Gegen Faschismus und Rassismus: Unterstützung von Aktionen gegen „Marsch auf Bozen“
Samstag, 26. Februar 2011
roland_lang_2009_1000.jpgDie Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT erneuert ihre Warnung und ihre Kritik vor dem „faschistischen Marsch auf Bozen“, welcher am kommenden Samstag, 5. März stattfinden wird. Rechts- und linksradikale Weltanschauungen haben in der heutigen Zeit nichts verloren, unser Einsatz gilt den Menschenrechten, so die SÜD-TIROLER FREIHEIT.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT ruft deshalb alle Mitglieder und Sympathisanten auf, alle Initiativen gegen den faschistischen „Marsch auf Bozen“ zu unterstützen. Menschen in aller Welt gehen für Freiheit und Demokratie unter Lebensgefahr auf die Straße. Schützen auch wir unsere Demokratie vor dem schwarzen Mob.

Die SÜD-TIROLER FREIHEIT, so Roland Lang, hat bereits Anfang Februar vor dem Faschistenaufmarsch gewarnt. In den darauffolgenden Tagen haben sich erfreulicherweise immer mehr Parteien und Gruppierungen gegen diesen von Casa Pound, Unitalia und Skinheads organisierten Aufmarsch ausgesprochen. Der Zusammenschluss von Studentenverbindungen, Partisanenverband und Antifa Meran zu einer Initiative gegen diesen faschistischen Marsch ist um so mehr zu begrüßen, als er mit „Studenti consapevoli“ und ANPI- Partigiani Italiani“ hauptsächlich von italienischer Seite organisiert wird. Das zeigt, dass auch die italienische Volksgruppe dem Faschismus eine Absage erteilt.


Der nächste Schritt muss die Entfernung der faschistischen Denkmäler in Südtirol sein.


Faschismus und Nazismus sind die größten Feinde von Demokratie und Menschenrechten. Diese menschenverachtenden Systeme zeigen sich aber nicht nur durch ihre schreienden Anhänger, sondern auch durch ihre Symbole auf Bauten, Bildern und von ihnen erlassenen Gesetzen. Alle diese Dinge verhindern ein echtes, auf gegenseitigem Respekt aufbauendes friedliches Zusammenleben!


Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Casa Pound, Unitalia und auch Teilen des PDL, gegen Rassismus und Faschismus, zeigen wir gemeinsam einen Konsens gegen Rechtsextremismus- Bozen sagt NEIN zum Faschismus! Dafür lohnt es sich, auf die Straße zu gehen.


Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

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Kommentare (19)
1. 01-03-2011 23:17
 
@ Hermann Taber 
 
Diese Aktion dort wird definitiv ein stummer Protest sein, so wie es auch bei Facebook beschrieben wird. Nur wurde die Aktion nun auf den Gerichtsplatz verschoben. Weitere Infos dazu bei Facebook (20000 Leute für ein Süd-Tirol ohne Italien). 
 
Alle nach Bozen! Gegen Faschismus und Nationalsozialismus, für Tirol! 
16:00 Uhr am Gerichtsplatz
 
20000 Leute für ein Süd-Tirol
2. 28-02-2011 17:56
 
Mazziniplatz ?
Wer sorgt da für Ordnung und Disziplin und vor allem dafür dass sich keine Rechtsradikalen zu uns gesellen und wir dann in ein schiefes Licht kommen ? 
Das würde unserer SACHE mehr SCHAADEN 
als nützen. 
 
DAS DARF AUF KEINEN FALL SEIN !!! 
 
Wenn wir da auftreten muss es wie bei den Schützenmärschen ein  
STUMMER ABER ENTSCHIEDENER PROTEST sein. 
Ich komme gerne aber erst muss das geklärt werden. 
mit Tiroler Gruass 
Hermann
 
Hermann Taber
3. 28-02-2011 15:38
 
Mazziniplatz ?
Es wird auch eine Aktion von patriotischer Seite geben und nicht nur von Antifa: 
Die Facebookgruppe 20000Leute für ein Süd-Tirol ohne Italien plant da etwas. 16:00 Uhr am Mazziniplatz, alle dort vorbeikommen und nicht länger zusehen!!!
 
Tyroler
4. 28-02-2011 11:25
 
Antifa Meran gehört zum linksextremen Ne
Ein Blick auf die Antifa-Seite Meran würde genügen, um zu erkennen mit wem ihr euch da einlaßt. Die Faschisten von heute kommen als Antifa daher. Die Meraner Antifa begrüßten auf ihre Seite die schweren Ausschreitungen der Linksextremen erst kürzlich in Dresden: Brandstiftungen, Blockaden und 82 verletzte Polizisten waren die Bilanz. http://antifameran.blogspot.com/
 
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5. 28-02-2011 10:53
 
Los von Italien
Los von Italien,  
dann sind die Wahnmäler auch bald weg.
 
ff
6. 28-02-2011 09:28
 
Der Kampf ist größer
Ich habe volles Vertrauen in die STF, vor allem darin, daß sie richtig positioniert ist. 
 
Auch ist es keine Frage, wie man sich dem Faschismus, und dem Nationalsozialismus gegenüber verhalten muß. 
 
Dies sollte ganz besonders für einen Süd Tiroler keine Frage darstellen. 
 
Ich gebe zu bedenken, daß die Kasperl, die dort nun aufmarschieren wollen mit dem, was Nationalsozialismus ist, oder auch Faschismus, nichts zu tun haben, außer einer Maskerade, die sie sich in alleine provozierender Absicht umhängen. 
 
Da sollte man genau abwägen, ob man solchen Wichtigtuern auf den Leim geht, indem man sich mit ihnen befaßt, und ihnen dadurch erst jene Bedeutung gibt, die sie sich lediglich erhoffen könnten. Und die dann anschließend wiederkommen wollen an den Ort, wo sie Bedeutung erfahren haben.  
 
Sich dabei womöglich, und darauf wollte @Alfons Huber hinweisen, in die Gesellschaft von Krawallbrüdern von der anderen Seite des politischen Spektrums zu begeben, zu denen man auch sicherlich nicht gehören sollte. @Karl hat dazu jedoch eine Richtigstellung hier eingestellt, wonach Antifa nicht gleich Antifa sei. Ich glaube ihm.  
 
In der Abneigung, meiner Aversion gegenüber Nazi-Faschisten paßt wohl kein Haar zwischen der Einstellung von Roland Lang, und mir.  
 
Aber ich möchte solche verkommenen Gestalten und ihre traurige Existenz nicht aufwerten. Ihnen eine Bedeutung vermitteln, die ihnen einfach nicht zukommt.  
 
Diese eher schlichten, auf jeden Fall jedoch führerlosen Menschen haben erfreulicherweise von dem eigentlichen Wesen, von der prägenden Gewalt, vom Kern des Nationalsozialismus keinen großen Schimmer. So werden Sie auf immer lediglich marschieren können. Es fehlt denen etwas Entscheidendes. 
 
Süd Tirol muß auf die eigenen Beine kommen. Das Vorhandensein faschistischer Denkmäler ist untrüglicher Beweis, wonach eine Autonomie keinen Weg anzubieten, sich aller Schatten der Vergangenheit zu entledigen. Süd Tirol ist so zum fast letzten Ort in Europa geworden, der sich mit derartigen Relikten schmückt, und also solche Leute anzieht.  
 
Das hat aber eher nichts damit zu tun, dass die intellektuelle Schlagkraft von Nazi-Faschisten in Süd Tirol besonders hervorsticht.  
 
Süd Tirol stellt mit seinen Denkmälern lediglich so eine Art letztes Refugium für diese dar. 
 
Würden die Denkmäler weggeräumt, alles andere jedoch würde so bleiben wie bisher, so wäre nicht viel gewonnen.  
 
Freiheit für Süd Tirol.
 
EEkat
7. 28-02-2011 08:05
 
Der Kampf ist größer
Tobias, betreiben wir wieder mal Revisionismus?
 
Pressefreiheit
8. 27-02-2011 21:27
 
Demonstrieren und nicht lang kritisieren
Wir von der STF müssen Flagge zeign,und ich halte es mit wolfgang, der sagt, dass man diesmal auf da lins/rechts-schema verzichten muss. wir sind gegen nazifaschismus. also zeigen wir es ihnen! wenn wir nicht mit der antifa demonstrieren dann werden wir in die rechte ecke gedrängt. @tobias bei allem respekt gegenüber den südtiroern der via rasella, es war damals krieg, sie waren bei der wehrmacht, und die partisanen haben nicht lang geschaut ob das südtiroler waren oder berliner.es war ein kriegsakt, kein terrorakt. nicht zu vergessen ist, dass nach der via rasella ein massaker als racheakt durch die SS gemacht wurde, wo 330 menschen standrechtlich erschossen wurden, und das ist eine verbrechen gegen die menschlichkeit, so wie es heute in lybien passiert. das sollte man auch nicht vergessen.  
Bestimmt wird das Relikteproblem erst zu lösen sein, wenn Süd-Tirol endlich frei ist, doch mit der SVP wird das nie geschehen. Da braucht es erst eine große politische Wende in unserem Lande, auf die ich sehr hoffe.  
also, alle hin nach bozen und mitmarschieren, gegen die faschisten, gegen die nazis, gegen die relikte, für die demokatie und für die Freiheit südtirols! Wenn ich kann, gehe ich hin! wer kommt mit?
 
Mirko
9. 27-02-2011 18:20
 
@ E Ekat
In der Tat besteht diese Gefahr, dass (manche) selbsternannte Antifaschisten oder sogenannte Linke in Zukunft versuchen werden, die STF als rechtspopulistische Bewegung zu diffamieren. 
Die STF hat sich aber immer sehr einndrucksvoll von jeglicher Form des Extremismus distanziert. Das ist ein immens wichtiger Bestandteil für ein Erfolgsrezept, das ihr in Zukunft das Vertrauen einer immer breiteren Schicht von Bürgern einbringen kann. Insofern stärkt es die Glaubwürdigkeit der STF nur, wenn sie eindeutig Sympathie für eine Aktion erkennen lässt, die sich gegen neofaschistische Umtriebe richtet. Prinzipielle Sympathie bekunden und Anwesenheit zeigen, ist meiner Ansicht nach denkbar. Ob man dort als Demonstrant vor Ort tätsächlich auftritt, kann dann ja jeder nach Einschätzung der Entwicklung und der Situation für sich selbst entscheiden.
 
Klaus
10. 27-02-2011 18:06
 
@ E Ekat
@ Hermann: 
Du hast recht! Die SVP geht natürlich nur Kompromise mit dem Faschismus ein, und mit dem Faschismus gibt es keinen Kompromiss, entweder PRO oder ANTIFASCHISTISCH: und die Denkmäler werden sicher erst nach der Loslösung Süd-Tirols enfernt werden können! Wobei Bondi wahrscheinlich auch die Entfernung des Siegesdenkmales zb. nicht zugelasen hätte, höchstens beim Mussolini-Relief vieleicht schon: Aber das ist zu wenig alles was Faschistisch ist gehört weg!: 
Um auf die anderen Kommentare einzugehen: Ich denke nicht das die Antifa Meran mit den Chaoten in Deutschland und Österreich zu vergleichen ist. Hauptsache der Marsch auf Bozen wird verhindert, Sehr schön das die Süd-Tiroler Frieheit sich hier als einzige Partei in Süd-Tirol entschlossen gegen den Faschismus stellt:vorallem wäre es mal schön die  
Nord-Tiroler würden ihren Landsleuten im Süden die Stange halten um sich einaml nach Bozen zu begeben, und dort gegen Faschismus und Für Tirol Flagge zu zeigen: Ein Süd- oder am besten Gesamt-Tiroler Schützenmarsch gegen den Faschismus und seine Relikte wäre gerade jetzt mal wieder eine Lobenswerte Sache!
 
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11. 27-02-2011 09:01
 
Die Chance vertan
Ich meine wir müssen wenn schon unseren eigenen Protestmarsch organisieren, denn wir Sind es"Die " 
man in erster Linie mit den beleidigenden Sprüchen am Verliereschandmal meint!!! 
 
Entfernung der Schandmäler? 
 
Wie ich befürchtet habe ist nun die Realisierung dieses Problems in weite Ferne gerückt. 
Hätte die Landesregierung SOFORT nach BONDIS ZUSAGE die Schandmäler entfernt hätte man vollendete Tatsachen geschaffen und so haben wir ausser sinnlosen Dikussionen und viel Hetze NICHTS ERREICHT also müssen wir wohl warten bis das  
LOS VON ROM  
und DIE FREIHEIT VON SÜDTIROL 
uns die Möglichkeit gibt mit diesem leidigen Thema endlich umfassend aufzuräumen. 
ES LEBE DIE FREIHEIT 
HT
 
Hermann Taber
12. 27-02-2011 08:11
 
Die Chance vertan
@ Alfons Huber 
Die (Südtiroler) Antifa Meran ist autonom und hat, soweit ich weiß, nichts mit den Chaoten in D und A zu tun, die sich dort AntiFa nennen. 
in den Statuten der AntiFa Meran steht u.a. Gewaltfreiheit. Vor ein paar Jahren organisierten sie selber eine Demo gegen Faschismus, in bester Zusammenarbeit mit der Staatsmacht...
 
Karl
13. 27-02-2011 06:26
 
Marsch auf Bozen
Das hatten wir alles schon einmal,unsere Friedlichen Mitmenschen der anderen Sprachgruppe wollen mit dem Marsch auf Bozen bestimmt nur eines bezwecken. Ein zweites Siegesdenkmal, damit hätte Bozen eine bessere Schanze Kulturhauptstadt 2019 zu werden. Je mehr Denk-Mahn-Wahnmäler Bozen hat, desto grösser die Schanz zu gewinnen. Wie würde Reihold Messner sagen: Reichen wir ihnen die Hände. Ich sage: Freiheit für das Südliche Tirol!
 
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14. 26-02-2011 23:07
 
Schwierig
Ich sehe das wie Alfons Huber.Es wird nicht mehr lange dauern, da werden die Verbündeten gegen die Faschisten die STF als rechtspopulistisch diffamieren. 
 
Faschistische Kasper muss man nicht aufwerten. 
 
 
 
sitzt.
 
E Ekat
15. 26-02-2011 18:00
 
@ Alfons Huber
Sicher gibt es unter Linken gewisse Leute mit einem fragwürdigen Weltbild und einer nicht eindeutigen Haltung zur Demokratie. Aber "Antifa" pauschal mit Linksextremismus gleichzusetzen, halte ich für ungerechtfertigt. Gerade in Südtirol bezweifle ich die zahlenmäßig nennenswerte Existenz von Linksextremisten. Hier handelt es sich doch eher um oft idealistische junge Leute, die vielleicht linksorientiert aber doch demokratisch gesinnt und wohl kaum gewalttätig sind. 
Wenn es darum geht den Faschismus zu bekämpfen, sollte man sich nicht von einem starren Links-Rechts-Schema irritieren lassen. Man muss sich deswegen nicht gleich verbrüdern und gemeinsam die "Internationale" singen. ;-)
 
Wolfgang
16. 26-02-2011 17:32
 
@Alfons Huber
Absolut richtig, und ich finde es auch nicht richtig mit den Partisanen zu demonstrieren die auf eien Schlag 33 Süd-Tiroler in der Via Rasella in die Luft gesprengt haben. Denn das haben die Faschisten in 92 Jahren Trrorherrschaft nicht vollbracht....
 
Tobias
17. 26-02-2011 16:46
 
@Alfons Huber
Der Heimatbund hat wohl Recht, wenn er meint, dass eine Lösung des Relikteproblems erst nach der Abspaltung von Italien erfolgen kann. Was die Verträge der SVP wert sind, kan man hier lesen: 
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2011/02/26/mussolini-relikte-la-russa-ueberstimmt-bondi.html
 
alex
18. 26-02-2011 15:24
 
Mit Feinden der Demokratie gegen Feinde
Durch Zufall stoße ich auf diesen Text. Als Freund der Südtiroler und viel Verständnis für das Schicksal bin ich jedoch überrascht über diesen Text. Man will den Faschismus gemeinsam mit der linksextremen Antifa bekämpfen? Die sind heute in Deutschland und Österreich die Brandstifter und Gewalttäter gegen jeden Demokraten, gegen Traditionen und heimatbewußte Menschen. Die bilden in Deutschland bereits ein riesiges Netzwerk mit den SED Nachfolgern (Die Linke) und bezeichnen bereits Unionspolitiker und Liberale als Faschisten. Also lasst die Finger von der extremen Linken, denn die sind kein Deut besser als die Faschisten. Man macht sich mit diesen Strolchen gegen unsere Freiheit nicht gemein. Auch wenn euer Anliegen mehr als gerechtfertig ist. Die Antifa und die Faschisten sind keine Freunde der Südtiroler!
 
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19. 26-02-2011 14:19
 
Gegen Faschisten:
Kein fussbreit den Faschisten, nicht in Bozen, und auch nicht anderswo. In einem Süd-Tirol Ohne Italien hätte dieser Braune Spuk in Bozen und dem restlichen Süd-Tirol endlich ein Ende!
 
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