Haushaltsrede von Durnwalder realitätsfremd: Süd-Tirol wird so mit Italien untergehen
Dienstag, 6. Dezember 2011

titanik-italia-untergang.jpgAls realitätsfremd und unfähig die Probleme des Landes zu lösen, bezeichnet der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, die Haushaltsrede von Landeshauptmann Durnwalder. Anstatt auf die konkreten Probleme einzugehen und Lösungsvorschläge auszuarbeiten, wird Schönfärberei betrieben und die Bevölkerung auf große Opfer eingeschworen, um Italien zu retten. Durnwalder führt der Bevölkerung damit vor Augen, dass man lieber mit dem sinkenden Schiff Italien untergeht, als endlich Verantwortung für Süd-Tirol zu übernehmen und sich von Italien abzuspalten.

In der Haushaltsrede, die wohl schon vor einigen Wochen verfasst wurde, wird das Mailänder Abkommen noch in den Himmel gelobt, dabei musste inzwischen selbst die SVP eingestehen, dass das Mailänder Abkommen von Rom gebrochen wurde und die geplanten Sparmaßnahmen der italienischen Regierung eine nicht akzeptable Belastung für Süd-Tirol darstellen.
Durnwalders Haushaltsrede wurde somit längst von der bitteren Realität überholt.

Als besonders skurril muss Durnwalders Vergleich mit der Titanic bezeichnet werden. Allen Ernstes verlangt er von der Bevölkerung, dass man das sinkende Schiff Italien nicht verlassen und sich nicht auf die Rettungsboote begeben dürfe, sondern gemeinsam den Dampfer retten müsse.
Durnwalder sollte wissen, dass die Titanic -so wie heute Italien- nicht mehr zu retten war, viele Menschen hätten jedoch gerettet werden können, wenn sie sich rechtzeitig auf die Rettungsboote begeben hätten.

Durnwalders Zukunftsaussichten für Süd-Tirol scheinen somit klar zu sein, die Devise lautet, mit Italien untergehen.

L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Kommentare (25)
1. 12-12-2011 19:09
 
Sparen ist gut und recht..
Sparen ist gut und recht..aber dann sollte Italien das auch tun und nicht bei allem, wo man Geld von der Bevölkerung abzwacken kann, mit den Preisen in die Höhe gehen. 
Wir Arbeiter werden soviso nicht besser Bezahlt... 
 
Deswegen.. los von Italien..!
 
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2. 10-12-2011 00:01
 
genau
@ dr. kelt: hast genau recht. die südtiroler schäfchen rennen dem wolf alias svp nach und folgen ihm gerne ins verderben.  
egal ob verrat an der heimat, betrug, vetternwirtschaft, anbandlerei mit rom, bei wahlen ist alles wieder vergessen und alle geben brav das kreuzerl an die svp.  
und jetzt alle groß jammern und sich aufregen, dass rom seine verträge mit südtirol nicht einhält....eine frage sei erlaubt: hat rom JEMALS einen vertrag richtig eingehalten?? 
also die svp-ler sollen alle ruhig sein und fleissig an rom überweisen, denn mangels zukunftsvorbereitung in den letzten 60 Jahren steht Südtirol immer noch in Italien da und geht halt auch mit dem Staat dann unter, bzw. wird ausgesackelt wie der Nikolaus vor 2 tagen...
 
stefan
3. 09-12-2011 10:58
 
Die starken Sechs
Die starken sechs Euroländer sind: 
Frankreich 
Luxemburg 
Deutschland  
Österreich 
Niederland 
Finnland 
 
Mit der (Voll)Autonomie ist Süd-Tirol nicht bei den sechs starken Euroländern, sondern beim pleite Staat Italien. 
http://www.spiegel.de/flash/flash-27386.html 
 
Die SVP macht uns nicht erfolgreich, sondern pleite.
 
ff
4. 08-12-2011 13:37
 
Goethes Faust II
Schon der alte Goethe hat das Problem italiens beschrieben: "Wir wollen alle Tage sparen und brauchen alle Tage mehr. Und täglich wächst mir neue Pein" 
Was folgte war der Untergang und Anarchie. (Süd)Tiroler Volk erwache!
 
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5. 08-12-2011 13:05
 
Aufregung?
Ich verstehe die Aufregung nicht. Die SVP hat doch vom obersten Souverän, dem Wähler, das Vertrauen geschenkt bekommen. Da der Untergang Italiens schon bei den letzten 50 Wahlen vorhersehbar war - Korruption und Misswirtschaft wurden ja nicht erst 2011 erfunden - kann es nur der Wille der südtiroler Bevölkerung sein noch mehr an Geld an Rom abliefern zu dürfen bis endlich der erwirtschaftete Wohlstand dahin ist und so zu einem Umdenken führen wird. Aber dann ist es zu spät. Österreich wird einen südtiroler Schuldenberg nich einmal geschenkt haben wollen. In diesem Simme: Immer brav ein Kreuzerl bei der SVP machen und fleissig um ein Finanzwunder beten und bitte ja nicht das Hirn einschalten.
 
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6. 08-12-2011 12:04
 
Beispiel der Selbstbestimmung
Dass nicht erst seit heute, sondern bereits seit sehr vielen Jahren, eine klare Politik der Selbstbestimmung in einer oder in mehreren real existierenden Autonomien in den Staaten der EU zur Gänze möglich ist, das zeigt sehr eindrucksvoll das schottische Beispiel als eines von vielen in Europa und die Schotten sind bereits sehr weit auf diesem Weg vorangekommen. Man kann eigentlich schon jetzt sagen, sie stehen in diesen Jahren an der Schwelle zur Selbstbestimmung und ernten die Früchte ihrer unaufhörlichen patriotischen Arbeit, die vor zirka zehn Jahren beim Ziel der Ausübung der Selbstbestimmung dort begonnen hat.  
 
Ein Zitat von der offiziellen nur diesem Thema gewidmeten Seite der Schottischen Landesregierung, die gegenwärtig von der stärksten politischen Kraft dieses Landes von der Schottischen Volkspartei (SNP) gestellt wird: 
 
 
 
"The Scottish Government believes that an independent, sovereign Scotland is the best option for the country's future and that the people should be invited to support that option through a referendum.The Government also recognises that there are a range of views on Scotland's constitutional future other than independence and that these are represented in the Scottish Parliament." 
 
 
Quellenangabe zum Weiterlesen: 
 
http://www.scotland.gov.uk/Topics/a-national-conversation/White-Paper 
 
 
 
Auf der Webseite dieser Partei kann man auch einiges zum Thema der Selbstbestimmung nachlesen, vorausgesetzt man will das überhaupt einmal tun, um einiges auch für Süd-Tirol zu lernen, und nicht gleich sagen, das geht nur dort, aber nicht in der Autonomen Provinz Bozen: 
 
 
http://www.snp.org/ 
 
 
Schottland verfügt dazu schon lange über eine de facto Vollautonomie, und diese hat das Land seinerzeit aus freien Stücken von der zentralen Staatsmacht in London einmal bekommen, weil man dort der Überzeugung war, das gehört sich so in der zivilisierten Welt, und das ohne eine eigene Schutzmacht an der Seite, ohne Bürgerkrieg ähnliche Begleitumstände, ohne endlose Marathonverhandlungsrunden und ohne politisches auf Zeit und Falschspielen.  
 
An diesem Beispiel sieht man es ganz deutlich, wie rückständig Italien in diesen Fragen schon immer war und weiterhin bleibt. die weltbeste Autonomie hier ist daher vielleicht die beste aber zwischen Nord-Afrika und Alpenhauptkamm, mehr sicherlich nicht. Die Schotten verfügen noch dazu schon heute über sehr wichtige Symbole der Selbstständigkeit, wie die eigenen Sportmannschaften, eigene Nationalbank und eigenes Geld, eigene Briefmarken, usw. 
 
Wenn die Schotten gegen andere Länder in einer der vielen Sportarten mit ihrer Nationalmannschaft spielen, dann erklingt am Beginn nur ihre Nationalhymne und wird nur ihre Fahne gehisst, wenn aus allen Kehlen wie ein Gebet "The flower of Scotland" gesungen wird, davon kann man sich bei Bedarf auf Youtube überzeugen:  
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=wR6QIYEXCp0  
 
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=0hutHBq9w7Q&feature=related
 
Markus Anton
7. 08-12-2011 11:42
 
Die Wahrheit über Südtirol
Ausgezeichnete Artikel über die Machtverhältnisse in Südtirol und Italien 
 
Manipulation und Propaganda des Tagblattes “Dolomiten“ 
http://sitileaks.blogspot.com 
 
IV.Teil: Motiv und Gründe  
http://sitileaks.blogspot.com/2011/01/manipulation-und-propaganda-des_06.html
 
ff
8. 07-12-2011 19:18
 
SVP kriecht Italien in den Arsch
Einfach ungeheuerlich wie die SVP mit unserem "Spitzen Landeshauptmann" den Italienern in den Arsch kriecht. Ich glaube den Leuten hier ist zum Teil nicht bewusst, was die Stuermassnahmen bedeuten. Ich muss z.B. bei meinem mickrigen Lohn auf ca. 3000EUR im Jahr verzichten.  
Und immer so weiter.  
Ich glaube die Sache hat momentan etwas gutes, denn wer jetzt nicht aufwacht ist selbst schuld. Also packen wir es an.
 
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9. 07-12-2011 15:02
 
Staat von Selbstbedienern
Italien ist ein Staatsapparat von Selbstbedienern und die SVP und Durnwalder sind ganz oben dabei. 
Sie sind Staatsdiener und dienen wahrhaftig dem italienischen Staat. 
 
 
Vorbereitung der Integration Süd-Tirols in Österreich 
http://tirolerjournal.wordpress.com 
Wenn Italien pleite ist, wird auch Südtirol kein Geld mehr haben. 
 
ASGB Generalstreik: 
Montag, 12. Dezember 2011 um 10 Uhr 
Einheitliche Kundgebung 
vor dem Regierungskommissariat in Bozen, Prinz-Eugen-Allee
 
ff
10. 07-12-2011 13:01
 
Bungageddon
Genauso realitätsfremd ist in Italien auch das Ziel der Vollautonomie, das die SVP dem Land neuerlich verordnet hat. Dieses Ziel wird sogar mit einem Logo propagiert, auf dem ein Vogel mit ausgebreiteten Flügeln abgebildet wurde, der wohl einen Tiroler Adler darstellen sollte, in Wirklichkeit aber ist das der italienische Pleitegeier, zufällig auch Symbolvogel der italienischen Alpini, der über Süd-Tirol kreist. Ob dieser auch einmal in Bozen zur Landung ansetzt, das werden die nächsten Monate und sogar Wochen zeigen.  
 
 
Italien hat in der Frage der Staatsfinanzen so gut wie kein Spielraum mehr, da niemand am freien Kapitalmarkt so dumm ist, außer EZB beim Ankauf der faulen Staatsanleihen in exorbitantem Ausmaß, einem notorischen Bankrotteur noch viel Geld zu leihen und dieser Bedarf ist bekanntlich gewaltig.  
 
Allein in den nächsten drei Monaten braucht Rom über 150 Milliarden Euro frisches Geld am Kapitalmarkt, dem stehen die gerade beschlossenen mickrigen "Leid und Tränen Sparpakete" von 24 Milliarden für mehrere Jahre gegenüber. Da sollte einer uns plausibel erklären können, wie sich dieses Schuldensummenspiel gigantischen Ausmaßes überhaupt einmal in der realen Welt und nicht in der Bunga Bunga Wirklichkeit ausgehen sollte, und das bei 120,3% Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP, dazu bei heutigen Zinsen, die bereits eine 8% Marke bei italienischen Staatsanleihen erreicht haben mit klarer Tendenz nach oben.  
 
Das, was gerade mit Italien geschieht, ist so absurd, dass man beinahe geneigt ist zu glauben, entweder die dieses Land regierende politische Klasse besteht aus lauten unfähigen raffsüchtigen Nullen, oder umgekehrt, sie nehmen sehendes Auges in Kauf, dass dieses Land und damit die gemeinsame Währung der Euro einmal zusammen bricht. Das einzige, was Italien aber damit indirekt auch der Euro noch an wirklichen handfesten Reserven besitzt, das sind die großen Goldreserven in Italien, die man wahrscheinlich dorthin abliefern wird müssen, wo diese sehr gerne gesehen werden, und zwar als Absicherung der Polit- und Finanzhegemonie in der Welt jenseits der Weltmeere. Scheitert also Italien, scheitert auch die gemeinsame Währung, und ohne Politik der Selbstbestimmung kann man sich leicht ausrechnen, auf welcher Seite Süd-Tirol wieder einmal wie letztes mal 1946, diesmal in einer neuen historischen Stunde in einem neuen kurzen Fenster der Selbstbestimmung, landen wird.  
 
Die klare und in Anbetracht der Problemlage kompromisslose Politik der Selbstbestimmung ist in einer Autonomie auch in Italien heute real nicht nur theoretisch, sondern wegen Europa der EU der Demokratie und der Menschenrechte zur Gänze möglich, das zeigen uns allen ganz deutlich Beispiele aus Schottland, Flandern oder Katalonien.  
 
Diese wird aber nicht nur in Süd-Tirol lokal entschieden oder gemacht, sondern sie muss im internationalen Umfeld geklärt werden, wo viele Mächte ein direktes Mitspracherecht haben und damit einverstanden werden müssen, nicht nur wie im Pariser Autonomievertrag die Signaturmächte Italien und Österreich, sondern auch andere supranationale Organisationen, wie die UNO, Nato, KSZE, usw. Diese Rahmenbedingungen treffen aber genauso für die oben angeführten real existierenden Autonomien in der EU zu, die auf ihrem Weg schon seit vielen Jahren sehr weit vorangekommen sind.  
 
Die heute existierende Autonomie der Provinz Bozen wurde aus finanztechnischer Sicht bereits mehrfach von Italien sogar grob gebrochen. Das Land Südtirol musste deswegen bis jetzt schon auf zirka eine Milliarde Euro unfreiwillig verzichten, für ein kleines Land eine Riesensumme, und das OHNE einzige Gegenleistung seitens Rom! Die lauen und eher schüchtern lautenden Proteste aus Bozen werden wahrscheinlich nur dazu führen, dass auch das Huhn, das goldene Eier legt, ab jetzt nicht mehr in Sicherheit leben wird, dafür allein politisch verantwortlich zeichnet die Edelweißpartei.  
 
Italien hielt sich eigentlich schon immer, wie nicht anders zu erwarten war, nur schlampig und oberflächlich an die Bestimmungen des Autonomiestatuts, die Süd-Tiroler Seite musste aber hingegen alles peinlichst genau auf Punkt und Komma und oft weit darüber hinaus erfüllen.  
 
Man stelle sich also umgekehrt eine Situation vor, wo die AP Bozen dieses Geld Italien vorenthalten würde, vorausgesetzt, es würde der Autonomie nicht zustehen, was dann in ST los wäre. Bei diesem Vergleich wird nur eines deutlich, das Land Süd-Tirol wird wie eine regelrechte italienische Kolonie behandelt, mehr sicherlich nicht.  
 
In diesem aberwitzigen Staat träumt also die SVP von einer Vollautonomie weiter, die nach meiner Überzeugung durchaus eine Option darstellt, aber vorausgesetzt, es ist überhaupt eine Option und nicht bloß eine Taube am Dach. Mit dieser katastrophalen Politik der SVP wird wahrscheinlich aber auch der Spatz in der Hand der bescheidenen Autonomie bald davon fliegen, dann wird ST mit leeren Händen da stehen, weil ohne Geld auch keine Autonomie-Musik am Oberdeck des Stiefelstaates vom bordeigenen Orchester "Alto Adige vulgo Südtirol" gespielt werden kann.  
 
Die angeblich so unsinkbare M/S Titanic ist bekanntlich nach einem Zusammenstoß mit einem Eisberg untergegangen, heute hört man von der Seite der SVP, Italien wird in der Finanzkrise nicht untergehen, wir werden es demnächst sehen und besser wissen. Vielleicht muss aber diese Partei irgendwann wirklich kalte Füße bekommen, damit sie endlich einmal begreift, in welche aussichtslose Lage sie das Land hinein manövriert hat. Allein die Opposition schreit laut, rette sich, wer kann, das rettende Nord-Ost Tiroler Ufer ist in Sichtweite und die M/S Austria kreist sowieso in der Nähe und wäre dazu bereit, die eigenen Tiroler Landsleute aufzunehmen, vorausgesetzt natürlich, diese wollen überhaupt noch aus dieser Not, die sich langsam abzeichnet, einmal von dieser Seite gerettet werden.  
 
 
Ein bekanntes Lied zum Nachhören:  
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=YE_kNkDhIiY
 
Markus Anton
11. 07-12-2011 12:58
 
Bravo!
Bravo SVP! Mit euch gehen wir gerne unter. Autonomie die größte Lüge überhaupt. Aber im dekadenten und überfressenen Südtirol geht es uns ja allen gut. Sagt der eine Bauer zum anderen: "Wouhlsche Edlweiß?" darauf der andere: "Nah! SVP wouhl i!"... Solange sich da im Denken der Bevölkerung nichts ändert gehen wir unter.
 
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12. 07-12-2011 12:40
 
P.S.
Der amtierende Landeshauptmann verglich neuerlich in seiner Rede vor dem Südtiroler Landtag den Staat Italien mit einem Leck geschlagenen und damit untergehenden Dampfer, und an der Rettung müssen sich nach seiner Meinung und wohl auch der SVP alle Süd-Tiroler beteiligen.  
 
Mit Verlaub, womit hat Italien das verdient? Nach all dem, was dieses Land Tirol südlich des Brenners an Unrecht der Fremdbestimmung von der italienischen Seite in den letzten 92 Jahren erlebt hat, grenzt das eigentlich vorsichtig formuliert an Masochismus, wenn man das hier von den Menschen allen Ernstes verlangt!  
 
Das Land Tirol wurde gewaltsam geteilt und Süd-Tirol wurde von einem fremden Staat schon damals 1919 Völkerrecht widrig annektiert, dieses Unrecht verjährt bekanntlich nicht. Die über weite Strecken grausame Geschichte der Fremdbestimmung spricht hier eine klare und für jedermann verständliche Sprache. Man sollte daher aber jede nur erdenkliche Gelegenheit nutzen, um die eigene ethnisch-politische Selbstbestimmung anzustreben.  
 
Man stelle sich bloß die Situation vor, ein Fenster für die Selbstbestimmung öffnet sich für vielleicht sehr kurze Zeit, und das einmal in hundert Jahren, aber die eigenen Politiker an der Macht kneifen, man fasst es einfach nicht. 
 
 
Süd-Tirol ist eindeutig an einem historischen Scheideweg angekommen, was nun, quo vadis SVP?  
 
"Wir könnten nun panisch in die Rettungsboote stürzen, die Ellbogen einsetzend retten, was zu retten ist und alle, die es nicht schaffen, auf dem sinkenden Schiff zurücklassen. Oder aber gemeinsam ans Stopfen der Lecks gehen. Und ans Auspumpen des Schiffs, damit wir den ganzen Dampfer retten",  
 
Quelle: 
 
http://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Lokal/Den-ganzen-Dampfer-retten
 
Markus Anton
13. 07-12-2011 12:15
 
Selbstbestimmung ausrufen
Der Selbstbestimmungsfall ist eingetreten! 
Machen wir uns bereit! Leitet diese Nachricht allen weiter! 
Der Landeshauptmann selbst, war es, der 2008 sagte, dass wenn Italien unser Autonomiestatut angreift, dies der Grund für die Ausübung der Selbstbestimmung sein wird. Nun ist es soweit! Wir müssen jetzt ALLE unseren Politikern sagen, sie Auffordern, die Schritte zur Selbstbestimmung Südtirols einzuleiten! Wenn sie es nicht tun, machen wir es! Wir dürfen keine Minute verpassen, keinen Tag verstreichen lassen! Die Zeit ist gekommen! Es ist soweit!  
Landsleute! 
mehr als 90 Jahre Unrecht und Besatzung durch einen fremden Staat könnten jetzt ein Ende finden! Wir müssen handeln. Sofort!
 
FreiesSüdtirol
14. 07-12-2011 11:35
 
Danke Luigi
Mit seinem Dampfervergleich hat Luigi der STF einen Super Steilpass geliefert! Endlich mal was richtig gemacht. Herzlichen Dank!
 
Michael
15. 07-12-2011 11:28
 
Die Titalianic
Nicht nur Durnwalder, die gesamte politische Elite Europas hat sich verzockt. Wenn Kapitän Durnwalder davon spricht, den gesamten Dampfer retten zu wollen, so redet er nicht von Süd-Tirol. Er spricht auch nicht von Italien. Es geht ihm um Europa. 
 
Und tatsächlich, um Europa geht es in diesen Tagen. Um ein Auseinanderbrechen der Währung, die an der Grenzlinie des Brenners sich, und damit Europa zerlegen dürfte. 
 
Monti ändert daran nichts. Er gehört zu denen, die den Euro bereits falsch angelegt hatten.  
 
Und hier nun wird das Versagen von Durnwalder deutlich: Er hat es versäumt, geradezu hintertrieben, die zurückliegenden Jahre eines da noch euphorisierten Europas dazu zu nutzen, die Selbständigkeit Süd Tirols entschieden voranzutreiben. Es hat diese Möglichkeiten gegeben, Europa hat diese Gelegenheit geboten, sogar die Italiener hatten durch Cossiga ein Fenster dazu geöffnet. 
 
Durnwalder hat diese Gelegenheit ausgeschlagen, nicht einmal darüber nachdenken mögen. Vom Tisch gewischt, was eigentlich unbedingt hätte ausgelotet werden müssen. 
 
Nun will er den ganzen Dampfer, also Europa retten, wie ich in der Zeitung lesen kann.  
 
Die europäische politische Elite hat in grandioser Selbstüberschätzung an ihren Bevölkerungen vorbei das Konzept eines vereinten Europas an die Wand gefahren, ich habe keinen Zweifel mehr, daß die uns noch tiefer in den Morast reiten werden. Wir sollten keine politischen Lösungen, sondern nur noch faktisch Naturereignissen gleichende Abläufe erwarten. 
 
Die größte uns von Durnwalder bleibende Erkenntnis wird sein Eingeständnis bleiben, daß auch er sich selber nicht als einen ganz großen Demokraten sieht. 
 
Für die Mehrheit der Süd Tiroler ist das bitter, egal ob sie lieber wieder Österreicher, oder wenigstens Freistaatler hätten werden mögen. Es hat ihn nicht interessiert.  
 
Nun also: wenn man sich bereits in Schwimmbewegung befindet, wird es langsam Zeit zu erkennen, daß der Dampfer Titalianic womöglich nicht zu retten sein dürfte. Er wird langsam untergehen, es wird Jahre dauern. Jedoch auch das kleine Rettungsboot "Süd Tirol" sendet keine Hoffnung, denn Kapitän Durnwalder hat es fest mit der Titalianic vertäut.  
 
Genau hier wird ein Vergleich mit der Titanic spritzlebendig welche, weil vermeintlich unsinkbar, keine ausreichenden Rettungsboote mitführte.
 
EEkat
16. 07-12-2011 10:43
 
Selbstbestimmungsfall eingetreten
Der Selbstbestimmungsfall ist eingetreten 
 
Quote:
"Im Sparpaket sind Maßnahmen enthalten, die eindeutig in unsere Zuständigkeiten eingreifen und eine Beschneidung unserer Autonomie darstellen", so Landesrat Berger

 
 
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2011/12/06/lr-berger-in-rom-sparpaket-ist-ein-angriff-auf-unsere-autonomie.html 
 
Nun ist die Ausrufung der Selbstbestimmung rechtens.
 
So
17. 07-12-2011 10:20
 
SVP hängt an Staatspleite
Benzin soll um 11 cent teurer werden. 
 
SVP hängt sich an pleite Italiens. Kommt wieder die Lira und Südtirol wird Süditalien? 
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2011/12/05/monti-die-zukunft-des-euro-haengt-von-uns-ab.html 
 
 
Durnwalder mit Alpini-Hut! Verkaufte Heimat. 
http://www.provinz.bz.it/edilizia-abitativa/service/attualita.asp?aktuelles_action=4&aktuelles_article_id=155906 
 
Durnwalder und die SVP: Mussolini Relief. Machtlos oder verantwortungslos?
 
ff
18. 07-12-2011 08:51
 
LH. Durnwalder
Durnwalder sagte vor nicht allzu langer Zeit,(ca.2-3 Monate) Italien wird NIE untergehen, heute weiss man, dass es einer von seinen vielen Ver-Sprechern ist. Italien kann nur gerettet werden, wenn der Norden, auch Süd-Tirol, die Mafia im Süden mit kräftigen Finanzen beglückt! Durnwalder hat Ver-Sprochen, der Duce Kommt vom Ross,er hat Ver-Sprochen,dass die Landebahn am Bozner Flugplatz NICHT verlängert wird, und so weiter.Ausser Ver-Sprecher, Schönrederei ist unterm Edelwiss schnell vorbei,das kaputte Schiff Italien hat Schlagseite,auch Durnwalder müsste merken,dass er sich bei dieser Schräglage schwieriger auf die Beine halten kann, wenn nicht, ist ihm eh nicht zu helfen. Wir Tiroler dürfen nicht Kapitän auf der Italienischen Titanik spielen,denn jeder weiss, dass der Kapitän das sinkende Schiff als letzter verlässt,was unmöglich scheint, das sinkt zu schnell. Nicht nur die Lega-Nord,auch wir Südlichen Tiroler sollten das sinkende Schiff auf den schnellsten Weg verlassen!
 
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19. 06-12-2011 21:08
 
LH. Durnwalder
Ein Referendum mit dem Resultat egal ob zurück zu Österreich oder einen Freistaat alles ist viel besser als bei Italien zu bleiben. Das Sinkende Schiff muss verlassen werden. Süd Tirol wurde von Italien annektiert und soll jetzt auch noch dafür bezahlen für die italienische MissWirtschaft.
 
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20. 06-12-2011 20:00
 
Jetzt kommen Sie schon!
Wir Südtiroler müssen endlich lernen nicht immer auf die Gehälter der Politiker zu schauen , das wird sich sowieso nicht ändern!Sondern vielmehr unsere sowie die weltweite Situation zu verfolgen . Ich Stimme Herrn "FreiesSuedtirol" zu es wird Zeit das wir in Richtung Selbstbestimmung/absolute Demokratie steuern sonst sinken wir zusammen mit dem Kreuzer Italien bis an den tiefsten Grund des kalten Finanzmeeres. 
Wir sollten lernen die Sache im Ganzen zu sehen und sie nicht in eine politische Ecke zu treiben!
 
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21. 06-12-2011 17:04
 
untergang
durni und seine SVP haben ihr Geld längst schon in der Schweiz oder Österreich und scheren sich nicht um die Zukunft von den normalen Südtirolern! Anders kann man sich so ein geschwafel nicht erklären...mit Italien untergehn, mit einem staat den wir nie wollten, der uns nur ausgenutzt hat (Wasserkraft) und schikaniert hat....und jetzt zum Dank noch die Mafialöcher stöpfen??? 
also geistig auf hohen Niveau scheint durni nicht mehr zu sein!
 
stefan
22. 06-12-2011 15:48
 
brillante Zeichnung
Diese Zeichnung ist genial und stellt leider die Realität dar. 
Ab ins Rettungsboot, bevor es zu spät ist - Los von Rom!
 
Huberle
23. 06-12-2011 15:18
 
Absprung vorbereiten!
LH Durnwalder schein gänzlich den Realitätssinn verloren zu haben. 
Selbstbeweihräucherung und Selbsttäuschung, gepaart mit panischem Abwehrmechanismus!  
 
 
Für verlorene Gelegenheiten 
in der Politik gibt es kein Fundbüro. 
Paul Henri Spaak
 
Demosthenes
24. 06-12-2011 14:22
 
Absprung vorbereiten!
\"Bis das Schiff untergeht, werde ich längst nicht mehr diensthabend und von Bord sein\", so denkt LH Durnwalder wohl. Um die Passagiere sollen sich dann andere kümmern.
 
Wolfgang
25. 06-12-2011 15:10
 
Durnwalder nach Hause schicken!
Es ist Zeit, die SVP mit all ihren machtgierigen Leuten abzuwählen und nach Hause zu schicken. es ist Zeit die Selbstbestimmung auszurufen. Sonst sind wir verloren!
 
FreiesSuedtirol

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