Projekt UNRECHTSGRENZE: Spendenaufruf für neue SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN Tafeln
Montag, 10. Dezember 2007
brennertafel_neu_02.jpgAm 11. November 2007, wurde von der SÜD-TIROLER FREIHEIT auf dem Brennerpass, wenige Zentimeter vor der Tiroler Unrechtsgrenze, eine große Tafel mit der Aufschrift „SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN“ angebracht. Darunter befindet sich eine kleinere Informationstafel, die in 6 Sprachen kurz die Geschichte der Unrechtsgrenze und deren politische Bedeutung für Süd-Tirol erläutert.

Diese Tafeln sollen dazu dienen, alle die nach Süd-Tirol einreisen darüber in Kenntnis zu setzen, dass Süd-Tirol nicht Italien ist und die Zugehörigkeit zum italienischen Staat gegen den Willen des Volkes und unter Anwendung von Gewalt erfolgte. Sie informieren die Reisenden aber auch darüber, dass Italien den Süd-Tirolern bis heute das Recht auf Selbstbestimmung verweigert und somit ein Land besetzt hält, auf das es keinen Anspruch hat.
 
Bereits wenige Tage nach der Aufstellung der Tafel, wurde von italienischen Neofaschisten eine Hetzkampagne gegen Süd-Tirol und diese Tafeln initiiert, was dazu führte, dass die Schilder von Unbekannten zerstört wurden.
Aufgrund der großen politischen und finanziellen Unterstützung aus Österreich, konnten die beiden Tafeln aber bereits 14 Tage später wieder aufgestellt werden.
 
Mit dem Projekt „Unrechtsgrenze“, möchte die SÜD-TIROLER FREIHEIT nun noch einen Schritt weitergehen und an allen Straßengrenzübergängen, sowie an allen wichtigen Bergpfaden entlang der Unrechtsgrenze, derartige Schilder anbringen.
 
Vom Reschenpass, über den Brenner, bis nach Winnebach, soll entlang der gesamten „Grenze“ darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei um eine Unrechtsgrenze handelt, die wir Tiroler zu akzeptieren nicht länger bereit sind.
 
Zur Realisierung des Projektes „Unrechtsgrenze“, initiiert die SÜD-TIROLER FREIHEIT daher in ganz Tirol, sowie im restlichen Österreich, eine Spendenaktion und ruft alle aufrechten Landsleute dazu auf, für das Projekt „Unrechtsgrenze“ zu spenden.
 
Jede auch noch so kleine Spende unterstützt das Anliegen und trägt dazu bei, der Aktion mehr Gewicht zu verleihen.
Je mehr Spenden eingehen, desto mehr Tafeln können aufgestellt werden und umso bedeutungsvoller ist die politische Botschaft.
 
Setzen wir daher gemeinsam ein Zeichen zur Beseitigung der Unrechtsgrenze.
 
Spendenkonto:
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Raiffeisenkasse Bozen
IBAN: IT 35 Y 08081 11600 000300022900
BIC: RZSBIT21003
Verwendungszweck: Projekt Unrechtsgrenze

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Kommentare (68)
1. 10-04-2008 23:20
 
Solidale coi sudtirolesi!
In questi giorni è on the air la questione Tibet. Giustissimo, per carità, ma quante decine, centinaia di Tibet ci sono nel mondo? 
Uno di questi è il Sudtirol. Un territorio che si può definire preda bellica, dove il malgoverno suditaliano dopo averlo occupato, ha fatto di tutto per sradicare l'anima tedesca, purtroppo riuscendoci. Oggi a Bozen i tedeschi si contano sulle dita, rubrica telefonica alla mano. 
Gente civilissima, abituata a spegnere il motore dell'auto al semaforo rosso, che si è vista invasa da terronen che non conoscono nemmeno la minima forma di senso civico. Un popolo pulito che si vede equiparato a marmaglia che non è in grado nemmeno di smaltire la propria spazzatura. 
Potrei continuare per chissà quanto, ma mi dilungherei troppo. 
Sudtirol all'Austria! 
 
P.S.: anch'io sono un colonizzato: sono uno dei pochi padani autoctoni sopravvissuti alla meridionalizzazione, per cui vi capisco perfettamente.
IP: 79.31.13.220
 
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2. 03-04-2008 20:04
 
Aufkleber
Ich brauch mal kurz hilfe... Ich bräuchte dringestenz "meine Muttersprache ist Deutsch" denn wenn mich Carabinieris ansprechen verstehe ich fast kein Wort...
IP: 82.58.60.201
 
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3. 25-03-2008 23:42
 
Aufkleber
Ich kann nicht verstehen, warum ihr zu Österreich zurückwollt. 
 
Südtirol soll gefälligst ein eigenständiger Staat werden mit Bozen als Hauptstadt und drei gleichberechtigten Völkern (Südtiroler, Ladiner, Italiener), die in Harmonie miteinander leben. 
 
SÜDTIROL IST WEDER ITALIEN NOCH ÖSTERREICH!! 
 
UND SCHWABEN IST NICHT IN BAYERN!!!
IP: 84.151.3.12
 
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4. 23-03-2008 14:14
 
Recht so!
Südtirol ist nicht Italien und Oberschwaben ist nicht Deutschland! 
 
Ein Tirol, ein Österreich! Von der Donau bis zur Etsch!
IP: 84.157.91.33
 
Philipp
5. 11-03-2008 22:08
 
Gedenktag 12.03.2008
Vor genau 70 Jahren am 12.März 1938 hat das Vaterland der Süd-Tiroler das Land Österreich seine Unabhängigkeit und Selbstbestimmung als Land und Volk verloren, 20 Jahre zuvor verlor das gleiche Recht auf eigene Selbstbestimmung das Land Tirol südlich des Brenners. Die ganze Welt hat das stillschweigend gebilligt und zugeschaut, wie das Menschenrecht auf Selbstbestimmung mit Füssen getreten wurde, 1918 in Süd-Tirol, 1938 im Falle von Österreich. Aus diesem Grund möchte ich allen, die an die Selbstbestimmung des Landes Süd-Tirol auch in Zukunft glauben und ohne Wenn und Aber festhalten, ein Gedicht eines süd-tiroler Dichters Josef Seeber aus Bruneck mit dem Titel "Ans Vaterland" in Erinnerung bringen, das vielen Menschen seinerzeit in ganz Tirol und Österreich Mut und Hoffnung auf bessere Zeiten in Freiheit der Wahl und Demokratie gemacht hat, auch oder vor allem damals wie heute in Süd-Tirol. Zu damaliger Zeit unter der Fremdbestimmung des italienischen Faschismus, später der Republik, wo für viele so teures Wort Vaterland verboten war, oder später duch die von oben verordnete Parole für´s Alto Adige "Siamo in Italia" dieses geliebte Vaterland für immer aus Süd-Tirol verdrängen sollte. Österreich hat seine Freiheit und Selbstbestimmung 1945 und 1955 von der Welt bekommen, ein Teil davon im breiteren ethnischen, sprachlichen und kulturellen Sinne, das Land Tirol südlich des Brenners kann die begründete demokratiepolitische Frage der eigenen Selbstbestimmung immer noch den alten und neuen Verwaltern der Fremdbestimmung nicht einmal stelle. In Italien will man diese Frage nicht hören, aber ganz sicher wird sie gerade jetzt im Vaterland Österreich und in Europa gehört, und vieleicht in einer demokratischen Abstimmung wird auch endlich einmal zum ersten mal seit 90 Jahren auch das Volk in Süd-Tirol dazu befragt, wie das seit dem Zeitpunkt der Abtrennung Süd-Tirols von Österreich 1918 in ganz Europa unzählige male in verschiedensten Ländern und Regionen geschehen ist, letztes mal erst 2006 in Montenegro. 2006 war auch das Jahr der Selbstbestimmungspetition der 99% der Süd-Tiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat in Wien. Das Recht auf Selbstbestimmung als Person und auch als ethnische Volksgruppe ist erstes und wichtigstes Menschenrecht, dieses Recht setzt alles andere voraus, das darf man niemals vergessen. Daran erinnert dieses Gedicht von Josef Seeber aus Bruneck in Süd-Tirol, der noch in der alten Zeit gelebt hat, als Süd-Tirol ein Teil von Österreich war, ohne die Unrechtsgrenze am Brenner, und er hat noch die Teilung Tirols leidvoll erleben müssen. Seine Heimat war Tirol, sein geliebtes Vaterland das Land Österreich. 
 
 
Ans Vaterland 
 
Ich liebe dich, mein Vaterland, 
wo hoch die Berge ragen und 
Alpenrosen Glanz und Duft In 
Gottes Himmel tragen. 
 
Ich liebe dich, mein Vaterland, 
wo frisch die Quellen rauschen 
und rings die Felsen fromm 
und still dem Wiederhalle lauschen. 
 
Ich liebe dich, mein Vaterland, 
wo hell die Vögel singen und in 
ihr Lied gar wundersam die 
Aveglocken klingen. 
 
Ich liebe dich, mein Vaterland, 
du Heimatland der Helden, die 
nie gewankt im Kampf fürs 
Recht, wie uns die Lieder melden. 
 
Ich liebe dich, mein Vaterland, 
das nie ein Feind bezwungen, 
das sich mit Gott und eigner Kraft das Lorberreis 
errungen. 
 
Ich liebe dich, mein Vaterland, 
und will dich ewig lieben, für 
immer sei dein Name mir im 
Herzen eingeschrieben!
IP: 195.3.113.164
 
Markus A.
6. 09-03-2008 00:43
 
Schönste Land
Ist schon klar, dass die Italos ihren Teil von Tirol nicht mehr herausrücken wollen, so ein schönes Land würde ich auch nicht hergeben.  
Ich bin auch für den Anschluss an Austria
IP: 84.57.56.84
 
Wunschtiroler
7. 23-02-2008 17:16
 
Schönste Land
http://www.youtube.com/watch?v=ztouzJGztRo 
http://www.youtube.com/watch?v=g-1AnetrcME 
http://www.youtube.com/watch?v=mDy204Czpo0 
 
 
Es wird endlich Zeit das sich was verändert. Wie lange soll das weiter gehen? Wollt ihr so weiterleben ?  
Menschen sind gestorben ,weil sie nur ihr Land zurück wollten.
IP: 87.5.230.240
 
Anonym
8. 20-02-2008 21:56
 
Schönste Land
Ich habe nie so viel gelacht in meinem Leben als Heute wenn ich Eure Kommentare gelesen habe. Weiter so bitte! 
 
Viele Grüsse aus der Schweiz!
IP: 85.2.149.118
 
Ivan
9. 20-02-2008 21:36
 
Schönste Land
Leggendo tali commenti, non sarei fiero di essere Sudtirolese! Grazie a Dio non lo sono! Preferisco la Baviera e in particolare la città di Monaco che è una città aperta e tollerante con gli stranieri! Viva Monaco di Baviera e il SPD di Christian Ude!
IP: 85.2.149.118
 
Yvan
10. 14-02-2008 19:13
 
Geschichte
@ Anonym. Ich bin mir ziemlich sicher, dass weder die Nachfolgestaaten von 1918 des. Österr. Kaiserreiches heute zu Österreich gehören wollten, noch Österreich als ethnisch einheitliches Land wieder Experimente mit Vielvölkerstaaterei wiederholen möchte. Bei der Selbstbestimmung geht es letztenendes in erster Linie um historische Gerechtigkeit, die dem Land Süd-Tirol einmal in der Zukunft widerfahren sollte. Das hat auch mit Tiroler Einheit als politische Option der Zukunft sehr viel zu tun, nicht nur mit Österreich. Der Hinweis auf Sanctum Romanum Imperium Nationis Germanicae, also Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation ist dennoch wertvoll. Damals hat es im Zeitalter des Feudalismus einen Kaiser aus Deutschland von Past Gnaden gegeben, und unter ihm eine grosse Zahl von mehr oder weniger selbständiger Fürstertümer und Länder, die weitgehend sich selbst regiert haben. Der letzte Römische Kaiser war übrigens der Österreichische Kaiser Franz II, der wegen Napoleon diese Krone 1806 abgelegt hat. Die Habsburger waren im Besitz dieser symbolischen Krone über viele Jahrhunderte und das politische und militärische Geschick der Habsburger ermöglichte Österreich eine Vormachtstellung in ganz Europa. Die Habsburger in Italien hat man heute oft noch in guter Erinnerung, z.B. aus der Zeit ihren Herrschaft in Toscana. Man kennt sie meistens in Italien nur unter dem Namen Loreno/Lothringen. Sie herrschten seinerzeit lang genug in Conducato di Toscana und dieses Land erlebte damals eine echte wirtschaftliche und kulturelle Blüte und Wiedergeburt, von der diese Region immer noch sogar heute profitiert. Diese Frontstellung, hier Italiener dort Tiroler und Österreicher, gibt es daher meiner Meinung nicht. Nicht Österreich ist an Teilung des Landes Tirol schuld und auch nicht daran, dass man so lange mit dieser Teilung als Land und Bevölkerung leben muss. Heute geht es nicht nur um die Frage entweder oder, sondern sowohl Italien als auch Österreich gerade in ganz Tirol und für beide Ethnien, genau wie das früher einmal in der ganzen Geschichte dieser beiden Völker war, die beiden Ländern mit der Zeit unermäßliche zivilisatorische Vorteile gebracht hat. Bitte noch zu bedenken, dass die meisten Österreicher die Italiener mit ihrer südländischen Mentalität sehr mögen, und die in Österreich selbst lebenden Italiener sich in diesem Land immer sehr wohl und angenommen gefühlt haben, und das wird immer auch so bleiben. Ein übersteigerter Nationalismus ist den Österreichern völlig fremd. Daher verstehe ich diese Ängste vor Österreich überhaupt nicht. Dieses Land wird ganz sicher nicht dem Land Süd-Tirol an Lösungen der Selbstbestimmung etwas aufzwingen wollen. Dazu hat Österreich im Gegensatz zu Italien eine föderale Staatsstruktur, d.h. jedes der 9 Bundesländer in diesem Land ist bereits heute weitgehends so autonom, wie auch Süd-Tirol in Italien. Es ist aber wegen seiner internationalen Schutzmachtrolle und Verpflichtung für Süd-Tirol dazu angehalten, all das, was die Landespolitik in Bozen an eigenen weiteren Entwicklungen der Autonomie bis hin zur vollen Ausübung des Rechtes auf Selbstbestimmung in die nationale und internationale Politik einbringt, nach vorhandenen Kräften als Vaterland glaubwürdig zu unterstützen.
IP: 195.3.113.170
 
Markus A.
11. 14-02-2008 16:59
 
lei so...
Markus A. weißt du welche heutigen Staaten damals alles zum Habsburger-Reich gehörten ? 
Ungarn, Teile Tschechiens, Teile Sloveniens, Teile der Slovakei... 
 
Ich glaube aber auch nicht das sich all diese Völker als Öserreicher bzw. Tiroler sehen... 
 
Mir sein Südtiroler und iatz ba Italien. Wenn mr sel einsegn, nr geats ins glei no an stuck bessr, und mir hom n haufn weaniger Probleme.
IP: 87.4.108.187
 
anonym
12. 14-02-2008 16:55
 
Markus A.
Markus A. 
du hosch sichr recht !  
Obr tua oanfoch lei in außweis auf... 
I hon nix va "weg mit der Autonomie gsogg. weil die autonomie isch guat. Obr ba Österreich hom mr koane Autonomie mer und nr geats ins nimmr so guat... 
Weil eigntlich fahlt ins jo nix. Und sel miaßn denki die meischtn zuagebn ?!!
IP: 87.4.108.187
 
anonym
13. 13-02-2008 23:02
 
P.S.
Wahrscheinlich meinte Anonym Imperium Romanum vor 2000 Jahren, als Österreich, Schweiz (Noricum, Raetia), Germania, Gallia, Anglia, Britannia, Hispania, Pannonia, Belgica, Dacia, Thracia, Dalmatia, Graetia, usw dazu gehörten. Ich möchte daher gerne wissen, ob all diese Länder sich nach Italien als ihre künftige Staatsmacht gestern und heute sehnen würden. Das Heilige Römische Reich der Deutschen Nation der Staufer im Mittelalter kann Anonym dabei unmöglich gemeint haben. Da war nämlich Oberitalien bis nach Siena und Perugia, Sardinien, eine deutsche Kolonie mit Machtzentrum in Deutschland in Schwaben um Bodensee, oder Frankfurt a.M. und ganz sicher nicht umgekehrt. Aus dieser Zeit resultierte der spätere Wirr-warr der Aufteilung italiens in verschiede Teilstaaten bis zum Rissorgimento 1861-66. Zeitweise gehörte dazu noch im Mittelalter sogar auch Süd-Italien mit Königreich Sizilien bis zum Kirchenstaat Patrimonium Petri um Rom. Die Österreichischen Habsburger beherrschten zu irgendeinem Zeitpunkt der Geschichte bis in die Neuzeit ganz Italien, ausser Kirchenstaat des Papstes. Das italienischsprachige Bistum Trient/Trento und Grafschaft Görz/Gorizia-Trieste mit Istrien ist erst 1919/20 an Italien gekommen, damals zusammen leider auch mit Süd-Tirol, einem Land ohne Italiener mit der absurden Begründung Italiens vor der Welt der Wasserscheide der Adria am Brenner als notwendige italienische Verteidigungsgrenze gegen das noch so klein gewordene Österreich. Da lachen nicht nur die Hühner, wenn man noch so deppert für Italia in Alto Adige argumentieren will.
IP: 195.3.113.175
 
Markus A.
14. 13-02-2008 22:27
 
Süd-Tirol ist nicht Italien
@ Anonym, Nicht wir, sonder du bist, oder ihr seid Italiener! Die AP Bozen ist heute ein Teil des italienischen Staates, das Land Süd-Tirol war nie und ist sprachlich, ethnisch und kulturell nicht Italien, und das wissen so gut wie alle Italiener bis Pescara und Napoli in diesem Land, anscheinend nur du immer noch nicht, dann mach die Augen und Ohren auf. Du willst wahrscheinlich den Menschen nicht nur ihre tiroler und damit alt-österreichische Identität absprechen, sondern gleich kommtst du mit der Forderung, weg mit der Autonomie und Dreisprachigkeit in Alto Adige. Am besten wohl wie unter Duce, Deutsch nur heimlich still Zuhause reden und die Katakombenschulen besuchen. Da hast du dich gewaltig bei der Adresse, Land, Kontinent und Jahrhundert geirrt!
IP: 195.3.113.174
 
Markus A.
15. 13-02-2008 18:02
 
MEHR DENKEN WENIGER REDEN
Solch diskussionen sind sinnlos WIR SIND ITALIENER, mochts die außweise auf.. 
 
ich habe bis jetzt noch keinen triftigen Grund gehört warum wir zu Österreich wechseln sollten... 
WAS FEHLT UNS DENN ?? Villeicht sollten die Leute in Südtirol mehr denken und weniger Reden, und das gilt für beide seiten. denn diese Tafeln sind genauso ein SCHEISS wie die Umzüge dur die Bozner Innenstadt nach den Siegen Italiens bei der Fußball WM2006.+ 
 
Deswgen Bitte liebe Lansleute, deutsche und Italiener... Reists enk zomm und hearts mit den Kindischn getue auf, es seits jo olls erwochsene Leit, I bin ersch 16 lei so und hons schun begriffn, schaugn wia long insere schusch so schlaue(und des moan i ernst) Frau Klotz braucht ??!!
IP: 87.4.108.187
 
anonym
16. 13-02-2008 17:48
 
an symphatisant
Wissts es wo mir vor die Hbsburger woren ??  
 
HA?? odr wellts es net wissn ?? 
 
BA DIE RÖMER,, im heiligen Römischen Reich.... 
 
Denkts mol drüber noch !!!
IP: 87.4.108.187
 
anonym
17. 10-02-2008 22:18
 
weiter so
Liebe tiroler 
grüße aus Deutschland.... 
 
Ich find gut das ihr seit fast 90 jahren nun für eure freiheit kämpft!!! 
ihr macht das richtig und weiter so. Südtirol ist NICHT italien und gehört dementsprechen auch nicht dahin. 
 
hab in letzter zeit ein paar songs von südtiroler bands gehört und mich ein bisschen damit beschäftigt, hatte gedacht das wohl nur noch wenige für die rückführung kämpfen und hätte nicht gedacht das heute immer noch soviele für die rückkehr ihrer heimat in die heimat kämpfen. Respket und weiter so! 
 
Aber irgendwie denk ich weiß die welt heute zuwenig über dieses unrecht. man hört viel mehr über das baskenland und katalonien die immer zu spanien gehörten als über das größere unrecht das seit fast 100 jahren den südtirolern oder besser vielleicht besser den österreichern angetan wird. 
 
Macht weiter haltet durch und erreicht euer ziel!!!!!
IP: 89.166.177.34
 
18. 05-02-2008 16:02
 
Dankbarkeit? Auswandern?
Ein bekannter von mir war Kriegsgefangener in einem amerikanischen Lager. Dort bekamen die Gefangenen als Tagesration zwei Löffel Mehl und einen Löffel Kaffeepulver. Sonst nichts? Hätten sie den Amerikanern dafür dankbar sein sollen? Wofür sollen die Südtiroler dem italienischen Staat dankbar sein? Daß sie Deutsch reden dürfen, im Unterschied zur faschistischen Zeit? Warum sind denn so viele Südtiroler in den Nordteil des Landes ausgewandert, so daß hier eigene Südtiroler Häuserblöcke gebaut werden mußten? Ich werde mich hüten, jene Südtiroler als Verräter an ihrer angestammten Heimat hinzustellen. Sie wanderten aus, weil sie unmenschlich verfolgt wurden, nicht einmal mehr ihre Muttersprache reden durften. Trotzdem: Heimattreue heißt u. a., im Land zu bleiben, und nicht auszuwandern, weil man nicht erzwungenermaßen die italienische Staatsbürgerschaft habe möchte.
IP: 80.109.167.201
 
Georgos
19. 04-02-2008 12:47
 
Zur Stellungnahme von t.
dai du bisch jo a witz!  
Wos wirklich an Ohrmutszeugnis isch isch des wos du Schworz af Grau von dir gibsch! 
 
Lei amol a kurze Froge! Isch dein Muatorsproche deitsch odor italienisch! so wia du do argumentiersch hosche woll italienische Eltern! meine Muttersproche isch deitsch! komisch, liegt des vl. doron dassmo seit 1663 Teil der Habsburgermonarchie sein und somit nicht Italien!!!!
IP: 88.86.183.150
 
Sympatisant
20. 27-01-2008 07:01
 
Nochwas..
SÜDTIROL WAR IST UND BLEIBT NICHT ITALIEN!!! 
Leider gibt es immer Leute die wollens besser wissen! Ab nach Rom mit denen... 
Gäbe es Krieg, CH können gut "schiessen", gibts viele die sind dabei....mal provokativ gemeint!
IP: 81.221.167.149
 
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21. 23-01-2008 09:54
 
Der kleine Benito rülpst
Wer sagt das, der der Deutschen Sprache, bzw. des Dialekts mächtige kleine Benito, und dazu heute noch im Jahre 2008? Eure nationalistischen Brüder im Geiste in Serbien haben damit gerade im Falle von Kosovo einen beispielgebenden Schiffbruch erlitten. Diese italienische Demokratie garantiert allen Menschen die Meinungsfreiheit, aber noch in den 70er Jahren konnte man in Süd-Tirol wegen Beleidigundg der Italianità, wie heute noch in der Türkei des Türkentuns, verurteilt werden, d.h. wegen Lappalien und aus lächerlichen Anlässen. Nach 1946, sogar noch in den 50er Jahren sind in dieser italienischen Demokratite, nicht in der Zeit des grossen Benito vor 1943, sogar süd-tiroler Kinder nach Österreich abgeschoben worden, wenn die Eltern Patrioten waren, und sich ohne Wenn und Aber für die Selbstbestimmung des Landes eingesetzt haben. Manche dieser damals abgeschobenen Kinder setzten sich und setztes sich für Süd-Tirol im Vaterland mit allen Kräften ein, damit dem Land endlich einmal in Zukunft Gerechtigkeit in der Frage der Selbstbestimmung widerfährt. Noch ein Beispiel, waren die Deutschen im Arbeiter- und Bauernparadies bis November 1989 auch nicht restlos mit ihrer Lage glücklich und zufrieden? War die Deutsche Einheit laut einer Aussage von BK G.Schröder vom Sommer 1989 nichts weiter als eine Illusion? Hat man dort nicht auch die Kritiker des Systems über die Grenze ins Ausland in die BRD abgeschoben? Wer so etwas schreibt, stellt sich selbst ein sehr trauriges Zeugnis aus, aber da gibt es noch den grossen Papa, auf den der kleine Benito sich immer verlassen haben wird, und der passt schon auf, dass es so bleibt, wie es heute noch ist. Wenn nur Demokratie und freiheitliche Gesellschaft der EU nicht da wäre, mit freigewählten Parteien, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit, EuGH, Europa Parlament, UNO usw., da würde wahscheinlich der kleine Benito mit seinem Papa ganz genau wissen, was zu tun wäre in diesem Falle. Seine Freune in Serbien haben das auch in den 90er Jahren noch geglaubt, und tun das heute immer noch, bis sie bald in einer neuen politischen Realität aufwachen werden müssen. Süd-Tirol ist sprachlich, kulturell und ethnisch nicht Italien, und wem das nicht passt, der kann, oder auch nicht, hier bleiben, und diese objektiven Tatsachen endlich einmal zur Kenntnis nehmen, unabhängig von der real existierenden Grenze am Brenner, die das Land Tirol heute in drei Länder teilt! Das Land Tirol wächst aber seit 1995, seit Österreich der EU beigetreten ist, wieder und immer stärker zusammen, und da fährt sogar die Brenner-Eisenbahn drüber. Man muss aber leider fürchten, dass bevor manche Italiener in Süd-Tirol das kappieren, wird vieleicht Sizilien oder Sarinien unabhängig werden. Sie sind so sehr auf diese Auseindersetzung fixiert, dass sie gar nicht merken, was rundherum geschieht, und dass sich Europa weiter entwickelt hat. Den Verteidigern des Potemkischen Konstrukts der Italianità des Alto Adige darf man daher raten, sie mögen ins Mezzogiorno, nach Neapel z.B. auswandern, und gerade dort dafür kämpfen, wo diese echte Italianità wirklich sich in einem furchtaren Zustand und in Gefahr befindet. Das werden sie aber wahrscheinlich nicht tun, da es in diesem furchbaren Land Süd-Tirol so furchbar schön gemütlich und bequem ist, und es kostet auch keine echte und grössere Anstrengung, nur ab und zu einen braunen oder schwarzen Rülpser in Richtung der heute mutigen Österreich patriotischen Kräfte in Süd-Tirol.
IP: 195.3.113.170
 
Markus A.
22. 22-01-2008 15:46
 
Der kleine Benito rülpst
für alle südtiroler ist des schild ein *ARMUTSZEUGNIS* 
 
und dass die österreicher des dulden dass des aufgstellt worden isch ...genauso! 
 
jeder der gern zu österreich ghörn möcht ....dafür isch der brenner do ...eini ins auto ...und tschüss! 
enk zwing kuaner in südtirol zu leben ...und mochts mol eire ausweise au ..do steht ITALIENISCHER STAATSBÜRGER .....wems ned passt ..wie gsogt ...auswondern ...ober isch ned sicher dass eich die österreicher überhaupt welln! 
 
lächerlich ..ghörat verbotn sowos wie süd-tiroler freiheit!
IP: 151.70.108.207
 
t.
23. 21-01-2008 20:57
 
Der kleine Benito rülpst
Der Herr Thaler will, dass uns wir Österreicher bei den Itakern noch dafür bedanken, dass sie uns Südtirol gestohlen haben? Nie und nimmer.  
Italien hat übrigens von der Habsburgerherrschaft auch profitiert und nicht nur gelitten. Und jetzt profitiert wiederum der Stiefelstaat von Österreich (Südtirol). 
 
Ich weiß nicht, aber wenn man an den Italienern noch ein Haar grade lässt, dann kennt man sich in der Geschichte nicht sehr gut aus. 
Wie war es in den beiden Weltkriegen? Italien - der große Verlierer, der am Ende immer bei den Siegern dabei war. 
Sauhunde, sag ich nur. 
 
Wir Österreicher sind mindestens genauso stolz, Österreicher zu sein, wie die Italiener stolz sind, Italiener zu sein.
IP: 212.183.69.159
 
Bergfex
24. 20-01-2008 13:52
 
@ Boarisch Hiasl
Süd-Tirol war immer ein Teil Österreichs! War es denn Bayern? Wer ist denn in Tirol eingefallen und hat unser Land besetzt? Bayern wird nie Österreich sein, Süd-Tirol war es immer schon! ...und zum Thema Vorarlberg: Vorarlberg ist ganz und ganz Österreich, Bayern sicher nicht! 
 
mfg daHofa (ein Tiroler und Österreicher)
IP: 213.47.185.183
 
daHofa
25. 20-01-2008 01:35
 
@ Boarisch Hiasl
Sehr gut gebrüllt Löwe aus Bayern, aber in diesem Fall ohne Beutebayern, sprich Franken und Schwaben, also ein Staat von und für die Bajuwarische Nation, die es bereits im Falle von Österreich gibt. Es ist aber nur ein Wunschtraum und das wird lange Zeit auch so bleiben.
IP: 195.3.113.167
 
Markus A.
26. 19-01-2008 13:23
 
-
Freiheit für Südtirol! 
Und die Bairische Wiedervereinigung! 
Ein Bundesstaat aleichler bairischsprachigen Regionen: 
Südtirol, Altbayern und Österreich (ohne Vorarlberg) mit der Hauptstadt Salzburg
IP: 91.8.66.103
 
27. 13-01-2008 13:24
 
kleine Korrektur
Ich möchte meinen Kommentar insofern relativieren, als ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass Leid nicht gegeneinander aufgerechnet werden darf. Stünde man vor der Wahl, entweder 1 oder 1000000000 Menschen zu töten, dürfte man keine Entscheidung treffen. Die Vergangenheit Österreichs in Italien darf also nicht als Argument dafür herhalten, neue Verbrechen mit umgekehrtem Vorzeichen zu begehen. Aber das steht heute im Jahr 2007 zum Glück auch nicht mehr im Raum. 
Nach der weiträumigen Autonomie, die Italien Südtirol eingeräumt hat, vermisse ich jegliche Dankbarkeit und Solidarität der Betreiber dieser Seite. 
 
Es lebe Österreich! 
Viva l'Italia!
IP: 84.58.66.9
 
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28. 13-01-2008 12:12
 
Tiroler Geschichte
In der Zukunft ist alles möglich, jede noch so als unüberwindliche Grenze kann fallen, oder war das mit der Berliner Mauer und mit dem Eisernen Vorhang anders? Hätte man 1989 prophezeit, zum Beispiel, Estland mit 1,5 Millionen Menschen wird sich von der russischen Fremdherrschaft bald befreien, hätte man so einen Propheten zum Psychiater geschickt. Der friedliche und demokratische Widerstand gegen den schlimmsten der Totalitarismen hat dennoch zum Schluss über dieses furchtbare Unrecht restlos gesiegt, und die damalige Supermacht ist diesem Winzlingland Estland in diesem demokratischen Kampf um die Erlangung der Selbstbestimmung unterlegen gewesen. Kein Unrecht kann daher ewig währen, auch in Süd-Tirol nicht! Wie sicher waren die Grenzen Juguslawiens am Balkan, dann Rest-Jugoslawiens, dann Serbiens und Montenegros, dann heute Serbiens vor immer neuen Selbstbestimmungen sicher? Wie wahrscheinlich wird die neueste Selbstbestimmung des Landes Kosowo sein? Wird man in Schottland 2011, Baskenland 2009 und Katalonien 2010, Flandern also in den nächsten Jahren den weiteren Weg der eigenen Selbstbestimmung von der alten Staatsmacht beschreiten und Volksbefragungen in diesen Autonomen Provinzen abhalten? Die Antwort ist aus heutiger Sicht eindeutig Ja! Der Beitrag von Herrn Thaler ist meiner Meinung nach aus italienisch- nationalistischer Sicht geschrieben. Kein Volk und kein Land auf der Welt hat das moralische Recht ein anderes Land für seine Verfehlungen in der Geschichte so zu "bestrafen", wie das Italien mit Österreich in der Süd-Tirol Frage und mit der Ziehung einer ethnisch absurden Grenze 1918 und später 1946 getan hat. Als die Habsburger noch in vielen Teilen Italiens aus dynastischen Überlegungen und Verbindungen geherrscht haben, hat es die Nationalstaaten, wie wir das heut oder seit 1900 verstehen noch gar nicht gegeben. Rissorgimento und Irredenta waren nicht einmal erfunden gewesen und Italien war bloss eine Kulturlandaschaft, die es schon immer gegeben hat und die es immer geben wird. Damals sind auch die grössten zivilisatorischen Leistunden das Anendlandes gerade in dieser Landschaft entstanden. Was hat Italien nach 1918 für die Welt geleistet, ich meine einen grossen Wurf, der dieses Volk und Land würdig wäre, wie seinerzeit vor Garibaldi? Nichts dergleichen! Die Zeit des Duce und sein Regiment im Königreich Italien bis 1943, seine Bündnisse mit anderen Diktatoren hat nur Verderben über ganz Europa und die Welt erst möglich gemacht. Das erlittene oder von den Italienern vor 1914 seinerzeit subjektiv empfundene Habsbrgerunrecht erscheint im Vergleich dazu gerade noch wie ein "Lüfterl". Den Kaisern in Wien war es mehr oder weniger egal, ob jemand in ihrem Reich Deutsch Italienisch, Böhmisch oder Wendisch geredet hat, Hauptsache war, die aus dem Zeitgeist resultierende und historisch gewachsene Herrschaft des Adels war gesichert. Hätten die Herrscher damals vor 200 Jahren ethnisch korrekte Grenzen ihrer Kronländer und Provinzen gezogen, gäbe es vieleicht sogar den Zweiten Weltkrieg nicht. In der Geschichte ist es eher unschick in Konjunktiv zu sprechen, da es anders gekommen ist, wie wir alle wissen. Man kann aber ganz sicher für die Zukunft etwas daraus lernen. Die faschistisch-tolomeische Denkweise abstellen zum Beispiel Herr Thaler, wonach man andere Länder und Völker "bestrafen" muss. Das ist nicht mehr modern in Europa, schon seit 1945 nicht mehr, auch wenn der Ettore Tolomei heute noch in Italien als einer der Grössten dieses Landes verehrt wird. Wer solche für uns fragwürdigen Vorbilder aus der eigenen Geschichte hat, der darf sich nicht über die fürchterlichen Zustände von heute im Stiefelstaat wundern. In diesem Sinne Süd-Tirol war, ist und wird nie Italien werden, auch wenn es heute von diesem italienischen Nationalstaat verwaltet wird, aber in der Zukunft ist alles möglich. Die Staaten und Regime kommen und gegen, was bleibt das ist das Land und seine Menschen. Seien wir doch froh, dass wir alle in unserer Zeit endlich vernünftig miteinder umgehen und uns gegenseitig höchstens nur als politische Gegner ansehen. Das sind wir dem Land, in dem wir Leben und Europa doch ohne Wenn und Aber schuldig und eine bessere Zukunft für uns alle müsste allen von uns auch das wert sein!
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Markus A.
29. 11-01-2008 21:43
 
"Unrechtsgrenze"
Die Brennergrenze wird von der Süd-Tiroler Freiheit häufig als Unrechtsgrenze deklariert. Ich finde dieses Verhalten fast schon anrührend naiv. Denn Grenzen werden oder wurden ja nicht gezogen, um gerecht oder ungerecht zu sein. Sie beschränken sich darauf, Staaten voneinander zu separieren. Kein Bürger kann sein Recht einfordern, die Staatsgrenzen nach seinem Gutdünken neu zu strukturieren. 
Kalifornien war auch mal Mexiko und ist nun USA. Internationale Politik basiert im wesentlichen auf Macht. 
Schließlich sei mir eine letzte Anmerkung gestattet. Jeder weiß, wieviel Leid Österreich in der Geschichte über (Nord-)Italien gebracht hat. Verglichen damit sind doch knapp 90 Jahre Zugehörigkeit Südtirols zu Italien auch für den größten Tiroler Patrioten doch keine Rede wert.
IP: 84.58.6.184
 
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30. 09-01-2008 16:50
 
Recht hobt`s !
Südtirol is sowenig Italien ois wia Katalanien und Euskal Herria Spanien is, ois wia Corsica Frankreich g`hört , Tibet zu China g`hört oda Nordirland, Wales und Schottland zua England , oda mia Boarei zu de Deitschn ! 
 
Imma in der Welt hats irgendweiche Länder gebn de g`moant ham sie können sich a kloanas Land oafach so unterm Nagel reißn , dann hat des Land aba au des Recht dazua sich zum Wehrn , mit allen nötigen Mitteln ! 
 
Außadem finds i vu gewisse "aufgeklärte" und "demokratische" Italiener , nua nu lachhaft Eich ois Faschisten hin zustellen: 
Wo sitzen de Faschisten ??? Warum stehn de ganzen F...l-Mussolini Bautn nu umadum ? Weil de Faschisten in Rom nu sovui zum Sagn habn und genau da sitzn de F...ln !!! 
Des san de Faschisten , ned es ! 
 
Wenn ma zua seina Sach steht , bzw für a Sach kämpft wia seimois da B.A.S. werd ma glei in de Terroristneckn nei g`stellt,weils fürn Staat oa facher is ois sich damit ausernaderzusetzen. Leidl`s des san Freiheitskämpfer, de ham für ihr Sach kämpft ,sich foltern lassn, ihr lebn lassn - Auch für die jenigen Südtiroler de wo`s ned/ nimma war ham wolln ! 
 
Aba so is olm: Bist ned meiner Meinung bist a Terrorist und wann i für mei Land eisteh , dann bin i au nu a Faschist - und Leit de wo so denkn da muaß i sagn bei dene geischterts , aba volle ! 
 
In diesem Sinne -> Dem Land Tirol die Treue!
IP: 85.180.228.126
 
Boarei
31. 04-01-2008 17:27
 
@ dohofa
recht so...tirol isch lei oans...für immer wert sell sein und koan geld oddo stoot do welt konn insra heimat aussanondoschlogn, schun gor net der bananenstoot im süden unten. 
@ alle gekaften: es zählt net lei is geld alloan, es wert sell schun a nou segn....
IP: 195.254.245.252
 
stefan
32. 04-01-2008 12:29
 
@ Michelle
du sagst es, du bist Italiener und vielleicht solltest du deine Geschichtsbücher nochmal durchlesen bevor du solche Komentare schreibst! An echta Tirola isch koan Italiener und Tirol isch an Teil von Österreich! Tirol isch lei oans!
IP: 213.47.185.183
 
daHofa
33. 04-01-2008 11:17
 
Wohlstand - Heimat
Ich bin überzeugt davon, dass es den Süd-Tirolern bei Österreich wirtschaftlich zumindestens gleich gut, wenn nicht besser ginge. 
 
Da bräuchte sich keiner Sorgen machen. Österreich steht innerhalb der EU besser da als Italien. 
 
Und dass es den Süd-Tirolern heute wirtschaftlich gut geht ist nicht der Verdinst des Staates Italien sondern liegt im Fleiß der Menschen!  
 
Ich empfinde die Teilung meiner Heimat auch heute noch als ein Unrecht. Es muss legitim sein darauf hinzuweisen, dass die Brennergrenze gegen den Willen der Menschen gezogen wurde, die entlang dieser Grenze lebten. 
 
Ich bin schon gespannt, was im Kosovo passiert und wie sich die EU verhalten wird. Wenn die EU einen unabhängigen Kosovo anerkennen würde, müßte auch den Süd-Tirolern das Selbstbestimmungsrecht zuerkannt werden.
IP: 80.122.84.130
 
armin v.
34. 31-12-2007 11:24
 
Selbstbestimmung
Die heutige Autonomie Süd-Tirols ist international gesehen nicht mehr so modern, inovativ und so weitentwickelt, wie man den Menschen dies vieleicht manchmal von der italienischen Seite weissmachen möchte. Es ist auch 2007/8 immer noch ein politisches Modell und Konzept der 60er, 70er Jahre und man hat lange auch gut damit leben können. Die heutigen Autonomiestandards anderswo in Europa sind weitreichender Natur, besser entwickelt und demokratiepolitisch viel weiter, als der letzte Stand der Autonomie der AP Bozen aus dem Jahre 1972, wie sie heute noch praktiziert wird. Es stimmt allerdings, im Vergleich zu Duce-Zeit oder zu den 60er Jahren ist das schon ein Paradies, aber auch in den 60er Jahren passte bereits diese alte Politik aus der Mottenkiste nicht mehr in die modernen Zeiten in Europa der Demokratie und der Menschenrechte, daher konnte man die Süd-Tiroler ganz einfach nicht mehr so behandeln, wie noch vor dem Krieg, z.B. was die Italianisierung des Landes betrifft. Diese heutige Autonomie Süd-Tirols wird vieleicht noch von manchen Staat am Balkan für seine "Minderheiten" als erstrebenswert angesehen, wie z.B. gerade in Serbien im Falle von Kosovo, mit der man die Kosovo-Albanern für diesen Staat der Fremdbestimmung gerade in diesem Jahr 2007 noch gewinnen wollte. Wie man weiss ohne Erfolg und zwar allein nur deswegen, weil die alte Staatsmacht vor einigen Jahren die direkte Kontrolle über Kosovo verloren hat, d.h. kein Militär und keine Polizei in diesem kleinen Land, die durch UNO-Mandat-Ordnungskräfte für die Übergangszeit ersätzt worden sind. Die Kosovo-Albaner fragen sich gerade jetzt zurecht, warum sollen wir "einen verrosteten, alterschwachen Fiat aus Serbien fahren, wenn wir einen funkelnagelneuen und modernen Mercedes" von der EU bald geschenkt bekommen werden. Heute ist die Autonomie Süd-Tirols nicht mehr so modern, wie man das vieleicht glauben möchte, oder wie sie noch vor 30 Jahren war. Die Baskische, die Katalonische, die Schottische Autonomien sind schon viel weiter entwickelt und deswegen ist nur dort politisch möglich geworden, dass diese Länder eine Abstimmung zur Frage der eigenen Selbstbestimmung in den kommenden Jahren in die Wege geleitet haben, und falls das von der Bevölkerung befürwortet werden sollte, dann wird sich z.B. Schottland schon bald in Richtung der völligen Unabhängigkeit von Grossbritanien politisch bewegen. Das alles passierte und passiert weiterhin gerade jetzt in unserer Zeit und in dieser EU im Einklang mit allen Rechtsnormen des jeweiligen Staates und der EU und ohne dass jemand z.B. in England deswegen verzweifelt, sondern ganz im Gegenteil. Die meisten Engländer denken sich, auch die politischen Eliten, wollen die Schotten weg von uns, soll man sie doch nicht aufhalten, vorausgesetzt diese Prozesse verlaufen geordnet und sind demokratiepolitisch zur Gänze legitimiert. Solche Beispiele hat es in den letzten 18 Jahren auch anderswo in Mitteleuropa gegeben, Stichwort Deutsche Einheit, Selbstbestimmungen in Ost-Europa, Scheidung der Tschecho-Slowakei 1993, Selbstbestimmungen in Ex-Jugoslawien, die letzte in Montenegro auf einem friedlichen Wege einer Volksabstimmung 2006, in diesen Monaten die nächste Selbstbrestimmung in Kosovo. Heute ist das so, ob das wem in Italien passt oder nicht, dass die noch so demokratiepolitisch "rückständigen" Staaten am Balkan in den Fragen der Selbstbestimmung meilenweit vorne vor Italien sich befinden. Ich nehme auch nicht an, würde man in Süd-Tirol den Weg der Selbstbestimmung nach dem schottischen Beispiel z.B. 2008/9 auch in der Landespolitik in Bozen einschlagen, dass dann Italien darauf so reagieren würde, wie seinerzeit Serbien im Falle von Kosovo in den 90er Jahren. Manchmal bekommt man aber den Eindruck, wenn man manche Reaktionen der italienischen Politiker sich vergegenwärtigt, wenn den Süd-Tirolern aus Italien ausgerichtet wird, seid froh über das erreichte, wir könnten auch anders. Die neuesten Standards der Selbstbestimmung und der Menschenrechte kommen aber ganz sicher nicht aus Italien, wo man sogar über Jahrzehnte die Autonomie Süd-Tirols als ein "Fluch" sondergleichen angesehen hat, sie kommen aus Ost-Europa oder aus der EU selbst, aus Schottland zum Beispiel. Es ist auch kein Argument für die heutige Lage des status quo, wenn man das politisch Erreichte in Süd-Tirol heute dem gegenüberstellt, wie der Stand vor 80 oder 50, 30 Jahren war. Für mich ist das nur erschreckend, wenn man sich in Italien bei allen Fragen der Entwicklung der Gesellschaft nicht mit den Besten messen und vergleichen will, sondern meistens mit den Letzten. Daher darf es niemand verwundern, dass heute Italien "der kranke Mann Europas" ist, und ohne grosszügige milde Gaben aus Brüssel und von der EU, von der Weltbank, von der G8-Gruppe usw. früher oder später wirtschaftlich und politisch kollabieren würde. Süd-Tirol ist von dieser negativen Entwicklung in Italien dank Autonomie grösstenteils verschont geblieben. Die neuen Zeiten der politischen und wirtschaftlichen Globalisierung in Europa und in der Welt sprechen aber eine klare Sprache und wenn man gerade das anspricht, dann fragt man in diesem Staat nicht danach, wie man eine Heilung herbeiführen kann, sondern man haut auf die Menschen ein, die Dank ihrer beruflichen Kompetenz ganz genau wissen, wohin dieser alte Weg Italiens führt, d.h. nicht der Patient ist krank, sondern der Arzt leidet an Einbildung. Die Süd-Tiroler haben nie nach diesem Staat im eigenen Land gerufen, daher sollen sie auch einmal in einer freien Abstimmung sich entscheiden können, zum ersten mal seit fast 90 Jahren, wie es weiter mit dem Land politisch gehen kann und soll, entweder alles wie gehabt bei Italien, oder dem Beispiel von so vielen erfolgreichen Selbstbestimmungen folgend, eine neue Orientierung in Richtung der völligen Selbständigkeit, wo man gegebenenfalls auch über die Frage der Tiroler Einheit in einem Bundesland Tirol frei entscheiden wird können. Die Europäische Union etwickelt sich unwillkürlich in diese für Süd-Tirol positive und segensreiche Richtung, egal ob es Italien passt oder nicht. In diesem Staat ist man gewohnt meistens von Europa und von eigenen Bürgern nur zu nehmen aber nie auch etwas aus freien Stücken grosszügig auch zu geben. Aus diesem Grund sind die Bürger des Stiefelstaates egal wo so unzufrieden und das ist auch die Erklärung für die allgemeine Verbitterung, Stillstand und Erfolglosigkeit dieser Staatsmacht, vor allem der letzten Jahrzehnte. Wir haben schon eine Alternative dazu bekommen, nämlich die EU und auf diesem Wege wird man hoffentlich auch früher oder später auch die Selbstbestimmung für Süd-Tirol ohne Wenn und Aber, mit oder ohne Italien zur Gänze verwirklichen können. Aufgrund von allen heute geltenden und von Italien freiwillig eingegangenen völkerrechtlichen Verpflichtungen bei der UNO, in Helsinki 1975 und bei der Menschenrechterklärungen 1977, sowie in Hinblick auf die Schutzmachtfunktion des Österreichischen Vaterlandes für das Land Südtirol, ist die Selbstbestimmung der AP Bozen nach meinem Dafürhalten nur auf dem Wege eines Referendums zu dieser Frage zu erreichen, so ähnlich wie das vor über einem Jahr der italienische Altpräsident Francesco Cossiga mit dem von ihm im Römischen Senat eingebrachten Gesetztesentwurf 2006 für Süd-Tirol vorgeschlagen hat. Vorausgesetzt natürlich die Landespolitik in Bozen würde das auch einmal politisch wollen und eigene mutige Schritte in diese Richtung setzten, so ähnlich vieleicht, wie andere Autonome Regionen in anderren EU-Staaten. Die Zukunft gehört in der neuen gemeinsamen Heimat von allen Europäern, nämlich in der EU der Demokratie und der freien selbstbestimmten Völker! Die alte Notwendigkeit, warum der italienische Staat seine Kontrolle über eine Autonome Region Bozen Südtirol weiterhin ausüben sollte, wird mit der kommenden Zeit immer mehr abnehmen und immer weniger als zwingend von der EU angesehen werden, da es keinen vernünftigen Grund mehr geben wird, warum der italienische Nationalstaat, der in Süd-Tirol bei äusserst umstrittenen Umständen gegen erklärten Willen der Bevölkerung bis heute etabliert wurde, weiterhin der 3/4 dieser Bevölkerung in der AP Bozen Südtirol das Menschenrecht auf Selbstbestimmung immer noch absprechen dürfte. Vor allem deswegen, weil anderswo in der EU selbst diese Selbstbestimmung unter ähnlichen Voraussetzungen gelebt, praktiziert und von Nationalstaaten und von der EU selbst auch akzeptiert wird. Die Süd-Tiroler müssen sich daher meiner Meinung nach mit den Besten ihrer Klasse in Europa messen, das ist man der Zukunft des Landes, der seiner Menschen und der Tiroler Einheit schuldig. Die kommenden Jahre werden uns alle weiter auf diesem Weg bringen, das Wahljahr 2008 und das Gedenkjahr 2009, daher Auf in die neuen Zeiten, mit Mut, Glauben und Zuversicht für Süd-Tirol und seine Selbstbestimmung!
IP: 195.3.113.179
 
Markus A.
35. 30-12-2007 16:13
 
Argumente?
Also wenns Leit gib, de ins mit unterdrückte Völker vergleichen, in de kearatn amol wirklich für 6 monate olle Vorteile genummen, damit sie amol checkn, wia guat es ihnen geat... wenn a unterdrücktes Volk Widerstand leistet, damits ihn donoch besser geaht, weil man ihnen olles genummen hot...donn ok...sem hilf i gern mit... obor wenn a poor, von einer schun super-situation in a letzer kemmen welln, donn ohne mi... frog enk amol, wieso mir nia, richtig autonom werdn (wia es viele italienerhasser mechtn)...weil sem insere Politiker nimmer de Macht hattn und mir nimmer des Geld hattn, des mir iatz hobn... I lieb mein Land und