„Siegesdenkmal“: Landeshauptmann stärkt Position der Faschisten
Dienstag, 7. September 2010

eva_klotz_500_landtag.jpgDie Landtagsabgeordnete der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT, Eva Klotz, sieht in der Behauptung von Landeshauptmann Durnwalder, die Schleifung des sog. Siegesdenkmals sei „nicht realistisch“, einen Kniefall vor den Faschisten, weil er sie damit vor der Wahrheit und einer Grundsatzdiskussion bewahrt. 

Wenn sich der Landeshauptmann von Anfang an darauf festlegt, die Schleifung sei nicht realistisch, dann weiß man, dass es einen faulen Kompromiss geben wird. Bei solchen Geschichtsfälschungen und Demütigungen darf es aber keinen Kompromiss geben, die gehören weg, und jeder gebildete Demokrat müsste Feilschereien darüber verabscheuen!
 
Die Faschisten jedenfalls können sich ins Fäustchen lachen, denn die Forderung nach Schleifung von Seiten der Landesregierung und der Mehrheitspartei ist damit vom Tisch. Das ist ein Skandal!
 
 
Lt. Abg. Dr. Eva Klotz


7. 9. 2010


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Kommentare (9)
1. 10-09-2010 21:38
 
Scheinheiliges Südtirol!
@ expatriot 
Von wegen man kann ein paar opportunistische Denunzianten aus Südtirol nicht mit den Faschisten vergleichen. Du solltest dich da mal besser informieren. 
Die Nazis hatten breite Zustimmung bei der Südtiroler Bevölkerung. 
Die dreckige Aufgabe, Juden, Zigeuner und politisch Gegner in Südtirol aufzuspüren wurde geplant und organisiert vom Südtiroler Ordnungsdienst! 
Die Täter wurden nie belangt. Viele konnten sogar die alten Kontakte für politisch oder wirtschaftlich Karriere nutzen. 
Kein politischer Exponent des Landes wollte sich bisher für die jüdischen Opfer des Nazi-Terrors eine offizielle Entschuldigung, keiner ein Wort des Bedauerns aussprechen, keiner auch nur stumm an einer Gedenkveranstaltung. teilnehmen. Siehe: 
http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=55&stayInsideTree=1 
 
Sogar der viel gescholtene Berlusconi, hatte sich inzwischen beim libyschen Volk für die Verbrechen Italiens währender der Kolonialzeit entschuldigt!! 
Libyen wurden 3,4 Milliarden Euro Entschädigung versprochen, die stückweise in 25 Jahre zu bezahlen sind 
http://www.sueddeutsche.de/politik/italien-und-libyen-suehne-fuer-die-verbrechen-der-kolonialzeit-1.709231 
 
In den Südtiroler Blogs finden sich zu Haufen Artikel, welche die in Italien scheinbar nur sporadisch erfolgte Vergangenheitsbewältigung kritisieren.  
Selten konnte ich bisher jedoch auf solch einer Seiten, etwas über die fast noch schlimmere Unzulänglichkeiten der Südtiroler auf diesem Gebiet lesen!“ 
Dies zeigt mir vor allem eins, dass es den meisten dieser Blogbetreiber offensichtlich nicht wirklich um Vergangenheitsbewältigung geht! 
 
Als deutsch/österreichisch-italienisches Mischprodukt, kann ich nur feststellen Vergangenheitsbewältigung wird gern mal mit verschiedenem Maß gemessen. 
Je nachdem ob die Leute welche sich die Hände schmutzig gemacht haben als dem eigenen Volk zugehörig betrachtet werden. 
Die meisten Südtiroler, sehen es als angebracht und völlig ausreichend, die eigenen grauenvollen Taten totzuschweigen. Oder falls nicht anders möglich sie wenigstens klein zureden oder zu relativieren. 
Wenn es um die Greultaten der eigenen Leute (Volk) geht, wird halt gerne mal verdrängt!  
Hat sich offenbar bis zum heutigen Tag glänzend in Südtirol.  
Nach dem Motto, schließlich können wir heutige Südtiroler ja nichts für den grausamen langwierigen Todeskampf der Südtiroler Juden und Zigeunern in den Gaskammern! 
Ja es ist doch nun schon wirklich viel zu spät dafür, etwas am Umgang mit diesem Teil der Geschichte zu ändern. 
 
Dies darf natürlich keinen Südtirol Patrioten daran hindern, ewige allgemeine Busfertigkeit und ständige Geschichtsaufarbeitung von weltweit allen Italienern zu verlangen!  
Da diese bösen Faschisten uns Südtiroler zum schlimmsten gezwungen haben. 
Italiener zu werde! 
Irgendwie verfestigt sich bei mir immer mehr der Eindruck, dass in Südtirol zu viel der Sorte scheinheiligevorhanden sind.
 
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2. 08-09-2010 22:41
 
Italiano e... Duo-siciliano
Italiano e Duosiciliano (cioè Napolitano, Meridionale) non sono d'accordo col REVANCHISMO NEOFASCISTA, ultima degenerazione dell'IDEOLOGIA COLONIALISTA della non abbastanza stramaledetta dinastia "sabaudica" [cfr. "Le due profezie di Don Bosco contro i savoja". http://www.francobampi.it/franco/ditutto/curiosita/don_bosco.htm ]. E' DAL 1991 CHE LO DICO, ma tutti fanno "orecchie da mercante". ANCHE IN COMUNE! 
 
Quando una quarantina di anni fa sono stato a vedere una partita di pallone allo Stadio DALL'ARA di Bologna mi hanno indicato l' "abside" nella quale fece bella mostra di sè per 16 anni un DUCE A CAVALLO. Pare che sparì dalla sera alla mattina dopo l'8 settembre del 1943. ( http://www.bolognafc.it/it/dir/15/3/storia-stadio-dallara ). Dopo il passaggio degli "Alleati" (1945) cambiò nome diventando da "Littoriale" "Stadio Comunale" per poi assumere quello per il quale oggi è conosciuto. SIGNORA ASSESSORA TRINCANATO, PERCHE' NON SI POSSONO "DEFASCISTIZZARE" IL MONUMENTO DI Piazza della Vittoria, LA STESSA Piazza della Vittoria ED IL FRONTESPIZIO DI Piazza del Tribunale? Chi scrive viene da una provincia (quella di Foggia) dove è stato DEFASCISTIZZATO tutto: stadi (a Foggia si chiamava LITTORIO), fontane (a Manfredonia: 2 fontane), edifici (Foggia, Manfredonia, San Severo, San Nicandro G., ecc.). Eppure il fascismo era stato molto prodigo con la provincia di Foggia... 
 
http://altoadige.gelocal.it/dettaglio-inviato?idarticolo=altoadige_2334747&idmessaggio=2120186#commentatutti 
 
http://altoadige.gelocal.it/dettaglio-inviato?idarticolo=altoadige_2334747&idmessaggio=2120216#commentatutti
 
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3. 08-09-2010 11:14
 
Durnwalders Assimilierung
Dieses Denkmal symbolisiert:  
- Krieg,  
- faschistische Diktatur,  
- Gewalt gegen Unschuldige 
- Hass gegen eine Minderheit 
- Beleidigung der deutschen Kultur  
- Unterdrückung der entrechteten Tiroler (ohne Volksabstimmung!) 
 
Wenn man zu feige ist oder selbst nicht will, dann ist nichts realistisch. 
 
@Chiamarvi 
Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen und mit Halbwahrheiten argumentieren! 
In Deutschland werden keine Juden ermordet und zwischen dem röm. Reich und Italien besteht heute kein Zusammenhang mehr. Süd-Tirol hingegen wird immer noch gegen den Willen des Volkes vom ital. Militär besetzt.
 
ff
4. 08-09-2010 09:12
 
Durnwalders Assimilierung
@Chiamarvi 
 
Ich finde den ersten Teil deiner Ausführungen sehr richtig. Auch wenn es provokant erscheint, aber das Siegesmahl sollte an sich erhalten bleiben. Es ist, mit wenigen Erklärungen ein steinerner Zeuge vergangener Irrungen und erduldeten Unrechts und gehört zur hiesiegen Geschichte 
 
Weiter vermischst du allerdings zwei Ebenen. Einmal die individuelle Schuld von opportunistischen Denunzianten (einen unausrottbare, immer aktive Spezies) und die "Schuld" der italienischen Faschisten. Im übrigen hinkt dein Vergleich auch insofern, als Erstgenannten kein Denkmal für ihre Taten errichtet wurde.
 
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5. 07-09-2010 22:08
 
Für die Bewahrung der Erinnerung
Hallo liebe Sympathisanten der STF, ich möchte darauf hinweisen dass in Deutschland nie eine einzige Nazi-Baut geschliffen wurde, wie ihr dass so schön nennt. 
Es wurde nur Insignien wie z.b. das Hakenkreuz, Büsten und Statuen von berühmten Nazis, sowie alle schriftlich Aussagen zu diesem Thema aus der Öffentlichkeit genommen.  
Im Gegenteil, es werden sogar Holzbauten, wie die KZs, immer wieder restauriert. 
Deswegen halte ich einzig den Vorschlag der Grünen als angebracht, Spuren der Geschichte sollte erhalten werden! 
Vor allem solche welche die künftige Generationen, an durchgemachtes Leid und unrecht erinnern! 
 
Wenn in Rom alle was auf die auf Eroberung und Unterdrückung eines, oder vieler Völker hinweisen dürfte, entfernt würde. 
Könnte man keine Triumphbögen, Obelisken, Büsten und Statuen von Kaisern, kein Kolosseum. ja nicht mal Kirchen, Dome und die Papstabbildungen bestaunen 
Da die katholische Kirche phasenweise nicht besser war als jede schlimme Diktatur. 
 
Bei zu vielen Südtiroler dreht sich ständig alles nur dass ihnen in der Vergangenheit von Italien zugefügte leid. Man könnte sich jedoch zur Abwechslung auch mal mit denjenigen, befassen denen man selbst unsagbares Leid gebracht hat.  
Die Südtiroler waren, und dennoch von ihren Nachbarn dem sichern grausamen Tod ausgeliefert wurden. Weil sie das Pech hatten ein wenig jüdisches Blut in sich zu haben.  
Viele Südtiroler die in der Vergangenheit keine Gelegenheit verpasst haben auf alles was mit Italien zu tun hat zu schimpfen, haben wesentlich größeres Leid zu verantworten. 
Die Südtiroler Juden werden jedoch nie darüber schimpfen, da sie alle tot sind! 
 
Es ist wahr dass einige fanatische Italiener, Südtirolern zu Italiener machen wollten! 
Sie hofften dass sich die deutschsprachige Tiroler, mit den aus den italienischen Regionen importierten Menschen vermischen würden! 
Einige Südtiroler haben dagegen den Tod von Menschen in Kauf genommen, weil sie nicht gut genug waren in Kontakt mit der eigenen Rasse leben zu dürfen! 
Was ist eurer Meinung nach mehr zu verurteilen?
 
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6. 07-09-2010 20:18
 
Er soll sich schämen,
der LH! So kommen wir nicht weiter. Der will die Selbstbestimmungsbemühungen einfach aussitzen.
 
HE
7. 07-09-2010 15:46
 
Schluß mit den faulen Kompromissen
„Geduld ist eine gute Eigenschaft. Aber nicht, wenn es um die Beseitigung von Missständen geht.“  
 
Margaret Thatcher
 
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8. 07-09-2010 15:16
 
Ganz richtig EVA
solche faulen Kompromisse werden wir nicht akzeptieren. 
Diese RELIKTE sind AUSNAHMSLOS aus Süd-TIROL zu ENTFERNEN . 
Es gibt keine ALTERNATIVE dazu!!! 
HT
 
Hermann Taber
9. 07-09-2010 12:18
 
Gegen Fascho-Relikte
Diese "Siegesdenkmäler", die von diesem Staat der Fremdbestimmung für einen Sieg hier errichtet worden sind, den es in der suggerierten Form nie gegeben hat, sollen der Welt ohne Unterlass aus nationalistisch-faschistischen Motiven heraus eine Geschichtslüge vorgaukeln, was übrigens sehr typisch für jeden Totalitarismus ist.  
 
Ein demokratischer Staat in Europa vor allem der EU, der einigermaßen die Tassen im Schrank hat, darf an solchen Lügen nicht festhalten. In Italien ist das scheinbar schon immer anders gewesen und eine Besserung ist nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, wenn man sich die gegenwärtige politische Entwicklung in Rom versinnbildlicht. Das faschistische Freilichtmuseum der Marke Alto Adige wird dazu gerade jetzt von diesem Staat für teures Geld auf Hochglanz gebracht. 
 
Eine Parole der STF lautet, "Süd-Tirol ist nicht Italien", sprachlich, ethnisch, kulturell und auch historisch nicht. Die Geschichte, an die sich Italien hier noch so gerne erinnern möchte, ist nicht die Geschichte der Tiroler im positiven Sinn, da sie dem Land bloß Not, Teilung, Gewalt, Vertreibung, Unterdrückung und schleichende Italianiasierung gebracht hat. In diesen Mahnmalen der Schande kann sich hier dieser Staat daher selbst auch immer wieder in den Spiegel schauen. Auch dann, wenn man dort glauben sollte, damit werden in erster Linie die Süd-Tiroler an die Rute im Fenster der Italianità erinnert.  
 
Die unvergesslichen Helden Tirols, auch die des patriotischen Widerstandes der 60er Jahre, finden bis jetzt noch keine Würdigung in Form eines überdimensionalen Tirol patriotischen Denkmals am Süd-Tiroler Boden. Früher oder später wird auch das hier zur Gänze möglich sein, wenn man sich nur ihrer kollektiv über viele Generatioenen erinnert, da gerade dieser Einsatz im Verhältnis zu den vorhandenen Kräften einen überdimensionalen Charakter aufweist. In heutigen Zeiten darf natürlich nur mit friedlichen und demokratisch legitimierten Mitteln die politischen Ziele der Tiroler Landeseinheit vertreten. 
 
Wie so ein Tiroler Denkmal der Zukunft aussehen konnte, davon zeugt ein Monument aus Alamo in San Antonio im US-Bundesstaat Texas, wo es einmal auch um eine von Außen aufgezwungene Landesteilung und um einen zuerst einmal verlorenen Kampf einiger hundert Patrioten für diese Landeseinheit gegangen ist. Die spätere Geschichte hat gerade durch dieses Opfer die Landeseinheit dieses Landes möglich gemacht, und den Patrioten in ihren Zielen und Vorhaben ihres heldenhaftes Einsatzes nur recht gegeben.  
 
Es kommt auch einmal die Zeit, wo man sich der Helden Tirols aus der neueren Geschichte in ihres Einsatzes würdigen Form erinnern wird können. Diese Geschichte ist uns allen nämlich heilig, auch wenn sie bis heute noch nicht eine entsprechende Würdigung in Form eines patriotischen Denkmals erfahren hat, aber das war auch bei Andreas Hofer oder bei Alamo in Texas auch nicht viel anders gewesen. Bitte beachten Sie die Aufschriften auf diesem Monument in englischer Sprache. Wenn man sich fragen möchte, was eine Nation im Geist stark und gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft macht, dann sind es gerade solche Vorbilder und Mythen aus der Geschichte, auch dann wenn wir heute in Europa der EU bei der Verwirklichung unserer Zielsetzungen mit friedlichen und zur Gänze demokratisch legitimierten Methoden den patriotischen Kampf um die Landeseinheit in Tirol fortsetzen wollen. 
 
http://www.hmdb.org/marker.asp?marker=30709 
 
 
 
 
ein anderer Link, wo diese Geschichte anders erklärt wird: 
 
http://www.youtube.com/watch?v=YTVgSqDNU68
 
Markus Anton

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