Tag der deutschen Einheit: Vorbild für die Freiheit und Einheit Tirols
Montag, 3. Oktober 2011

tag_der_einheit.jpgAnlässlich des heutigen Tages der deutschen Einheit erinnert der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, daran, dass selbst undenkbare politische Projekte Realität werden können, wenn von der Politik die Gunst der Stunde genützt wird. So wie die Mauer in Berlin gefallen ist und Deutschland wieder vereint wurde, ist auch die unfreiwillige Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien kein Dauerzustand. Gerade im Hinblick auf die katastrophale Wirtschaftssituation in Italien, die Süd-Tirol mit in die Tiefe reißen wird, darf sich die Politik nicht länger vor neuen Zukunftsperspektiven verschließen.

Noch zu Beginn des Jahres 1989 wurde mit denselben fadenscheinigen Argumenten wie heute in Süd-Tirol die Möglichkeit eines Mauerfalls und einer Wiedervereinigung Deutschlands in Abrede gestellt und jene, die dies forderten, als Extremisten und politische Spinner abgestempelt. Wenige Monate später war die Mauer weg und Deutschland vereint.

Die Behauptung, dass etwas nicht möglich sei, ist in der Politik nichts weiter als Ausdruck fehlender Weitsicht und ein Eingeständnis des eigenen politischen Unvermögens, so Sven Knoll.


Die Zugehörigkeit Süd-Tirols zu Italien ist inzwischen nicht nur zu einer politischen, sondern auch zu einer wirtschaftlichen Belastung geworden, die das Land in seiner Entwicklung hemmt und somit unser aller Zukunft gefährdet. Es ist daher erfreulich, dass letzthin auch von Vertretern der SVP immer öfters Stimmen zu vernehmen sind, die sich eine andere Zukunft wünschen und offen aussprechen, dass es so nicht länger weitergehen kann.

Es gilt daher die Gunst der Stunde zu nützen und endlich die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten, um für Süd-Tirol eine freie und von Italien unabhängige Zukunft anzustreben.


L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (19)
1. 06-10-2011 09:57
 
Herabstufung von ST
Die Kreditwürdigkeit der Autonomie von Süd-Tirol wurde im Takt mit der immer akut werdenden italienischen Schuldenkrise von angesehenen Ratingagenturen soeben auch merklich abgestuft, und das ist wohl erst der Anfang dieser äußerst bedenklichen Entwicklung, Zitat: 
 
"Nachdem die Ratingagentur Moody’s ihre Bewertung für italienische Staatsanleihen zurückgenommen und von „Aa2“ auf „A2“ mit negativem Ausblick gesenkt hat, wurden auch einzelne Regionen herabgestuft. Südtirol ist ebenfalls betroffen. 
 
Gemeinsam mit der autonomen Provinz Trient gerät das Land in den Sog der gesamtstaatlichen Entwicklung und wurde von Aaa auf Aa3 herabgewertet. Obwohl Südtirols Kreditwürdigkeit damit drei Punkte verliert, ist sie immer noch um zwei Stufen höher im Vergleich zu Italien. (...) 
 
Auch Landeshauptmann Luis Durnwalder scheint vorbereitet gewesen zu sein. „Nachdem bereits Standard & Poor’s eine Herabstufung Italiens vorgenommen hat, haben wir seit Tagen befürchtet, dass auch Moody’s nachziehen würde – mit der unausweichlichen Folge, dass auch Südtirol betroffen wird“, so Durnwalder. Immerhin sitze man im selben Boot, und bei einem Schiffsuntergang würden sowohl die Passagiere der ersten als auch der dritten Klasse ertrinken."  
 
Das sind nach diesen Worten des LH zu urteilen wirklich tolle Aussichten für das Land, ...und das bordeigene Tiroler Orchester auf der "Titanic Italia" spielt also munter weiter zur Beruhigung der Passagiere in der Abteilung Alto Adige das Lied von der allerbesten Autonomie, obwohl gerade jetzt noch genug Zeit vorhanden wäre, sich nach einem Rettungsboot für die eigenen Leute umzusehen, und das rettende Nord-Tiroler Ufer liegt dazu sogar in der Sichtweite, vorausgesetzt man will es überhaupt sehen, das Wort Notsituation laut und hörbar für alle sagen und auf die eigenen Leute endlich hören, um auf eine Evakuierung der Autonomen Provinz Bozen rechtzeitig vorbereitet zu sein. 
 
 
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2011/10/06/moodys-senkt-auch-suedtirols-kreditwuerdigkeit.html
 
Markus Anton
2. 05-10-2011 20:01
 
Wo ein Wille ... da ein Tirol!
@ dr. kelt 
 
Ihr Wort in Gottes Ohr... 
 
Ein großer Impuls muss zuerst von der Süd- Tiroler Bevölkerung kommen! Eine Willensbekundung die von den Medien nicht überhört werden kann.  
 
JEDER aufrechte Tiroler ist aufgerufen zB. an der Kundgebung am Brenner teilzunehmen und Familie und Bekannte mitzunehmen! 
 
Ich hoffe dass dafür von der STF eine geeignete Kampange gestartet wird!
 
Ein Tiroler
3. 05-10-2011 11:57
 
Ohne Ziel, sieht man nie den Weg
Nicht einmal in Deutschland glaubten viele Politiker an die Wiedervereinigung. 
 
Diese Politiker sind heute in Pension. 
 
Schicken wir unsere visionslosen und unfähigen Politiker (Durnwalder) ebenfalls in Pension.
 
gt
4. 04-10-2011 22:39
 
@ Ing. W. Matuella
Danke für Ihr Kommentar als Antwort auf meine Wortmeldung! 
 
Die von Ihnen aufgezeigten Zusammenhänge sind mir sehr wohl bewusst, dennoch vertrete ich die Meinung, dass die Interessen der Italienischen Süd-Tiroler ganz sicher noch mehr Aufmerksamkeit von der Seite des patriotischen Lagers überall verdienen.  
 
Es geht dabei vielleicht (noch) nicht um eine Massenbewegung, aber diejenigen Welsch-Tiroler, die sich als solche einwandfrei heute empfinden, verdienen ganz klar größte Anerkennung und Hochachtung. In diesem Sinne verstehe ich die großartige unermüdliche patriotische Arbeit vor allem des Südtiroler Schützenbundes in der Provinz Trient. 
 
Der Landesvater von Tirol Andreas Hofer hat Ende Mai 1809 nach der zweiten gewonnenen Schlacht am Berg Isel bei Innsbruck eine Woche später am 06. Juni das ganze historische Land Tirol der Göttlichen Obhut und Vorsehung zum Schutz empfohlen, also auch den ganzen italienischsprachigen Teil von Tirol von Salurner Klause bis nach Ala und Borghetto, aber auch die heutigen alt-tiroler Gemeinden im Belluno bei Cortina D.A. und sicher nicht nur Nord-Süd-Ost Tirol, und zwar überall dort, wo Deutsche Dialekte gesprochen werden. Die Vorsehung ist eine religiöse oder mystische Projektion der Menschen, dennoch man sollte sie nicht außer Acht lassen. Für mich existiert sie ganz einfach und ganz sicher in diesem speziellen Fall der Tiroler Landeseinheit. 
 
Ich finde, diesem Vermächtnis sollte man in allen Zeiten unbedingt weiter treu bleiben und gerade die Tiroler sind sehr bekannt dafür, dass sie in allen Lebenslagen treue Menschen sind. Ohne diese einzigartige Eigenschaft wäre das deutschsprachige Süd-Tirol schon längst in einem fremden Staat untergegangen. 
 
Ich bin kein Italiener oder Welsch-Tiroler, dennoch erlaube ich mir auf manches hinzuweisen, was in den öffentlichen Debatten keine so große Beachtung findet. Ich habe u.a. Staatswissenschaften aber auch Geschichte studiert, daher versuche in bei derartigen Themen historisch in Jahren, Jahrzehnten oder in Jahrhunderten zu denken, damit uns allen unsere Zukunft aus diesem kollektiven Verständnis heraus besser gelingt. Vielleicht erklärt das zum Teil meine Sichtweise auf diese Problematik. 
 
Die heute wieder zum neuen Leben erwachten Österreich treuen Welsch-Tiroler können sicher viel besser für sich selbst sprechen, dennoch sie sollen ganz versichert sein, dass es überall Menschen gibt, die ihnen sehr große Sympathien und Hochachtung entgegenbringen. Es ist in Welsch-Tirol sicher keine Massenbewegung, dennoch diese Menschen verdienen von unserer Seite die gleiche Freundschaft und Liebe, die sie für uns empfinden, übrigens genauso, wie all die anderen Italiener, die Verständnis für unser Anliegen der Selbstbestimmung der Süd-Tiroler in der Provinz Bozen haben. 
 
Das Trentino erinnert mich ein wenig an das Land Slowenien, das ebenfalls 1919 von Österreich sich verabschiedet hat oder verabschieden musste und zunächst bei Jugoslawien das eigene Glück gesucht hat und als das über sehr lange Zeit nicht gelungen ist, haben die Menschen in diesem Land die historische Chance nutzend sofort die Initiative ergriffen und sehr erfolgreich sogar die eigene Selbstbestimmung um das "Herz-Jesu Fest" im Monat Juni 1991 ausgerufen.  
 
Wie die weitere Zukunft von Welsch-Tirol weiter verlaufen wird, das wird wohl am besten nur der liebe Gott wissen, dem seinerzeit Andreas Hofer sein geliebtes Land Tirol mit allen Landesteilen zum Schutz empfohlen hat. Seit damals wird bekanntlich das Herz-Jesu Fest auch in ganz Tirol gefeiert, das an diese Geschichte der Befreiung von Fremdherrschaft 1809 in allen Zeiten erinnern sollte, als alle Tiroler aller Sprachen gemeinsam mit der Losung "Für Gott Kaiser und Vaterland" für ein selbstbestimmtes Land Tirol ihr Blut vergossen haben und sogar das höchste Gut das eigene Leben geopfert haben. Worum es mir noch einmal geht, das ist mehr Rücksichtnahme auf die Minderheit in der Provinz Trient, die diesem Schwur von damals auch heute noch 200 Jahre später treu geblieben ist. Es war und ist sicher weiterhin die richtige Entscheidung, die diese Menschen in Treue zu Tirol getroffen haben. 
 
 
Einige Links zu diesem Thema: 
 
http://www.libreriasangiorgio.it/andreas_hofer.htm 
 
 
http://1809.tessmann.it/portal1809/detai/catalogh/lexicon-storich/herz-jesu-geloebnis
 
Markus Anton
5. 04-10-2011 19:07
 
Andreas Hofer -Bund Tirol
An Markus Anton 
Trentino 
 
Schon der Name, den die in das Etschtal vorgewanderten Italiener dem italienisch-sprachigen Landesteil geben "il Trentino", hat nichts mehr mit Tirol gemein. 
 
Eine höchst merkwürdige Auffassung hierüber zeigt ein Gutachten des Matrikelausschusses des Landtages bereits im Jahre 1792. Damals hatten nämllich die italienischen Gebiete Tirol, die sogenannten welschen Konfinen, eine Umänderung des Stimmverhältnisses beim Landtag zu ihren Gunsten gefordert, das Gutachten lehnte dies ab und sagte; "Nimmermehr kann das welsche Tirol jene Rechte beanspruchen, welche dem deutschen und eigentlichen Tirol vorbehalten sind... Sind die Konfinen mit einem solchen Beschluss nicht zufrieden und glauben sie, dass ihnen mit der gänzlichen Absonderung von Tirol besser gedient sei, so wolle man ihnen diesen Wohlstand nicht missgönne: sie mögen aus unserm Bunde austreten, eine eigene Nation bilden und gleich der Lombardei angesehen werden. Wir aber werden unsere alte Landesfreiheit und unsere herkömmliche Verfassung unabbrüchig genießen und fortsetzen, auch in Ruhe und mit biedere deutscher Eintracht unserer Landtage vollbringen.. 
 
Diese Auffassung, die allerdings der Wiener Regierung nicht genehm war, überlässt es den freien Entschlüssen der Welschtiroler den Landesverband zu verlassen und war getragen von der selbstbewussten Überzeugung zur Selbstbestimmung der einzelnen selbstständigen Teile des Landes, der weitgehende Verzicht auf Ausübung eines staatlichen Zwanges, den man sich vorstellen kann, und man muss staunen, dass in jener Zeit des Absolotismus und der Allgewalt der bestehenden Staatseinrichtungen eine so vorurteilsfreie Meinung sich bilden und in ein öffentlichen Körperschaft Gelting finden konnte. 
 
Unter Tirol wird im Folgenden die Einheit des historischen deutschen und ladinischen Tirol und damit der gesamte heutige Lebensraum der Tiroler verstanden: in Österreich das Bundesland Tirol und in Italien die Autonome Provinz Bozen- Südtirol sowie die beiden ladinischen Täler Hayden und Buchenstein in der Provinz Belluno und das ladinische Fassertal in der Autonomen Provinz Trient. Als Tiroler verstehen sich Deutsche und Ladiner gleichermaßen. Bis 1918 gehörte auch Welschtirol dazu, das vor allem aus dem ehemaligen Fürstbistum Trient bestand und heute in Italien die gleichnamige autonome Provinz bildet. Dieser italienischer Landesteil erklärte bereits 1918 den Austritt aus Tirol, nachdem das einigende Band des gemeinsamen habsburgischen Landesfürsten zerschnitten war. Die danach folgende Zwangsvereinigung Südtirols mit dem Trentino und die damit verbundene italienische Majorisierung belastete Jahrzehnte das Verhältnis nachhaltig. Die politische Einheit mit dem Trentino gehört seither illusinistisch der Vergangenheit an. Eine geistige und kulturelle Zusammenarbeit ist jedoch möglich und wird auch praktiziert.
 
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6. 04-10-2011 18:42
 
@Kommunist
Lieber Kummerl! Geschichte dürfte nicht den Schwerpunkt Deiner Bildung darstellen. 
Liebe Grüsse aus Wien. 
Kelt
 
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7. 04-10-2011 15:59
 
Alles ist möglich!
am 01.01.1989 hätte sich das niemand vorstellen können! am 01.01.1990 war es bereits Realität! 
 
Das könnten sich die beschränkten Selbstbestimmungs-Gegner und -Verweigerer mal durch den Kopf gehen lassen wenn sie wieder ihre Lügen verbreiten dass eine Selbstbestimmung oder Tiroler Einheit nicht möglich sei!
 
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8. 04-10-2011 11:05
 
Austriaci d´Italia
In dieser Debatte um die Selbstbestimmung der Süd-Tiroler wird meistens an die Interessen der Welsch-Tiroler vergessen, die im eigentlichen Sinne des Wortes, wie man es vor der Teilung des Landes 1919 verstanden hat, auch Süd-Tiroler italienischer Muttersprache sind.  
 
Im historischen Land Tirol war früher die Bezeichnung Süd-Tirol rein geografischer Natur, man verstand darunter den Landesteil, der ab Bozen nach Süden hin bis zur Berner Klause bei Ala gelegen ist.  
 
Die neue Bezeichnung Trentiner ab zirka 1850 statt wie bisher Welsch-Tiroler ist vor allem von Ideologen des italienischen Faschismus forciert worden. Wie man sieht hat Ettore Tolomei hier einen nachhaltigen Erfolg erzielt. Man darf aber unter keinen Umständen an die Menschen Tiroler Herkunft in Italien vergessen, die sich immer noch zur gemeinsamen Identität und Heimat bekennen.  
 
Ich würde hier viel lieber die einzig historisch berechtigte Bezeichnung für Tiroler in der Provinz Trient verwenden wollen, nämlich neben Sud-Tirolesi Tedeschi in der Provinz Bozen eben auch Sud-Tirolesi Italiani, also Italienische Süd-Tiroler, so ähnlich, wie man auch in der Italienischen Schweiz die Bewohner des Kanton Ticino/Tessin bei ihrem wahren Namen benennt und nicht so, wie das vielleicht die Faschisten in Italien gerne haben wollten. Wohlgemerkt für die Menschen im Trentino, die darauf sehr großen Wert legen. 
 
Das ist man ganz einfach der über viele Jahrhunderte gewachsenen Identität dieses Landes schuldig, das in allen Zeiten deutsch, italienisch und ladinisch-sprachig war und immer bleiben wird. 
 
 
http://austriaciditalia.splinder.com/post/25620107#comment 
 
 
http://www.austriaciditalia.it/
 
Markus Anton
9. 04-10-2011 08:18
 
Austriaci d´Italia
Kommunist@ 
 
Italien wird bald kein Geltungsbereich mehr haben, wenn sich die politische und wirtschaftliche Lage im Stiefelstaat so weiterentwickelt wie bisher ((:
 
ER
10. 04-10-2011 08:15
 
Andreas Hofer -Bund Tirol
wenn man sich den Beitrag des "Komunisten" auf der Zunge zergehel lässt, kann man verstehen, warum die Welt des Komunismus zusammengebrochen ist.
 
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11. 04-10-2011 07:38
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Der Druck des italienischen Staates auf die Südtiroler hat seit dem österreichischen EU-Beitritt etwas nachgelassen. Die Kraft der italienischen Sprachgruppe, sich gegen einen natürlichen historischen Prozess zu stemmen , schwindet, wenngleich sie noch nicht gebrochen ist. Gleichzeitig wächst die Chance zur Einbindung der italienischen Sprachgruppe in einen Zukunftsdialog über Tirol. Ganz Tirol ist durch eine blühende Volkswirtschaft mit weitgehender Vollbeschäftigung ökonomisch bestens bestellt. Aufgrund der Passlage und der Sprachkenntnise kann das wiedervereinte Tirol gemeinsam die traditionelle Rolle als Dreh- und Angelpunkt des Nord-Süd-Handels verstärken. 
Die argumentative Überlegenheit in der Tirol-Frage liegt in der Hand der Tiroler/Inen. Man muss sich nur der notwendigen Diskussion stellen. Nicht mehr der italienische Nationalismus stellt die erste Hürde dar, sondern geistige Erlahmung und volkstumspolitisches Eunuchentum, das nur mehr bei geringem italienischen Wiederstand handlungsbereit scheint. Seit sich die Autonomiegeneration in farbloser Gleichgültigkeit verliert, baut sich allerdings eine neue Wiedervereinigungsgeneration auf, die bereit ist zu dieser Auseinandersetzung und sich personell wie argumentativ fafür rüstet. Eine landespolitische Neuausrichtung, die nicht mehr defensiv das Heute, sondern aktiv das MOrgen gestalten will, kann allerdings nur unter Einschluss aller Kräfte des Landes stattfinden. Die Möglichkeiten dafür sind gegeben. Es ist nur eine Frage des Willens diese Wiedervereinigungsgeneration zu unterstützen..
 
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12. 04-10-2011 07:07
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Wie kann die Lösung der Tirol-Frage aussehen? Selbst die Befürworter des Selbstbestimmungsrechtes haben klugerweise sich noch nicht auf eine bestimmte Variante zu dessen Umsetzung festgelegt. Diskutiert wird vor allem die Wiedervereinigung Tirols unter Österreich oder ein "Freistaat" mit einem souveränen Südtirol. 
 
In der Tirolfrage wird realpolitisch letztlich jener natürliche Weg beschritten werden, der bereits 1990 in de Deutschen Frage genommen wurde. Dort diskutierte man auch verschiedene Varianten abgestufter Wiedervereinigungspläne, die von der Aufrechterhaltung der Zweistaatlichkeit über einen Staatenbund bis zum Bundesstaat reichten. Die deutsche Wiedervereinigung erfolgte schließlich sogar ohne Volksabstimmung, da der Volkswille ("Wir sind das Volk") so offensichtlich war. Ähnliches it auch in Tirol denkbar. Zwischenstufen der Souveränitätsverschiebung werden sich als akademische Gedankenspiele erweisen, denn letztlich ist die Rückkehr zu Österreich der natürlichste und logische Weg. 
 
Das geeinte Tirol als historisch - geographische Einheit, mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern kann besser auf die Herausforderungen unserer Zeit reagieren. Angefangen mit einer einheitlichen Verkehrs-, Umwelt-, und Wirtschaftspolitik für den wichtigsten Alpenübergang, ohne die heute schwerfällige Doppelgleisigkeit zweier Staaten und zweier Länder, die unterschiedliche Maßstäbe für zwei identische Teile desselben Ganzen diesseits und jenseits einer künstlichen Grenze anlegt (Transit, Brennerbasistunnel, öffentlicher Verkehr, erneuerbarer Energie, Lebenshaltungskosten, Betriebsabsiedlung, Wasserwesen usw.). Ein geeintes Tirol ermöglicht ein kraftvolles Auftreten und eine einheitliche Interessenvertretung gegenüber Wien und Brüssel. Mit Italien, das dem Alpenraum immer fern war, gilt es gute nachbarliche Beziehungen zu pflegen, ohne jedoch länger den Entscheidungen Roms und damit dem landesfremden Fensterürinzip unterworfen zu sein.
 
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13. 04-10-2011 07:03
 
Nicht auf Kosten Italiens
Ich bin auch fuer eine Wiedervereinigung Tirols. 
 
Die wird sich automatisch ergeben, wenn die Republik Oesterreich zum Geltungsbereich der Italienischen Republik beitritt und Italienisch als alleinige Amtssprache uebernimmt. 
 
Schliesslich ist Oesterreich historischer Bestandteil des Roemischen Reiches, das nach Auffassung namhafter Voelkerrechtler fortbesteht. Es kann gegenwaertig nur leider keine Hoheit auf seinen Gebieten ausueben. 
 
Eine Volksabstimmung wird beim Beitritt der Republik Oesterreich zum Geltungsbereich der Italienischen Republik nicht noetig sein. Sie war es auch nicht bei der Wiedervereinigung Deutschlands.
 
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14. 03-10-2011 18:52
 
Wo ein Wille ist
da ist auch ein Tirol. Allerdings wird der Impuls nicht von Nord- oder Osttirol, nicht vom Heimatland und schon gar nicht von italien aus gehen. Es kann nur das Südtiroler Volk von sich aus diesen Willen bekunden. So wie damals das Volk der DDR von sich aus aktiv wurde. Der große Unterschied besteht allerdings in der guten wirtschaftlichen Lage Südtirols. Wer setzt seine gesicherte Existenz auf's Spiel, wer wagt den Schritt in's Ungewisse? Nur der ECHTE Patriot, nur der ECHTE Tiroler. Daher ist das Volk Südtirols aufgerufen die heurige Kundgebung am Brenner medienwirksam zu Nutzen und zahlreich zu erscheinen. So zahlreich das überall in Europa über die sich daraus ergebende stundenlage Blockade der Grenze, die eigentlich nicht existieren dürfte, berichtet wird. 
Die STF ist aufgerufen ALLE ihre Mitglieder zu mobilisieren. Auch jene aus dem Vaterland. 
Tirol auf meine Freunde, Tirol auf!
 
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15. 03-10-2011 17:51
 
Wo ein Wille ist
Die Mauer ist gefallen, was andere für undenkbar hielten ist geschehen. Was heute viele für undenkbar halten ist sehr wohl möglich, Die Tiroler Landeseinheit,
 
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16. 03-10-2011 12:33
 
EIN TIROL
Die Wiedervereingung Tirols ist möglich wenn alle Parteien denn Weg der Freiheit wählen und mit einer Stimme sprechen!!!! Jedoch ist auch die Wiedervereinigung Albanien und Kosovo möglich! 
Genauso wie Irland und Nordirland! Ebenso wie Rumänien und Moldawien! Oder viele andere Kriegsbeuteländer des 1. und 2. Welktriegs an dem sich die Siegermächte Europas sehr grosszügig bedienten und bis heute nicht im Stande sind diese Beute zurück zugeben!
 
Niederösterreicher
17. 03-10-2011 11:57
 
03. Oktober 1990
In Zukunft ist mit einer richtigen Politik alles moeglich, wenn man ein Ziel geschlossen anpeilt, man muss es nur klar wollen und danach auch handeln!
 
Markus Anton
18. 03-10-2011 11:35
 
An alle
Guten Tag, 
 
ich schreibe diesen Kommentar unter diesen Artikel, da er der aktuellste ist. Der Inhalt hat damit nichts zu tun. 
 
Sicher ist der STF bereits selbst aufgefallen, dass die Zeitung AA ihnen nicht sonderlich wohlgesonnen ist. Die dort in regelnmäßigen Abständen erscheinenden Artikel beinhalten immer wieder dieselben Phrasen, welche bewusst ein falsches Bild unter den Italienern in Südtirol erzeugen. Als Beispiel dient die gebetsmühlenartige Bezeichnung der STF als "estrema destra tedesca", Aktivisten der 60er sind partout "terroristi". 
 
Mir erscheint es als sehr wichtig, dass die STF selbst das Heft in die Hand nimmt, die italienische Bevölkerung in ST über die eigenen Absichten aufklärt und nicht dem AA das Feld überlässt. 
 
Im Anschluss schicke ich Euch einen Link, wo sich jeder selbst ein Bild über die Linie in den Artikeln machen kann. 
 
Frattini denuncia il «diario» della Klotz 
 
P.S. Natürlich gehen die im Artikel genannten Bemühungen auf eine gute, alte Bekannte zurück, "l'onorevole" (sic!) Biancofiore
 
Hans
19. 03-10-2011 10:38
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
IST DIE WIEDERVEREINIGUNG TIROLS NOCH EIN THEMA ? 
Um die Beantwortung abzukürzen und auf den Punkt zu bringen, sei auf die deutsch-deutsche Teilung nach dem zweiten Weltkrieg verwiesen. Wer sich den Weg vom entschlossenen wie dramatischen Wiedervereinigungsstreben nach Kriegsend zwischen Westdeutschland und der sowjetischen Besatzungszone(DDR) über den Mauerbau in Berlin bis zur völligen Gleichgültigkeit vergegenwärtigt, wird in dieser Frage und allen heute nördlich wie südlich des Brenners darauf gegebenen Antworten ein De`ja`-vu erleben. Es scheint heute Lichtjahre entfernt, doch das sich Abfinden mit einem genötigten Status quo war in den 80er Jahren in Deutschland so weit fortgeschritten, dass Befürworter der Deutschen Einheit weitgehend isoliert waren. Zunächst verengte sich der Horizont auf das eigene Teilgebiet, dann begann die äußere Abgrenzug von den eigenen Volksangehörigen jenseits der Mauer und Zonengrenze auch eine innere Abgrenzung zu folgen, die in der Herausbildung einer Teilidentität mündete. 
Die deutsch-deutsche Frage liefert aber auch die großartige und glückliche Antwort auf die oben gestellte Frage. Die deutsche Wiedervereinigung ist Realität geworden und dies mit beiner völlig überraschender Geschwindigkeit. Aus diesem welthistorischen Ereignis, das durch die Zugehörigkeit zur selben Sprach- und Kulturnation von ganz herausragender und geradezu intimer Bedeutung für Tirol ist, lässt sich auch auf das Gebiet zwischen Kufstein und Salurn ein ebenso logischer wie zwingender Schluss ziehen: Keine Staatsgrenze, die auf Unrecht gegründet, ist unumstößlich! Die Frage nach der Wiedervereinigung Tirols ist damit gestellt und die doppelte Antwort darauf lautet ohne Zweife: JA! TIROL SOLL WIEDERVEREINT WERDEN UND KANN WIEDERVEREINT WERDEN.
 
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