| Österreichische Volksgruppen wurden 2010 mit knapp 4 Mio. Euro gefördert |
| Sonntag, 11. September 2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT begrüßt die finanzielle Unterstützung der in Österreich lebenden Volksgruppen. Anlässlich des kürzlich im Parlament vorgelegten Förderberichts verweist der Co-Jugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Benjamin Pixner, darauf, dass die im Vaterland Österreich lebenden Minderheiten neben den Förderungen durch die jeweiligen Bundesländer mit einem zusätzlichen Förderprogramm unterstützt werden. Pixner wertet dies als klaren Gegenbeweis, dass im Falle einer Wiedervereinigung Tirols die italienische Sprachgruppe benachteiligt wäre.Die verschiedenen österreichischen Volksgruppen wurden im Jahr 2010 allein vom Bundeskanzleramt mit 3,93 Mio. Euro gefördert. Verwendet wurde das Geld unter anderem für Personalkosten (1,17 Mio. €), Druckwerke (694.017 €), Miete und Betriebskosten (410.580 €), Kinder- und Jugendbetreuung (345.583 €) und Kulturveranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen und Kulturabende (204.173 €). Außerdem wurden Gemeindekindergärten, Workshops, Forschungsinstitutionen, Theaterproduktionen, Renovierungskosten, Bücherankäufe und vieles mehr unterstützt. Neben dieser gesonderten Volksgruppenförderung des Bundeskanzleramtes wurden laut Parlamentsbericht auch von anderen Ministerien finanzielle Mittel zur Förderung von Volksgruppenorganisationen, insbesondere vom Unterrichtsministerium, bereitgestellt. Förderung der Sprache und Kultur: Gemäß der Bundesverfassung sind Sprache und Kultur, Bestand und Erhalt der in Österreich heimischen Volksgruppen zu fördern, worunter nach dem Volksgruppengesetz auch entsprechende finanzielle Aufwendungen zu verstehen sind. Druckwerke sind wichtiger Bestandteil: Neben der Unterstützung der Volksgruppenorganisationen bei ihren Personalkosten steht vor allem die Förderung von Druckwerken im Vordergrund. Es ist somit ersichtlich, dass der Schutz der Volksgruppen und deren kulturelle Förderung auch in finanzieller Hinsicht in Österreich gewährleistet wird. Die Italiener in Süd-Tirol hätten somit nichts zu befürchten. Benjamin Pixner Co-Jugendsprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT Aufgerufen: 594 | Drucken
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