Pro und Contra mit Eva Klotz und Landesrätin Sabina Kasslatter Mur - Video online!
Mittwoch, 13. April 2011
pro_und_contra_rai.jpgAm Dienstag diskutierten bei der Diskussionssendung "Pro und Contra" die Landesrätin für Kultur, Sabina Kasslatter Mur und die Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Dr. Eva Klotz, zum Thema "Kulturregion Europa: Chance oder politisches Manifest?". Durch die Sendung führte Zeno Braitenberg. Die Sendung ist nun online.

Die Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt-Region 2019 wird immer konkreter und schon scheiden sich in Südtirol die Geister, ob eine solche Bewerbung hierzulande eine Chance oder ein Problem darstellt. Damit steht Südtirol einmal mehr vor der Frage, ob man sich selbst als Teil Europas oder als eigenständige Region mit Alleinstellungswillen sieht. Gestern wurde mit dem Kulturmanager Peter Paul Kainrath schon mal ein Koordinator für Bewerbung ernannt. Doch wohin soll die Initiative führen? (Text RAI-Sender Bozen)



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Kommentare (14)
1. 08-07-2011 08:41
 
Mein Gott!!!
Wie Pferde mit Scheuklappen läuft ein Teil der Gesellschaft durch die Welt...... 
 
dass sowas noch möglich ist...
 
barbara
2. 25-04-2011 11:29
 
Armes Südtirol
Frau Dr. Eva Klotz hat eindeutig Ausdruckskraft und Energie, aber ich habe sie leider noch nie von etwas anderem sprechen gehört, als von einer ANGST vor einer italienischen Identität. Fast genauso grausig ist es, dass eine Kulturlandesrätin von den Auswirkungen der Bewerbung auf den Tourismus redet. Daran kann man eindeutig die Prioritäten ihrer Partei erkennen. 
 
http://mirkowillnicht.wordpress.com/
 
mirkowillnicht
3. 18-04-2011 15:42
 
Einfach verlogen
Ich schaue mir den Film gar nicht an. 
 
Wie selbstherrlich die SVP-ler alle sich konsequent der Realität verschließen. 
Sie kleben an ihren Landtagsstühlen und lügen und betrügen Jahr ein Jahr aus und bringen das Volk um ihre Sprache, um ihre Kultur und um ihre Identität.
 
ff
4. 15-04-2011 11:31
 
Pro und Contra
Sehr schönes Pro und Contra. Frau Kasslatter Mur wusste am Schluss nicht mehr wie argumentieren! Und noch etwas: Frau Dr Klotz ist sicher kein Pessimist, im Gegenteil, eher ein Realist. Pessimisten und Schwarzmaler sind die Politiker der Südtiroler Volkspartei, wenn’s ums Thema „Selbstbestimmung“ geht!
 
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5. 14-04-2011 11:31
 
Kopfschütteln
Frau Kaslatter Mur hat schon eine eigenartige Argumentation. Mir fehlen die Worte! Die SVP habe ich noch nie verstanden!
 
Thomas
6. 13-04-2011 19:05
 
Die Frau Landesrätin
Genial die "Frau Landesrätin" - man will es einfach nicht begreifen, dass wir immer mehr italianisiert werden. "Grenzen werden abgebaut" - wie die Frau Landesrätin zum Schluss sagt. Welche Grenzen? Dass alles immer über Italien laufen muss, sieht die gute Frau nicht ein. 
 
Das ist schon wirklich die Spitze des Eisberges, dass die SVP heute nicht mehr den Mumm hat was mit den anderen Regionen Tirols auf die Reihe zu stellen (inmitten von Europa). 
 
Schämt euch! 
 
Ich verstehe nicht warum kulturelle Vielfahlt nur gut ist, wenn Italien im Spiel ist. 
 
Aber dass durch dieses Handeln der SVP zwangsläufig auch die Nord- Osttiroler bzw. manch anderer nicht Tiroler (Österreicher) sich verarscht fühlt, gestehen sie sich nicht ein. 
 
Stellt sich nur mehr die Frage wo sich unser Land in 50 Jahren befindet und ob Wien auch dann noch unsere Schutzmacht sein wird; unsere Kultur und Sprache zu "schützen".
 
Florian G.
7. 13-04-2011 18:48
 
Die Frau Landesrätin
Vielen Dank Frau Klotz.Das haben Sie wieder,wie immer super gemacht.
 
8. 13-04-2011 17:47
 
Die Frau Landesrätin
Selten so ein orientierungsloses Geschwafel gehört, wie es die Kasslatter Mur in diesem Pro und Contra von sich gibt: " Es geht uns um eine Nord- Süd Ausrichtung. Die Achse Nord-Süd ist es"  
Die geographische und dargestellte kulturelle Achse dieser Bewerbung läuft auch für einen Blinden ganz eindeutig Ost-West und zwar innerhalb Italiens. Nicht nur dass die Mur nicht mehr weiss, wo Norden und Süden liegt. Ich glaub, sie weiss nicht mehr mal was sie selbst ist. So wie die ganze SVP. Identitätsverlust auf der ganzen Linie. Die SVP schafft Südtirol wirklich ab. Armes Südtirol - wird sich eines Tages als stinknormale Provinz innerhalb Italiens wiederfinden.
 
Max
9. 13-04-2011 15:51
 
Kultur-Regionen in Europa
In der Vergangenheit war das Interesse der Bürger für vergleichbare von der EU geförderte Projekte relativ gering gewesen, dennoch vereinzelt hat es dabei auch nachhaltige Resultate gegeben, wenn die Veranstalter sich im Sinne der vorgegebenen Ziele wirklich angestrengt haben.  
 
In diesem speziellen Fall, wo auch das Land Süd-Tirol daran teilnehmen will, handelt es sich eigentlich um drei Regionen in Italien, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Außerdem träumen alle drei von der Selbstbestimmung, in Süd-Tirol aus ethnisch-historischen Gründen, im Belluno, wo man Provinzwechsel anstrebt, genauso wie in Veneto und in Friaul. Bis dahin fließt noch sehr viel Wasser in Italien oder vielleicht einmal in Padanien den Po hinunter. 
 
Eines ist aber bei dieser Diskussion so sicher wie Amen in der Kirche, nämlich wir sind alle zuerst Europäer, die trotz vorhandener Staatsgrenzen und trotz Unterscheide in Sprache und Kultur dennoch alle stark miteinander verwandt sind, manchmal mehr, als es uns allen bewusst oder sogar lieb ist.  
 
Solche Begriffe wie Staaten und Nationen sind danach fast immer dialektische Schöpfungen, die dazu von den Menschen über unzählige Generationen unter den herrschenden Paradigmen der eigenen historischen, ethnischen, sprachlichen und kulturellen Hintergründe entwickelt worden sind, um mit den Herausforderungen des Lebens einer Gesellschaft in einer jeden Epoche und darüber hinaus in einem permanenten Konkurrenzkampf mit der Welt rundherum besser klar zu kommen.  
 
Nach dem letzten Wissenstand gibt es in Europa kaum ein Volk, das bis heute absolut heterogen geblieben wäre. Eine Karte von Europa, die auf der Seite von Eupedia zu finden ist (5. der Reihe nach), und die auf Ergebnissen Y-DNA Untersuchungen der Bevölkerungen neueren Datums basiert, illustriert das ganz deutlich. Danach ist Italien drei-geteilt, Deutschland in Celto-Germanen und Saxen unterteilt, das Land Österreich mit dem BL Tirol in Bajuwarische Celto-Germanen und Slavo-Germanen Landesteile aufgeteilt. Nach dieser Karte zu schließen, gäbe es auch eine eigene Veneto Nation. Man kann auf dieser Karte (passend zum Thema der TV-Sendung)noch mehr Überraschungen entdecken, mit denen man nicht oder so bald gerechnet hätte, man kann daher daraus nur ein Fazit ziehen, wir alle sind zuerst eine große europäische Familie mit starken lokalen Unterschieden: und Eigenschaften 
 
 
Quelle. 
 
 
http://www.eupedia.com/europe/maps_of_europe.shtml
 
Markus Anton
10. 13-04-2011 07:49
 
Video
Könnt ihr bitte das Video uploaden? 
 
Die Eva war weit überlegen und das sieht man der Kulturlandesrätin ganz am Ende auch in ihrem Gesicht=)
 
fab
11. 12-04-2011 21:30
 
Video
Das ist ja schon fast krankhaft wie sich die SVPler Italien anbiedert.
 
Bernhard
12. 12-04-2011 19:45
 
Video
Eine sehr starke Leistung gerade eben von unserer Eva!! Frau Kasslatter-Mur hatte mit ihrem typischen SVP-Geschwätz keine Chance.
 
Hannes I.
13. 12-04-2011 11:01
 
Video
und ich auch, man könnte ja danach zeigen wie europäisch die europaregion tirol ohne innsbrukc und lienz ist
 
hubert staffler
14. 11-04-2011 23:28
 
Video
Bin mal sehr gespannt auf die Diskusion:
 
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