffen etwas zu sagen - und zwar eindeutig in Richtung Rom. Ansonsten weiß man genau, dass die SVP mit diesen Meldungen nur der Bevölkerung etwas vormachen will.
 
Wolfgang K.
14. 13-01-2012 07:22
 
Schulden zahlen oder nicht...
Naja... Es ist schon richtig, dass der Staat Italien die Schulden durch die Zentralregierung aufgenommen hat. Aber anteilig ist dieses Geld natürlich einmal den Bürgern zugutegekommen.  
 
Es stellt sich eventunell aber die Frage, ob ein Kopfschlüssel, also eine Aufteilung bloß nach der Kopfzahl, gerecht ist. Wenn man den Gleichheitssatz zugrundelegt, vielleicht schon. 
 
Grundsätzlich wäre es aber einmal interessant zu hören, was die Italiener und Rom dazu zu sagen haben. 
 
Man darf nicht vergessen, welcher Vorteil damit verbunden ist: Steuern müssen nicht mehr nach Rom geführt werden. Mit den Steuern zahlen wir die Zinsen für die 15 Milliarden. Und im Idealfall bleibt einiges übrig. 
 
Spannend und interessant.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
15. 13-01-2012 06:15
 
Halbfreiheit
Widmann(SVP)will Südtirol freikaufen! Gut, dass die SVP erkennt, dass Süd-Tirol nicht Frei ist.Aber mit dem Ziel der so genannten Vollautonomie, bekämen wir nur die Halbfreiheit, und die will keiner. Für die Freiheit(ohne Italien) würde ich schon Euros locker machen, die Halbfreiheit ist keinen Cent wert. Freiheit für das Südliche TIROL!
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
16. 12-01-2012 22:10
 
Wenn mit Monti über eine Vollautonomie g
das ist schon einmal eine Sensation. Wieweit das Parlament dann mitmacht, das steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Aber wie schaut dann diese Vollautonomie aus? Kann das Südtiroler Volk dann selbst entscheiden, in welche Richtung sie sich weiter entwickeln wollen, oder würden nur einige autonome Wünsche leichter durchsetzbar werden. Dieses Ei muß vorsichtig ausgebrütet werden.
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
17. 12-01-2012 20:50
 
wennschon
wennschon muss es heissen: 15 Milliarden und dann lassen sie uns als eigener Staat ziehen, wobei ich 15 Milliarden übertrieben finde, man rechne nur die Jahrzehntelange Ausbeutung unserer Wasserkraft. 
Aber nur eine Eigenstaatlichkeit kann das Ergebnis sein, alles andere ist wischiwaschi. 
Schauen wir uns die Schotten an, die als erster Staat in einem EU-Staat neugegründet werden können.....
 
stefan
18. 12-01-2012 20:37
 
Was ist Bewegung?
Man sollte Süd Tirol auch einem Hedge Fonds zum Kauf anbieten. Vielleicht bieten die mehr? Dann gehört das Land mit seinen Leuten demnächst irgendeinem Konzern, einer Bank, oder den Chinesen.  
 
War ein Scherz. Der Scherz kam nicht von mir, sondern von Widmann. 
 
Immerhin: die SVP beginn nachzudenken, wie die beste Autonomie aller Zeiten verbessert werden kann.  
 
Jetzt strebt sie die Vollautonomie an. Dann kommt wahrscheinlich die Total-Autonomie. Die finale Autonomie folgt anschließend, nennen wir sie: Endautonomie.  
 
Diese wäre das Vorstadium zur Souveranität, die dann in mehreren Stufen entwickelt werden kann.  
 
Im Gunde hat Politik viel zu tun mit dem Erfinden immer neuer Namen und Bezeichnungen.  
 
Wie bei Vetta dÍtalia.
 
EEkat
19. 12-01-2012 16:08
 
Frage des Preises
"Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf! und "Der sozialistische Schutzwall wird auch in 100 Jahren bestehen!" Diese Sätze sagte Erich Honnecker anläßlich der 40-Jahresfeier der DDR. 
Während die SED-Führung drinnen mit den ausländischen Gästen, u. a. Michael Gorbatschow, feierte, demonstrierte draußen das Volk. -Die Demonstrationen begannen Ende August / Anfang September 1989 in Dresden. Als Mitte Dezember 1989 die Ost-CDU und die Liberalen die Treue zur SED aufkündigten, war die Macht der SED gebrochen.-So schnell kann es gehen! 
Eine Partei, die die Zeichen der Zeit nicht erkennt, macht sich ganz schnell überflüssig. Sollte es der SVP nicht zu denken geben???
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
20. 12-01-2012 14:39
 
Frage des Preises
Die Vollautonomie entspricht m.E. dem Motto "Wasch mich, aber mach mich nicht naß". Sie vermeidet die letzte Konsequenz, nämlich das Infragestellen der italienischen Territorialhoheit. Warum hat die SVP davor so eine Angst, habe ich doch letzlich immer wieder von ihnen gehört, daß Nationalstaatsgrenzen in der EU sowieso ein Anachronismus sind dem nur Ewiggestrige wie die STF nachhängen?
 
Freidenker
21. 12-01-2012 14:31
 
Frage des Preises
Die kolportierten 15 Milliarden Euro sind vielleicht auch die Summe aller Verbindlichkeiten, die im Falle einer Sezession von Italien auf das Land zukommen würden, wenn es der Autonomen Provinz Bozen einmal gelingen würde, sich vom Stiefelstaat ganz zu lösen.  
 
 
Man stelle sich bloß folgendes Szenario der Zukunft vor, angenommen es wird zuerst einer Autonomie der alten EU wie z.B. Schottland in einigen Jahren die Selbstbestimmung gelingen, und danach schaut es heute aus, früher oder später vielleicht auch Flandern oder Katalonien, die ebenfalls nach Selbstbestimmung streben. Dann wird diese Entwicklung in Europa der EU automatisch einen bahnbrechenden Einfluss auf den weiteren Verlauf der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler haben, dafür werden schon nicht unbedingt in erster Linie die SVP oder andere Parteien sorgen, aber ganz bestimmt die Menschen in einer Volksabstimmung zu dieser Frage, die hier leben.  
 
Wir wissen aus Erfahrung, dass in diesem Fall auch die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler auf der EU-Ebene mit den anderen gleich behandelt werden muss, vorausgesetzt die eigene politische Vertretung stellt überhaupt diese Frage lokal wie international laut und deutlich, also die Landesregierung oder Landtag in Bozen und nicht ausschließlich nur wie bisher die Opposition.  
 
Es könnte also sein, dass dann sich ST von Italien ohne viel Aufsehen auf einem friedlichen und demokratisch legitimiertem Wege verabschieden kann und der Staat der bisherigen Fremdbestimmung bekommt dafür überhaupt gar keine Gegenleistung und muss dieses Land vondanen ziehen lassen, weil das sich in einem Staat der EU so gehören wird, wenn eine Selbstbestimmung eine für alle Seiten einsehbare politische ethnische und historische Berechtigung hat.  
 
Solche Länder wie Hessen in Deutschland, Toskana in Italien oder Andalusien in Spanien werden wahrscheinlich niemals in die Versuchung oder in die praktische Möglichkeit der Ausübung der Selbstbestimmung kommen, aber sehr wohl eine Reihe von Autonomien in den Staaten der alten EU, wo die Frage der Selbstbestimmung seit sehr vielen Jahren permanent gestellt und immer noch nicht beantwortet wurde.  
 
Wenn also Italien in diesem speziellen Fall für seine Kriegsbeute noch einen guten Preis erzielen will, dann ist wahrscheinlich der Zeitpunkt jetzt sehr günstig, später wird er aus verschiedenen Gründen so oder so immer mehr fallen. Aus der Sicht eines fremdbestimmten Landes sollte man dennoch alle Möglichkeiten ausschöpfen, um der Beantwortung der bereits so lange gestellten Frage der eigenen Selbstbestimmung näher zu kommen, wenn sich dem Land eine realistische Chance dafür bietet.
 
Markus Anton
22. 12-01-2012 12:43
 
Frage des Preises
Wenn ein Volk gegen seinen Willen in einem Staatsgebilde gehalten wird, dann ist es eine Form von Kolonialismus, auch wenn es sich um Vollautonomie handelt. 
Freikaufen ja, aber nicht, wenn es dann eine Vollautonomie sein soll. 
Die Finanzkrise schwelt ja schon eine ganze Weile. Da stellt sich bei mir die Frage, warum die SVP jetzt erst auf diese Idee kommt
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
23. 12-01-2012 11:27
 
Frage des Preises
Es ist zumindest ein Umdenken bei der SVP im Gange. Sie müßen nur noch die Vollautonomie durch Freiheit ersetzen! 
Aber das wird kommen, spätestens nach 2013.
 
h
24. 12-01-2012 09:41
 
Ablöse für ST
Ich persönlich werte diesen Vorschlag ganz anders, T. Widman will hier etwas ins diplomatische Spiel bringen, was bis jetzt öffentlich nicht erörtert und damit vor allem in Italien nicht denkbar war, nämlich einen Freikauf des Landes, und das bedeutet nicht unbedingt, dass damit nur Vollautonomie gemeint sein kann.  
 
SVP will scheinbar mit Rom ins Geschäft kommen, vielleicht ist das nicht die schlechteste Idee.
 
Markus Anton

Kommentar schreiben
  • Bitte orientieren Sie Ihren Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Die hier veröffentlichten Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol wieder.
  • Die Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol distanziert sich in jedem Fall von ehrverletzenden, jugendgefährdenden, rassistischen und extremistischen Inhalten.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben laden Sie diese Seite bitte neu damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicken Sie bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
E-mail:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressLoad Image from WebBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:

Sicherheitscode:* Code
Ich möchte NICHT per e-Mail über weitere Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com
All right reserved

 
< zurück   weiter >
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!

Kontakt

  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung
St. Josef am See 74 | 39052 Kaltern
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 338 33 448 39

   
  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag
Südtirolerstraße 13 | 39100 Bozen
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64

 

Aktionen

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung



PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung