| Militärschießstand Gmund - Gemeinderat von Montan solidarisch |
| Montag, 23. Mai 2011 | ||||||||||||||||||
Montan - Auf Initiative des Montaner Gemeinderates der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Werner Thaler, sprach sich der Gemeinderat von Montan in seiner Sitzung vom Montagabend einstimmig gegen die Errichtung eines Militärschießstandes auf dem Gelände des Pulverlagers in Gmund aus. Zwar ist die Gemeinde Montan nicht direkt vom Projekt betroffen, dennoch zeigt sich der Gemeinderat von Montan solidarisch mit den betroffenen Gemeinden Kaltern, Pfatten und Tramin.Bekanntlich ist laut einer Vereinbarung zwischen dem Land Südtirol und der Militärbehörde geplant, auf dem Areal des Pulverlagers in Gmund einen Baukörper in Eisenbeton mit den Ausmaßen 150 m Länge, 15 m Breite und 10 m Höhe, für einen geschlossenen Militärschießstand samt Clubhaus zu errichten. Die Gemeinderäte von Montan teilen solidarisch die Bedenken gegen dieses Projekt, und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für das äußerst sensible Gebiet in der Nähe des Kalterer Sees. Der Gemeinderat von Montan unterstützt die betroffenen und angrenzenden Gemeinden in ihrem Ansinnen, mit der Militärbehörde unter Einbeziehung des zuständigen Landesrates Mussner, sowie der Landesverwaltung, Verhandlungen aufzunehmen, um den Bau des Schießstandes vor Ort zu verhindern bzw. einen anderen geeigneten Standort ausfindig zu machen. Werner Thaler Gemeinderat der SÜD-TIROLER FREIHEIT in Montan Aufgerufen: 569 | Drucken
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