Alpinitreffen in Bozen- Provokationen vermeiden: Vorbeugen besser als nachher jammern!
Sonntag, 4. Dezember 2011
Roland_Lang_500_2_004.jpgEs wäre besser, vorab Provokation beim Alpiniaufmarsch in Bozen im Mai 2012 unmöglich zu machen, anstatt sie nachher zu kritisieren und zu bedauern, stellt Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT fest. So könnte die Abdeckung des Mussolinireliefs mit Milchglas vor dem Treffen durchgezogen, und um das Siegesdenkmal einfach eine 3 Meter hohe, undurchsichtige Stoffplane an der Umzäunung angebracht werden. Damit wäre eine Beleidigung der Südtiroler an diesen beiden faschistischen Relikten nicht möglich. Außerdem ist es vom Alpiniverband feige, sich keiner öffentlichen Diskussion zu stellen! Auch Landeshauptmann Durnwalder hat bei einem Treffen mit der Alpini- Führung in den vergangenen Tagen vor Provokationen beim Alpiniaufmarsch gewarnt. Da die Ehrentribüne aber am Gerichtsplatz unter dem grüßenden Duce aufgebaut wird, werden die Alpini vor den Ehrengästen salutieren und vom Relief wird der ehem. „Capo del Governo“ zurückgrüßen.

Auch am Siegesplatz, wo die Marschformationen aufgelöst werden, ist es unmöglich, zu verhindern, dass Menschen sich dem faschistischen Tempel nähern, den römischen Gruß zeigen, faschistische Lieder anstimmen oder Kränze niederlegen. Auch hier würde eine 3 Meter hohe Einzäunung jede Beleidigung verhindern.

Kein Demokrat würde es bedauern, wenn in der Landeshauptstadt faschistische Relikte verdeckt werden.

Es ist in demokratischen Staaten üblich, dass verschiedene Meinungen respektiert werden und in den Medien darüber diskutiert wird. Nur in Diktaturen wird die Meinung des Diktators oder des Militärs als allein richtige Meinung verkauft und darf nicht angezweifelt werden. Es wäre an der Zeit, dass auch die Nationale Alpinivereinigung ANA sich der offenen Diskussion stellt, Stellung nimmt und damit die demokratischen Spielregeln einhält. Denn auch sie hat die Wahrheit nicht gepachtet!

Roland Lang

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Kommentare (3)
1. 06-12-2011 05:59
 
Verzichtspartei
Die (SVP),Südtiroler Verzichtspartei, wird keinen Finger rühren,um in Bozen irgend etwas abzudecken! Sie haben ja den Freibrief von Minister Bondi und hätten somit die befugnis alle Faschistischen Relikte niederzureissen,man denkt aber gar nicht daran. Für die Verzichtspartei steht Vordergründig die Rettung ihres Staates Italien, und sicher werden SVPler mit den Alpini mit marschieren.Die eine oder andere Italienische Wählerstimme ist somit sicher. Der Duce Kommt von Ross,Ist der Ver-Sprecher von LH.Durnwalder(Bosco Secco)20011! Es wird kein einziges Faschistisches Relikt verdeckt werden, oder gar abgerissen, Süd-Tirol muss schon zufrieden sein wenn nicht neue Relikte dazukommen.Kennt jemand einen Italiener in Süd-Tirol der die Stimme erhebt und gegen den Faschistdreck ist?....... Ich auch nicht.Am 14 Mai hab ich Geburtstag, ich freue mich nicht,ich schäme mich ein Italiener sin zu MÜSSEN!!
 
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2. 05-12-2011 19:38
 
Guter Vorschlag!
Ich finde es einen guten Vorschlag, dass man das Mussolini Relief mit dem Milchglas abdeckt. Am besten gleich den Vorschlag in der Landesregierung einbringen! 
Denn dann sehen wir ja wieder mal auf welcher Seite die SVP steht. Und wird kein Vorschlag eingereicht kann man 2012 ja immer sagen "ja, leider haben wir ganz drauf vergessen..." 
 
Und innerhalb eines halben Jahres sollte es ja doch möglcih sein, ein Milchglas in der größe herzustellen...
 
hp
3. 05-12-2011 11:50
 
Weltbeste Autonomie
Hier zeigt sich wieder, dass wir die weltbeste Autonomie besitzen. 
 
Das ital. Besatzer Militär hält eine Massenveranstaltung auf Tiroler Boden ab und ignoriert die hier lebende Bevölkerung. 
 
Das zeigt, dass wir keine Autonomie haben, sondern dass Italien in Südtirol seit seiner Besetzung 1918 macht was es will. 
 
Wir sind zu Zaungästen unserer Heimat geworden. 
 
Los von Italien.  
Der Freiheit entgegen.
 
GT

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