Kranzniederlegung Minnitis am Beinhaus: maßlose Frechheit!
Samstag, 5. November 2011

eva_klotz_012.jpgDie Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll, bezeichnen die Kranzniederlegung des Landtagspräsidenten Minniti am Beinhaus in Burgaus als bewusste Provokation und maßlose Frechheit.

Minniti weiß genau, dass die Beinhäuser ein einziger Schwindel sind, weil die dort gebetteten Gebeine von Soldaten von anderen Gebieten herangeschafft wurden, um der Öffentlichkeit vorzutäuschen, es handle sich um hier Gefallene. Das ist eine dreiste Geschichtslüge!
 
Doppelt unredlich ist es, wenn Minniti aus seiner Huldigung vor diesem Faschisten-Fälschungsmal eine Ehrerweisung auch für gefallene österreichische Soldaten macht: Minniti weiß genau, dass der Missbrauch der Gebeine von österreichischen Soldaten einem zusätzlichen Hohn auf die Geschichte unseres Landes gleichkommt, denn sie haben gegen den Raubzug Italiens gekämpft und das Land Tirol verteidigt. Nicht ein einziger italienischer Soldat jedoch hat kämpfend je seinen Fuß auf Tiroler Boden gebracht, nicht ein einziger ist kämpfend hier gefallen!
 
Eva Klotz und Sven Knoll erwarten sich eine öffentliche Rüge seitens der SVP, die Minniti ja zum Landtagspräsidenten gemacht hat!
 
 
L.-Abg. Dr. Eva Klotz

 


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Kommentare (10)
1. 07-11-2011 10:52
 
Warum?
Warum legt der LT- Präsident Minniti am Beinhaus in Burgeis, einem Denkmal der Geschichtslüge einen Kranz nieder? Weiß er nicht, unter welchem Zweck hier, die sich nicht mehr wehrenden Toten mißbraucht wurden? 
 
Er muß es wissen, und trotzdem! 
 
Aber auch warum, steht niemand dagegen auf, außer die STF und die Südtiroler Schützen!? 
 
Viele Fragen, aber auch eine Wahrheit. So lange Süd- Tirol nicht frei ist von seinem nicht selbst gewählten Los bei Italien, wird es immer wieder solche und ähnliche Provokationen geben.
 
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2. 06-11-2011 14:39
 
Provokation
Das zeigt der Italiener in Südtirol wieder sein wahres Gesicht. 
 
Rücksichtslos gegen das Volk: 
Unbegreiflich ist, dass die Südtiroler der SVP noch ihre Stimme geben.  
Viele Parteien in Europa (Patok, Nea Demokratia, Griechenland. Berlusconis Partei), und dazu zählt auch die SVP, sind nur mehr Cliquen, die rücksichtslos auf Kosten des Volkes "regieren" und nur reine Macht- und Geldinteressen verfolgen. 
Wenn die SVP noch ein Rückgrat hat, muss Miniti umgehend seines Amtes enthoben werden.
 
ff
3. 06-11-2011 13:47
 
"Heldentod" eines italienischen Soldat
Dazu sei auch auf den tragischen Badeunfall des Soldaten Mariottini David hingewiesen, der laut Sterbebuch der Pfarre Terlan unter dem „Verzeichnis der in der Pfarre Terlan im Jahre 1919 verstorbenen Personen, Nr. 19, Juni 1919, Eintragung 21. Juni, folgendermaßen dargestellt ist: „Mariottini David, ital. Soldat …. Und zur Todesursache: Ertrunken während er ein Bad nahm in einer Lacke in Siebeneich.Beerdigt hier am 23. Juni 5 Uhr Nachmittag in der Nähe der Seiferts- Kapelle …. Vom italienischen Feldkaplan. 
Anmerkung dazu auf der linken Seite: Die Leiche wurde am 27.4.1938 von einem italienischen Militärkaplan exhumiert und in das „Ossarium" am Reschenpasse überführt." Es folgt die Unterschrift des Pfarrers. 
Auch er ein Opfer der faschistischen Propaganda!
 
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4. 06-11-2011 08:46
 
Durnwalders Vermächtnis
Das sind also die Partner der SVP, so sieht die Zukunft der "Vergangenheitsbewältigung" in Südtirol aus. Geschichtslügen werden hemmungslos weiter verbreitet - und die SVP sorgt noch dafür, dass der Wille Tolomeis vollzogen wird. Wobei die Tat des Herrn Minniti nicht besonders verwunderlich ist, denn er will sicher "seinen Italienern" zeigen, auf wessen Seite er steht. Doch die Handlungsweise der SVP ist absolut unbegreiflich. Diese Politik scheint das Vermächtnis Durnwalders zu werden. Durnwalder will anscheinend als der Mann in die Geschichte eingehen, der bahnbrechend für die endgültige Italienisierung Südtirols war.
 
Wolfgang K.
5. 06-11-2011 07:27
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Wenn sogar der italienischen Landtagspräsident von SVP`s Gnaden die Spielregeln des guten Zusammenlebens verletz, dann ist es höchste Zeit nur mehr eines zu fordern - LOS VON ROM. 
Die Europäische Union und Schengen garantieren, dass Südtirol heute alle Kontakte, die es mit Italien haben will, auch pflegen kann. Politisch geht es aber darum, endlich jene "Kontakte" auszuschließen, die Südtirol nicht haben will, und den italienischen Staat und dessen Einfluss unter die Linie von Salurn zu verbannen.
 
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6. 06-11-2011 07:03
 
klar
klar daß auch der Wolf im Schafpelz nicht automatisch zum Schaf wird....in diesen Tagen zeigen die Alt-(Neo-)faschisten wieder mal ihr wahres Gesicht: sonst immer von friedl. Zusammenleben groß reden und dann jedes Jahr wieder an fasch. Schandmalen ein wohl auch noch vom Steuerzahler gezahlten Kranz niederlegen.  
Und indirekt legt die SVP auch einen dazu, da sie solche "Personen" ja in diese Posten gehoben hat (Minniti, >Stancher). 
einfach schäbig das Ganze! 
aber solange Südtirol immer noch in Ketten Italiens liegt wird sich niemals was daran ändern.
 
stefan
7. 05-11-2011 20:14
 
alle Jahre wieder
der 4. November treibt immer komischere Blüten. Abgesehen davon, dass der Landeshauptmann wieder einmal beim Miitäraufmarsch am Waltherplatz anwesend war (wahrscheinlich erforderte dies das friedliche Zusammenleben), kann mir z.B. jemand sagen, aus welchem Grund das Geschäft "Sportler" an jenem Tag die Tricolore ausgehängt hat? Billiger Kundenfang?
 
oje
8. 05-11-2011 18:02
 
Non rompete please!
700.000 haben dafuer mit dem Leben beazahlt......DAS REICHT !!!!! 
 
Da kann die E.Klotz labern was sie will Italien wird nie im Leben Gebiete abtreten ahahahaha ma siete veramente dei pazzi! 
 
Volete rischiare veramente una guerra con le vostre offese contro l'italia?
 
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9. 05-11-2011 16:41
 
Antrag auf Amtsenthebung stellen !
auf diese Aktion kann nur eine Folge haben: 
Die Bewegung Südtiroler Freiheit muss einen Antrag auf Amtsenthebung in den Landtag einbringen. 
 
Als Präsident steht er der Volksvertretung vor und vertritt damit auch den Volkswillen nach aussen. Diese Geschichtsfälschungen können niemlas - und vor allen Dingen nicht in Südtirol - dem Willen des Volks entsprechen.
 
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10. 05-11-2011 10:47
 
Italienische Krankheit
Derartige Haltung, die objektiv feststellbare Geschichte durch Fälschungen zu vergewaltigen, ist sehr typisch für alle totalitären Ideologien und Menschen, die ihnen nachhängen oder sich ihrer bedienen. Ein bekannter 1945 gescheiterter Diktator sagte einmal, wen interessiert schon die historische Wahrheit, die Sieger fragt niemand nach der Meinung, oder ob sie wirklich stimmt, und sein Kontrahent im Osten Europas, dessen politische System erst 1990 endgültig gescheitert ist, fügte dem hinzu, man muss beharrlich eine politische, wirtschaftliche oder geschichtliche Lüge nur lang genug wiederholen, bis sie von den meisten Menschen auch wirklich geglaubt wird.  
 
Wer derartige Lügen wiederholt, wie dieser Politiker aus Italien im Südtiroler Landtag, der zeigt es ganz deutlich, dass er kein wahrer Demokrat sein kann. Diese immer wieder von der bestimmten Seite behaupteten Geschichtslügen, steinerne Relikte des Duce-Faschismus und erfundene italienische Flur-und Ortsnamen am Süd-Tiroler Boden befinden sich nämlich im krassen Widerspruch zu Werten einer freien und demokratischen Gesellschaft. Das scheint aber weder die Machthaber in Rom, die Verwalter der erfundenen Italianità des Landes Tirol südlich des Brenners, und die Partei an der Macht der Autonomie herzlich wenig zu kümmern, und das sage und schreibe in Europa der Demokratie und der Menschenrechte am Beginn des 21. Jahrhunderts.  
 
Diese gestörte Haltung zur Wahrhaftigkeit der Italiener ist in Europa schon sehr lange unter dem Namen "Italienische Krankheit" bekannt, manche Süd-Tiroler haben hingegen in ganz Europa auf sich im Bezug auf "Stockholsyndrom" aufmerksam gemacht.  
 
Die Politiker dieses Landes erbringen immer wieder einen Nachweis dafür, dass die von Außen gestellt Diagnose punktgenau und richtig ist. Der heutige mehr als desolate Zustand des Stiefelstaates kann daher niemand verwundern. Die für Süd-Tirol einzig mögliche Therapie kann daher die Ausübung der eigenen ethnisch-politischen Selbstbestimmung heißen, denn um eine politische Parole der STF zu zitieren, "Süd-Tirol ist nicht Italien", weder sprachlich oder kulturell noch geschichtlich und ethnisch.  
 
Das Land Süd-Tirol ist bis zur Salurner Klause immer noch trotz Assimilierung, gewaltsamer Italianisierung, gesteuerter Masseneinwanderung, Option und Vertreibung, Pazifizierung der 60er Jahre und Altoatesinisierung von heute das geblieben, was es seit Anfang der Annektion durch Italien war und weiterhin bleibt, nämlich das deutschsprachige Land Tirol südlich des Brenners und damit auch Alt-Österreich.
 
Markus Anton

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