SÜD-TIROLER FREIHEIT lehnt Umgestaltung des Siegesdenkmales in Bozen ab
Montag, 30. August 2010
siegesdenkmal_renovierung_2009.jpgEntfernung einzige Lösung - Öffnung macht Siegesdenkmal zur Pilgerstätte: Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT kann einer Umgestaltung des Siegesdenkmales in Bozen nichts abgewinnen. Ein Denkmal wird damit nicht weniger faschistisch, nur weil es zugänglich wird, so das Leitungsmitglied  der SÜD-TIROLER FREIHEIT,  Werner Thaler. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT vertritt nach wie vor die Position, dass das Siegesdenkmal sowie das Mussolini-Relief in Bozen restlos entfernt werden müssen. Gerade in den letzten Monaten ist in Bozen ein Erstarken von faschistischen Kräften festzustellen. Für rechtsradikale Gruppen sind diese Relikte identitätsstiftende Symbole.

Eine Öffnung des Siegesdenkmal unter Beibehaltung der faschistischen Symbole und der für die Süd-Tiroler beleidigenden Inschrift würde dieses Denkmal noch mehr zu einer Pilgerstätte für Faschisten machen.

Auch hält Leitungsmitglied Werner Thaler von einer Neuinterpretation des Siegesdenkmals in ein Mahnmal, so wie es die Kulturlandesrätin Kasslatter-Mur vorgeschlagen hat, nichts. Dies käme einer Verharmlosung der faschistischen Gewaltherrschaft in Süd-Tirol gleich.


Die verantwortlichen Politiker müssen endlich verstehen, dass gerade das Festhalten an Relikten aus der Zeit des Faschismuses ein friedliches Zusammenleben auf der Basis von Gerechtigkeit und gleicher Augenhöhe verhindern.


Die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT protestiert nach wie vor dagegen, dass in den letzten Monaten rund 2 Millionen Euro in die Sanierung dieses faschistischen Denkmals, das nicht nur eine tägliche Beleidigung der Süd-Tiroler darstellt, sondern ein Affront für jeden echten Demokraten ist, investiert worden sind.


Werner Thaler

SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (3)
1. 31-08-2010 10:53
 
Tempel des Völkerhasses
Dieses Denkmal ist ein in Stein gehauener Aufruf an die Italiener zum Faschismus und ein ewiger Aufruf zur Unterdrückung der annektierten österreichischen Minderheit. 
 
Solange die Italiener dieses Denkmal nicht abreißen, bleiben sie fremde Einwanderer und Besatzer Tirols.
 
ff
2. 30-08-2010 20:05
 
Musollini-Tempel muss weg!
Dieser faschistische Sondermüll in Form des Duce-Tempels in Bozen gehört auf eine Sonderdeponie und nicht in die Öffentlichkeit. Derartige Mahnmale der Schande haben in einem demokratisch Staat, oder in einem, der sich dafür halt, aber schon gar nichts verloren, heute im Jahre 2010 noch mehr als gestern. Will man die noch so autonome Zukunft des Landes mit derartig perverser in Stein gemeiselter Ideologie des italienischen Faschismus den Süd-Tirolern etwa von der Seite des Stiefelstaates in Provincia "Autonoma" di Bolzano damit schmackhaft machen, oder sollten vielleicht eher die Menschen in diesem Land nicht so bald vergessen, dass es sich dabei um die letzte Kolonie Italiens handelt? 
 
Bei dieser Gelegenheit sollte man daran erinnern, unter welchen Umständen dieser Duce Tempel errichtet worden ist, und dass an diesem Ort früher bis 1920 ein Sockel eines Tirol und Österreich patriotischen Denkmals gestanden ist, den die italienischen Faschisten gesprengt haben.  
 
 
Zur Erinnerung, ein kurzer Film aus dieser Zeit im Jahre 1928. Er zeigt, wie die Süd-Tiroler sogar gezwungen werden, dem Hexensabbat der Faschos in Bozen beizuwohnen, und wie sogar unter Missbrauch der Religion dieses Monstrum eingeweiht wird:  
 
http://www.youtube.com/watch?v=mDflSzGARCU 
 
 
Für die Entfernung dieser Relikte des Duce-Faschismus am Süd-Tiroler Boden haben seinerzeit vor 50 Jahren die Tiroler Patrioten und Widerstandskämpfer gekämpft und dabei sogar ihr leben aufs Spiel gesetzt. Dank diesem Einsatz sind einige Denkmale dieser Art damals vom Süd-Tiroler Boden verschwunden, andere wurden leider nur sehr "verkleinert" und vom Stiefelstaat restauriert und wideraufgestellt. Der Rest dieses geschichtlichen Mülls steht aber hier bis heute immer noch als permanente obszöne Beleidigung der Bürger Süd-Tiroler Herkunft, dazu in der eigenen näheren Heimat.  
 
In unserer Zeit wird endlich langsam aber doch eine friedliche und demokratisch legitimierte Zukunft auch der politisch-ethnischen Selbstbestimmung dieses Landes und seines Volkes möglich, wenn wir alle es nur geschlossen wollen. Da fährt die Brenner-Eisenbahn drüber! Sollten irgendwann die Tiroler das alleinige politische Sagen in diesem Land haben, dann wird dieses Monstrum aus Bozen ziemlich sicher von diesem Platz verschwinden.  
 
An dieser Stelle könnte man zum Beispiel einen Park einrichten, bzw. dort anknüpfen, wo der Faschismus mit seiner Anmaßung der ethnischen Fremdherrschaft angefangen hat, nämlich beim Denkmal für Tiroler Patrioten, so wie das vor 1919 in Bozen an dieser Stelle gedacht war.  
 
Wie so ein neues Denkmal einmal aussehen könnte, dafür gibt es genug Vergleiche. Ich denke manchmal dabei an das Denkmal der Verteidiger der Landeseinheit des US-Bundestaates Texas in San Antonio in der Festung Alamo aus dem Jahre 1836, als einige hundert heldenhaft mutige Männer und Frauen sich einer ganzen Armee aus Mexico in den Weg gestellt haben, um ihr Land zu verteidigen. Sie haben diesen Kampf in Süd-Texas zuerst verloren, aber die spätere Geschichte hat Ihnen recht gegeben, dieser Bundesstaat wurde nämlich später doch wiedervereint, auch dank dem Opfer dieser Patrioten. Der Alamo-Mythos gehört außerdem zu den wichtigsten patriotischen Mythen nicht nur in den USA, und gibt andern fremdbestimmten Ethnien berechtigte Hoffnung, dass auch sie einmal frei von jeder Art der Fremdbestimmung sein werden, möge die Ausgangslage der eigenen Selbstbestimmung noch so schwierig sein. 
 
So schaut heute dieses Denkmal aus: 
 
http://www.texasescapes.com/SanAntonioTx/The-Alamo-Cenotaph.htm
 
Markus Anton
3. 30-08-2010 19:39
 
Europäischer Geist
Die Ideale des Faschismus entsprechen jenen der Eu, Geheimbünde. Europa wird von 30 Geheimlogen regiert. Darum bleibt Italien auch in dieser Sache von den EU Machthabern unangetastet!Näheres unter Google ´ist Otto von Habsburg ein Freimaurer´?
 
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