Einwanderungsgesetz: So gibt es keine Chance auf Integration
Mittwoch, 23. November 2011

integration.jpgDer Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bezeichnet das heute in Kraft tretende Einwanderungsgesetz als inhaltslos und langfristigen Schaden für die dringend notwendige Integration von Ausländern. Anstatt klare Spielregeln aufzustellen und die Ausländer über ihre Pflichten aufzuklären, hat man sich mit wirkungslosen Floskeln begnügt. Auf der Basis dieses Einwanderungsgesetzes wird es keine Integration von Ausländern geben. Vielmehr werden dadurch Konflikte provoziert und somit Ausländerfeindlichkeit und Parallelgesellschaften begünstigt.

Als besonders schwerwiegend muss der von der SVP genehmigte Beschluss bezeichnet werden, dass Ausländer zukünftig umfangreich darüber informiert werden, wie sie schnellstmöglich die italienische Staatsbürgerschaft erwerben. Damit werden Menschen die vollen Staatsbürgerrechte erlangen, die nicht unter Beweis gestellt haben, dass sie integrationswillig und auch integrationsfähig sind.

Anstatt sich an den positiven Beispielen der Integration zu orientieren, die es anhand vieler Ausländer gibt, die in Süd-Tirol fleißig arbeiten, Geschichte und Traditionen des Landes respektieren und sich als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft angepasst haben, wird mit diesem Einwanderungsgesetz die Bildung von Parallelgesellschaften begünstigt.

Als einzigen Lichtblick bezeichnet der Landtagsabgeordnete Sven Knoll den verabschiedeten Beschlussantrag der SÜD-TIROLER FREIHEIT, welcher vorsieht, dass zukünftig ausländische Arbeitskräfte gezielt im deutschsprachigen Ausland und in den restlichen EU-Staaten angeworben werden. Somit kann zukünftig wenigsten ein wenig Einfluss darauf genommen werden, von wo die Ausländer kommen, die nach Süd-Tirol ziehen, da es mit Personen aus diesen Ländern praktisch keine Integrationsschwierigkeiten gibt.


L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (4)
1. 24-11-2011 20:35
 
recht
Meine Vorredner haben recht: eine ungesteuerte Einwanderung aus Nicht EU Ländern lässt die deutschsprachigen Südtiroler in die Minderheit geraten, da die Nicht eU Bürger generell die ital. Sprachgruppe wählen , da sie ja in "Italien" sind und dies vom ital. STaat auch mit Sprachkursen und gezielter Einwanderung nach Südtirol gefördert wird.  
Die einzige Möglichkeit wäre wie Tirol verstärkt auf Einwanderung aus der BRD zu sorgen, da die sich auch als deutschsprachige Südtiroler fühlen und sich perfekt in die Landstruktur integrieren im Gegensatz zu anderen Volksgruppen, wie sie in Deutschland oder Östereich zu Hauf auftreten und Parallelgesellschaften bilden.  
Aber der SVP scheint dieses Problem nicht bekannt zu sein, dass in spätestens 20 Jahren die dt. Südtiroler unter 50% gedrückt werden und somit der ital. Staat im Nachhinein das erreichen wird was er in der Kolonisationsphase im Faschismus nicht erreicht hat.
 
stefan
2. 24-11-2011 12:29
 
Zweiter Todesmarsch für Süd-Tirol
Wie die italienische Einwanderungswelle der 50er und 60er Jahre, bedroht nun die österr. Minderheit in Südtirol eine neue Einwanderungswelle aus EU und Nicht-EU-Staaten. 
 
Diese neue Einwanderungswelle läßt sich aber nicht Bomben und auch nicht mit Verhandlungen stoppen. 
 
Die Verantwortung für diese Herausforderung und gleichzeitig Bedrohung liegt heute in unserer eigenen Verantwortung, sprich bei der Landesregierung, genau gesagt bei der SVP. 
 
Da die SVP sich aber mit aller Hartnäckigkeit für eine Eingliederung in den italienischen Staat stark macht, wird eine massive Einwanderung nach Südtirol der zweite Todesmarsch (nach 1960) für unsere Bevölkerung werden. 
Das muss sich die Bevölkerung in Südtirol bewußt werden.
 
ff
3. 23-11-2011 13:13
 
Integrationsgesetz
Integrationsgesetz 
Es sollte ein Integrationsgesetz geben das die Integration als Voraussetzung sieht.Das Gesetz ist dann im Prinzip für alle Ausländer im Alter von 16 bis 65 Jahrenaußerhalb der Europäischen Union, die dauerhaft in Süd Tirol wohnen. Der Zweckder Integration ist es, Verzögerungen bei der Integration von Minderheiten unddie Verhinderung neuer Zahlungsrückstände zu verringern.  
Die Integration Anforderung bedeutet, dass eine Integrationspflichtiger ausreichendeKenntnisse der deutschen Sprache und der Österreichischen, ItalienischenGesellschaft erwerbt. Wenn eineIntegration nicht Gegenstand der staatsbürgerlichen Anforderungen ist, kann dieGemeinde Bußgeld als Zwang gebrauchen. Auch angesichts einesIntegrationsprogramms, das nicht den Anforderungen an die Integration leisteterlaubt die Behörde keinen Wohnsitz auf unbestimmte Zeit zu verleihen oder dortden Ausländer verbleiben zu lassen.  
Das-Integration-Programm  
Die Integration Anforderung bedeutet, dass die Person ausreichende Kenntnisseder deutschen Sprache und die Österreichische, Italienische Gesellschafterwerben soll. Die Integration Prüfung, soll mit Unterstützung des Staats oder durcheine kostenlose Regelung die Möglichkeit bieten ein Diplom zu holen, um dieIntegration Anforderung gerecht zu erfüllen. 
 
Hochachtungsvoll, 
 
M.J. Pluijmaekers
 
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4. 23-11-2011 12:40
 
Einwanderung in ST
Abgesehen davon was das alles zu bedeuten mag, eines ist ziemlich sicher, der starke Einwanderungsdruck wird in Süd-Tirol weiterhin wie überall in West-Europa Jahr für Jahr anhalten. Schon heute ist das eine für alle greifbare Realität, dass es hier diese neue vierte Volksgruppe der Einwanderer in relevanter und stets schnell wachsender Größe gibt. Die Einwanderer werden so gut wie ohne Ausnahme italienisch sozialisiert und nicht süd-tirolerisch, mit absehbaren Konsequenzen. 
 
Die Einwanderer von heute sind bekanntlich Bürger von morgen, die auch alle politischen Entscheidungen mitbestimmen werden. Ein Hinweis darauf hat nichts mit Angstmacherei zu tun, sondern sollte klar ausgesprochen werden, weil dadurch das empfindliche ethnische Gleichgewicht der Kräfte in Süd-Tirol mit der Zeit sehr stark zugunsten von Italien verändert wird, und zwar nicht durch Italiener selbst, sondern durch Zuwanderer. Die heute schon feststellbaren Zahlen deuten eindeutig darauf hin.  
 
Heute sind die Süd-Tiroler noch eine 3/4 starke ethnische Mehrheit im eigenen Land, wenn man rein nur die Staatsbürger mitzählt. In Zukunft wird sich das stark ändern, wo es zum Schluss vielleicht nur noch verschiedene Minderheiten in diesem Land geben wird. Die Einwanderer in Süd-Tirol werden höchstwahrscheinlich nicht und niemals mehrheitlich für eine grundlegende Änderung des Status quo des Landes in Richtung der Ausübung der Selbstbestimmung sein, weil sie in so einem Fall sich wieder neu orientieren und eine neue Sprache lernen müssten. Der Weg der angestammten ethnischen Mehrheit in die Selbstbestimmung ist außerdem diesem Bevölkerungsteil zu abenteuerlich und zu unsicher. In Anbetracht der Zahlen muss man leider feststellen, dass diese Entwicklung eindeutig wie schon lange keine andere für Italien das heutige Status quo absichern hilft. Heute ist noch eine Mehrheit für die Selbstbestimmung und für eine der Lösungsansätze sehr wohl möglich, morgen oder übermorgen höchstwahrscheinlich für immer nicht mehr, das müsste vor allem der regierenden Partei in Süd-Tirol klar sein.
 
Markus Anton

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