Bruch Mailänder Abkommen und Aushungern des RAI- Senders Bozen
Freitag, 11. November 2011

eva_klotz_500_002.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, fordert die SVP anlässlich des traurigen Jahrtages der Teilung Tirols auf, alles zu unternehmen, um Südtirol aus dem Würgegriff des Staates Italien zu lösen, anstatt sich mit Sorgen um dessen Ansehen herumzuplagen.

Die ganze Welt hätte gerade im jetzigen Moment Verständnis dafür, dass sich Südtirol, das gegen seinen Willen von Tirol getrennt und dem fremden Staat eingegliedert worden war, befreien will!

Die Situation wird sich nicht verbessern, im Gegenteil: Der Bruch des Mailänder Abkommens und die Aushungerung des öffentlich- rechtlichen Senders RAI- Bozen müssten genügen, um die Realität zu erkennen!

Lt. Abg. Dr. Eva Klotz

11. 11. 2011

Aufgerufen: 647 | Drucken

Kommentare (6)
1. 14-11-2011 09:23
 
SVP Politik unwürdig für Süd-Tirol
@Inge 
Da kann man nur auf dieses Bild zeigen. Durnwalders Kniefall vor der Trikolore. 
Er will den Saftladen Italien retten. 
http://oernen2020.blogspot.com 
 
Die Politik Durnwalders und der SVP ist für Süd-Tirol unwürdig.
 
ff
2. 13-11-2011 14:19
 
ST am Scheideweg
Zitat: 
 
Bozen - Scheinbar sind sich der SVP-Kammerabgeordnete Karl Zeller und Landeshauptmann Luis Durnwalder in keinem einzigen Punkt mehr einig und es entwickelt sich ein Dauerzwist zwischen den beiden. Hatte Zeller zunächst die Alleinverhandlungen Durnwalders mit römischen Ministern kritisiert, so geriet er letzthin mit ihm im SEL-Sumpf übers Kreuz, um nun auch beim Stabilitätsgesetz eine andere Position zu vertreten. Während sich Zeller klar für die Anfechtung dieses Gesetzes ausspricht, möchte Durnwalder davon absehen, weil auch Südtirol seinen Beitrag zur 'Gesundung' des Staates leisten müsse", schreibt der Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen Pius Leitner in einer Aussendung.  
 
Unabhängig von den anhaltenden SVP-internen Spannungen, die im Lichte der Landeshauptmann-Nachfolge betrachtet werden müssten, dürfe die Frage der Vertragstreue nicht ausgeblendet werden. Davon rede die SVP stets, wenn es um die Zukunft Südtirols insgesamt gehe; man habe sich für den Weg der Autonomie entschieden. Wenn nun Zeller feststelle, Italien habe das Mailänder Abkommen wiederholt verletzt, müsse die Frage erlaubt sein, warum sich das Südtirol gefallen lassen und kuschen müsse, so Leitner.  
 
"Warum muss sich Südtirol überproportional an der Sanierung des Staats beteiligen? Warum muss Südtirol überhaupt für die Fehler des Stiefelstaates bezahlen? Warum gewährt man Südtirol nicht die Steuerhoheit? Einem Nackten (Italien) kann man bekanntlich nicht in die Taschen greifen, aber das berechtigt ihn nicht, anderen auch die Kleider auszuziehen. So wie sich Italien von Berlusconi verabschiedet hat, sollte Südtirol ernsthaft darangehen, die eigene Zukunft in Eigenverantwortung anzugehen", schreibt Leitner abschließend." 
 
 
Quelle; Südtirol News online
 
Markus Anton
3. 12-11-2011 18:19
 
Zitat:
"Für die SVP hat Karl Zeller das Nein seiner Partei erläutert und erklärt, dass die Regierung Berlusconi maßgeblichen Anteil daran habe, dass es zu so einer großen Vertrauens- und Finanzkrise in Italien gekommen sei. Im Unterschied zu anderen EU-Staaten habe Berlusconi allzu lange eine Vogel-Strauß-Politik betrieben, alle Probleme geleugnet und die notwendigen Reformen nicht verabschiedet. Nun bekomme die italienische Bevölkerung die Quittung dafür. 
 
Die SVP sehe ein, dass auch Südtirol einen Beitrag zur Gesundung der Staatsfinanzen leisten müsse. Hier sei aber zum wiederholten Male das Mailänder Abkommen und damit das Autonomiestatut gebrochen worden. Dieses sehe für die Bestimmung des Beitrags zum Stabilitätspakt das Einvernehmen vor, während die Regierung nun einseitig eine Summe von € 301 Mio.Euro für 2012 und von € 356 Mio. für 2013 und die folgenden Jahre festgeschrieben habe. 
 
„Damit nicht genug ist dieser Beitrag unproportional hoch und gleich groß wie jener der mehr als doppelt so bevölkerungsreichen Sonderregion Friaul-Julisch Venetien. Auch wird nicht berücksichtigt, dass im Mailänder Abkommen bereits ein Beitrag von € 500 Mio.Euro pro Jahr von Südtirol geleistet worden ist“, protestiert Karl Zeller. 
 
Der Landtag solle das Stabilitätsgesetz daher vor dem Verfassungsgerichtshof anfechten, meint Karl Zeller." 
 
 
 
Quelle: Südtirol-News online
 
Markus Anton
4. 12-11-2011 16:35
 
Rettung Italiens
Im Sender Bozen hat der LH Durnwalder dazu aufgerufen, dass auch Südtirol starke Einsparungen tätigen muss, wenn wir Italien retten wollen. 
Ich frage mich nun wirklich, was dem LH überhaupt einfällt zu glauben, dass die Südtiroler Italien retten wollen. Die sollen schauen, dass sie aus ihrem Sauhaufen selber herauskommen! Wenn der LH unbedingt die Italiener retten will, dann soll er das doch bitte machen, abe ohne uns! 
MANDER ES ISCH ZEIT! 
SELBSTBESTIMMUNG ist jetzt ein MUSS!
 
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5. 12-11-2011 12:49
 
wie denn das?
Ich habe gemeint das Mailänder abkommen war DER super Wurf der SVP? Damit wurden wir in unserer weltbesten Autonomie finanziell unabhängig von Italien. Und nachdem das Abkommen so wasserdicht war, brauchen wir uns alle keine Sorgen mehr machen und können alle die Idee der Unabhängigkeit wieder aus unseren Köpfen streichen??? 
 
Ach ja, da war ja noch was: 
Papier ist bekanntlich geduldig. Mag sein, dass der Vertrag an sich nicht schlecht wäre. Aber wenn Italien auf den Vertrag pfeift, dann nützt der beste Vertrag eben nichts. 
 
Ich hoffe die aktuelle Lage öffnet einigen Süd-Tirolern die Augen: nämlich dass die Lage in Süd-Tirol absolut nicht so rosig ist wie von der SVP propagiert!
 
hp
6. 12-11-2011 10:50
 
Regieren oder abkassieren?
Die SVP 
- hat Cossigas Angebot zur Selbstbestimmung ausgeschlagen 
- Ist gegen die österr. Staatsbürgerschaft für Südtiroler 
- weiß, dass die Autonomie nicht ausreicht, um Südtirol zu schützen 
- weiß, dass es wirtschaftlich unter Italien nur mehr bergab geht 
- weiß, dass die Südtiroler für Italien zahlen werden 
 
Und trotzdem rührt die Partei keinen Finger! 
Die SVP regiert nicht für das Volk, sondern gegen das Volk. 
Die SVP klebt nur an ihrer Macht und an ihren Posten und opfert dafür Südtirol politisch und wirtschaftlich.
 
ff

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