Heute 5. Landesversammlung der SÜD-TIROLER FREIHEIT- Selbstbestimmung für Süd-Tirol zentrales Thema
Samstag, 26. November 2011

logoSF2008250.jpgDie 5. Landesversammlung der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT findet heute, Samstag, 26. November 2011 um 14.30 Uhr im Lanserhaus in Eppan statt. Es werden an die 150 TeilnehmerInnen erwartet. Mit Spannung darf das Ergebnis der selbstverwalteten Volksbefragung zur Selbstbestimmung im Ahrntal erwartet werden.

 

Gemeinderat Bernhard Zimmerhofer wird die Landesversammlung über das Ergebnis im Detail informieren. Im Anschluss folgen die Referate der beiden Landtagsabgeordneten Dr. Eva Klotz und Sven Knoll.

Weitere Tagesordnungspunkte sind die Referate des Katalanen Quim Arrufat über die Unabhängigkeitsbestrebungen von Katalonien, und des Präsidenten des Vereins für die Direkte Demokratie in der Schweiz, Lic. Phil. Diethelm Raff über „Direkte Demokratie - friedliche Konfliktlösung“.

Der Tätigkeitsbericht der Bewegung mit Daten zur aktuellen Mitgliederbilanz werden vom rechtlichen Vertreter der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, präsentiert.

Dr. Eva Klotz
Landtagsabgeordnete
Tel. +39 348 52 373 85

Sven Knoll
Landtagsabgeordneter
Tel. +43 676 6800409

Werner Thaler
SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Kommentare (4)
1. 26-11-2011 20:44
 
und....
und in Südtirol wird weitergemacht als ob es kein morgen mehr gäbe und man kümmert sich einfach nicht um die Sorgen der Bevölkerung, aber ich hoffe nur dass bei den nächsten wahlen eine wahre Klatsche kommt, dann wird auch die SVP mal Feuer im Arsch bekommen...hoffen wir mal dass es nicht zu spät ist ...
 
stefan
2. 26-11-2011 15:01
 
P.S.
Um allein Italien nachhaltig und effizient vor dem Bankrott doch noch zu retten, sei angeblich sofort ein astronomischer Bedarf an Finanzhilfen in Höhe von bis zu 1.400 Milliarden Euro notwendig, das vermelden einige Zeitungen in ihren Nachrichten zu diesem Thema. Man kann bloß neugierig sein, wer in heutiger Lage diese Summe einfach so dem Stiefelstaat noch zur Verfügung stellen oder einfach schenken kann, und wenn das nicht passiert, was passiert dann, und vor allem was passiert mit Finanzen der Autonomie in Süd-Tirol in so einem Fall? 
 
 
http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3926011/Bungageddon.html
 
Markus Anton
3. 26-11-2011 14:13
 
@ GT
Ich muss Sie ein wenig korrigieren, Italien ist schon heute de facto bankrott und die Zinsen für Anleihen dieses Staates sind gestern zeitweise bei über 7,8% gelegen, und das erst am Anfang der immer mehr sichtbar gewordenen Pleite in diesen Wochen, die immer noch nach Kräften geleugnet und tüchtig auch von der neuen Regierung in Rom vertuscht wird.  
 
Die Grenze, wo man auf internationalen Finanzmärkten bei Staatsanleihen einen Staat ohne jede Möglichkeit der Sanierung für bankrott hält, liegt im allgemeinen bei 6 % Zinsen bei Anleihen. Die erreichte Staatsverschuldung des Stiefelstaates bei bereits über 120% des eigenen BIP spricht da eine klare Sprache.  
 
Unter solchen Umständen ist in diesem Staat keine abgesicherte Zukunft auch gerade hier möglich, wer etwas anderes behauptet, ist ein Traumwandler. Das Land Süd-Tirol befand sich von Anfang an und befindet sich noch weiterhin wider Willen in Italien, wenn man die diversen stets geäußerten eindeutigen Wortmeldungen der Politiker der SVP aber auch der Opposition zu dieser Frage aller Fragen richtig verstehen will. Dennoch, auch oder gerade die brav arbeitenden und wirtschaftenden Süd-Tiroler werden so oder so von den Finanzmärkten in die Pflicht genommen, wenn es um Rückzahlung der Gelder geht, mit denen die in Rom regierende La Casta sich selbst mehr als einmal saniert aber dafür ihren Stiefelstaat völlig ruiniert hat. Dieser Betrag ist nicht gerade klein, der liegt angeblich nach vorsichtigen Berechnungen bei 20 Milliarden Euro für die noch so Autonome Provinz Bozen, die kaum diese astronomische Summe zu verantworten hat. Dem wird aus Rom in diesen Tagen entgegnet, aber immerhin haben wir euch Süd-Tiroler als Bürger Italiens und der Autonomie im Ausland diplomatisch aber auch wirtschaftlich vertreten, in eurem Land mit allen Arten der Polizei und Militärs fünf mal mehr als im Landesdurchschnitt Italiens überwacht und für staatliche Sicherheit garantiert und das hat natürlich sehr viel Geld gekostet und das sollt ihr jetzt bitte schon auch bezahlen. Süd-Tirol sollte also noch ein zweites mal für die Kosten der diesem Land aufgezwungenen ethnisch-politischen Fremdbestimmung bis in den eigenen Ruin aufkommen, da kann man nur sagen Nein Danke! Für so ein kleines Land ist das eigentlich ein Unding, das wird Süd-Tirol niemals aus eigener Kraft stemmen können, außer vielleicht im Falle der Möglichkeit der direkten Ausübung der Selbstbestimmung, wo solche Länder wie Österreich vor allem oder Deutschland eventuell über diese Alternative nachdenken. Momentan besteht eine durchaus sehr realistische Gefahr, dass die Krise in Italien früher oder später das Land Süd-Tirol in den Abgrund mitreißt.  
 
Jetzt wir noch panisch mit einem ungewissen Ausgang versucht, die Folgen des eigenen Scheitern in den "dolce vita - PIIGS Staaten", also in Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien, auf andere solide Volkswirtschaften umzuwälzen, Stichwort geplante Eurobonds, statutwidrige Interventionen der EZB, real beschlossene abenteuerlich hohe neue Kredithilfen, Bürgschaften oder Erlassen der Staatsschulden in den noch nicht ganz ruinierten Gläubigerländern der EU für die de facto Pleitestaaten. Und da sollte uns jetzt jemand sagen, wie das alles die gemeinsame Währung der Euro einmal überleben kann. Sollte aber die gemeinsame Währung vor allem an der Staatskrise in Italien zerbrechen, dann müssten gerade alle Politiker genau wissen, auf welcher Seite das Land Süd-Tirol ohne Politik der Selbstbestimmung liegen bleiben wird.  
 
Die internationalen Finanzmärkte kennen keine Gnade, das ist dort ein völlig unbekanntes Fremdwort und sie können noch rechnen. Daher war es in diesen Tagen so schwierig, sogar für Deutschland die deutschen Staatsanleihen zu verkaufen, weil man am Kapitalmarkt der allgemeinen Meinung ist, dass vor allem die sich stets verschärfende Krise in Italien auch dieses Land in die Finanzkrise einmal mitreißen kann, wenn man dort wie bisher alles mit sich machen lässt, und zwar nach dem Motto, willkommen im Club der Pleitestaaten.  
 
Es ist vielleicht noch ein wenig Zeit, um gerade in Süd-Tirol die politischen Weichen anders zu stellen, aber das kann nur jemand machen, der dieses Land regiert und das ist die SVP, sonst macht sich diese Partei an dem was noch kommen wird politisch eindeutig mitschuldig. Das sollte man bei dieser Gelegenheit gerade jetzt klipp und klar festhalten und die Partei an der Macht der Autonomie eindringlich immer wieder daran erinnern.
 
Markus Anton
4. 26-11-2011 10:16
 
Umfrage: Italien pleite?
Ich würde bei der Landesversammlung oder im Internet eine Umfrage starten. 
 
- Wann ist Italien pleite? 
und  
- Wann ist Süd-Tirol frei? 
 
 
Zehnjährige Anleihen auf 7,3%! 
An den Märkten schossen die Zinsen für Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit daraufhin in die Höhe und erreichten 7,3 Prozent. 
... 
Italien: Rekordzinsen für Staatsanleihen - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/italien-rekordzinsen-fuer-staatsanleihen-_aid_688006.html 
 
Ich schätze spätestens in 5 bis 8 Jahren ist Italien pleite. Dann vertuscht man es noch einige Monate wie bei Griechenland. Aber dann wird uns der Staat ausnehmen bzw. Italien aus dem Euro austreten. 
In solchen Krisenzeiten kann Italien auch die Autonomie abschaffen. Da ist die Autonomie so wichtig wie wenn ein Sack Reis in China umfallen würde.
 
GT

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