Gemeinde Bozen macht sich selbst Weihnachtsgeschenk: iPad für jeden Gemeinderat
Dienstag, 27. Dezember 2011
roland-lang-im-schnee_2011.jpgEin Bozner Schildbürgerstreich der besonderen Art ist die geplante Verteilung eines I-Pad an jeden Gemeinderat, so Roland Lang von der  SÜD-TIROLER FREIHEIT in einer Aussendung. In einer Zeit, in der vom Bürger regelrecht der letzte Cent als Steuer und einer erfundenen Solidarität mit Rom aus der Tasche gezogen wird, verschenkt Bozen an jeden der Damen und Herren Gemeinderäte ein iPad! Kosten: Mehr als 46.000 Euro!

Dazu kommen noch die jährlichen Gerätekontrollen- auch happige 15 bis 20.000 Euro. Dieses „Weihnachtsgeschenk“ an die Gemeinderäte als Abbau der Papierflut, der Bürokratie und der „Schonung der Wirbelsäule, da keine Papiere mehr zur Sitzung getragen werden müssen“, wie es ein PD-Gemeinderat formulierte, ist eine Watschn (!) besonders an jene, die mit einer Mindestrente irgendwie (über-) leben müssen!

Dass das iPad nach der Legislatur zurückgegeben werden muss, ist eine faule Ausrede - Jedermann weiß, dass die Geräte weiterentwickelt werden und ein iPad in einigen Jahren nur mehr Schrott ist.


Besonders die Gemeinderätin Michaela Biancofiore wird das iPad freuen, wenn es bei ihr zu Hause abgegeben wird - ist sie damit doch am laufenden, was im Bozner Gemeinderat abläuft, dem sie nur kurz einmal nach ihrer Wahl die Ehre eines Besuches gab.


Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Kommentare (5)
1. 01-01-2012 12:14
 
na servus
Als totalen nonsens ist meiner meinung nach die anschaffung dieser i.pads. In den 90.er jahren wurden in einem grossen privatbetrieb alle leitende angestellten mit einem laptop ausgestattet und siehe da, während den geschäftsleitungsitzungen wurde von vielen teilnehmern nur mehr mit diesen "gearbeitet oder herumgespielt". Das erste was dann der geschäftsführer anordnete: die laptops bleiben ausgeschaltet, bzw. durften gar nicht mehr mitgenommen werden und wohlgemerkt: auch die handys mussten aus sein. 
Und wenn schon, sollten die gemeinderäte diese dinger zu hause und nach dienstschluss einschalten, denn dann reicht es immer noch "dringende" mitteilungen zu erhalten. 
Kompliment Rudi Benedikter: Sie haben "den Nagel auf dem Kopf getroffen".
 
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2. 29-12-2011 20:36
 
teure Spielzeuge
Was der Apple-Verkäufer sagt, kann ich bestätigen: iPads sind teure Spielzeuge. Sie kosten zw. 500 und 800 Euro und eignen sich praktisch nur zum Surfen und Spielen. Zum halben Preis kriegt man Notebooks mit grösserem Bildschirm und Tastatur, womit man ernsthaft arbeiten kann.
 
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3. 28-12-2011 21:04
 
armes bozen
auf der einen seite drohen aus dem gemeindenverband auszusteigen wegen scheinbarer Benachteiligung udn auf der anderen Seite I-pads kaufen um 46000 euro , wo jedes normale Unternehmen ein Firmennetzwerk hat wo man sich untereinander kommunizieren kann....was nützen denn sonst i-pads?? 
in zeiten wie diesen wasser predigen unnd wein saufen, ja das kann unsere ach so arme landeshauptstadt...
 
steve
4. 28-12-2011 14:57
 
Spielzeuge
Spielzeuge für die gelangweilten Gemeindebediensteten. 
 
Apple Marketing Gag 
Diese iPads sind ein Marketing Gag der Firma Apple. Das sind keine Computer, sondern vergrößerte (teure) iPhones, was mir ein Apple-Verkäufer übrigens bestätigte. 
 
Ernsthaft arbeiten kann man mit diesen Geräten im Vergleich zu einem PC jedenfalls nicht. 
 
Hat die Gemeinde Bozen kein Computernetzwerk? Keine Firma leistet sich iPads, nur um damit in Sitzungen herum zu sitzen.
 
ff
5. 27-12-2011 21:40
 
Hmmm
dann wird es nicht mehr lange dauern bis meine Heimatgemeinde nachzieht. iPhone für den Bürgi und Blackberry für den Ausschuss wurde ja schon gekauft. ein i-Pad wird bestimmt bald folgen ;o))))
 
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