Videobericht: Pro & Contra mit Eva Klotz und Karl Zeller
Mittwoch, 21. Dezember 2011

 


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Kommentare (12)
1. 24-12-2011 10:17
 
Literaturpreisverdächtig ist der Ausdruck von EEkat. 
"Das Alpini-Treffen 2012 in Bozen,wird das Autonomiefestspiel der SVP"
 
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2. 23-12-2011 11:11
 
Italien schafft Autonomie ab?
(Min 9:44) Wenn Verfassungsgerichtshof die Klage Südtirols abweist, dann ist das Autonomiestatut gebrochen. 
Dann hat Italien einen Präzedenzfall gegen Südtirol geschaffen, der die Autonomie schrittweise abschaffen kann. 
Die SVP hat aber bis heute keine Option zum Autonomiestatut. Sie macht sich nicht mal Gedanken darüber.  
 
Die lapidare Antwort Zellers, wenn das Gericht die Klage abweist: "Das kann dann alles heißen." ist keine Zukunftsvision für Südtirol. 
 
Auf ein Menschenrecht verzichten bis Italien uns noch mehr Rechte nimmt, ist keine Politik und keine Zukunft für unsere Heimat.
 
ff
3. 23-12-2011 08:57
 
Autonomie deckt zu.
Der Herr Dr. Zeller hält nicht viel von den Süd Tirolern.  
 
Er glaubt, ganz offenbar, daß der Erfolg der Süd Tiroler in ihrer Autonomie liegt, und nicht in den Menschen.  
 
Der Politiker wäre damit jener, der den Erfolg herbeigeführt hat und nicht etwa jene, die ihn nur gewählt haben. 
 
Klingt nach Überheblichkeit und leichter Selbstüberschätzung. Nicht unüblich bei Politikern.  
 
Demnach müßten beispielsweise die erfolgreichen Schweizer ebenfalls in einer Autonomie leben.  
 
Oder die Österreicher, eines der erfolgreichsten Länder in der EU. Sollte einmal der Euro auseinanderbrechen: Österreich wäre unter jenen Ländern, die weiterhin einem stabilen, vielleicht Nord-Euro genannten Währungssystem angehören würden. 
 
Deutschland, ebenfalls ein erfolgreicher Staat.  
 
Aufgrund seiner Autonomie?  
 
Nee, es sind nicht Politiker, die den Erfolg herbeiführen.  
 
Aber immer mehr Politiker in Europa glauben dies von sich. 
 
Und richten damit großen Schaden an. Beispielsweise in Griechenland. Beispielsweise die Konstruktion des Euro. Fehler von Politikern.  
 
Es sind jedoch immer die Menschen, die sich manchmal die falschen Politiker wählen. Oder diese dann nicht mehr entfernen können. 
 
Süd Tirol ist erfolgreich aufgrund ihrer Menschen, die in Süd Tirol ansässig sind.  
 
Und sonst garnichts. Wenn ein Herr DR. Zeller das nicht versteht, stattdessen eine Autonomie als Ursache des Erfolges von Süd Tirol betrachtet, dann sollten die Süd Tiroler vielleicht besser hinsehen, was die von ihnen Gewählten wirklich über die Süd Tiroler denken. 
 
Im Übrigen: Das alles ist ja nicht nur eine Frage des Geldes. Die eigentlich schwelenden Probleme einer jeden Gesellschaft kommen zutage, wenn das Geld knapper wird und nicht mehr zudecken kann, was unter der Oberfläche schwelt. 
 
In Süd Tirol ist es die Zugehörigkeit zu einem Staat, der den Süd Tirolern großzügig "Autonomie" gewährt.  
 
Nachdem Süd Tirol zwangsokkupiert und zwangskolonisiert wurde. 
 
Da liegt das Problem.  
 
Was Zeller als Ersatz anzubietet hat ist: Autonomie statt Freiheit. 
 
Dazu muß er freilich behaupten, daß Autonomie besser sei als Freiheit.  
 
Das geht jedoch nur, solange entweder die Kohle stimmt, oder aber durch staatliche Zwangsmaßnahmen. 
 
Die SVP wird aufpassen müssen, daß sie da nicht in einer ziemlich üblen Ecke landet.  
 
Das Alpini-Treffen im nächsten Jahr kommt wie gerufen, um all dies ins Bewußtsein zu heben.  
 
Das werden die Autonomie-Festspiele der SVP.
 
EEkat
4. 22-12-2011 18:43
 
Bravo Frau Klotz
Der Herr Zeller war da recht unsicher in der Diskusion! Ja, der Gute weiß auch warum! Sie hatten in Allem Recht!!! 
Weiter so Frau Klotz! 
Gruß Aus Bayern von einem Süd-Tiroler! 
Alles Gute!
 
Markus
5. 22-12-2011 17:38
 
Bravo Frau Klotz
Also, mir hat das gut gefallen wie Frau Klotz die Möglichkeiten des Italienischen Staates, wie die Nationalen Interessen, aufgezeigt hat. Hat sich Herr Zeller da vielleicht ertappt gefühlt?!?! 
Und dass in Österreich niemanden Südtirol interrisiert, kann man an den Unterschirften sehen. Obwohl keine öffentliche Aufmunterung betrieben wurde, haben 20.000 unterschrieben. 
Alle Achtung STF weiter so. 
herzliche Grüße aus Österreich!!
 
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6. 22-12-2011 16:30
 
Griechen und Spanier fliehen
Vom "weltbesten Autonomiestatut" profitieren nur mehr die Privilegienritter in der SVP. 
 
Griechen und Spanier fliehen bereits nach Deutschland. 
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/griechen-und-spanier-fliehen-nach-deutschland/5988202.html 
 
IWF will Italien überwachen 
http://www.handelsblatt.com/politik/international/iwf-will-italien-ab-fruehjahr-ueberwachen/5986976.html 
 
Die Chancen auf Schutz durch die Autonomie nähern sich dem Nullpunkt. 
...und die SVP klammert sich blind an Italien.
 
GT
7. 22-12-2011 00:29
 
So ein Quatsch
Es ist doch nicht die Autonomie, die Süd Tirol wohlhabend gemacht hat. es sind doch die Menschen, die den Unterschied machen.  
 
Der Zeller sollte mal lernen, seinem Gegenüber nicht nur Fragen zu stellen, sondern diesen auch antwortenzu lassen. Welch ein armseliger rhetorischer Kniff, Lautstärke einzusetzen.  
 
Autonomie war und ist immer nur die zweitbeste Lösung, es se denn, der Zeller erklaert der Welt, dass Autonomie die beste Lösung sei und er uns weismacht, dass alle Länder dieser Erde viel besser in einer Autonomie leben würden, statt ein selbstbestimmtes Leben zu führen.  
 
Dann müsste also vielleicht auch gleich Österreiich sich an Italien als autonome Provinz anschliessen, weil es denen dann - so Zellers Logik - dann besser gehen würde. Nein, Autonomie ist immer nur die zweitbeste Lösung, und sie kann niemals erklären, dass sie selber die Ursache darstellt, warum es den Menschen gut geht. Zeller hat Angst, dass die Süd Tiroler zu dumm sind, es ohne Italien nicht schaffen zu können. Was es nicht alles gibt. 
 
Freiheit für Süd Tirol
 
EEkat
8. 21-12-2011 23:10
 
So ein Quatsch
Man merkt, dass der Zeller selbst nicht mehr weiß wie es weitergehen soll in Südtirol. 
Er ist auch für das Selbstbestimmunsrecht, aber wann? Warum schließen wir (die Parteien in Südtirol), nicht endlich einen Pakt und arbeiten an einer demokratischen Abstimmung und dessen folgenden Szenarien? 
 
Und die, für mich, am abgedroschenste Begründung ist jene, dass wir uns immer mit Italien vergleichen: "wir sind ja die reichste Region.." Es stimmt ja Herr Zeller, dass es uns gut geht aber sind bspw. die Nordtiroler oder Schweizer (unsere Nachbarn) nicht auch sehr fortschrittlich? Warum geht es denen "ähnlich" gut wie uns Süd-Tirolern? Dass es uns gut geht, liegt nicht an der Autonomie, sondern vielmehr an unserem Fleiß, günstiger geografischer Lage, usw.!!!
 
Florian
9. 21-12-2011 22:02
 
Pleitestaat
Das fangt schon gut an, eine nicht demokratisch gewaelte Regierung in Rom regiert mit nicht demoktatisch legitimierten Methoden, auch in Hinblick auf die Fragen der Autonomie, und das ist erst wohl der Anfang diser Haltung gegenueber Bozen!
 
Markus Anton
10. 21-12-2011 20:07
 
Italien steht vor dem Abgrund
Italien ist bald pleite und es wird keine Rücksicht auf unser Autonomiestatut nehmen.  
Italien schützt nicht Südtirol, sondern den italienischen Staat und die Italiener. 
Diese machtgierigen Postenkleber der SVP verteidigen den Besatzerstaat Italien und nicht mehr die Interessen der Südtiroler.  
 
„Sehr erfolgreiche Autonomie“? 
Bayern, Nordtirol, Salzburg, Kärnten, Schweiz gehören ebenfalls zu den reichsten Regionen Europas. Diese Vergleiche Zellers mit Lombardei sind polemisch und unsachlich. Südtirol ist nicht Italien. 
Das Autonomiestatut ist ein politisches Mindest-Recht für Südtiroler, und keine Geldspritze aus Italien. Der Wohlstand ist in Südtirol erarbeitet und nicht von Italien geschenkt worden. 
 
„Äußerst ungünstige Mixtur.“ 
Die SVP wartet bis die Mixtur so schlecht ist, dass man politisch handlungsunfähig ist, bis es zu spät ist und uns niemand mehr in Europa glaubt und unterstützt.  
Wenn man wartet, wird Italien uns vorwerfen können, dass man sich nicht aus völkerrechtlichen Gründen, sondern wegen des Geldes von Italien losreißen will. Die Suppe, die uns die SVP einbrockt, können die Südtiroler dann auslöffeln? 
 
Zeller behauptet die Selbstbestimmung wäre nur eine politische Frage. Es ist Aufgabe der SVP beste politische Lösungen für Südtirol zu finden. Die beste Lösung für Südtirol ist eine Loslösung von Italien und nicht den Südtirolern eine heile Welt vorgaukeln und die Selbstbestimmung in die Ewigkeit zu „verschieben“.  
 
Italien kann mit seinem bankrottem Haushalt Südtirol auf Dauer nicht festhalten, erst recht nicht in einem geeinten Europa. 
 
Freiheit für Südtirol. Los von Italien.
 
GT
11. 21-12-2011 16:44
 
Italien steht vor dem Abgrund
Ist Karl Zeller wirklich so schlecht beim Reden? Oder ist es einfach nur Sinnlos bei so einem Thema das Autonomiestatut gutreden zu wollen? 
Da verstehe einer die SVP...
 
hp
12. 21-12-2011 12:54
 
Italien steht vor dem Abgrund
Bravo Eva! Weiter so!
 
Philipp

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