Alemagna: Interessen des Veneto langfristig für Italien wichtiger als jene Südtirols!
Montag, 28. November 2011

eva_klotz_500_landtag.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, schließt sich der entschiedenen Ablehnung der Weiterführung der Alemagna- Autobahn durch Süd- und Ost- Tirol an. Bereits vor 20 Jahren hat es eine große Protestkundgebung in Toblach gegen dieses zerstörerische Projekt gegeben. Dass dieser Geist nun wieder lebendig wird, und Italien das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention im Gegensatz zu Österreich und Deutschland bis heute nicht unterzeichnet hat, beweist, dass die Gefahr in keiner Weise gebannt ist. 

Was dadurch im Pustertal zerstört würde, kümmert die große Nachbarregion Veneto überhaupt nicht, das hat Präsident Zaia mit seinen Äußerungen mehr als deutlich gemacht!
Es ist davon auszugehen, dass dem Staat Italien langfristig die Interessen des Veneto näher liegen als jene des Erhalts der Südtiroler Kultur- und Naturlandschaft! Der Kampf gegen dieses Projekt muss daher sofort verstärkt werden und auch die Frage der staatlichen Zugehörigkeit unseres Landes mit einschließen!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz
28. 11. 2011


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Kommentare (4)
1. 29-11-2011 15:36
 
Unmündigkeit
Lieber Franz B. 
Die SVP hat eine Telefonumfrage bei 700 Leuten in Südtirol durch ihre Werbefirma (!) Gruber&Partners durchführen lassen, und hat die Frage nach Gefallen einer Vollautonomie gestellt. 700 Leute! Und seitdem gilt die "Vollautonomie" der SVP als das Evangelium. 
Das nenne ich ein Manöver ins Nichts!!!  
Die Problemstellung Italien wird auch Ihnen noch klar werden, wenn Sie die Sparmaßnahmen am eigenen Leibe spüren, Ihre Jugend keine Arbeit mehr findet, die Handwerker und Dienstleister keine Aufträge mehr reinbekommen und Firmen/Hotels/Geschäfte reihenweise zusperren, und so weitere Arbeitlose produzieren.  
Aber nicht doch, noch haben wir ja trockene Füsse, auch wenn das Schiff schon sinkt..... 
Aber möglicherweise wird Ihre Mutterpartei just im letzten Moment auf unseren Zug aufpringen und erklären, dies sei der rechte Zeitpunkt für die Unabhängigkeit. 
Soviele Jahre mit Untätigkeit und Romtreue vertan, so viele Möglichkeiten verschlafen, aber wenns im Beutel leer wird, dann wachen sie auf, die strammen Mannen. 
 
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. 
Immanuel Kant, Deutscher Philosoph
 
Libertad
2. 29-11-2011 14:57
 
Unmündigkeit
franz b.@ 
Schon lustig wie du argumentierst, nämlich überhaupt nicht. Erstens ist das Ergebnis im Ahrntal alles andere als schlecht.30% Beteiligung bei massiver Gegenpropaganda und konsequenter Ausblendung und Miessmache des Themas durch die Ebner Medien, zeugt schon für eine gehörige Portion Idealismus - und das bei einer Probeabstimmung! Frag mal die SVP wie hoch die Beteiligung war bei ihrer hochgelobten "Basisabstimmung" damals ((; Zum zweiten sehe ich beim besten Willen nicht ein wieso es ein "Ablenkungsmanöver" sein soll, wenn man sich eines Themas annimmt, das für die STF schon immer wichtig war, nämlich für den Erhalt unserer Heimat. Aber, wenn du eine Betonschneise durch das von der SVP garantiert an Italien gehaltene Pustertal willst, kannst du ja SVP wählen.
 
Manfred
3. 29-11-2011 14:05
 
Italien schützt nicht Südtirol
@franz b. 
Ich weiß nicht, ob das Thema Autobahn durch Südtirol aktuell ist. Aber wenn ja, dann sollte man rechtzeitig dazu Stellung nehmen bzw. den Mund aufmachen, wie es anscheinend Frau Klotz tut. ....und nicht hinterher, wenn es zu spät ist! 
 
"wenn man eine Problemsitutaion meistern, muss man sich ihrer stellen" 
 
Bei Europawahlen war die Wahlbeteiligung bei 40%. Schaffen wir jetzt Europa ab? 
Die Wahl im Ahrntal war ein Erfolg. 95% der Wähler sind für die Selbstbestimmung.  
Die Nichtwähler, müssen das Ergebnis akzeptieren. 
 
Die STF hat bereits in den Medien Stellung genommen. Nur das SVP-Parteiblatt Dolomiten darf man nicht als objektive Quelle heranziehen. 
 
Die Staatsbürgerschaft hat ganz allein die SVP durch ihre Lobeshymnen auf die gescheiterte Autonomie zum "Briefmarkenthema" verkommen lassen.
 
ff
4. 28-11-2011 18:54
 
ablenkungsmanöver alla Luis
liebe Luis, man sollte nicht das Schlechte vom politischen Feind kopieren: also in der konkreten Lage vom Problem durch Manöver im Nichts abzulenken; 
beim Luis greift hoffentlich der staatsanwalt ein, bei euch weiss ich nicht wer das tun sollte? 
wenn man eine Problemsitutaion meistern, muss man sich ihrer stellen, d. h. im konkreten Fall sich der Frage zu stellen, warum so wenige Wahlberechtigte zum freiwilligen Referendum im schönen Ahrntal gingen? 
Wäre dies nicht angebrachter? Diese Verdrängungs- bzw. Ablenkungspolitik ala SVP ist langfristig äußerst negativ fürs Image!Ihr würdet euch gewaltigen Respekt verschaffen, wenn ihr euch offen den Medien zu diesem Thema stellen würdet! 
Vom Briefmarkenthema gar nicht zu reden!
 
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