SVP soll Toponomastik- Gesetzentwurf überdenken!
Dienstag, 25. Oktober 2011

eva_500_ehrenburg.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, fordert die Kolleginnen und Kollegen der Südtiroler Volkspartei auf, den Toponomastik- Gesetzentwurf, der im November zur Behandlung ansteht, zu überdenken und gründlich umzuarbeiten. Bleibt der Gesetzentwurf der SVP so, wie er vorliegt, dann bedeutet dies nämlich, dass die faschistisch belasteten, aufgezwungenen Tolomei- Falschnamen bleiben und freiwillig offiziell anerkannt werden!

Damit hätte Tolomei sein Ziel voll und ganz erreicht: „Man wird sich an die Namen gewöhnen, und sie werden in das allgemeine Kulturgut übergehen“! Damit würden wir Südtiroler der dreisten Geschichtsfälschung, vor allem der Fälschung der Siedlungsgeschichte freiwillig zustimmen und sie zur geschichtlichen Wahrheit erklären!
 
Keine amtliche Gültigkeit dürfen jene Namen haben, welche nachweislich erfunden oder willkürlich übersetzt und mit den faschistischen Dekreten zum Zwecke „einer geordneten, schnellen, wirksamen Aktion zur Assimilierung und Italienisierung“ eingeführt worden sind.
 
Es ist eine Frage der Selbstachtung und der Verantwortung nicht nur gegenüber unseren Vorfahren, die harte Opfer für die Erhaltung unserer Heimat und Identität gebracht haben, sondern auch gegenüber den nachfolgenden Generationen!
 
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz

25. 10. 2011


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Kommentare (9)
1. 27-10-2011 07:54
 
Andreas Hoferc - Bund Tirol
Namen machen Orte erst benennbar und wirken identitätsstiftend für ein Gebiet, das sie einem Sprach- und Kulturraum tzuordenbar macht. 
 
Die SVP setzt sich für den Beibehalt der faschistisch belasteten Ortsnamen ein und leugnet somit ihren eigenen Sprach -und Kulturraum. Wer möchte eine solche Partei noch wählen wer sie aber trotzdem wählt macht sich mitschuldig.
 
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2. 27-10-2011 09:29
 
Faschistische-Ort& Flurnamen
Sollte die Südtiroler Volkspartei,per Gesetzentwurf die Erfundenen Faschistischen Namen in Süd-Tirol legalisieren, dann schäme ich mich nicht nur Italiener sein zu müssen, dann schäme ich mich auch Süd-Tiroler sein zu müssen!!!!! Die Südtiroler Verzichts Partei, (SVP), verzichtet in diesen Punkt auf das Recht einer Minderheit, in einen uns fremden Staat,die Historischen gewachsenen, über tausendjahre altes Namensgut für einen Maffiösen Staat zu Opfern. WIE-SO-WESHALB-WARUM?
 
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3. 26-10-2011 11:34
 
Los von Rom
und wenn süd-Tirol selbständig ist bzw. als Bundesland für seine Kultur unabhängig von Rom handeln kann, dann wird dieser Beschluß wieder rückgängig gemacht. 
 
Diesen Antrag darf die Südtiroler Freiheit bereits jetzt Stellen !!!
 
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4. 26-10-2011 11:07
 
Niemals!
Niemals!!
 
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5. 26-10-2011 08:16
 
historische Wahrheit ist Massstab
Liebe SVP, 
die vom italienischen Diktator Benito Mussolini erlassenen faschistischen Dekrete aus den 30er Jahren sind kein Kulturgut, sondern ein gezieltes Verbrechen gegen die Südtiroler Bevölkerung. 
 
Schaffen Sie diese Dekrete ab und erkennen Sie die historischen und völkerrechtlichen Fakten an! 
 
Jedes Volk hat ein Recht auf den Erhalt und Schutz seiner einzigartig, gewachsenen Kultur. 
 
Die als tolerant erscheinende (erfundene und übersetzte) Zweinamigkeit untergraben das Recht auf den Schutz der Kultur der angestammten Bevölkerung. 
Falsche Zweinamigkeit ist wie Hohn und Spott auf die Süd-Tiroler Kultur und Bevölkerung und verwische absichtlich die historisch-ethnische Wirklichkeit. 
 
Für Faschisten und Schreibtischtäter mit imperialistisch-perfiden Absichten (Tolomei) darf es keine Chance geben.
 
gt
6. 26-10-2011 07:08
 
na dann
na dann Prost Mahlzeit....2012 wird das Jahr seinen Traum verwirklicht und wo dies 400000 Italienjünger in Bozen feierüber n werden: das Festschreiben der ital. erfundenen Ortsnamen....und unser Volk duldet das ohne die Stimme zu erheben...einzig eine Partei nimmt sich das REcht heraus das hist. Kulturgut Orrtsnamen zu bestimmen (ein Gut das niemals zweisprachig sein kann...).... 
So weit ist bei der SVP die Heimatliebe gewachsen dass man sogar seine angewachsenen Namen verkaufen muß..... 
wie Tolomei wohl Durnwalder übesetzt hat, denn heute dankt er diesem noch aus seinem GRab.....
 
stefan
7. 25-10-2011 21:56
 
Das ist alles sehr traurig.
Unrecht wird auch dann nicht zu Recht, wenn eigene Leute es zu Recht erklären wollten. Man muß wohl in die Zeit der Option zurückblicken, um den Riß in dieser Bevölkerung begreifen zu lernen. Es fehlt an Verständnis für die Gefühle des Mitbürgers, vielleicht ist so etwas wie heimliche Verachtung, und dementsprechend sogar Sanktion der Antrieb. Ohne Empathie untereinander ist jedes Volk verloren. Und Empathie kann man leider nicht erwerben, sondern nur vortäuschen.
 
EEkat
8. 25-10-2011 15:29
 
SVP: nur noch heucheln und meucheln
Was kann man von einer Partei erwarten, die sich auschließlich mit sich selbst, ihren Posten, Mandaten, Einkünften und Pfründen beschäftigt? 
Es geht nur um die Partei, nicht um Volk oder Heimat! 
Nun gibts Neuwahlen in Italien, da müssen sich die in Bälde ausrangierten Landesräte für einen Parlaments- und Senatssitz in Postion bringen, es wird gepaktelt, geschossen und gemutmaßt; die möglichen Nachrücker rüsten sich medial und intern gegeneinander, es wird gestochen, gemeuchelt und geheuchelt. 
Wie soll die SVP da so läppische volkstums- und kulturpolitische Fragen lösen? 
 
Die einzige Lektion, die diese Partei versteht, ist die Abwahl ihrer Parlamentarier, Senatoren, und Landespolitiker.
 
Libertad
9. 25-10-2011 13:40
 
Ein Jammer
Was ist nur in die SVP gefahren, dass man nicht einmal mehr vor so einem Schritt zurückschreckt? 
Tolomei würde Herrn Durnwalder sicher aus Dankbarkeit die Hand schütteln und auf die Schulter klopfen: "Molto bene, signor Durnwalder ... "
 
Wolfgang K.

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