"Siegesdenkmal-Abriss schadet der Vaterlandstreue"
Samstag, 5. Februar 2011
bozen_postkartenaktion_pdl_05_02_2010_001.jpgSprichwörtlich die Hosen heruntergelassen hat nicht nur Ministerpräsident Berlusconi mit seinen Frauengeschichten, sondern auch sein PdL Ableger in Bozen. Postkarten mit Baudenkmälern aus der Faschistenzeit und der Aufschrift “La storia d'Italia non si cancella!“ sollen Mussolini und seine faschistischen Symbole vor dem Abriss schützen. Beide, Berlusconi und sein Bozner PdL, so Roland Lang, stehen mit ihrem Tun vor der Welt arg bloßgelegt da!

Auf der Rückseite der Karte die Bitte an Berlusconi und Napolitano, die schwarzen Bauwerke zu schützen, ansonsten „… verrebbe meno la nostra fiducia nelle istituzioni e il senso di appartenenza all`Italia.“ (… sonst würde sich unser Vertrauen in die Institutionen und unser Zugehörigkeitsgefühl zu Italien vermindern). Mit diesen Postkarten, die an Berlusconi und Napolitano gehen, kämpft der PdL für die Wahrzeichen des Faschismus in Südtirol!

Eine einzigartige Postkartenaktion, stellt Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT belustigt fest. Faschistische Bauwerke, Nationalismus, verminderte Vaterlandstreue, Verlust des Glaubens an die Institutionen, Kritik an Rom, Hilferufe nach Rom - alles auf einer kleinen Postkarte gepresst!


Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT


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Kommentare (21)
1. 09-02-2011 10:10
 
Armutszeugnis
@ Krautkiller 
Ist der Faschismus für Sie allen Ernstes eine Errungenschaft Italiens ? Damit stellen Sie beispielsweise die Errungenschaft der italienischen Renaissancekünstler auf die gleiche oder eine ähnliche Stufe wie die menschenverachtende Ideologie des Faschismus.Genausowenig wie "Mein Kampf" die Identität der Deutschen oder Denkmäler aus der Francozeit die Identität der Spanier ist. 
 
Wenn man nur Kopfschütteln übrig hat für einen Staat, wo Müll Monate langherum liegt, wo der Ministerpräsident lieber ausschweifende Partys feiert, als dringend notwendige Reformen anzugehen, dann darf das nicht mit Haß gegen die Italiener als Volk verwechselt werden. 
 
Eigentlich ist es schon traurig, daß man im vereinten Europa des Jahres 2011 überhaupt über solche Relikte aus unseligen Zeiten diskutieren muß, anstatt sie einfach zu entfernen und in ein zeitgeschichtliches Museum zu bringen. 
 
Wundert es Sie also, daß immer mehr Menschen, darunter auch zunehmend Italiener, wegwollen von diesem Staat ?
 
Sezessionist
2. 09-02-2011 07:09
 
Armutszeugnis
È vero; la storia dell'Italia non si cancella. Ma gli italiani non la conoscono, quella vera. 
 
Se la conoscessero, se ne vergognerebbero. 
 
L'Italia è una vergogna, un insulto alla libertà dei popoli. 
 
Odiare l'Italia è un dovere morale. 
 
Georg aus Piemont.
 
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3. 09-02-2011 06:59
 
unsinn
sowas krankes kann es nur in Bozen bei den Neofaschisten geben...und dann wird wohl in Rom denen offenes Gehör geschenkt auch noch, schliesslich befinden wir uns kurz vor der 150 Jahr Feier der "Einheit" des Bananenstaates....naja einheit schaut anders aus...Padanien, Triest, Aosta, Sizilien, Sardininen, Südtirol.....hihihihi wie ein Blinder der andere überzeugen will dass er gleich gut sieht wie ein Sehender.... 
einfach nur zu lachen wie lachhaft diese fasch. Kreaturen bei uns sind.....
 
stefan
4. 08-02-2011 21:33
 
Kein Süd-Tiroler braucht Italien
@Hermann Taber 
...und die Freiheitskämpfer, die bis heute nicht über die Brennergrenze einreisen dürfen. 
 
Auf die italienische Zwangsbeglückung können wir Süd-Tiroler pfeifen. Kein Süd-Tiroler braucht Italien und sein faschistisches Gerümpel.
 
ff
5. 08-02-2011 16:49
 
@ Killerkraut
Das was Sie da von sich geben ist JA KRANK und sowas von verlogen dass sich die Balken biegen !!! 
 
Wann ging es Italien schon mal GUT zur RÖMERZEIT vielleicht ???? 
Das ist ein mafiöser Bananenstaat mehr nicht. 
Und wer in Europa hat mit GIFTGAS die Völker von Abessinien und Ätiopien versucht auszurotten I T A L I E N !!! 
 
Und wer hat unsere Freiheitskämpfer in den Kasernen zu Tode gefoltert ???? 
Also von wegen nicht brutal ,ich würde gerne lachen über diese Lüge ,aber sie ist viel zu ERNST. 
 
Ihr habt uns seit 1919 besetzt und seit 92 Jahren sagen wir Euch lasst uns wieder frei , 
WIR WERDEN NIE ITALIENER SEIN  
SONDERN IMMER TIROLER 
und zwar mit STOLZ und ANSTAND ertragen wir diese Ungerechtigkeit bis heute. 
Aber es dauert nicht mehr lange und wir sind FREI !!! 
 
FREI DURCH SELBSTBESTIMMUNG 
FREIHEIT FÜR SÜD-TIROL 
ES LEBE DIE FREIHEIT  
HT
 
Hermann Taber
6. 07-02-2011 19:22
 
Rom ist anders
Hier in Österreich gibt es das geflügelte Wort: "Wien ist anders".Ursprünglich als Werbeslogan gedacht, weist es auf die Verschiedenheiten in Politik, Kultur und Lebensart hin, ist aber nicht böse gemeint. 
Zu den obskuren Ansichtskarten mit der fragwürdigen Botschaft, möchte man sagen, auch Italien ist anders, nur in diesem speziellen Fall im Negativen. 
Wenn hier in Österreich der Kumpane von Benito Mussolinie A.H. in der Art und Weise verherrlicht werden würde, hat der oder die sofort- und das zu recht- einen Prozess wegen Wiederbetätigung am Hals. Hier jenseits des Brenners scheint das kein Thema zu sein. 
Wessen Geistes Kinder sind nun jene Ansichtskartenerzeuger? Das ist die Frage.
 
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7. 07-02-2011 18:25
 
Spuckt nicht in den Teller.
@Sezessionist 
 
Ich weiss was mein Volk geleistet hat....und dazu zaehlt auch der Faschismus wir sind nicht wie die Nazis"nicht so brutal".....sonst wuerde das Problem schon lange geloest sein aber ihr habt Glueck das wir ein Kulturvolk sind;) 
Was ich an euch Hasse ist diese verlogenheit und Respektlosigkeit die ihr dem Land Italien entgegebringt......so lange es Italien Wirtschaftlich gut ging wahren wir gut.......Jetzt sind wir es nicht mehr? 
Das ist mir einfach zu wieder.....Sorry ist aber so!
 
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8. 07-02-2011 12:54
 
Neues aus Rom
Rom vs. Venedig: Wem gehört der Canal Grande? 
 
Wem gehört der Canal Grande? Diese Frage sorgt für Verwirrung zwischen Venedig und Rom. Wie italienische Medien heute berichteten, hatte der kommunale Verkehrsbeauftragte Ugo Bergamo zufällig festgestellt, dass der für die Vereinfachung der Gesetzgebung zuständige Minister Roberto Calderoli unter anderem ein Dekret gestrichen hatte, mit dem im Jahr 1904 Venedig die Zuständigkeit für seinen prächtigsten und größten Kanal zugesprochen worden war. Die Verwaltung der Lagunenstadt ist empört. 
 
Dabei mutet das Ganze wie ein Aprilscherz an: Ausgerechnet Calderoli, dessen Partei „Lega Nord“ seit Jahren erbittert für eine größere Unabhängigkeit von Rom eintritt, soll eines der Wahrzeichen der Lagunenstadt der Ägide Roms zugesprochen haben? 
 
Der „Vereinfachungsminister“ widerspricht: Der vom eifrigen Verkehrsassessor ausgelöste Alarm sei unbegründet. Der vier Kilometer lange Kanal falle „außer Frage“ weiterhin unter die Kompetenz der Lagunenstadt. 
 
Quelle: Orf-News, 07.02.2011
 
Markus Anton
9. 07-02-2011 08:30
 
Die Geschichte Italiens
@ Krautkiller 
 
Ja, wir wundern uns, daß ihr so reagiert. Ich bin stolzer Tiroler, als überzeugter Europäer bewundere ich aber auch die kulturellen Leistungen des italienischen Volkes. Dazu gehört aber mit Sicherheit NICHT das Siegesdenkmal und ähnliche Dinge. 
 
Sagen Sie uns bitteschön:Ist die Geschichte Italiens nicht viel mehr Dante, Petrarca, Michelangelo usw. ? 
 
In Pompei stürzen weltberühmte Kulturgüter ein, in Rom muß das Kolosseum mit Sponsorengeldern restauriert werden, weil das Geld fehlt. Geld, daß man lieber für die Restaurierung des sogennanten Siegesdenkmals verwendet. 
 
Viele Italiener ins Südtirol- so wie Sie- klammern sich an faschistische Bauten. Das ist nicht eure Identität !!!  
 
Die Italienischen Rechten in Südtirol sind definitiv am Ende, auch wenn sie noch mit lautem Geschrei auf sich aufmerksam machen. 
 
Ich hoffe, daß genügend Italiener guten Willens mithelfen, diese Relikte, die für uns alle eine Beleidigung sind zu entfernen und mit uns an einem eigenständigen Südtirol zu arbeiten .
 
Sezessionist
10. 06-02-2011 23:28
 
Freilichtmuseen d. totalitären Systeme
Nach der demokratischen Wende in Ost-Europa vor mehr als 20 Jahren hat man mit der Zeit in diesem Raum fast überall Freiluftmuseen oder Parks der Erinnerung errichtet, um die Nachwelt an diese totalitäre Schreckensherrschaft zu erinnern. Damit sollte aber noch erreicht werden, die Relikte des Totalitarismus sollten historisiert werden, aber in einem klar erkennbaren Zusammenhang, der keine Missverständnisse zulässt.  
 
In Europa gibt es auch Gott sei Dank genug Gedenkstätten für den verbrecherischen Faschismus aller Prägungen, wo auch unmissverständlich eine Botschaft vermittelt wird, nie wieder Faschismus und Totalitarismus.  
 
In Süd-Tirol ist das anders, dieses Land wird immer noch auf eine fast skurrile und befremdliche Art und Weise gegen den ausdrücklichen Willen der 3/4 starken deutschsprachigen ethnischen Mehrheit der Provinz Bozen zu einer Kulisse des lebendigen Duce-Faschismus missbraucht, sei es in Form von steinernen Zeugen dieses Totalitarismus, sei es in Form von Faschisten erfundenen und heute immer noch amtlich gültigen Flur- und Ortsnamen in der Provinz Bozen. Schlimmer noch, diese werden auch für teueres Geld gerade vom Italienischen de facto Pleite-Staat auf Hochglanz gebracht, während Zeugnisse der abendländischen Kultur in Pompei und anderswo wegen mangelnder Pflege in sich zusammenfallen. Will man diese Mahnmale der Schande wegen der aus demokratischer Sicht äußerst bedenklichen Optik jetzt so weit als möglich entschärfen, fühlen sich viele Italiener in Süd-Tirol in ihrer nationalistischen Ehre zutiefst gekränkt. Wohin dieser Weg führt und welche Zukunftsperspektiven man sich damit selbst verbaut, wenn sich eine zugewanderte Minderheit in derartige Befindlichkeiten in ihrer Mehrheit begibt, das zeigt heute das Beispiel des real existierenden Freilichtmuseum eines anderen totalitären Systems. Die Rede ist von Transistrien, es ist ein real existierender Freistaat, der zudem ein abschreckendes Beispiel für alle Nostalgiker totalitärer Regime heute darstellen könnte, vorausgesetzt man will daraus etwas lernen. Unter dem Stichwort "Freilichtmuseum des Kommunismus" findet man eine lange Reihe von entsprechenden Links, wie z.B.: 
 
 
http://www.welt.de/reise/article5272458/Ein-Land-wie-ein-Freilichtmuseum-der-Sowjetunion.html 
 
 
http://www.european-circle.de/machtpolitik/meldung/datum/2010/10/08/wiener-gespraeche-ueber-transnistrien.html 
 
 
In einem anderen Land in der Nachbarschaft von Transistrien haben die Relikte des totalitären Systems den einzig richtigen Platz gefunden, nämlich in einem Museum, wo man sie in einem richtigen Zusammenhang besichtigen kann. Museen dieser Art gibt sehr viele in den post-kommunistischen Ländern Ost-Europas, hier sind nur einige wenige Beispiele anzusehen, es gibt sie in Mitteleuropa genauso wie im Baltikum, aber eben als Museen, in Transistiren und in Süd-Tirol ist das aus unterschiedlichen Gründen diametral anders, aber vielleicht hat Europa hier zu wenig bis jetzt hingeschaut: 
 
http://www.szoborpark.hu/index.php?Content=Hirarchivum&Lang=en  
 
 
http://www.epochtimes.de/articles/2005/11/10/6312.html
 
Markus Anton
11. 06-02-2011 16:28
 
@ Krautkiller
Italien ist höchstens eine angeschlagenes Kriechtier in den letzten Zügen !!! 
Wir provozieren nicht ,sondern wollen  
nur dass dieser FASCHISTISCHE SCHROTT  
endlich auf den MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE landet . 
Erst wenn Italien seine Verantwortung für den Millionenfachen VÖLKERMORD zugegeben und aufgearbeitet hat 
können wir friedlich hier zusammenleben 
HT
 
Hermann Taber
12. 06-02-2011 13:40
 
Faschistenfreund für dich allein !
Für alle Faschistenfreunde 
 
http://www.youtube.com/watch?v=ugm-EqFaP4s&feature=related 
 
ES LEBE DIE FREIHEIT !
 
Brennessel
13. 06-02-2011 13:40
 
Faschistenfreund für dich allein !
Das ist ein Skandal in europa der seines gleichen nicht finden wird!
 
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14. 06-02-2011 13:18
 
Faschistenfreund für dich allein !
Kaum rührt man die faschistischen Denkmäler an, schon demaskieren sich unsere "italienischen Rechten". Denn wenn ein Mussolini am Finanzgebäude, ein Völkermorddenkmal, ein Denkmal für den Faschismus, sowie eine Geschichtsfälschung durch Beinhäuser "Teil ihrer Identität" ist, dann sind diese Leute NICHTS ALS EWIGGESTRIGE FASCHISTEN. So etwas kann und sollte man nicht ernst nehmen. Besonders nicht die SVP, da ich die Befürchtung habe, dass sie sich wahrscheinlich wieder von den Faschisten beeinflussen lassen wird und kein einziges Denkmal auch nur "angefasst" wird - besonders das Mussolinirelief. Große Worte der Entfernung, dann schreien unsere lieben "Mussolini-Fans" und schon will man es nur mehr "entschärfen" (Lieblingswort der SVP).  
 
Hier fehlt die nötige Distanz zu den wahren Ewiggestrigen. Aber hauptsache man "zündelt" nicht, typisch Volkspartei.
 
Hannes I.
15. 06-02-2011 12:50
 
ein Hinweis
Der von einem Forumteilnehmer frei gewählte Nickname "Krautkiller" hat eine besondere Bedeutung und Konnotation, die vielleicht nicht alle gleich begriffen haben. Das englische Wort "the Kraut" ist eindeutig ein Schimpfwort, das man heute noch in Hinblick auf die Deutschen im Ausland verwendet. Wenn also jemand sich "Krautkiller" also "Deutschentöter" nennt, dann verfolgt er oder sie dabei eine besondere hinterlistig verpackte Absicht oder Botschaft. Dabei scheint diese Person wenig der wahre Hintergrund dieses Wortes und der Unterschied zwischen Deutsch und Deutschsprachig im Zusammenhang mit Süd-Tirol wenig zu kümmern, auch dann nicht wenn er oder sie die Deutsche Sprache gut zu beherrschen scheint. Daher ist hier erste Hilfe für geistig zurückgebliebene Nationalisten wohl aus Bolzano dringend angebracht: 
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Kraut_%28Ethnophaulismus%29
 
Markus Anton
16. 06-02-2011 12:35
 
Süd-Tirol oder Sud Tirolo
In seinem neuesten Brief an den LH von Südtirol hat der amtierende Kulturminister Sandro Bondi (PdL) überraschend den einzig korrekten Landesnamen in Italienischer Übersetzung verwendet. Das passiert nicht so oft, daher sollte man vielleicht dieser Tatsache mehr Aufmerksamkeit schenken, und sich in Zukunft bei Verwendung von Sud Tirolo statt Alto Adige auf den Kulturminister in Rom berufen.  
 
Er verwendete nämlich in seinem Brief unmissverständlich und bewusst den Namen Sud Tirolo, also Süd Tirol. Allein das gleicht wahrscheinlich in den Augen der italienischen Nationalisten in Bozen auch einer Blasphemie, wenn ein wichtiger Politiker an der Macht in Rom den einzig korrekten Landesnamen verwendet, und nicht die faschistische Version Alto Adige.  
 
Der im Pariser Autonomievertrag für Süd-Tirol von 1946 vorgeschriebene Landesname lautet, Autonome Provinz Bozen. Das hinderte aber all die Verdreher der Geschichte dieses Landes auf der italienischen Seite nicht, bis in unsere Zeit ausschließlich den Namen "Alto Adige" also übersetzt "Ober Etsch" als Sammelbegriff für Süd-Tirol zu verwenden. Daran wird bis heute fast überall auf der italienischen Seite noch festgehalten. 
 
Als die STF vor einigen Jahren als politische Bewegung gegründet wurde, verwendete man von Anfang an den Namen Süd-Tirol in dieser besonderen Schreibweise. Aber auch der Senator Cossiga hat sich meistens für den Namen "Sud Tirolo" in seinem Umfeld schon viel früher entschieden. Wenn jetzt also auch die Minister in Rom immer wieder diesen Namen verwenden und auf Alto Adige freiwillig verzichten, dann deutet das auf ein Umdenken hin. Auf der Süd Tiroler Seite sollte man daher hart daran arbeiten, dass dies auch so bleibt. 
 
Man kann einer anderen Sprachgruppe schwer vorschreiben, welchen oder welche Namen sie bevorzugt. Dennoch, auch die eigene Selbstbestimmung beginnt für alle anständigen Menschen in allen Sprachgruppen beim korrekten Gebrauch der Landes- und Ortsnamen, auch in einer Übersetzung. Das südliche deutschsprachige Tirol heißt nun einmal Südtirol oder Süd-Tirol und nicht "Ober Etsch". 
 
Der Landesname Alto Adige ist durch italienischen Faschismus historisch schwer vorbelastet und sollte daher gemieden werden. Das kann man zuerst einmal von den Italienern in Süd-Tirol oder in Sud Tirolo, wie der Minister Bondi in Rom diesen Landesnamen schreibt, mit Fug und Recht erwarten, und das passiert bereits sehr oft. Vor allem aber bei Menschen Italienischer Muttersprache, die kein Problem damit haben, sich als italienische Süd Tiroler zu bezeichnen.  
 
Alle anderen Menschen überall in Italien, die keine Ahnung davon haben, welcher Name der richtige ist, werden erst auf diese Weise diesen Namen Sud Tirolo lernen und Alto Adige mit der Zeit ablegen. 
 
Das das nicht schon viel früher geschehen ist, dafür trägt auch die eigene politische Vertretung der deutschsprachigen Ethnie schuld, die bis heute in dieser Frage eine skizophräne Linie fährt, auch bei der für die touristische aber auch kulturelle wie wirtschaftliche Bewerbung des Landes Südtirol verantwortliche Südtiroler Marketinggesellschaft. In Richtung des deutschsprachigen Auslands wird heute fast immer nur noch der Name Südtirol und nicht Alto Adige verwendet, auch in der englischen Übersetzung als South Tyrol für alle andern Länder der Welt. Nur im Umgang mit Italien wird von der offizieller Seite meistens nur der faschistisch-tolomeische italienische Landesname "Alto Adige" immer noch verwendet. Warum das so ist, das hat sehr viel mit der politischen Courage der Politiker zu tun. 
 
Alle Namen haben auf irgendeine Art und Weise ihre Berechtigung. Mit Alto Adige kann man eine Zeitung, eine Käsesorte oder einen Wein benennen. Im Zusammenhang mit Süd-Tirol sollte aber dieser Name von Anfang der Fremdherrschaft an den wahren ethnischen Charakter des Landes verschleiern helfen, er ist daher schwer historisch belastet, daher sollte nicht mehr verwendet werden. Eine italienische Form für den Landesnamen gab es schon immer und die gibt es auch heute wie morgen.  
 
Wenn man also in Zukunft "Ober Etsch" also "Alto Adige" verwendet, dann sollte das höchsten im geografischen Sinne geschehen, z.B. wenn man damit beide Autonome Provinzen Bozen und Trient als Einheit meint, was aber eher selten passiert. So stellt man sich einen unverkrampften und politisch nicht belasteten Umgang mit dem Landesnamen des südlichen Teils von Tirol um. Und noch etwas fällt in diesem Zusammenhang auf, keine andere real existierende Autonomie in Europa würde sich nicht einmal im Traum von Außen vorschreiben lassen, welchen Namen sie zu tragen hat, nur in der noch so sehr Autonomen Provinz Bozen ist das heute immer noch anders. Derartige Relikte des militanten Nationalismus und faschistischer Herrschaft sind meistens knapp nach 1945 überall in Europa klarerweise abgeschafft worden. Nur hier im Duce-Freilichtmuseum der Marke Alto Adige gibt es eine Ausnahme von der Regel des zivilisierten Umgangs mit demokratischen Grundwerten einer Gesellschaft. Wer hier heute noch den Duce-Nostalgikern in falsch verstandener Kompromissbereitschaft einmal nur einen Finger reicht, der sollte sich nicht über spätere Verletzungen wundern. Die Menschenrechte und Menschenwürde sind unteilbar, auch hier in Süd-Tirol oder Sud Tirolo, und das impliziert den korrekten Umgang mit dem historisch gewachsenen Landesnamen für das südliche Tirol.
 
Markus Anton
17. 06-02-2011 11:49
 
mick
italien ist von der modernen welt noch weit weg.sie können sich halt nur mit faschistischen denkmälern,was in keinem europäischen land ja unvorstellbar ist von sich reden. armes italien.
 
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18. 06-02-2011 11:10
 
"appartenenza all`Italia."
1. Hiermit beweisen die Italiener, dass sie die Zugehörigkeit Südtirols gegen den Willen der Bevölkerung nur durch faschistische und imperialistische (Kriegs) -Verbrechen erzwungen haben. 
 
2. @Krautkiller 
Mussolini war ein Diktator, Verbrecher, Völkermörder. Jetzt hat euch Berlusconi auch noch euer Gehirn amputiert. Ihr habt es wahrscheinlich nicht anders verdient als in einer Diktatur zu leben.
 
ff
19. 06-02-2011 06:13
 
Faschismus
Den Italiener ist es egal, wie sie ans Ziel kommen, die Hauptsche sie erreichen das was sie wollen, und im gegensatz zu uns Tirolern,setzen sie sich mehr zur Wehr. Was das betrifft können wir von ihnen lernen.
 
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20. 05-02-2011 22:57
 
Nehmed eure Geschichte und tragt sie nac
Dann nehmed eure italienische Geschichte und tragt sie nach Italien! Danke 
 
Allora prendete la vostra storia italiana e portatevela in Italia! Grazie 
 
SÜD-TIROL IST NICHT ITALIEN!
 
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21. 05-02-2011 20:43
 
Langsam werden wir Sauer
Ihr Provoziert uns jeden Tag mit eurer billigen Propaganda......und wundert euch das wir italiener so Reagieren? 
 
Ihr denkt das Italien am Ende ist?.....unterschaezt nie einen angeschlagenen Loewen.....nie;)
 
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