Foto zur Verzichts- und Nachgebepolitik der SVP
Donnerstag, 2. September 2010
magnago_siegesdenkmal_500.jpgEin Bild, das die SVP nicht gerne sehen wird: Der spätere Parteiobmann und immer noch  geistiger Spiritus Rektor der SVP Silvius Magnago am 4. November 1956 bei der italienischen "Siegesfeier" beim Faschistendenkmal (ganz links im Bild). Schon zu dieser Zeit zeichnete sich die Verzichts- und Nachgebepolitik der SVP auf Kosten der Südtiroler ab.

Roland Lang
Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

magnago_siegesdenkmal_500.jpg


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Kommentare (6)
1. 06-09-2010 18:57
 
Landesverrat und Wählerbetrug
1. Wie knapp schaffte die SVP gerade noch die absolute Mehrheit im Landtag? 
Sie wird nach den nächsten Landtagswahlen eine zweite Partei brauchen, wenn sie überhaupt noch an die Regierung kommt.  
2. Selbst die Freiheitlichen verwendeten bereits das Wort Umgestaltung für das Siegesdenkmal, wohlgemerkt für einen Kriegstempel eines Diktators. 
 
3. Soweit ich mich erinnern kann, hat sich die SVP als Partei der Tiroler Volksgruppe vom Siegesdenkmal, welches genau diese Volksgruppe beleidigt, NIE(!) klar und eindeutig distanziert, geschweige denn sich für eine Entfernung desselben eingesetzt. 
Keine Aussage ist in diesem Fall auch eine Aussage. 
4. Wenn Durnwalder Italiens Kriegserklärung gegen uns Österreicher und die Besetzung und Annexion Süd-Tirols mit dem italienischen Militär „feiert“, dann ist das meiner Meinung nach schlichtweg Landesverrat und Wählerbetrug.
 
ff
2. 06-09-2010 17:05
 
Italienische Wählerstimmen
Oh doch, die SVP braucht künftighin jede italienische Stimme, um die wegfallenden deutschen zu kompensieren. Steger & Konsorten sind ja gerade dabei, die Italiener füe die SVP zu gewinnen: 
Für die Beibehaltung des Faschiodenkmals, für eine Ortsnamenregelung nach Geschmack eines Tolomei, Rüge an AVS und Schmusekurs mit CAI und Fitto, gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, gegen alles Tirolerische, gegen die Selbstbestimmung, gegen das angestammte Volk! 
Ich wünsche mir, daß die SVP bei den anstehenden Parlamentswahlen NICHT mehr die 40% bekommt, und NICHT mehr in Rom sitzt, dann hätte sie endlich Zeit, sich mal um ihre Landleute und verlorenen Wähler zu kümmern. 
Was für eine schöne Vorstellung! 
 
Man kann die Faust nicht ballen, wenn man die Finger überall drin hat.  
Dieter Hildebrandt
 
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3. 06-09-2010 13:47
 
@ff
"Wenn es der SVP Stimmen bringt, dann ist man auch für Faschismus und Diktatur, dann verrät man auch seine Heimat, sein Volk und seine Wähler." 
Man sollte vorsichtig sein, was man sagt. Andere der Faschistischen Gesinnung zu bezichtigen ist nicht ohne. Die SVP steht genausowenig zum Faschismus wie jede andere deutsche Partei in Südtirol. Und glauben Sie allen ernstens, dass es die SVP auf die paar Wählerstimmen von ital. Rechten abgesehen hat? Lächerlich.
 
Waschtl
4. 06-09-2010 11:08
 
SVP: Verrat an der Heimat
"Fairerweise muss man auch sagen, dass..." 
 
... auch Lh. Luis Durnwalder an den ital. Siegesfeiern über unsere Heimat teilnahm. 
 
Wenn es der SVP Stimmen bringt, dann ist man auch für Faschismus und Diktatur, dann verrät man auch seine Heimat, sein Volk und seine Wähler.
 
ff
5. 05-09-2010 08:04
 
armes Land
ich sag nur eines: man stelle sich in Berlin so ein Denkmal vor, an dem jedes Jahr Neonazis aufmarschieren..... würd mir nicht ausmalen wie schnell dieses Denkmal abgerissen würde, bzw. die beleidigenden Inschriften und Abzeichen (Gerichtsgebäude) geschliffen würden...... 
und dann wird es Renoviert auch noch um 2 Millionen wo Italien mehr schulden hat wie mein Hund Flöhe....fürs Kolloseum kein Geld zur Renovierung (das sogar Geld der Touristen einbringen würde) aber für so ein wiederwärtiges Faschistenmal reicht es immer noch aus um dem besetzten Gebiet zu Zeigen wer das Sagen hat....
 
stefan
6. 02-09-2010 15:20
 
Verzichtspolitik
Fairerweise muss man auch sagen, dass der damalige Brixner SVP-Bürgermeister Valerius Dejaco Anfang der 60er-Jahre für sechs Monate seines Amtes enthoben wurde, weil er sich geweigert hatte, an der 4.-November-Feier des italienischen Militärs teilzunehmen. Solche sporadische Einzelaktionen ändern allerdings nur wenig am Gesamtbild der SVP. Zur Wiedereröffnung des renovierten Faschistentempels wird sich die SVP-Spitze wohl auch wieder einfinden mit der Entschuldigung, dass das Denkmal durch eine kleine Tafel "erklärt" wird. Erklärter Faschismus ist anscheinend kein Problem mehr.
 
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