14. November 2010: Kundgebung - Setzen wir ein Zeichen zur Beseitigung der Brenner-Unrechtsgrenze!
Freitag, 22. Oktober 2010
Heuer jährt sich zum 92. Mal der Tag, an dem die italienischen Truppen im November 1918 den Brenner besetzten und damit die Teilung Tirols vollzogen. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde eine Unrechtsgrenze mitten durch Tirol gezogen, und Süd-Tirol von einem Staat annektiert, der kein Anrecht auf dieses Gebiet hat.Bis heute währt dieses Unrecht mitten in Europa!
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT organisiert daher auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem SÜD-TIROLER HEIMATBUND und dem ANDREAS HOFER BUND TIROL eine Kundgebung am Brenner, um gegen die fortwährende Unrechtsgrenze zu demonstrieren.
Alle Landsleute sind aufgerufen, am Sonntag, 14. November 2010 zur Kundgebung auf den Brenner zu kommen, um gemeinsam ein starkes Zeichen zur Beseitigung der Tiroler-Unrechtsgrenze zu setzen.
Kundgebung gegen die Unrechtsgrenze am Brenner
Sonntag, 14. November 2010
11:00 Uhr
Brenner-Pass – direkt am Grenzstein
Die Kundgebung findet bei jeder Witterung statt.
Bilder von der Kundgebung 2009:
Da wir immer noch in einem Interregnum leben habe ich mich für die 4. entschieden ;-) Es kann nur EIN TIROL geben. Daher soll jeder der sich Österreich verbunden fühlt zur Unrechtsgrenze kommen. Laßt uns Eins durch Brüderbande Gleichem Ziel entgegengehn!
Gruß aus Wien
2. 26-10-2010 18:55
Nicht vergessen
\"Nach 90 Jahren der Fremdbestimmung und permanenter Gehirnwäsche von der italienischer Seite...\"
Die Gehirnwäsche wird still und heimlich auch von der SVP ausgeübt. Sie fährt die Strategie des Vergessens. Sie hofft, dass die Südtiroler ihre österreichische Geschichte, Wurzeln und Identität über die Jahrzehnte vergessen haben oder vergessen werden und wie Gewohnheitstiere immer wieder dasselbe Edelweis ankreuzen. Aber nun macht ihnen die Südtiroler Freiheit und die nach vorne blickende Jugend Südtirols einen Strich durch die Rechnung. Hoffen wir \'s.
Oder war die SVP in den 60 Jahren ihres Bestehens ein einziges Mal am Brenner, um zu demonstrieren?
3. 25-10-2010 12:27
Die Österreicher und ST-er
Welcher Ethnie gehören die Süd-Tiroler an?
Nach der Definition der größten Partei der Provinz Bozen und nach den Worten des amtierenden Landeshauptmanns von Südtirol sind die Südtiroler, wörtlich wiedergegeben, eine Österreichische Minderheit in Italien. So sehen es auch andere Parteien in Tirol südlich des Brenners. Die Traditionsverbände wie der in diesem Land noch so wichtige Südtiroler Schützenbund haben sich da bereits seit Generationen eindeutig positioniert, nämlich indem man die ethnische Herkunft der Süd-Tiroler klar definiert hat: "Unsere Heimat ist Tirol, unser Vaterland ist Österreich, wir gehören zusammen zur Deutschen Kulturnation in Europa".
In diesem Europa gibt es bekanntlich noch andere größere Kulturnationen, wie die Englische, Französische, Russische, Italienische oder Nordische bestehend aus Skandinavischen Nationen mit Ausnahme von Finnland. Die gemeinsame Schriftsprache ist noch lange kein Nachweis einer gemeinsamen ethnischen Herkunft. Dazu können weder die Deutschen noch die Bayern (gerade in Tirol nicht) aber auch keine Italiener die Süd-Tiroler belehren ob sie nur Südtiroler, Deutsche oder Österreicher sind. Das führt nur dazu, dass sich viele Menschen noch stärker von der gemeinsamen Kulturnation abgrenzen werden. Diese Entscheidung liegt einzig und allein in den Händen des Süd-Tiroler Volkes, bzw. seiner überwiegenden Mehrheit.
Nach 90 Jahren der Fremdbestimmung und permanenter Gehirnwäsche von der italienischer Seite bekennen sich die meisten Menschen hier immer noch zu Tirol und zum Vaterland Österreich. Dieses Nachbarland Deutschlands ist auch keine "zweite Deutsche Republik", wie der Forumteilnehmer aus Bayern hier phantasiert, sondern ein eigenes Land dazu seit Urzeiten der Geschichte und auch eine eigene Willensnation in Europa und in der Welt. Was Österreich mit Deutschland immer noch verbindet, das ist die Zugehörigkeit zur Deutschen Kulturnation, zu der auch die Schweizer aber auch Luxemburger oder Elsässer gehören. Keines dieser Länder würde jemals die eigene historisch gewachsene Identität aufgeben, um im größten Land dieser Kulturnation eine Zukunft zu suchen. Wer so etwas insinuiert, ist ein unverbesserlicher Nationalist, der aus der tragischen Geschichte der letzten 100 Jahre gar nichts gelernt hat.
Die Geschichte der Fremdbestimmung in Süd-Tirol ist auch fast so lang und diese Macht hat auch bis zum heutigen Tag einen jeden Versuch der freien Beantwortung der Selbstbestimmungfrage der Süd-Tiroler abgewürgt. Was es aber immer wieder gegeben hat, das waren Petitionen an das Vaterland Österreich, die letzte Petition mit der Forderung nach Selbstbestimmung stammt erst aus dem Jahre 2006, die von 99% der Bürgermeister der Provinz Bozen unterzeichnet wurde. Das Nachbarland der Tiroler und damit der Österreicher, nämlich die Bundesrepublik Deutschland, ist ein wichtiges Land, aber es ist ein Land des Auslandes für die Menschen. Wer das heute immer noch nicht kapiert, dem ist wirklich nicht zu helfen. Die ethnische Zugehörigkeit und Selbstdefinition eines Landes und seiner Bevölkerung ist ein Ergebnis langer historischer Prozesse und das haben andere Länder und Völker zu akzeptieren oder zur Kenntnis zu nehmen, in Deutschland genauso wie in Italien. Passend dazu sollte man die politische Parole der Süd-Tiroler Freiheit vielleicht noch anbringen, nämlich "Süd-Tirol ist nicht Italien", sprachlich, ethnisch, kulturell und historisch nicht! Die Süd-Tiroler sind zuerst Tiroler dann Alt-Österreicher und dazu noch angehörige der Deutschen Kulturnation in Europa freier Völker.
In diesem Europa konnten unzählige Ethnien in den letzten 100 aber vor allem seit 20 Jahren ihre Frage der ethnischen Selbstbestimmung eindeutig und zufriedenstellend für sich beantworten. In Österreich passierte das einmal im Jahre 1945, in Süd-Tirol 1946 mit geschlossener Petition der Bevölkerung mit Bekenntnis zu Tirol und Österreich, später im Staatsvertrag von 1955. Seit diesem Zeitpunkt ist Österreich wieder souverän und setzt sich unermüdlich, überall dort wo es möglich ist, für die Belange der eigenen Landsleute, u.a. in Tirol südlich des Brenners.
Der heute aktuelle und breite Wunsch aus Süd-Tirol nach Ermöglichung des Erwerbs der Staatsangehörigkeit des rot-weiß-roten Vaterlandes ist ein sicherer Hinweis darauf, dass auch heute noch die überwiegende Mehrheit der Bürger der Provinz Bozen sich der historischen und ethnischen Schicksalsgemeinschaft der Österreicher zugehörig fühlt. Österreich ist auch kein Land, das jemand zu etwas zwingt in Süd-Tirol, im krassen Gegensatz zur anhaltenden Macht der Fremdbestimmung in diesem kleinen Land im Gebirge. Das neue Europa der EU der Demokratie und der Menschenrechte wird mit ziemlicher Sicherheit auch hier mit der Zeit eine Klärung der Frage der ethnischen Selbstbestimmung ermöglichen. Das Nachbarland Deutschland, das selbst über Generationen geteilt war, kann dabei sicherlich behilflich sein, aber sicherlich nicht auf Basis der Negierung der Existenzberechtigung für Österreich als eigenständiges Land und eine eigenständige Willensnation in Europa. Das würde man nämlich als eine ungeheuere Anmaßung und Drohung empfinden, vergleichbar sogar mit der auch heute noch real existierenden ethnisch-politischen Fremdbestimmung in der angeblich noch so Autonomen Provinz Bozen durch Italien. Die Österreicher in den Grenzen der Republik und die Alt-Österreicher in der Provinz Bozen müssen daher in beiden Fällen und in allen Zeiten als ein kleines Volk die eigene ethnische aber vor allem politische Souveränität ständig gegen alle Bedrohungen verteidigen, wie manche Wortmeldungen aus Italien, in Süd-Tirol pausenlos sowieso, aber auch immer wieder aus dem "Altreich" uns allen deutlich zeigen, nördlich und südlich des Brenners, die an dieses Österreich als freies Vaterland der dazu gehörenden freien Menschen glauben, in allen Zeiten festhalten und es auch mit aller Kraft verteidigen werden.
4. 25-10-2010 08:10
Süd-Tirol zu Österreich - und dann?
Süd-Tirol zu Österreich - und dann? Dann werden Sie Euch sagen in Österreich, ihr seid keine Deutschen. Ihr seid Österreicher. Und dann ist auch der lette sich seinen Wurzeln bekennende Teil "Österreichs" verwässert, weg. Lieber eine vollständige Unabhängigkeit, bis sich die beiden deutschen Republiken besonnen haben...
Herzlicher Gruß aus Bayern
5. 24-10-2010 14:30
Italiens Zukunft?
Nicht jede Stimme kann man zur Seite schieben. Wie es mit Italien als Staat weiter gehen kann, darauf will ein wichtiger Wirtschaftstreibender in diesem Staat antworten, lesen Sie selbst:
"..Ich könnt´nicht bessern Händen geben Des Landes Volk und Berg und Flur, Ich weiß die gleichen Menschen leben An Inn und Donau, Drau und Mur..." "..Es sei in unsern Schutz genommen Für alle Zeit in festem Bund, ..das sollen alle Völker hören: Solange Östreich wird bestehn, Darf unserm Bund kein Zeitlauf stören, Kann Tirol nicht untergehn!" Es lebe unser unteilbares Tirol!
8. 23-10-2010 00:17
Der Tag
Der Tag wird kommen, es wird ein Feiertag sein und in ganz Österreich werden die Glocken läuten!
Danke für die schönen Strophen, da geht einem das Herz auf!
9. 22-10-2010 20:07
Oh du mein Österreich
Roma sapere aude, Austria ante portas!
das bedeutet: Denk mit Verstand nach Rom, da Österreich schon vor den Toren steht!
http://www.youtube.com/watch?v=xumffZRi6pg
10. 22-10-2010 19:34
90 Jahre Später...
Auch 90 Jahre später ist der Wunsch nach Landeseinheit in Tirol und nach ethnisch-politischer Selbstbestimmung lebendiger de je, trotz alldem was diese kleine Land im Gebirge von der macht der Fremdbestimmung an bescheidenen Autonomierechten bis jetzt erringen konnte.
Das Lied aus Süd-Tirol
Die Ahnenscholle geben wir niemals preis! Unsere Sprache werden wir immer bewahren. Stolze Tiroler sind wir, frei mit rot und weiß, Und Österreicher aus Stamm der Bajuwaren!
Der fremden Macht bieten wir mutig die Stirn – Ein Land Tirol in Hofers Land wird nie vergehen, Und Vaterland in rot-weiß-rot ist unser Schirm, So Gott will, in Einheit werden wir auferstehen!
Noch bis zum unseren allerletzten Atemzug, Herz-Jesu, Dir schwören wir heilig aufs neue! Im Glauben an Deine Gnade und feste Burg, Dir und Land Tirol schwören wir die ew´ge Treue!
Bis unserer Knechtschaft Fessel einmal zerbricht, Dem Land Tirol schwören wir einig und heilig Treue! So lange werden wir ruhen und rasten nicht, Das rufen wir bei Hofers Staub immer wieder aufs neue!
Des Roten Adlers Schrei wird nie vergehen, Über dem Brenner tagt schon neues Morgenrot. Mitten in Tirol wird wieder eine heil´ge Tafel stehen, die vor Welt bezeugt, Tirol, für immer, rot-weiß-rot!
Und wenn wieder erschallt das Goldene Horn, Zum Weckruf werden wir dann alle aufstehen. Die Armee der freien Tiroler, mit Mut und Zorn, André Hofer ruft – sein Wort wird immer bestehen!
Tiroler Erde erkämpfen wir wieder Zug um Zug, Die wahren Söhne, Enkel und neue Geschlechter. Wir stehen auf, gegen Blendwerk, List und Trug, Auf der ew´gen Wacht unserer eisernen Rechte!
Unseren freien Willen bricht kein falscher Bann, Und keine Macht kann festen Entschluss verbiegen – Für Ein Land Tirol und den Roten Adler in freier Bahn – Mit dieser Losung werden wir über Unrecht siegen!
Markus Anton, für meine Freunde in Süd-Tirol im Jänner 2009 geschrieben
11. 21-10-2010 11:48
Kaiserhymne
@ Dr. Kelt - sehr schöne Strophe der alten Hymne.
1.Strophe - das ist DIE Identifikation mit Alt-Österreich:
Gott erhalte, Gott beschütze unsern Kaiser unser Land, mächtig durch des Glaubens Stütze führt er uns mit weiser Hand, Lasst uns seiner Väter Krone schirmen wider jeden Feind, innig bleibt mit Habsburgs Throne Österreichs Geschick vereint, innig bleibt mit Habsburgs Throne Österreichs Geschick vereint.
Hoch lebe das Haus Habsburg
Grüße aus Innsbruck
12. 17-10-2010 20:13
old austria
Laßt uns fest zusammenhalten, In der Eintracht liegt die Macht; Mit vereinter Kräfte walten Wird das Schwere leicht vollbracht, Laßt uns Eins durch Brüderbande Gleichem Ziel entgegengehn! Heil dem Kaiser, Heil dem Lande, Österreich wird ewig stehn!
13. 13-10-2010 20:27
@ gesamttiroler
frag ich mich auch immer.....und ich bin selber sütiroler..... jedenfalls ich für mich kann mit fug und recht behaupten dass ich keinen fussbreit und keinen cent mehr für diesen fremdstaat ausgebe.... ich denke mir den meisten in Südtirol fehlt einfach der Mut..es ist dies die Trägheit nach jahrzehntelanges Vorbeten der SVP dass die Autonomie das Beste für Südtirol sei.. viele wissen es besser, machen aber nichts um den Zstand zu ändern....von der off.Politik ganz zu schweigen... Ein TIROL für immer!!
14. 13-10-2010 16:43
Warum und wie lange?
Warum und wie lange opfern sich die Südtiroler noch für den fremden Staat Italien auf?
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