PdL besucht Salo` als "geschichtlich- kulturellen Ausflug"
Donnerstag, 29. September 2011

roland_lang_buch_faschismus.jpgBei diesem Staat können wir nicht bleiben! Wenn der Trentiner- PdL- Ableger zur 150 Jahr Feier Italiens  Salo` besucht, wo die Repubblica Sociale Italiana (R.S.I.) ihren Sitz hatte, so zeigt diese Partei wieder einmal, dass sie keineswegs mit dem Faschismus abgeschlossen hat. Dass auch Angelino Alfano  teilnehmen wird, ehem. Justizminister und jetziger gesamtstaatlicher Sekretär des PdL, und Maurizo Gasparri, Senatssprecher des PdL, macht die Angelegenheit zu einem gesamtstaatlichen Skandal!

Der Besuch des  „Centro RSI“ in Salo`, des Dokumentationszentrums der Mussolinirepublik, wurde bei einer Pressekonferenz mit der großen geschichtlichen Bedeutung und Relevanz erklärt, weil am Gardasee unter anderem auch die Repubblica von Salo` bestanden habe.

Erneut zeigt der PdL mit diesem „geschichtlich- kulturellen Ausflug“ in die Geschichte der Mussolini- Republik, die unter Hitlers Schutz stand, dass zahlreiche hohe Funktionäre dieser Regierungspartei noch immer dem Faschismus nachtrauern.

Diesem Staat die Treue zu halten, bedeutet eine Beleidigung aller Opfer des Nazifaschismus, da Italien niemals mit seiner schwarzen Vergangenheit abgeschlossen hat.

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT


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Kommentare (3)
1. 30-09-2011 13:40
 
PDL besucht Salò
@Brunecker 29.09.11 12:44 
La Russa hat sich im Fernsehen als Faschist bezeichnet. 
Nun, Italien ist fast am Ende des Zweiten Weltkrieges zu den Siegern übergelaufen; wird seitdem also als Sieger bezeichnet; und Sieger dürfen bekanntlich alles; außerdem soll ja alles Deutsche vernichtet werden, und nicht sosehr der Faschismus Italiens. 
Sieger dürfen auch am Unrecht festhalten; brauchen nicht oder kaum Wiedergutmachung zu leisten; die Verlierer hingegen, müssen bekanntlich ewig zahlen. So schaut die Gerechtigkeit dieser Welt aus; traurig, aber wahr!
 
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2. 30-09-2011 10:19
 
In ST weiter nichts neues
...und welche Konsequenzen in der eigenen Politik (nicht nur aus diesem Anlass) zieht die das Land regierende SVP? 
 
Wenn in ruhigen Zeiten so etwas in Europa durchgeht, dann muss man sich fragen, was machen diese Herrschaften in Krisenzeiten, wenn sie gar keinen Genierer haben werden, d.h. zum Beispiel im Fall einer tiefen Wirtschaftskrise wie heute in GK oder im Fall des italienischen Staatsbankrotts, und diese Zeiten kommen ganz bestimmt, sogar viel schneller, als man sich das in der Brennerstrasse in Bozen vorstellen kann. Entweder pennt man dort immer noch weiter oder man hat sich Scheuklappen angelegt, um nur ja gar nichts zu sehen, dazu nichts sagen und auch nichts akustisch wahrnehmen wollen, wenn es um Fascho-Umtriebe geht. 
 
Armes S.Tirol, wenn die Partei der Minderheit an der Macht in Bozen aus Bequemlichkeit oder Feigheit dagegen aber schon gar nichts unternimmt, vor allem, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, was sich hier in diesem lebendigen Duce-Freilichtmusem der Marke Alto Adige immer wieder an Fascho-Ekzessen abspielt!
 
Markus Anton
3. 29-09-2011 12:44
 
...
Typisch für den PDL: Wusstet ihr dass sich verteidigungsminister La Russa bei einer Talkshow in der Rai als Faschist bezeichnet hat? Diese Regierung und das ganze Land ist voller faschisten. Italien hat nichts gelernt...
 
Brunecker

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