Denkmal für den Faschismus wird regelrechte Attraktion
Dienstag, 3. Januar 2012
sven_knoll_eva_klotz_neumarkt_2008_500_001.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT spricht in Zusammenhang mit der Errichtung des „Dokumentationszentrums“ im Denkmal für den Faschismus von einem hinterhältigen Trick, mit dem man die Erhaltung dieses faschistischen Lügentempels garantiert. Dadurch wird er sogar noch aufgewertet, und die Schandtaten des Faschismus verschwimmen in der Wahrnehmung insgesamt! Damit rechtfertigt man nicht nur die Restaurierung des Gesamten auf Hochglanz, sondern huldigt letztlich der menschenverachtenden Ideologie!

Dass Landesrätin Kasslatter-Mur mitmacht, zeigt die Widersprüchlichkeit der SVP auf, die all die Jahre herauf versprochen hatte, die faschistischen Relikte würden verschwinden. Es ist darüber hinaus ein besonders nachhaltiges Beweisstück für die Unglaubwürdigkeit SVP und deren Bereitschaft, alles zu tun, nur um die eigene Macht zu erhaltenden!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz und Sven Knoll

03.01.2012

 


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Kommentare (7)
1. 06-01-2012 06:09
 
Weltklasse
Süd-Tirol ist nicht nur gut und besser, Süd-Tirol ist Weltklasse.Man kann es täglich in den Medien hören und lesen,natürlich auch die besten erhaltenen Faschistischen Bauten und Symbolen, die beste Halb-Autonomie,den besten Flugplatz, die beste Uni,die beste Sanität, die beste SEL, den besten Landeshauptmann,die best-bezahlten Politiker, die beste Ortsnamen Regelung, einfach alles besser,der Faschismus in Süd-Tirol ist das aller-beste,wir können schon stolz sein,die besten zu sein!!
 
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2. 05-01-2012 11:53
 
Denkmal über Faschismus
@Lucia Munaro 04.01.2012 20:46 
...als die Bemühungen, endlich die Leute und die Jugend auch in unserem Land über den historischen Faschismus aufzuklären.  
Aber ist nicht die Schule dazu da, Geschichte zu lehren? Wurde und wird dort nie über dem Faschismus geredet? Und gibt es nicht jede Menge Geschichtsbücher, um sich Wissen über Geschichte anzueignen? 
Wer also Geschichte, ob Jung, ob Alt, kennenlernen will, hat viel Gelegenheit dazu; wir müssen uns natürlich schon bequemen, uns zu erkundigen, Bücher zu lesen. Übrigens, ist es wirklich notwendig, daß uns alles, aber schon gar alles in den Mund geschöpft wird? Wir sind ja alle sooo gescheit..
 
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3. 04-01-2012 20:46
 
über faschismus
Nach der Lektüre des Artikels: 
Denkmal für den Faschismus wird regelrechte Attraktion 
kann ich nur sagen, dass Faschismus aus Menschen und nicht aus Steinen gemacht ist, und die in dem erwähnten Artikel propagierte Meinung, mir eher an der Faschismus-Ideologie nahe erscheint als die Bemühungen, endlich die Leute und die Jugend auch in unserem Land über den historischen Faschismus aufzuklären.
 
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4. 03-01-2012 19:58
 
Das Denkmal für den Faschismus
Die SVP möchte das Denkmal für den Faschismus erhalten. Nur schön reden. Aber nichts verändern. Ein Skandal der seines gleichen in Europa sucht.
 
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5. 03-01-2012 19:56
 
P.S.
Bei Interesse kann man viel mehr zu den geschichtlichen Zusammenhängen der Anmaßung einer Fremdherrschaft und späterer Behauptung der "Siege" in Tirol südlich des Brenners, sowie anderswo in Alt-Österreich durch Italien auch Youtube erfahren. 
 
Diese etwas lange Doku "Liberazione di Trento e Trieste", aus der Sicht der alt-österreichischen Triestiner und mit alt-österreichischer Militärmusik untermalt, ist in 5 separate Teile gegliedert. Sehr empfehlenswert und aufschlussreich, wenn die vermeintlichen von Österreich damals "erlösten" Italiener derartige Videobeiträge auch heute noch machen, für mich persönlich ist das die Suche nach verschütteter und lange Zeit als verloren geglaubter Identität, die jetzt zum neuen Leben langsam erwacht. Hier sind die ersten links dieser 5-teiligen Doku: 
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=W3NxaqH4H28 
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=3w9hcAckutE
 
Markus Anton
6. 03-01-2012 19:14
 
Wahre Geschichte
Zitat aus der Wikipedia, Stichwort "Siegesdenkmal Bozen": 
 
 
"Das Siegesdenkmal (Monumento alla Vittoria) in Bozen (Südtirol) auf dem Siegesplatz (Piazza della Vittoria) ist mit dem von Hans Piffrader gemeißelten Fries auf dem Gerichtsplatz eines der letzten verbliebenen Monumente aus der Zeit des Faschismus in Bozen in ganz Italien. Es ist auf Mussolinis persönliche Initiative hin errichtet worden. Auf dem damaligen Talferplatz stand bis 1920 das österreichische Kaiserjäger-Denkmal." 
 
 
Mit diesem Denkmal will Italien sich selbst seit damals bis heute scheinbar immer wieder vergewissern, dass man den vor dem Völkerrecht unhaltbaren Tatbestand der Fremdbestimmung über ein ganzes Land und sein Volk wie in einer klassischen Kolonie einem "Sieg" in einem Krieg zu verdanken hätte.  
 
Wie die objektiv feststellbare historische Wahrheit in dieser Frage aussieht, wissen wir alle, während des Ersten Weltkriege haben die Italiener keine Handbreite des heutigen Bodens von Süd-Tirol in einem Kampf erobern oder betreten können. Den Ersten Weltkrieg haben für Italien nicht die italienische Armee oder eine andere Streitmacht gewonnen, sondern einzig und allein die amerikanischen Truppen, die in das Kriegsgeschehen aus bestimmten geostrategischen Überlegungen damals eingegriffen haben. Der von langer Hand geplante diplomatische Verrat und Betrug des Königreich Italien an früherem Bündnispartner Österreich erleichterte später nur das Zerteilen der späteren Kriegsbeute. An dieser Front, also, die sich während dieses Krieges kaum wesentlich bewegt hat, dazu um ein Land das weder in Tirol südlich des Brenners noch um Triest, in Istrien sowie in Dalmatien von dieser Seite "erlöst" werden wollte, hat Italien über 600 tausend eigene Soldaten sinnlos verheizt, wohl auch im Zeichen dieser zweifelhaften "Siege". Wie viel diese "Italienischen Siege" wirklich wert waren, haben dann die nächsten Jahrzehnte bis 1945 gezeigt, denn Italien hat diese Länder endgültig räumen müssen. In Süd-Tirol hingegen hat sich seit 1919 bis heute am subjektiven allgemeinen Empfinden des Unrechts der Fremdbestimmung und sehnlichstem Wunsch nach Loslösung von dieser mit Gewalt erzwungenen Staatsherrschaft nichts geändert. Die über lange Strecken von Rom verschuldete tragische Geschichte des Landes Süd-Tirol spricht da eine klare Sprache, was man auch in Zukunft von dieser Seite zu erwarten hat, nämlich sicher nichts gutes.  
 
In Italien müsste man sich eigentlich dafür sogar sehr schämen, mit solchen schäbig erzielten vermeintlichen "Siegen" national wie international hausieren zu gehen, geschweige denn für diese noch Monumente errichten zu wollen, in diesem Land war und ist weiterhin alles möglich, wenn es um die Verherrlichung des eigenen Ego geht.  
 
Diese tragische Geschichte hat dennoch eine gute Seite, das "Siegesdenkmal" in Bozen erinnert ununterbrochen alle hier und sogar sehr eindringlich an das Unrecht der Fremdbestimmung, so lange eben dieses in Süd-Tirol noch andauern wird.  
 
Die fortwährend Duce-Faschismus trunkenen Italiener tragen auf ihrer Seite die moralische und historische Schuld dafür, dass es unter solchen Ausgangsbedingungen in diesem Land keinen endgültigen ethnischen Frieden geben kann. Eines ist dabei sicher, wird sich das heutige Status quo des Landes einmal grundlegend ändern, wird man dieses "Siegesdenkmal" so zerlegen und vom Süd-Tiroler Boden abtransportieren, wie auch das anderswo in Europa der Fall gewesen ist. Das ist zum Beispiel im Baltikum nach 1991 mit dortigen "Siegesdenkmälern" für die Rote Armee geschehen, die einmal von den "Eroberern" errichtet für ewige Zeiten in die Welt die Kunde tragen sollten, dass dort die unverrückbaren Grenzen des Russischen Sowjetreiches zu finden seien. Heute sind zumindest diese "Denkmäler der Ewigen Dankbarkeit" der bis zu diesem Zeitpunkt unterjochten Länder, angeblich seinerzeit auch von diesen selbst errichtet, nun mehr Schall und Rauch der Geschichte. Das Unrecht der ethnisch-politischen Fremdbestimmung dauert nicht ewig und wird auch in Tirol südlich des Brenners nicht für immer währen. 
 
 
An der Stelle des heutigen "Siegesdenkmals" in Bozen standen bis 1920 die Fundamente des damals im Bau befindlichen Tiroler Kaiserjägerdenkmals. Das neue Regime der Fremdbestimmung hat daher nicht zufällig diesen bestimmten Ort für seine Machtdemonstration der abscheulichsten Art hier gewählt. Man erinnere dabei auch an die pseudo "Beinhäuser der Italianità" in ganz Süd-Tirol, die ebenfalls helfen sollten, die allgemeine Auffassung von der Geschichte grob zu fälschen. 
 
Das ist aber bestimmt nicht die Geschichte der wahrhaftigen und anständigen Menschen und auch nicht die Geschichte der Tiroler, sowie aller Österreicher, die einseitig einen furchtbaren Preis für den italienischen Verrat im Ersten Weltkrieg mit der Abtretung Süd-Tirol an Italien damals bezahlen mussten.  
 
Auch über diese endlose Lügengeschichte wird früher oder später die Vorsehung ein unverrückbares Machtwort sprechen und die Macht der heutigen Fremdbestimmung in Süd-Tirol wird darüber so stolpern, wie wir das bereits in der Geschichte unzählige male erlebt haben. Italien wird daher einmal ihre "Siegesdenkmäler" und Duce-Reliefs und andere Zeugnisse des verbrecherischen Faschismus von einem in der Zukunft zur Gänze souveränem Volk in Süd-Tirol gut verpackt südlich der Salurner oder Berner Klause in Empfang nehmen können, denn sie waren, sie sind und sie werden immer Fremdkörper in Süd-Tirol bleiben. Keine Fremdbestimmung ist von Dauer, auch diese nicht!  
 
 
Zur Erinnerung: 
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=QiuUleyxoKA&feature=related
 
Markus Anton
7. 03-01-2012 18:01
 
Wahre Geschichte
Eines muß man diesen Betonköpfen lassen, sie sind Trickreich.  
 
Denkmal für den Faschismus ist Unterdrückung und gehört dem Erdboden gleichgemacht. 
 
Los von Rom 
 
Gruß Ralf
 
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