Italien vor Bankrott – Süd-Tirol untätig!
Freitag, 5. August 2011

myriam_atz_tammerle_2011_001.jpgTäglich lässt sich Medienberichten entnehmen, dass Italiens Staatsbankrott nur noch eine Frage der Zeit ist. Mit Italien wird Süd-Tirol in den Ruin gezogen! Völlig unverständlich ist für Myriam Atz Tammerle, Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Schenna, dass die politischen Verantwortlichen von Süd-Tirol, in deren Kompetenz es läge, Land und Volk aus der Misere zu führen, tatenlos zuschauen.

 

Die Aufgabe dieser Politiker ist es, im Sinne und zum Wohle ihres Volkes zu handeln, aber das Verbleiben Süd-Tirols bei Italien kann nicht dem Wohle des Volkes dienen. Für Süd-Tirol gibt es andere Alternativen, als an diesem bankrotten Staat festzuhalten und dabei alles, was sich die Süd-Tiroler bis heute selbst hart aufgebaut haben, zu verlieren.
Süd-Tirol verfügt über verschiedene rettende Möglichkeiten, um einer schweren wirtschaftlichen Krise zu entgehen, aber trotzdem rührt sich nichts und niemand hier in Süd-Tirol. Alles geht seinen gewohnten Weg, als ob nichts wäre. Das kann doch nicht sein!

Die verantwortlichen Politiker machen Sommerpause, anstatt auf schnellstem Wege eigenständig politische, wirtschaftliche und soziale Verhandlungen mit unseren nördlichen Nachbarn zu führen, um morgen nicht vor dem Aus zu stehen.
Auch die Bürger bleiben bislang untätig. Sie müssten als Leidtragende die Politiker zu Maßnahmen zwingen, damit ein Familienvater auch morgen noch seine Familie ernähren kann.

Auch jene Kräfte, die seit Jahren für Freiheit und Unabhängigkeit des Landes eintreten, sollten jetzt verstärkt miteinbezogen werden, um deren Vorschläge und Kontakte zu den Nachbarstaaten mit einfließen zu lassen. Diese Alternativen sollten endlich von den politischen Führungskräften unseres Landes angenommen und umgesetzt werden, damit sich Süd-Tirol vom bankrotten Italien trennen kann, so Myriam Atz Tammerle.

Myriam Atz Tammerle
Gemeinderätin der SÜD-TIROLER FREIHEIT
in Schenna


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Kommentare (12)
1. 09-08-2011 20:12
 
Währung ?
Hallo Euroskeptiker: na ja, der Chiemgauer. Warum nicht, um drei Orte meiner Heimat zu nennen, den Ober-, Mittel- und Unterschefflenzer ? 
Aber Spaß beiseite: Warum nicht eine Währungsunion zwischen A, D, NL Südtirol ob als Staat oder Teil Österreichs ?
 
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2. 08-08-2011 10:17
 
@ Stefan
Was Länder wie Deutschland oder Österreich betrifft, so will man gerne daran erinnern, was seinerzeit die Politik bei der Einführung des Euro den Menschen in eigenen Ländern versprochen hat, nämlich neue goldene Zeit, wo Milch und Honig für alle fließen werden udm., und was heute mit dem Euro als gemeinsame Währung passiert: 
 
Der Euro wird so stabil wie die DM oder Schillig in Österreich sein. 
 
Durch den Euro wird es keine Teuerung oder Gefahr einer höheren Inflation geben. 
 
Jedes Land profitiert nur vom Euro wirtschaftlich wie auch politisch. 
 
An die Maastricht-Kriterien in diesen Fragen wird um jeden Preis gehalten. 
 
Die EZB kauft niemals Schrottpapiere von bankrotten Euro-Staaten oder hilft selbst die gemeinsame Währung in irgendeiner Form durch eigenes Zutun oder durch Zurufe von der Politik zu schwächen. 
 
 
Die Finanzhilfen sind reine Garantieen, keine Geschenke an Pleitestaaten und werden irgendwann von Schuldnern mit Zinsen und Zinseszinsen zurückgezahlt. 
 
Mit Finanzhilfen machen die Geberländer angeblich sogar ein gutes Geschäft, da man dafür hohe Zinsen bekommt, da man angeblich nichts einfach so verschenken will. 
 
 
Die PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) brauchen nur vorübergehend Hilfen, und sie sind immer noch in der guten Verfassung, sich dauerhaft von den Staatsschulden zu erholen. Das hat man im Falle von GK gerade gesehen, Italien ist wohl das nächste Land, das genauso sicher ist. 
 
 
Die Verhandlungen mit den Pleitekandidaten der Euro-Zone werden transparent geführt, es darf in der EU in solchen Fragen keine Geheimverhandlungen und Abmachungen an der Öffentlichkeit vorbei geben, laut dem ehem. EZB-Chef Trichet. 
 
 
Der Präsident der EU-Kommission und Portugiese Jose Manuel Barroso forderte jetzt sogar so gut wie eine uneingeschränkte Solidarität aller EU-Länder mit den potentiellen Pleitestaaten ein, danach sollen in der Praxis die Schulden der einzelnen Länder zu Schulden von allen gemacht werden. 
 
Das Land Deutschland ist z.B. bis zum Hals selbst verschuldet, aber es sollte noch, koste was es wolle, die anderen Länder mit Eurobonds und anderen Garantien retten helfen. 
 
Die Mittelmeer-EU-Länder haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht, konnten bis jetzt aber ihre Positionen dem Rest diktieren oder sogar immer wieder neue Zugeständnisse erpressen, was aus wirtschaftlicher Sicht einem Wahnsinn gleicht. 
 
 
Würde man mit derartigen abenteuerlichen Methoden in einem Betrieb in der normalen Wirtschaft als für seine Taten verantwortlicher Unternehmer vorgehen, dann hätte man sich schon sehr sehr lange dem Vorwurf der fahrlässigen Krida und der Verschleppung des Konkurses ausgesetzt und würde man mit der Staatsgewalt zu tun bekommen, die derartige Vorgangsweisen nicht zulässt. Für die Staaten gelten aber hier anscheinend ganz andere Gesetzmäßigkeiten, aber wahrscheinlich nur so lange, bis auch hier alle Kontrollmechanismen und Notbremsen finanztechnischer Art zur Gänze ausgereizt sind. Eine abgesicherte und solide Zukunft für uns alle schaut auch in dieser Frage der gemeinsamen Währung ganz bestimmt ganz anders aus. Die Menschen kann man vielleicht lange Zeit täuschen oder mit leeren Versprechungen abspeisen, aber die reale Welt der Wirtschaft und der Finanzen vor allem lässt das nur bis zu einem gewissen Grad zu, das erleben wir gerade im Fall des noch beinahe Staatsbankrotts des Stiefelstaates.
 
Markus Anton
3. 08-08-2011 06:48
 
ideenlose svp
jezt ist feuer am dach: italien wird in einem zug mit griechenland genannt, die anleihenzinsen schießen in die höhe und die ezb muss anleihen von italien aufkaufen: Brugger spricht von jedem einzelnen südtiroler der mitbüßben muss (pensionisten, Kreditnehmer...) ..... italien ist pleite und südtirol wird mitgezogen und die svp bleibt in schockstarre....zum glück ist ja deutschland und österreich die immer wieder für jene schrottstaaten im süden zahlen müssen bis die irgendwann nicht mehr wollen und dann das ende des euro eingeläutet wird...dann bekommt italien seine lire zurück, alle sind wieder millionäre und weitergewurschtelt kann werden, indem man die während ständig abwertet....die politiker haben nichts als versagt, in einem betrieb würde man solche führungskräfte in hohen bogen rauswerfen , wir zahlen ihnen noch fürstliche gehälter und schauen weiter zu wie sie uns verarschen.....
 
stefan
4. 08-08-2011 08:39
 
Was ist blos los ?
Komisch, für mich waren die Tiroler bisher das Musterbeispiel von Kampfeswillen, ich dachte immer, dass sie uns Bundesdeutschen eines voraushätten: die Symbiose von Konservatismus und Freiheitsgedanken. Während ich hier bei uns den Gegensatz zwischen linksradikalen Revoluzzern gegen Knechtseligkeit der sogenannten Konservativen als das Leitmotiv unseres Landes verorten würde, dachte ich immer, dass dies bei Euch anders wäre. Hofer, ein konservativer Freheitskämpfer. Jedenfalls: der Wutbürger ist ein recht junges Pflänzchen in deutschen Landen. Vorher galt das Prinzip: Ho-Ho-Ho-Ho Chi Minh versus Strammstehen und Maulhalten !
 
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5. 07-08-2011 13:32
 
Unspektakulär
"Idee" kam mir zuvor, auch ich hatte das im Kopf, denn es geht ganz unspektakulär. Bei den nächsten Wahlen dt. Opposition wählen. Wir Tiroler sind nun mal leider im Grunde keine Wutbürger, das waren wir auch nie, nur wenns ganz ganz knüppeldick kommt. Wir Tiroler sind eher zurückgezogene und obrigkeitshörige Leute, so ist das nun mal. Das ändert aber nix daran, dass wir Südtiroler in unserer Mehrheit von Italien wegwollen, mit oder ohne Demos. Das man uns das nicht zugesteht, ist ein Anachronismus.
 
Einer
6. 07-08-2011 09:11
 
SVP so still???
Der SVP hats wohl vollkommen die Sprache verschlagen??? 
Sind die Größen der Postjäger- und Sammlerpartei alle im Urlaub oder geht ihnen langsam ein Licht auf, daß sie und Süd-Tirol bis zum Hals in der ***** stecken? 
Wie will man dem Wählervolk sowas wohl erklären, wo man Jahrzehntelang immer mit Sprüchen wie \"bei Italien gehts uns soooo gut\" gearbeitet hat??? 
 
2013 sind wahlen, und bis dahin wird jede Familie mindestens 1800 Euro pro Jahr weniger in der Tasche haben. 
 
Wenn schon viele Süd-Tiroler keine Ideale haben (leider!) dann wird sie hoffentlich die dünner werdende Brieftasche daran erinnern daß wir bei diesem Staat nichts verloren haben! 
 
Leid tut es mir nur um jene die ohnehin schon arm sind in diesem reichen Lande. Jene die nicht vom \"Sistema AltoAdige\" profitiert haben und jetzt doch mitzahlen müssen!!!
 
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7. 06-08-2011 11:51
 
Südtirol: verraten und verkauft
@Bernhard 
Es wäre ganz einfach: 
Einfach bei den Wahlen nicht das Edelweiss (Edelschrott SVP) ankreuzen, damit sie uns nicht mehr verarschen, verraten und verkaufen.
 
Idee
8. 05-08-2011 20:41
 
Urlaub isch wichtig!!!!!!
Jo isch schon komisch, daß man zur Zeit von unseren Politikern nix hört, obr isch jo gonz logisch, für die isch jetzt Ferienmochen wichtiger, als über die Finanzen nochzudenken!!!  
Oder moanen die SÜDTIROL IST NICHT ITALIEN!!!!!
 
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9. 05-08-2011 15:56
 
wutbürger
jo barbara organisiermo a demo wie in spanien vlt nutzt se wos
 
Brunecka
10. 05-08-2011 15:47
 
Es braucht etwas Spektakuläres
Es braucht etwas Spektakuläres um die Leute aufzurütteln. Hab da schon eine Idee!
 
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11. 05-08-2011 14:19
 
Los von Rom
Los von Rom, bevor es zu spät ist
 
Kringl
12. 05-08-2011 10:19
 
Wutbürger!
Wo bleiben die Wutbürger in Südtirol? 
Wenn ein Volk das Recht auf Wut hat, dann wohl sie! Sie wurden mit leeren Versprechen, falschen Beteuerungen und berlusconianischer Schönfärberei jahrzehntelang eingelullt und auf später vertröstet. Gleichzeitig wurden weitblickende und kritische Landleute als Ewiggestrige und Zündler verunglimpft, wider besseres Wissen und in fraternisierendem Zusammenspiel mit dem Staat als Rechte verleumdet und damit mundtot gemacht. Der SVP und dem LH Durwalder sei ins Stammbuch geschrieben: 
„Die Visionäre von gestern sind die Realisten von heute. “ 
Helmut Kohl 
Jetzt soll der Volkszorn jene treffen, die das alles zu verantworten haben!
 
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