Den Willen des Volkes respektieren!
Montag, 26. November 2007
roland_lang_500.jpgAls "politischen Eiertanz" bezeichnet Roland Lang für den Bezirk Bozen Stadt/Land der SÜD-TIROLER FREIHEIT die Aussage des Landeshauptmannes Durnwalder: "Heutzutage einen Flugplatz zuzusperren - wie in unserer Situation - wäre sicher politisch nicht mehr vertretbar".

 

Bereits im vergangenen Frühjahr haben 28.214 Südtiroler gegen den Flugplatz namentlich unterschrieben, nun zeigt sich die Meinungsumfrage der Tageszeitung „Dolomiten" und Sonntagszeitung „Zett" es nochmals klar auf: Durni, dreiviertel der Südtiroler wollen Deinen Flugplatz nicht. Scheinbar hat sich der „leuchtende Stern" bereits so viele Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt, dass er den Volkswillen der Erdlinge nicht mehr sieht.

Was die Landesregierung von der Volksmeinung hält, hat sie bereits bei der Befragung der Südtiroler zur Zukunft ihres Landes bewiesen: Zwei Drittel der Südtiroler wollen Los von Rom, die SVP hält jedoch gegen den Willen des Volkes an ihrer Rom Treue fest.

Dass der Bildungsstand der Befragten bei der Flugplatzumfrage als Ausrede herhalten muss, zeigt nur, dass der einfache Bürger einen guten Hausverstand hat. Auch muss er mehr sparen und sieht Steuergeldverschwendung richtigerweise als Abzocke von den Kleinen.

Hoffentlich sind die „Dummen" bei den nächsten Wahlen so gescheit, dass sie einen Denkzettel abgeben.

Roland Lang
Bezirk Bozen Stadt/Land

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Kommentare (1)
1. 26-11-2007 22:30
 
Flughafen Bozen Süd-Tirol
Ich möchte gerne wissen, warum man den Flughafen Bozen nicht einfach privatisiert. Eine private Gesellschaft würde zu rechnen beginnen und der Flughafen würde endlich einmal Schwarze Zahlen schreiben. Der Bedarf ist sicherlich vorhanden, aber es kommt darauf an, ob man als Land bereit ist, einen Flughafen auf Kosten der Steuerzahler zu betreiben, oder ob das private Unternehmen tun. Wenigstens eine gescheite Zubringerfunktion nach Innsbruck wäre meiner Meinung nach doch sinnvoll, daher kann man wahrscheinlich den Flughafen nicht einfach einmotten, wer er schon so viel gekostet hat. Es gibt, ob man es will oder nicht, so viele Menschen, die auf eine Anreise mit Flugzeug bestehen und ein Flugplatz ist nun mal eben ein sehr grosser Vorteil für Südtirol in einem Wettbewerb der Länder und Regionen, sowie eine Visitenkarte auch eines kleinen Landes. Wie will man in der Zukunft all den wachsenden Fremdenverkehr, Wirtschaftsverkehr, privaten Reiseverkehr, Postverkehr in Zukunft bewältigen? Ich weise in diesem Zusammenhang auf ein Beispiel einer ausgezeichneten Funktionalität des Flughafens in Klagenfurt in Kärnten in Österreich hin. Dieser lokale Flughafen muss sich gegen beinharte Konkurrenz zu den Flughäfen in Graz, Salzburg und Wien durchsetzen und macht doch Gewinne, sofern ich weiss. Den Bozner Flughafen an Private zu verkaufen, wäre vieleicht die beste Lösung dieses Dilemas, wenn 2/3 der Bevölkerung gegen die ewige subtile Subventionierung sind. Ein mittelgrosser Flughafen in Innsbruck und ein kleiner in Bozen würden dem Land Tirol südlich und nördlich des Brenners sicherlich viel Nutzen bringen, wenn man den Flugbetrieb in Bozen, so wie in Innsbruck managen würde. Auf die richtigen wirtschaftlichen, politischen, betriebstechnischen Konzepte und Entscheidungen kommt es dabei an, meiner Meinung nach. Ich akzeptiere aber vorbehaltslos die demokratischen Entscheidungen in dieser Frage, wie auch immer sie ausfallen mögen, falls die SVP als regierende Partei, die Meinung der Flughafengegener in irgendeiner Form politisch berücksichtigen würde.
IP: 195.3.113.174
 
Markus A.

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