Meinungsumfrage: Mehrheit der Nord- und Ost-Tiroler bedauert die Teilung Tirols
Dienstag, 2. August 2011

tirol_flammenschrift.jpgDer Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, begrüßt die Ergebnisse einer neuen Meinungsumfrage der Universität Innsbruck, aus der hervorgeht, dass die Mehrheit der Nord- und Ost-Tiroler die Teilung Tirols bedauert und die Abtrennung Süd-Tirols als tiefe Wunde bezeichnet. Damit wird einmal mehr die politisch motivierte und mutwillig gestreute Behauptung entkräftet, dass man in Nord- und Ost-Tirol nichts mehr von Süd-Tirol wissen wolle. Genau das Gegenteil ist der Fall!

Auch die mehrheitliche Zustimmung zur Aussage, dass Andreas Hofer ein Held sei und man sich wieder einen Zusammenhalt in ganz Tirol wünsche, wie 1809, zeigt deutlich, dass die Bevölkerung in Nord- und Ost-Tirol auch Süd-Tirol in das eigene Heimatbewusstsein mit einschließt.

Es mag dies eine bittere Pille für all jene sein, die die Teilung Tirols aufrecht erhalten wollen, oder sich in vermeintlicher Eigenständigkeit selbst genügen, das Gespür für die gemeinsame Heimat Tirol und das Unrecht einer unnatürlichen Teilung wird von der Bevölkerung jedoch wesentlich stärker gespürt wird, als von so manchem Politiker.

Die Europaregion Tirol und die neu erfundene EVTZ mögen zwar akzeptable Übergangsformen einer intensiveren Zusammenarbeit der Tiroler Landesteile sein, sie können jedoch nicht als Ersatz für eine echte Wiedervereinigung  verstanden werden.

Es ist eine Frage der Verantwortung -auch gegenüber der kommenden Generationen- endlich politische Schritte für die Wiedervereinigung Tirols einzuleiten. Europa bietet uns dazu alle friedlichen Möglichkeiten.
Die Zukunft und Stärke Tirols liegt nämlich nicht in einer unnatürlichen Teilung, sondern in der Einheit des Landes.



L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (18)
1. 09-08-2011 20:48
 
Ein-Partei-System Südtirol
@Senoner 
Wer wird Nachfolger von Fidel Castro, Kim Il Yong, usw.? 
...natürlich der Bruder oder einer aus der eigenen Partei. 
 
Die Frage nach dem Landeshauptmann zu stellen und nur SVP Politiker aufzulisten, zeigt das Ein-Partei-System Südtirol
 
So!
2. 08-08-2011 12:27
 
Meine Zweifel...
Ich (aus Deutschland) habe mit meiner Familie im Juli den Urlaub in Osttirol verbracht und war für die Anliegen und Motivationen der STF sensibilisiert, weil ich häufig die Meldungen und Seiten der STF verfolge. Mit dementsprechend geschärften Sinnen habe ich mich in Osttirol umgehört und nachgefragt, wie die Bevölkerung dort zur Trennung Tirols steht. Leider konnte ich dort nur erfahren, dass das Thema den Leuten vollkommen egal ist. Vielmehr konnte ich feststellen, dass selbst 60 KM von der Staatsgrenze entfernt und im hintersten Tal die Supermärkte sogar in italienischer Sprache um Kunden warben (obwohl dort kaum ein italienisches Kennzeichen zu finden war). Wenn ihr mich fragt, so wird eher Osttirol ein Teil Italiens als Südtirol ein Teil Österreichs.
 
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3. 08-08-2011 10:33
 
Statistiken (bewusst?) falsch interpreti
Stimme EEkat und mark vollkommen zu: einen Schritt nach dem anderen, und bitte keine Fehlinterpretationen der Statistiken! 
 
@So!: seit wann kann man bei 68,7%, die sich für einen LH der SVP entscheiden, schlussfolgern dass die Südtiroler keinen LH der SVP wollen? Wieder so eine Verdrehung!
 
Senoner
4. 07-08-2011 11:34
 
Kein SVP Landeshauptmann
Die beste Umfrage seit es die SVP gibt. Die Leute wollen keinen SVP Landeshauptmann mehr. 
 
Wer soll 2013 Nachfolger von LH Durnwalder werden? 
Stimmen: 1141 
8.3 % LR Hans Berger 95 Stimmen 
18.3 % LR Richard Theiner 209 Stimmen 
4.2 % LR Thomas Widmann 48 Stimmen 
2.9 % Abg. Helga Thaler Außerhofer 33 Stimmen 
1.2 % LR Michl Laimer 14 Stimmen 
4.5 % Abg. Siegfried Brugger 51 Stimmen 
2.3 % Elmar Pichler-Rolle 26 Stimmen 
16.7 % Arnold Schuler 190 Stimmen 
3 % EU-Abg. Herbert Dorfmann 34 Stimmen 
4.4 % Konrad Bergmeister (BBT,UniBZ) 50 Stimmen 
34.3 % Keiner der Genannten 391 Stimmen 
 
7.8.11 Das Ergebnis fällt wahrscheinlich so aus, weil in der Liste Dr. Eva Klotz und Sven Knoll fehlen. :-)
 
So!
5. 06-08-2011 23:49
 
@hh
Wenn ich schreibe, daß Europa an einem Scheideweg steht, weil bereits jetzt Parlamente wie in Griechenland ihre Entscheidungshoheit verloren haben und ich daraus schließe, daß es nun nur noch zwei Möglichkeiten geben wird: Auseinanderbrechen von Europa entlang der Wirtschaftsstärke der Nationen, oder aber der Wegfall der Nationalstaaten: Ihre Antwort daß die Nationalstaaten als Verwaltunsgeben eine gute Sache sind bedeutet, daß Süd Tirol italienisch bleibt.  
 
Ihr Verweis auf 500 Außenminsiter zeugt wohl von etwas zu viel Phantasie. Ein Europa der Regionen hat lediglich einen Außenminister. Das derzeitige Europa hingegen, von Ihnen bevorzugt, hat über zwei Dutzend.  
 
Das Verblüffende an Süd Tirol ist, wie einfach jede Idee, jede Möglichkeit einer Veränderung im Keime erstickt werden kann. Es gibt offenbar eine Variante zu viel, sodaß sich keine Mehrheit hinter irgendeiner Vorgehensweise einfindet. Warten wir mal ab, wie es mit Italien weitergeht, und wann der Entscheid über die doppelte Staatsbürgerschaft eintrifft.  
 
Vielleicht wird dann der Leidensdruck etwas größer. Während Durnwalder noch seine Autonomie feiert, warnen die Grünen ja bereits, daß es unanständig wäre, jetzt zu wechseln. 
 
Die Grünen können beruhigt sein: Süd Tirol wird nicht wechseln. Süd Tirol muß erst mal seine faschistischen Denkmäler mit Sichtblenden versehen.
 
EEkat
6. 04-08-2011 15:19
 
Bundesland Tirol
Ich glaube nicht, dass es jemals ein Europa der Regionen geben wird. 
Dann müßte man Deutschland und Frankreich abschaffen und 500 Außenminister nach Brüssel schicken. 
Das würde keinen Sinn und die EU erst recht aufblähen und handlungsunfähig machen. 
Die Nationalstaaten haben schon ihren Sinn. Der politische Fehler war, dass man Volksgruppen gegen ihren Willen verschachert hat. 
Hätte man den Südtiroler nicht 90 Jahre eine demokratische Volksabstimmung verwehrt, wäre Südtirol jetzt das Bundesland Tirol und niemand würde noch ein Wort darüber verlieren.
 
ff
7. 04-08-2011 11:51
 
Umfragen
Das deutschsprachige Land Tirol ist seit über 90 Jahren geteilt und der südliche Teil davon wird ebenso lange einer ethnisch-politischen Fremdbestimmung ausgesetzt.  
 
Anderswo in Europa, wo es ebenfalls über viele Generationen geteilte Länder gab, hat die Geschichte einen anderen Lauf genommen. Warum, die Antwort auf diese Frage ist ganz einfach, weil die davon direkt betroffenen Menschen die Gestaltung der eigenen Zukunft in Einheit und Freiheit selbst in die Hand genommen haben, die eigene politische Führung hat diesem Ziel in allen Zeiten niemals abgeschworen und beim richtigen Zeitpunkt die entsprechenden richtigen politischen Schritte gesetzt. 
 
Mit Teilung und Fremdbestimmung im eigenen Land muss man sich eben nicht in allen Zeiten abfinden, außer man gibt dieses erste Menschenrecht auf der eigenen Seite oder auf der Seite der eigenen Schutzmacht selbst aus der Hand. Dann darf man sich aber später nicht beschweren, dass die Geschichte zu einem Land oder Volk ungerecht gewesen ist.  
 
Die Wiederherstellung der seinerzeit zerbrochenen Landeseinheit muss einer jeden Ethnie in allen Zeiten höchstes Gut und Ziel aller Bemühungen bleiben. Ist das nicht der Fall, dann hat man die Wiedergutmachung eines historischen Unrechts vielleicht nicht verdient. Gerade hier bei dieser so wichtigen Frage darf man daher keine faulen Kompromisse machen. 
 
Das war seinerzeit in einem anderen über viele Generationen geteilten Land und in einem anderen Kriegsbeuteland vor dem Fall der Berliner Mauer im Nachbarland der Tiroler und damit der Österreicher nämlich in Deutschland der Fall. Die Deutschen haben sich mit ihrer Teilung niemals abgefunden und in allen Zeiten die Wiederherstellung der eigenen Landeseinheit angestrebt. Sogar nach dem Fall der Mauer in den Jahren 1989 und 1990 spuckte noch die Vision einer reformierten neuen DDR als zweiten Deutschen Staat in Europa, dieser Hirngespinst hat sich Gott sei Dank nicht durchgesetzt. 
 
Ein kluger Politiker aus Deutschland hat damals zu diesem Thema sinngemäß eine rhetorische Frage gestellt, was für eine Existenzberechtigung würde einmal eine demokratische DDR, dazu mit einer freien Marktwirtschaft ausgestattet, neben der BRD mit dem Alleinvertretungsanspruch für alle Deutschen in diesem Europa haben? Die Antwort darauf kennen wir aus der Geschichte der letzten über 20 Jahre. 
 
So ist auch die Antwort auf die ähnlich klingende Frage bei der Existenzberechtigung eines Freistaates Südtirol neben Bundesland Tirol in Österreich, nämlich gar keine. 
 
Man sollte daher auch die Zukunft des südlichen Teiles des deutschsprachigen Landes Tirol unter diesem Aspekt sehen und auch hier ist die Antwort auf die Frage der eigenen Selbstbestimmung ziemlich einfach. Alle Hirngespinnste von einem Freistaat Südtirol sollte man daher dorthin verbannen, wo sie hingehören, nämlich in das Reich der Märchen.  
 
Die Gemeinschaft der Staaten in Europa würde heute oder morgen vielleicht gerade noch genügend Verständnis für eine Idee der Landeseinheit in Tirol in Österreich nach ethnischen Kriterien zusammenbringen, aber ziemlich sicher niemals für noch einen neuen Staat in Nord-Italien. Die Süd-Tiroler werden heute noch mehr als gestern als ein integraler Teil der österreichischen Ethnie international angesehen. Süd-Tirol ist auch nicht Kosovo, da in West-Europa andere Gepflogenheiten bei der endgültigen Beantwortung derartiger Fragen herrschen, vorausgesetzt natürlich das politisch wie wirtschaftlich so sehr zurückgebliebene Italien als heutige Staatsmacht in der Provinz Bozen würde sich an die guten Sitten in Europa auch in dieser Frage halten wollen.  
 
Die Tirol wie Österreich patriotische Bewegung der STF setzt sich ohnehin ohne Wenn und Aber für die Wiederherstellung der von Italien zerbrochenen Landeseinheit in Tirol ein, aber so lange die an der Macht befindliche Partei in Bozen nicht die politische Linie der Ausübung der Selbstbestimmung gewählt hat, kann Italien weiterhin auf Zeit spielen.  
 
Diese Taktik kennen wir gut aus dem Fußball, wo man mit faulen Tricks und Flucht in die Verlängerung auch so einen "Sieg" erreichen kann. Es ist nur sehr schade, wenn die gegnerische Mannschaft das permanent nicht verstehen will und sich selbst auch mit gleichen Methoden zum eigenen Sieg verhelfen will.  
 
Im Nachbarland aller Tiroler in Süd-Nord-Ost im Norden war das einmal gerade vor 20 Jahren anders, daher ist dieses seinerzeit geteilte Land bereits seit über einer Generation glücklich wiedervereint. Auch aus dieser Geschichte einer Wiedervereinigung kann man vieles lernen. 
 
Dafür ist ganz sicher kein Land und kein Volk zu klein oder zu groß, zu dumm oder zu gescheit, zu arm oder zu reich, sondern es muss nach den Gesetzen des Selbstbsterhaltungstriebes in allen Zeiten und unter allen Umständen handeln. Passiert das nicht oder viel zu wenig, oder man hört auf die falschen Zuflüsterer auf der Seite der Fremdbestimmung, dann gibt man das Heft des Geschehens aus der Hand und man gibt sich dadurch als Ethnie selbst auf. In Süd-Tirol ist das noch nicht der Fall, aber die Zeit für eine mögliche Veränderung, d.h. eine erfolgreiche Selbstbestimmung rennt dem Land schon lange davon.  
 
Wollte man diesen Schritt auf der Ebene der Regierungspartei in Bozen einmal unter bestimmten Voraussetzungen wagen, wäre das sicherlich auch keine Garantie für sofortigen Erfolg, aber man hätte da eine richtige und aus der Sicht der Interessen einer fremdbestimmten Ethnie notwendige Klärung getroffen, nämlich dass man weiterhin die Wiederherstellung der Landeseinheit anstrebt. Das Gegenteil ( Phantom Euregio ) wird nämlich nicht nur von der Seite der Macht der Fremdbestimmung permanent behauptet. Wenn also die offizielle Vertretung der Süd-Tiroler es dem Anschein nach auch so sieht, dann besteht weder für die eigene Schutzmacht noch für die internationale Staatengemeinschaft kein Grund für Veränderung des Status quo der Autonomie. 
 
Man fragt sich daher, was müsste noch alles geschehen, damit die das Land regierende SVP einmal eine klare Politik der Selbstbestimmung für das Land Tirol südlich des Brenners vertritt. Vermutlich bevor diese Partei daran wirklich zu glauben beginnt, werden andere Autonomien der EU der Reihe nach in die eigene Selbstbestimmung entlassen, oder von Italien spalten sich einmal Regionen wie Padanien ab, aber die noch so Autonome Provinz Auto Adige Südtirol wird wohl die letzte Kolonie Roms zwischen Österreich und dem neuen Land Padanien verbleiben wollen. Dieser Gedanke ist ein wenig absurd, aber bei der Geschwindigkeit im politischen Denken und Handeln in der SVP ist diese Erwartung durchaus realistisch.  
 
Aus heutiger Sicht kann allein nur die Opposition in Süd-Tirol neue Schwerpunkte in der allgemeinen Debatte beim Thema der eigenen Selbstbestimmung setzten, aber um sie durchzusetzen, dazu braucht man die politische Macht, und die Verwalter der seinerzeit erfundenen Italianità werden gerade hier alles darauf setzen, damit die Partei ihres Vertrauens weiterhin dieses Land im Sinne der Fremdbestimmung regiert, zumindest so lange es diesen Staat noch überhaupt gibt.  
 
Die Spekulanten am internationalen Finanzmacht spekulieren nämlich schon sehr lange damit, dass Italien die eigene Schuldenlast nicht bewältigt und damit irgendwann Pleite geht. Es sind wahrlich nicht die beten Voraussetzungen für eine abgesicherte Zukunft der Süd-Tiroler, die zu keinem Zeitpunkt der Geschichte seit 1919 bis heute zu diesem Staat gehören wollten. Die aktuelle Meinungsumfrage bestätigt übrigens wie alle anderen Umfragen oder Petitionen davor diesen Sachverhalt. Nur die an der Macht befindliche Politik ist immer noch nicht bereit, daraus richtige Konsequenzen im Sinne der klaren Politik der friedlichen und demokratisch legitimierten Ausübung des Menschenrechtes der Selbstbestimmung für eine ganze Ethnie zu ziehen. Es bleibt nur noch die Frage offen, auch diese Grenze wird zur Gänze aus natürlichen Gründen von der Politik irgendwann ausgereizt sein und chaotische Zustände sind gewiss nicht die besten Voraussetzungen für eine geordnete Selbstbestimmung, und zwar für Politiker, die Ordnung lieben.
 
Markus Anton
8. 04-08-2011 10:26
 
Vision
Meinungsumfrage hin oder her, es gilt alle Kräfte zu bündeln und sich nicht von Hirngespinsten wie "Euroregion- Tirol" einlullen zu lassen und nur einem zu leben, der Selbstbestimmung Süd- Tirols und der Wiedervereinigung. Wss es aber braucht ist Aufklärung der Bevölkerung über den zu gehenden Weg, der sicher nicht leicht ist, Politiker vom Schlage einer Eva Kotz und Sven Knoll, die sich der Sache Gesamttirol mit Hezblut verchrieben haben, dann wird auch jenes Unrecht der Landesteilung wieder gut zu machen sein. 
 
Ich für meinen Teil, kann es niemals akzeptieren, dass diese Unrechtsgrenze unser Heimatland willkürlich trennt. Möge aus unserem Volk weiterhin starke Persönlichkeiten erwachsen, die mit den Waffen des Geistes, uneigenützig und mutig den Weg der Gerechtigkeit beschreiten, der das heißt: Ein Tirol von Kufstein bis Salurn!
 
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9. 04-08-2011 08:22
 
Unsinn
@mark 
Da kommt wieder so ein Klugscheißer und will mit seinen Eigeninterpretationen unbedingt das Ergebnis zerreden. 
Es gibt nur Trennung oder Vereinigung. Deine Aussage, dass diese Leute keine Wiedervereinigung wollen, weil sie die Trennung bedauern, ist absurd und komplett falsch.
 
ff
10. 04-08-2011 08:05
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Man bedauert bei dieser Umfrage nicht nur die Trennung. Jeder zweite Befragte stimmte der Aussage zu, dass die Trennung von Südtirol tiefe Wunden hinterlassen hat, so Frau Donat die Leiterung dieser Umfrage. 
 
Wunden schmerzen und ein jeder der Befragten möchte die Wunden so schnell wie möglich heilen. Was bedeutet der Heilungsprozess ist schnellstens einzuleiten - und das können die Südtirole mit der nötigen Unterstützun aus Nord-Osttirol nur durch eine Selbstbestimmung selbst.Denn sie sind das fremdbestimmte Volk.
 
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11. 04-08-2011 05:30
 
Ein Tirol
@Mark, 
"Die Fragestellung war, ob man die Abtrennung bedauert. Daraus zu schließen, dass all diese Leute eine Wiedervereinigung möchten ist ein Trugschluss und objektiv falsch."  
 
Jeder Tiroler, ob Nord, Ost-oder Sued, mit einer halbwegs intakten Heimatliebe wuerde sich sicherlich fuer ein geeintes Tirol entscheiden.  
Oesterreichweit wuerde man ebenfalls dieses schoene und sonnenreiche Land wieder in der alten Heimat herzlich  
willkommen heissen.
 
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12. 03-08-2011 20:35
 
Realitätsnah und -fern zugleich
Die hier geäußerten Meinungen folgen alle unterschiedlichen Logiken.  
Ich möchte zur Dikussion folgende Punkte anmerken. 
1. Umfragen lassen sich nur dann beurteilen, wenn man tatsächliche alle Fragen und die möglichen vorgebenen Antworten kennt.  
Ein Verweis auf die entsprechende Umfrage ist sicher hilfreich.  
2. Große Ziele wie die Einheit Tirols lassen sich meistens nur Schritt für Schritt und nur selten in großen Sprüngen erreichen.  
Nicht alles geht so flott wie die deutsche Einheit.  
3. Ob die Einheit Tirols innerhalb Österreichs oder als "Region" erfolgen wird, wird die Zukunft zeigen.  
Die Unabhängigkeit von Italien kann hierzu nur ein erster Schritt sein.  
4. Die von EEkat geäußerten Ansichten zur Zukunft der Nationalstaaten sind einfach nur fatalistisch.  
Der bevorstehende EURO-Crash und die weiterhin divergent verlaufende Entwicklung der Mitgliedsstaaten wird die Nationalstaaten eher stärken als schwächen. 
5. Viele Deutsche aus der Bundesrepublik begrüßen die Südtiroler Unabhängigkeitsbewegung und wünschen von Herzem viel Erfolg.
 
Ludwig aus D.
13. 03-08-2011 12:25
 
STF und die Statistik
Statistiken sind eine Sache, deren Interpretation und Auslegung eine andere. 
 
Die Fragestellung war, ob man die Abtrennung bedauert. Daraus zu schließen, dass all diese Leute eine Wiedervereinigung möchten ist ein Trugschluss und objektiv falsch. 
 
Das Eine hat mit dem Anderen nur bedingt zu tun. Die STF hat schon so manche Statistik überinterpretiert. Bleiben wir doch bitte bei den Fakten.
 
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14. 03-08-2011 11:59
 
STF und die Statistik
@EEkat 
gut gesprochen! Ich bin zwar ein Verfechter des vereinten Tirols aber ich gebe dir vollkommen Recht. Um etwas zu erreichen ist ein Zwischenschritt notwendig. Der Schritt in die Unabhängigkeit. Wir können dann die ganzen Möglichkeiten des vereinten Europas ausnutzen um das Ziel ein Tirol zu erreichen, als echte europäische Region!
 
h
15. 03-08-2011 11:16
 
Stolz, Tiroler zu sein...
Danke, ich konnte die Daten nun einsehen. 
Interessant ist auch, dass bei der Umfrage klar zum Ausdruck kommt, dass sich niemand schämt ein Tiroler zu sein, und es für die allermeisten kein Land gibt, in dem sie lieber wohnen würden.
 
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16. 02-08-2011 23:39
 
Nahziel zuerst. Dann das Fernziel
Nach fast 100 Jahren sollte man zu akzeptieren bereit sein, daß der direkteste nicht immer der schnellste Weg zu sein scheint.  
Der direkte Weg: das wäre die Wiedervereinigung von Tirol aus den drei gegenwärtigen Landesteilen, die gegenwärtig zwei Ländern zugehörig sind: Österreich, und Italien.  
Neben problematischen geographischen sowie erheblichen staatsrechtlichen Hindernissen gibt es inzwischen eine Bevölkerung, die teilweise gar keine Wiedervereinigung will. Beispielsweise in Süd Tirol. Italiener, die keine Österreicher werden wollen. Politische Kräfte, die einer Autonomie in Italien den Vorzug geben. Das muß man irgendwann einmal in die eigene Rechnung einstellen. 
Es muß etwas Lukrativeres geboten werden, wenn das Althergebrachte nicht mehr die notwendige Anziehung zu entfalten vermag.  
Dennoch immer weiter die Wiedervereinigung von Gesamt-Tirol fordern: ist dies schon der ganze Plan? Oder nicht doch Schritt für Schritt die geschichtliche wirksame, tatsächliche und unzweifelhaft nachweisbare, sowie dazu die auch noch künstlich forcierte Agonie überwinden, zu der auch eine Verfolgung zu fernliegender Ziele gehören kann?  
Vermeidbar, indem man zunächst einmal Süd Tirol als ersten Schritt in seine Unabhängigkeit führt? 
Könnte das nicht die größere Mobilisierung nach sich ziehen, nur um mal langsam aus dem Quark zu kommen? Das greifbarere, das erreichbarere Ziel zuerst? Keiner muß deswegen Fernziele aus den Augen verlieren. Niemand wird sich wehren, aus dieser Position heraus anschließend eine Wiedervereinigung von Gesamt- Tirol anzustreben. Das hat auch einen einfachen Grund:  
Das derzeitige Europa wird nur eine Chance haben, wenn es sich zu einem Europa der Regionen wandelt. Die Krise unseres derzeitigen Europa ist die Folge des Kollaps seiner Nationalstaaten. Dies wird zu einer Beschneidung der Parlamente dieser Nationalstaaten führen, einer Preisgabe derer Budget-Rechte. Europa wird in deren Haushalte hinein regieren, und damit Sozial- Renten– Infrastrukturpolitik an sich ziehen. Innere Sicherheit. Außenpolitik.  
Gibt es daran irgendeinen Zweifel? 
Da wird dann irgendwann selbst ein Österreich überflüssig, natürlich Deutschland ebenso. Länder wie Bayern, Hessen, Lothringen, Flandern etc. werden in den Vordergrund treten, der relevante Überbau der Regionen wird in Brüssel und Straßburg, nicht mehr in Wien oder Berlin sitzen. Heute schon sichtbar. Brief und Siegel: Süd Tirol wird niemals Österreich angeschlossen werden. Das kann garnicht das Interesse von Österreich sein. Es kann nicht das Interesse der EU sein. Ebenso wenig wie es im Interesse von Italien sein kann, Süd Tirol an Wien abzutreten. Schon alleine ein damit einhergehendes Eingeständnis Roms bricht diesem Ansatz das Genick. 
Hingegen eine unabhängig werdende Provinz Süd Tirol: das wäre etwas völlig anderes. Unabhängigkeit: da feiert man sogar mit. Abtretung: niemals. 
Man kann auch durch untaugliche Forderungen eine Entwicklung verhindern. Nachdem die SVP sich dazu bekennt, offen der Autonomie den absoluten Vorzug zu geben, sollte man nicht in deren ausgelutschte und abgelegte Illusionenwelt schlüpfen. Nur mal so.  
 
Freiheit für Süd Tirol
 
EEkat
17. 02-08-2011 21:24
 
Umfragen...
Ich würde euch ja gerne glauben... 
Aber es wäre schon hilfreich, wenn wir die Fragestellung, die Antworten und die Zahlen einsehen dürften. So lässt das viel Spielraum für Interpretationen und Spekulationen zu. :-(
 
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18. 03-08-2011 08:00
 
Nicht nur Meinung der Tiroler
Lieber Sven ! 
Ich möchte hier schon festhalten, dass es sich nicht nur um die Meinung der Tiroler sondern um die Meinung eines Großteils der österreichischen Bevölkerung handelt. 
Liebe Grüße aus Wien 
Keeeeeeeeelt
 
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