SÜD-TIROLER FREIHEIT entrüstet über Zustimmung der SVP zum Militärschießstand „Gmund“
Mittwoch, 29. Juni 2011
Eschiessstand_pfatten.jpgntrüstet zeigt sich der Unterlandler Bezirkssprecher der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, über die Zustimmung der SVP-Landtagsfraktion zum Militärschießstand „Gmund“. Damit hat die SVP nochmals eine Entscheidung gegen die Interessen der Unterlandler Bevölkerung getroffen. Nicht nur zahlreiche Gemeindeverwaltungen im Unterland und Überetsch haben sich gegen das unnötige Projekt ausgesprochen, auch hatten einige Gemeinden unlängst einstimmige Ratsbeschlüsse gegen den Bau des Schießstandes verabschiedet.

Das neuerliche Ja der SVP zum Militärschießstand zeigt, dass die Interessen der Unterlandlerinnen und Unterlandler weiterhin nicht ernst genommen werden und innerhalb der SVP überhaupt kein Gewicht haben.

Die Bezirksgruppe der SÜD-TIROLER FREIHEIT macht zahlreiche Bedenken gegen die Errichtung des Militärschießstandes durch das Land Süd-Tirol in diesem sensiblen Gebiet geltend. So handelt es sich hierbei um eine der unberührtesten Zonen im Überetsch/Unterland, welche sich auch noch in der Nähe des Biotops (Natura 2000 Gebiet) befindet.


Laut SÜD-TIROLER FREIHEIT werden speziell die direkt betroffenen Gemeinden Kaltern und Pfatten, sowie die Anrainergemeinden Auer und Tramin nun mit weiteren öffentlichen Infrastrukturen belastet. Darüber hinaus stellt die geplante Anlage einen für den Tourismus im Allgemeinen großen Nachteil dar.


Werner Thaler

Bezirkssprecher der SÜD-TIROLER FREIHEIT im Unterland/Überetsch


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Kommentare (4)
1. 01-07-2011 12:40
 
Unfähig oder undemokratisch
Ist Durnwalder unfähig oder undemokratisch? 
Die SVP regiert "autonom" (diktatorisch) über das Volk und jede Meinung hinweg. 
 
Ich hoffe, die Rechnung kommt bei den nächsten Wahlen. Sonst ist die Zukunft ein totes Tirol und eine tote Heimat.
 
ff
2. 30-06-2011 14:22
 
Dem einen wirds genommen, ........
dem Andern wird´s gegeben. Ich hoffe, dass die Südtiroler das nicht so einfach hin nehmen. Wenn ja, ist es die Trägheit mit der man keinen Sieg gegen ein Besatzerregime davon tragen kann. Anderseit´s, uns Österreichern kann es nur recht sein, denn dann wird unser Heer in Bälde dort trainieren und wir brauchen keinen zu bauen.Hm, hm!
 
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3. 29-06-2011 18:07
 
Militärpräsenz

wie schon bei anderer gelegenheit erwähnt, wiederhole ich : 
dieser geplante schießstand hat logischerweise nur den sinn der bevölkerung zu suggerieren, dass sie sich noch immer auf "italienisch verwaltetem territorium" befindet. Durnwalders diplomatieversuch den bau unter die erde zu verlagern ist sehr schwach von ihm. Durnwalder könnte hier beweisen auf wessen seite er steht. Donhardi 
 
 
Donhardi
 
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4. 29-06-2011 14:39
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Wenn sich die SVP heute die Diktion des italienischen Natioinalismus (Miltär) zu eigen macht, kommt dies einem späten Sieg von Südtirols Totengräbern Ettore Tolomai und Benito Mussolini gleich. Im Säuseln des modernen "Zeitgeistes" scheint die SVP die eigen Rückgratlosigkeit nicht mehr zu bemerken.  
Das Verstummen einer saturierten politischen Führung in der Tirol- Volkspolitik führt schrittweise zum Ausbau der volktumspolitischen Opposition, die troz Ausgrenzung an den Zielen eine Volksnahen Politik festhält. Gestärkt wird sie vor allem durch die jüngere Generation. Was sich im Land verändert, zeigen die Landtagswahlen 2008. Die SVP fällt unter 50 % und verliert die Mehrheit die Selbsbestimmungsparteien (Opposition)legen kräftig zu.
 
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