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Faschistische Relikte: Wortbruch der Landesregierung |
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Mittwoch, 2. Februar 2011 |

Die Landtagsabgeordneten der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz und Sven Knoll, werfen der Landesregierung, insbesondere LH Durnwalder und LRätin Kasslatter Mur, in Zusammenhang mit den faschistischen Relikte Wortbruch vor. Sowohl Kasslatter Mur als auch LH Durnwalder hatten bis gestern immer versichert, das Relief mit dem Reiterstandbild des „Duce“ am Finanzgebäude müsse weg, davon gehe man nicht ab. Seit gestern ist dieses Versprechen gebrochen: LH Durnwalder will das Relief jetzt nur noch verdecken.
Es gibt kein Recht auf Beibehaltung und Verherrlichung des Faschismus: das Relief muss weg!
In Sachen Beinhäuser verkennt LH Durnwalder die Geschichte und die
historischen Tatsachen: Es handelt sich nicht um Grabesstätten, sondern
um makabren Missbrauch von Toten, deren Gebeine von anderswo
hergeschafft wurden, um vor allem den Touristen falsche Tatsachen
vorzutäuschen: sie sollten glauben, das seien die Gräber von an diesen
Orten gefallenen italienischen Soldaten. Kein einziger von denen, dessen
Gebeine dort lagern, ist aber dort gefallen. Man hat die Gebeine aus
dem Isonzo- Gebiet und Friedhöfen dorthin geschafft, um die Geschichte
des südlichen Tirol zu fälschen.
Die Beinhäuser gehören also weg, die Gebeine in einen Soldatenfriedhof!
L.-Abg. Dr. Eva Klotz und Sven Knoll
2. Februar 2011
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