Keine weiteren finanziellen Belastungen für Süd-Tirol, um Italien zu retten
Montag, 5. Dezember 2011

landesversammlung_2011_b.jpgDer Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bezeichnet die von Rom angekündigten finanziellen Beschneidungen als inakzeptablen Angriff auf die Süd-Tirol-Autonomie und einen klaren Bruch des Mailänder Abkommens. Süd-Tirol hat in den letzten Jahren bereits auf 830 Millionen Euro verzichtet und damit schon genug Opfer für Italien gebracht. Sven Knoll ermahnt daher die Landesregierung, keiner weiteren Einsparung zuzustimmen und sich an den Beschluss des Landtages zu halten, welcher sich erst letzte Woche -mit großer Mehrheit- gegen jede weitere finanzielle Belastung ausgesprochen hat.

Vergangenen Dienstag wurde der Beschlussantrag der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Landtag angenommen, darin heißt es wörtlich:
„Der Süd-Tiroler Landtag spricht sich gegen jede weitere finanzielle Belastung und Beschneidung der erworbenen Rechte des Landes Süd-Tirol und der Gemeinden aus.“

Dieser Beschluss des Süd-Tiroler Landtages ist eindeutig und daran hat sich auch die Landesregierung zu halten. Die Landesregierung ist daher aufgefordert, keiner weiteren Einsparung zuzustimmen und gegen die von Rom geplanten Kürzungen mit allen Mitteln vorzugehen, so Sven Knoll.

Angesichts der dramatischen Wirtschaftslage in Italien zeigt sich, dass die viel gepriesene Autonomie der SVP nun auf den Kopf fällt, da sich Italien an keine Verträge mehr hält.
Durch die kompromisslose Verbleib-bei-Italien-Politik der SVP bekommt Süd-Tirol nun die Rechnung präsentiert, und soll für die italienische Misswirtschaft der letzten Jahrzehnte finanziell ausbluten.

Es ist nicht die Aufgabe Süd-Tirols, Italien zu retten, sondern die Aufgabe der Politik, Süd-Tirol vor Italien zu retten.
Es wird daher Zeit, dass Süd-Tirol vom Selbstbestimmungsrecht Gebrauch macht und sich endlich von Italien trennt!



L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (7)
1. 06-12-2011 17:13
 
svp
svp plärrt über Rom und im nächsten Moment macht sie auf Vollautonomiepartei, obwohl sich am Status des Landes damit nichts ändert....ich frag mich wieviele Südtiroler dasnoch wie lange mitmachen??? 
also einmal verarsch..gut, aber Dauerverarsche kann es auch in Südtirol nicht geben...
 
stefan
2. 06-12-2011 07:04
 
Immer wieder
Jetzt beschwert sich die SVP wieder einmal ein paar Tage lang lautstark über Rom, um die Volksseele zu "beruhigen", nur um dann in spätestens 4 Wochen wieder das Loblied auf die Vollautonomie zu singen. Ein sich regelmässig wiederholendes Täuschmanöver. 
 
Gleichzeitig wird jetzt mit den Alpini deren Parade vorbereitet. 
 
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.....
 
Michael
3. 05-12-2011 16:58
 
Italien ist zum Weinen
Auch die Pensionen werden gekürzt! 
 
Italien ist zum Weinen... 
und die SVP gehört in die Wüste geschickt. 
 
Video: Sparmaßnahmen Italien 
http://sosheimat.wordpress.com/2011/12/05/italo-sparprogramm-ist-zum-weinen/ 
 
Chef-Volkswirte halten Euro-Aus für immer wahrscheinlicher
 
So
4. 05-12-2011 16:15
 
Italien belastet Südtirol
Das hat uns die SVP eingebrockt. 
 
Italien belastet Südtirol 
http://www.stopcensura.com/2011/12/la-mazzata-e-servita-approvata-la.html
 
So
5. 05-12-2011 10:35
 
Südtiroler blechen für SVP
Südtirol zahlt 830 Millionen Euro. 
 
Die SVP läßt die Sütiroler ins offene Messer laufen. Mit der Vollautonomie und dem Verbleib bei Italien läßt die SVP die Südtiroler zahlen. Das alles nur, weil die Volkspartei ihre Posten und Privilegien schützen will. 
 
Wie viele Millionen oder Milliarden werden es in Zukunft werden? 
 
Los von Italien  
Freiheit für Süd-Tirol
 
ff
6. 05-12-2011 10:14
 
Massendemo für doie Selbstbestimmung
Landsleute es isch Zeit! Wir müssen jetzt eine friedliche Massendemonstration organisieren, die über Tage geht, welche die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts fordert!
 
FreiesSuedtirol
7. 05-12-2011 09:58
 
Aus dem Schlamassl
wird sich Südtirol kaum heraus schwindeln können. Ohne den rigorosen Sparmaßnahmen wäre Italien bald pleite. Die Südtiroler haben ja auch lange genug vom Berlusconis Scharafenland profitiert. Die Staatsgrenzen verschieben wird auch nicht so schnell über die Bühne gehen. Das hat man lange genug verschlafen.
 
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