SÜD-TIROLER FREIHEIT startet Bürgerinitiative für doppelte Staatsbürgerschaft
Mittwoch, 25. August 2010
plakat_staatsbuergerschaft_2010_250.jpgIm Rahmen einer Pressekonferenz wurde am 25. August 2010 die neue Kampagne der SÜD-TIROLER FREIHEIT zur doppelten Staatsbürgerschaft vorgestellt. Die Idee einer österreichisch-italienischen Doppelstaatsbürgerschaft ist in Süd-Tirol sofort auf sehr große Zustimmung gestoßen. Alle deutschsprachigen Parteien haben sich eindeutig dafür ausgesprochen. Nun bedarf es aber konkreter Schritte zur Umsetzung. Seit Monaten bereitet die SÜD-TIROLER FREIHEIT schon eine groß angelegte Aktionsreihe zur doppelten Staatsbürgerschaft vor, die nicht nur in Süd-Tirol, sondern in ganz Österreich für Aufsehen sorgen wird.

Wo kann man unterschreiben?
Hier der Link zur Liste der Gemeinden in welchen die Unterschriften-Listen aufliegen:
http://www.suedtiroler-freiheit.com/content/view/2352/1/


Mittels einer Bürgerinitiative, die im Nationalrat zur Behandlung kommen wird, soll die Bevölkerung und die Politik für das Thema doppelte Staatsbürgerschaft sensibilisiert und begeistert werden.

In den letzten Monaten hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT politische Gespräche mit Vertretern aller Parteien im Österreichischen Nationalrat, sowie mit Vertretern aller Parteien des Tiroler Landtages zu diesem Thema geführt.
Dabei wurde ersichtlich, dass die Idee einer doppelten Staatsbürgerschaft grundsätzlich wohlwollend aufgenommen wird, es aber noch einiger Informations- und Überzeugungsarbeit bedarf.

Sowohl von Seiten der Politik, als auch von der Bevölkerung tauchen immer wieder zwei Hauptfragen auf:

Wollen die Süd-Tiroler überhaupt eine doppelte Staatsbürgerschaft?
Unterstützen die Menschen in Österreich diesen Wunsch nach einer doppelten Staatsbürgerschaft für die Süd-Tiroler?


Zur Beantwortung dieser Fragen und um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen, startet die SÜD-TIROLER FREIHEIT eine Bürgerinitiative.


Bürgerinitiative für doppelte Staatsbürgerschaft:
Mit einer Bürgerinitiative die von wenigstens 500 österreichischen Staatsbürgern ab dem 16. Lebensjahr unterzeichnet werden muss, kann dem Nationalrat ein Anliegen direkt unterbreitet werden. Die SÜD-TIROLR FREIHEIT wird daher eine solche Bürgerinitiative einreichen, mit der der Nationalrat aufgefordert wird, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass den Süd-Tirolern der Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft, im Sinne einer zweiten Staatsbürgerschaft ermöglicht wird.

Obgleich die Unterschriften der Süd-Tiroler formell nicht zählen, da sie ja noch keine österreichischen Staatsbürger sind, wird man auch in Süd-Tirol die notwendigen Unterschriften sammeln, um damit ein politisches Zeichen der Willensbekundung zu setzen. Durch die Sammlung der Unterschriften für diese Bürgerpetition kann somit bezeugt werden, dass die Süd-Tiroler an einer doppelten Staatsbürgerschaft interessiert sind und man in Österreich dieses Anliegen unterstützt.

 

 

Plakataktion und Info-Broschüre:

Begleitet wird die Bürgerinitiative von einer Plakataktion, mit der Aufschrift „Für unser SÜD-TIROL die österreichische Staatsbürgerschaft“, sowie von einer gleichnamigen Info-Broschüre, mit der die Bürger über die Thematik doppelte Staatsbürgerschaft genau informiert werden. Durch die Plakate und die Info-Broschüre, die in Süd-Tirol und in ganz Österreich verteilt werden, soll die notwendige Aufmerksamkeit und Sensibilisierung für die doppelte Staatsbürgerschaft erfolgen.

Veranstaltungen in ganz Österreich:

In den kommenden 3 Monaten, in denen Unterschriften für die Bürgerinitiative gesammelt werden, wird die SÜD-TIROLER FREIHEIT Informationsveranstaltungen in mehreren österreichischen Städten abhalten. Besonders in Nord-Tirol und in Wien hat die SÜD-TIROLER FREIHEIT sehr viele Mitglieder und Sympathisanten, die nun aktiv in die Sammlung von Unterschriften und in die Organisation von Informationsveranstaltungen eingebunden werden.

Warum die doppelte Staatsbürgerschaft:

Die Süd-Tiroler sind eine Österreichische Minderheit, der gegen deren Willen die österreichische Staatsbürgerschaft genommen wurde. Mit der Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft könnten die Süd-Tiroler ihre kulturelle Identität festigen und gleichzeitig die Bindung ans Vaterland Österreich stärken. Die doppelte Staatsbürgerschaft wäre aber auch die beste Absicherung der Autonomie. Bisher hat Italien immer behauptet, dass Süd-Tirol ein rein inneritalienisches Anliegen sei, da die Süd-Tiroler ja Italiener sind. Wenn die Süd-Tiroler nun auch österreichische Staatsbürger wären, könnte Österreich somit auch international wesentlich besser die Rechte der Süd-Tiroler verteidigen.
Neben den politischen Gründen gibt es aber auch eine Reihe von praktischen Vorteilen (z.B. auf dem Arbeitsmarkt), zudem könnte auch das leidige Problem der Süd-Tiroler Sportler gelöst werden die bisher notgedrungen nur für Italien antreten müssen. Mit dem zusätzlichen Besitz der Österreichischen Staatsbürgerschaft könnte jeder Sportler selbst entscheiden, ob er lieber für Österreich, oder für Italien ins Rennen geht.

Die österreichisch-italienische Doppelstaatsbürgerschaft würde somit der heutigen Stellung Süd-Tirols als Brücke zwischen Nord und Süd im vereinten Europa entsprechen.


Vorbilder für doppelte Staatsbürgerschaft:

Eines der besten Vorbilder für die Handhabung doppelter Staatsbürgerschaften ist Italien. Seit 2006 haben alle Italiener die im Ausland leben und somit auch die italienischen Minderheiten in anderen Staaten (z.B. in den Gebieten um Istrien) die Möglichkeit die italienische Staatsbürgerschaft als doppelte Staatsbürgerschaft zu erwerben. Italien könnte also nichts gegen eine solch österreichisch-italienische Doppelstaatsbürgerschaft für die Süd-Tiroler haben, da es diese ja selbst für die eigenen Minderheiten vorsieht.

In der EU haben fast alle Staaten, außer Luxemburg, Schweden und Spanien, in der einen oder anderen Form Regelungen, die ihren Bürgern eine doppelte Staatsbürgerschaft ermöglichen.


In Österreich gibt es heute schon doppelte Staatsbürgerschaften:

Auch in Österreich gibt es eine solch doppelte Staatsbürgerschaft bereits. Die Nachkommen der ehemaligen österreichischen Auswanderer von Dreizehnlinden in Brasilien, haben Mitte der 90er Jahre alle die österreichische Staatsbürgerschaft bekommen. Die Auswanderer von 13 Linden waren so wie die Süd-Tiroler noch Bürger der 1. Republik, als sie das letzte Mal im Besitz einer österreichischen Staatsbürgerschaft waren. Da deren Nachkommen als Österreicher betrachtet wurden, gab man ihnen nun die doppelte Staatsbürgerschaft. Genau dasselbe könnte auch für die Süd-Tiroler zur Anwendung kommen.

Der beschließende Teil der Bürgerinitiative ist daher ganz bewusst nicht in Form eines einführenden Gesetzestextes formuliert, sondern nur sehr generell gehalten und vielmehr eine Aufforderung, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass den Süd-Tirolern der Erwerb der Österreichischen Staatsbürgerschaft, im Sinne einer zweiten Staatsbürgerschaft ermöglicht wird.


So bleibt dem Nationalrat die Option offen, ob dies über eine Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes erfolgen soll, oder einfach über das bisherige Gesetzes aufgrund des Prinzips der Abstammung, so wie dies auch in Dreizehnlinden gehandhabt wurde.


SÜD-TIROLER FREIHEIT

Freies Bündnis für Tirol

Bozen, 26. August 2010



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Kommentare (70)
1. 12-02-2011 16:18
 
Absolut
Also, wenn ich mir das so durchüberlege muss ich sagen, den Südtirolern geht es e gut! 
 
Mein studienkollege der bekommt fast doppelt so viel Studienbeihilfe für die gleichen auflagen. 
 
also gebts mir ne italienische 2tstaatsbürgerschaft!
 
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2. 12-02-2011 09:01
 
Vorteile eine Österreichischen Staatsbür
Wer in Ö studiert kennt die Vorteile, und damit meine ich die Sozialleistungen des österreichischen Staates (Familiengeld etc.) 
Aber wie sagt man bei uns immer. "Uns gehts ja gut, könnte nicht besser sein" lol
 
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3. 10-02-2011 00:17
 
ENDLICH
ES LEBE DIE REPUBLIK ÖSTERREICH MIT EINEM GEEINTEN TIROL!
 
4. 09-02-2011 08:13
 
Gute idee!
Ich finde das eine Interessante Idee, aber dann sollten Nordtiroler auch die Italienische bekommen....
 
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5. 07-02-2011 23:30
 
3803138172
Dal Granducato di Toscana solidarietà ai tedeschi del Sud Tirolo. 
Abbiamo anche noi la nostra libertà perduta. 
Viribus Unitis
 
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6. 07-02-2011 02:18
 
3803138172
Eddai, siete una regione a statuto speciale, nessuno vi vuole rubare le vostre tradizioni. State tranquilli che fino a che rimarrete italiani le cose continueranno ad andarvi di lusso.
 
Italiano come voi
7. 04-01-2011 09:18
 
Deutsch, Deutsche und Österreicher
Ich finde es unheimlich spannend, die Kommentare auf diesen Blog zu lesen, auch wenn ich mich manchmal frage, wo der Sinn ist. Beispielsweise die Information, wie viele Deutsche in Österreich wohnen und daraus dann abzuleiten, wie attraktiv das Land doch ist. Dann setzte ich noch eine andere sinnlose Zahl darauf: Fast 180.000 Österreicher leben in Deutschland und stellt Euch vor, die werden nicht einmal als Ausländer wahrgenommen. Um auf mein "sinnlos" vom Kommentarbeginn zurück zu kommen: Es ist geschichtlich noch gar nicht so lange her, da hätte man jeden, der Österreicher nicht als Deutsche bezeichnet hätte, das Thermometer zum Fiebermessen ganz tief in den Popos gesteckt. Man sollte mehr in Kulturräumen denken und nicht in Nationalstaaterei des vergangenen Jahrtausend. Das passt besser zu Europa. Apropos: Genau genommen wäre Bayern das Mutterland von Südtirol, weil Deutschösterreich im Grunde nur eine Abspaltung des Stammesherzogtums ist. 90% der Südtiroler haben bayrische Familiennamen und Südtirolerisch wird wissenschaftlich als Südbairisch eingestuft. So und jetzt kommt ihr ;)
 
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8. 11-12-2010 17:06
 
Deutsch, Deutsche und Österreicher
Brauch ich nicht, mir gehts auch so gut in Südtirol:-)  
 
Zitat: 
"Ich sehe voraus: es läuft verstärkt auf einen eigenständigen Staat Süd Tirol zu" 
Und der Rest Tirol hat das Nachsehen??? Verstehe ich nicht...odeer doch:-) Euro Region Tirol wird als Vorwand benutzt und Südtirol klinckt sich aus und wird zum Staat. So was scheinheiliges:-( 
 
Aufwiederlesen Neutral
 
Neutral
9. 10-12-2010 05:51
 
doppelte Staatsbuergerschaft
Kannte mal eine Person aus, eine junge Dame aus Bolivien die mehrere Paesse hatte (glaube sie war Sportlerin u. Diplomatentochter). Meines Erachtens je mehr Staatsbuergerschaften man hat sowie Sparachen man beherrscht um so mehr Moeglichkeiten sowie Moeglichkeiten sich Recht zu verschaffen hat man im Leben. Ich bib dafuer, auche wenn heute viel von Europa als Grundnation gesprochen wird, aber wie man gerade diese Tage in der Europapolitik sieht, wackelt dieses Europa noch gewaltig auf seinen Beinen und sein Ausgang ist sehr ungewiss, deswegen auf Nummer sicher gehen und Doppelstaatsbuergerschaft fuer den es moeglich ist wenn es einmal moeglich ist, Tschuess
 
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10. 05-12-2010 13:08
 
Doppia Cittadinanza
Dopo la conferanza sulla doppia cittadinanza che si è tenuta venerdì sera al palazzo della regione di Trento (http://austriaciditalia.splinder.com/) 
 
volevo sapere se il modulo per la richiesta della doppia cittadinanza si poteva avere anche in lingua italiana per il Trentino!!! 
 
Potete predisporlo per piacere? 
 
Grazie infinite  
Lukas - Heimat immer!!! 
 
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11. 01-12-2010 11:50
 
@Oliver
Hallo Oliver, 
 
vielleicht kann ich Euch wirklich nicht verstehen, denn hier bei uns wird Europa wirklich gelebt. So ist es bei uns Gang und Gäbe, dass die Polizisten von Frankreich, Luxemburg und Deutschland gemeinsam Streife in den jeweils anderen Ländern gehen. Nicht umsonst wird unsere Region Euroregion genannt und wir sind stolz auf das friedliche und für allen Seiten nur vorteilhafte zusammenleben. Zeitungen, Straßenschilder und vieles mehr sind z. T. zweisprachig.  
 
Klar gibt es bei Euch viel Blödsinniges, wie die Benennung Eurer Ortschaften mit zweifelhaften italienischen Ortsnamen. Bei uns gibt es Orte mit französischen Namen, in Frankreich welche mit deutschen Namen und die wurden auch nicht umbenannt. Wozu auch. 
 
Was ich mit meinem Beitrag nur sagen wollte ist, dass man von Herzen etwas ist und sein kann und ein Stück Papier nur nach außen hin etwas bezeugen kann. 
 
Wie auch immer. Tut was ihr glaubt tun zu müssen, doch an den Staatsgrenzen von Mitgliedsstaaten der EU wird sich nichts ändern
 
Aussenseiter
12. 18-11-2010 13:28
 
Antwort auf Illusionen
Hallo du "Europäer" 
wenn man nicht weiß über was man spricht wäre am besten die Klappe zu halten. 
Wir waren nie und werden nie Italiener sein auch wenn die Grenze des italienischen Staatsgebietes durch unser geteiltes Land geht. Bevor du hier solchen Mist hinschriebst wäre besser sich vorher mit der Geschichte zu befassen. Und zudem glaube ich auch nicht wenn bei euch plötzlich alles nur noch französisch wäre und ihr nicht mehr deutsch sprechen dürftet das allen so egal wäre.  
Zum Glück dürfen wir mittlerweile nach langem Kämpfen in unserem eigenen Land unsere Muttersprache wieder sprechen und unsere Kultur wieder einigermaßen ausleben aber das wirst du auch nie verstehen. 
Tirol Heil
 
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13. 11-11-2010 10:17
 
Antwort auf Illusionen
Wir in Oberschlesien koennen verstehen, wie wichtig ein Oesterreich Pass emotionell kann. Wir wuerden auch gerne oesterreichische Staatsbuergerschaft bekommen
 
Schlesier
14. 14-10-2010 13:48
 
Illusionen
Ich bin weder Südtiroler, noch Österreicher, noch Italiener und bin ganz zufällig auf diese Seite gestoßen. Ich lebe in Deutschland im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Luxemburg und verstehe ehrlich nicht Eure Probleme.  
 
In einer globalisierten Welt ist es wirklich Wurschd was für einen Pass man hat. In einem geeinten Europa sowieso. Hier bei uns wäre es den meisten egal, ob wir zu Frankreich, zu Luxemburg, zu Deutschland oder zu was auch immer gehören würden. Die meisten der Kommentatoren (Südtirol ist ja nun schon seit 90 Jahren italienisch) sind schon immer Italiener gewesen und werden es auch bleiben, da sich an den Grenzen nichts ändern wird innerhalb der EU. Wie lange wollt ihr denn noch daraif pochen, dass ihr Südtiroler oder Tiroler oder Österreicher seid? Vielleicht kommen die Italiener mal auf die Idee sich auf die Grenzen des Imperium Romanums zu berufen und fordern einen Staat wie zu Julius Caesars Zeiten, von Spanien über Britanien ganz Mittel- und Südeuropa bis hin zu Ägypten. 
 
Macht Euch auch keine Illusionen auf einen eigenen Staat Südtirol. Wie soll denn der überhaupt bestehen können? Südtirol ist schön, keine Frage, doch das garantiert noch lange nicht das Überleben eines Staates. Glaubt ihr Österreich möchte Euch? Glaubt ihr Italien lässt Euch gehen? Wer möchte Euch denn Eurer Identität berauben? Niemand, denn Identität kann man nicht nehmen. Die ist in einer Person vorhanden oder eben nicht. Ein Ausweis gibt Euch keine Identität. 
 
Es grüßt Euch  
ein Europäer
 
Aussenseiter
15. 01-10-2010 17:43
 
Vorteile?
Welche Vorteile hat man mit einem Ö-Pass???
 
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16. 30-09-2010 13:32
 
Vorteile?
Nachtrag. Meine Frage rührt daher: Wäre lieber Österreicherin!
 
Nachtrag von Südtirolerin
17. 30-09-2010 13:30
 
Vorteile?
Hab eine Frage: Meine Mutter war gebürtige Österreicherin (hat jedoch 1945 alle Angehörigen verloren und keine Papiere mehr. Die Info stammt von einer ehem. Hausangestellten, die sie aufgezogen hat.). Mein Vater war gebürtiger Südtiroler. Ich besitze sowohl die deutsche als auch die italienische Staatsbürgerschaft. Würde die österreichische Staatsbürgerschaft denn dann auch für mich gelten?
 
Exil-Südtirolerin
18. 24-09-2010 15:14
 
Ein weiteres "Vorbild"
Vielleicht interessiert es Euch: 
 
“Hungarian Parliament Passes Dual Citizenship Act” 
 
Mehr auf: http://www.xpatloop.com/news/64297
 
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19. 22-09-2010 22:33
 
Facebook
Auch hier beitreten: 
 
http://www.facebook.com/group.php?gid=389656480376&v=wall 
 
http://www.facebook.com/pages/20000-Leute-fur-ein-Sud-Tirol-ohne-Italien/152313071452531
 
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20. 09-09-2010 18:08
 
Facebook
Tolle Aktion!! Allerdings frage ich mich ob die ausgefüllten Listen auch wirklich ankommen und nicht von Gegnern beseitigt werden??
 
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21. 07-09-2010 07:22
 
nicht um vorteile
soll es gehn sondern um die moralische Verpflichtung diese Chance zu nützen um unsere Verbundenheit mit unserem Vaterland zu zeigen....auf die politische Einflussnahme sollte und muss von mir aus verzichtet werden (keine Nationalratsabgeordneten aus Südtirol)....unsere Politiker haben so schon genug Posten und brauchen in
 
stefan
22. 02-09-2010 15:00
 
Chance für Süd-Tirol
@Markus 
Danke. Ich konnte das Formular öffnen. Hatte eine alte Adobe Reader-Version installiert gehabt. 
 
 
Ums Geld wird es jetzt bei der österr. Staatsbürgerschaft doch nicht gehen???? 
Es geht um eine seit 60 Jahren nie dagewesene Chance für Süd-Tiroler ihre Identität zu wahren. 
Eine zweite Staatsbürgerschaft bedeutet zugleich eine gewisse Schutzfunktion, Schutz für Sprache und Kultur auch in Süd-Tirol.
 
ff
23. 31-08-2010 20:18
 
ff Formular
I konn dir es Formular per mail schicken, bei mir geats auf!
 
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24. 31-08-2010 13:28
 
ff Formular
Außerdem interessant für alle Facebook-User unter euch folgender Facebook-Versuch: 
 
20.000 Leute für ein Süd-Tirol ohne Italien 
 
Mach auch Du mit: 
 
http://www.facebook.com/pages/20000-Leute-fur-ein-Sud-Tirol-ohne-Italien/152313071452531
 
Süd-Tiroler
25. 31-08-2010 08:27
 
@Jörg
Ich denke Sie sollten beginnen sich korrekter bzw. präziser auszudrücken - ich hoffe das haben Sie jetzt verstanden. 
 
Ps.: Den Ausdruck "Spesen" kennt das österreichische Verwaltungsrecht nicht. Ich empfehle Ihnen einmal einen kurzen Blick ins AVG ...
 
homunculus
26. 30-08-2010 18:19
 
Unterschied
@homunculus 
 
Nein, nicht Ende! Ich habe erklärt, was ich meine, und die Interpretation einer Aussage steht dem zu, der sie getan hat, und niemandem anderen. Dieser Grundsatz hat etwas mit den Menschenrechten zu tun und wird nachweisbar auch von österreichischen Gerichten bestätigt. Auch die österreichische Rechtsordnung selbst (ABGB) bedient sich dieses Grundsatzes (siehe Einleitung).  
Es ist zu unterscheiden zwischen der Staatsbürgerschaft als solcher und der amtlichen Mühewaltung. Die Staatsbürgerschaft soll in diesem Fall kostenlos sein (Nulltarif), von den Spesen war nicht die Rede. Haben Sie das jetzt verstanden?
 
Jörg
27. 30-08-2010 08:58
 
@ Jörg - Klarstellung
"Zum Nulltarif, wie Sie dies unten ausdrücken, ist aber kostenlos". Wer österreichisches Verwaltungshandeln in Anspruch nimmt, soll dafür zahlen und zwar jeder - ENDE!
 
homunculus
28. 29-08-2010 18:46
 
Ein Hinweis
In Österreich wird meiner Meinung nach heute gewollt oder nicht viel zu wenig über Südtirol berichtet. Um die Menschen in diesem Land Tirol südlich des Brenners auch heute und morgen einigermaßen gut zu verstehen, z.B. warum so viele von Italien weg wollen, sollte man vielleicht die folgende Doku des Österreichischen Senders ORF "Südtirol - die Option" sich anschauen. 
Vielleicht ist man dann ein Stück klüger. 
 
http://www.youtube.com/watch?v=mGLDG71v_j4
 
Markus Anton
29. 29-08-2010 15:46
 
Südtirol
Wieviele Unterschrifften brauchen wir für Südtirol?
 
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30. 29-08-2010 13:26
 
Klarstellung
@homunculus 
 
„Manchmal erheben einige von euch Forderungen, die wir weder verstehen wollen noch können. In diesem Punkt hatte Durnwalder recht, dass manche Südtiroler beim Fordern das Gespür für eine natürliche Grenze gänzlich verloren haben.“ 
 
Zur Ehrenrettung meiner Südtiroler Freunde muß ich zur dieser Fehlinterpretation des Herrn Humunculus folgendes klarstellen: 
Ich habe weder die italienische noch die österreichische Staatsbürgerschaft. Ich lebe als Ausländer in Österreich, habe aber von Geburt an das gesetzliche Anrecht auf die österreichische Staatsbürgerschaft. Allerdings sehe ich für mich keinen Grund, sie zu beantragen. Wenn ich der Meinung bin, daß Österreich für die Erteilung seiner Staatsbürgerschaft an Südtiroler sie nicht „abkassieren“ soll, dann vertrete ich diese Meinung ohne irgend einen Eigennutz. Ich sage, Österreich soll seinen Südtirolern die Staatsbürgerschaft gleichsam zum „Selbstkostenpreis“ erteilen und damit seine Wertschätzung ihnen gegenüber bekunden. 
 
Zur merkwürdigen Meinung des Herrn Markus Anton, ich würde „Österreich nicht mögen“ habe ich zu sagen, daß das eine verzerrte Sicht des Sachverhalts ist. Was ich nicht mag, ist das Papsttum, die Gegenreformation und den Atheismus — und zu meinem großen Bedauern ist dieses Land von diesen drei geistigen Elementen stark geprägt — vielleicht kommt in ein paar Jahrzehnten der Islam auch noch dazu.
 
Jörg
31. 29-08-2010 12:49
 
@Jörg
Es ist meiner Meinung nach ein Nachweis der Lebensqualität eines Landes, wenn gerade die Deutschen aus der Bundesrepublik in hoher Zahl in so einem Land wie Österreich leben wollen. 
 
Gerade diese Einwanderer sind dort sehr wertvoll, da sie meistens sehr gebildet und hoch qualifiziert sind, wenig Probleme mit der Integration haben, die Andersartigkeit dieses deutschsprachigen Landes sehr zu schätzen wissen, und somit tatkräftig mithelfen, die Lebensqualität des Gastlandes noch zu steigern. Jammerschade für Deutschland, aber sehr gut für Österreich, auch für die Schweiz und auch für andere Länder, dass es heute noch derartig mit so vielen für die Gesellschaft brauchbaren Gaben gesegnete Einwanderer wie die "Piefkes" gibt.
 
Markus Anton
32. 28-08-2010 20:27
 
Größte Chance für Süd-Tirol
Das ist die größte Chance für die Süd-Tiroler seit dem Ende des 2. Weltkriegs, sich wieder an sein Vaterland und Schutzmacht Österreich anzunähern und ihre Identität zu verteidigen und zu unterstreichen. 
 
Nehmt diese einmalige historische Chance für Euch wahr: 
Druckt das Formular aus und sammelt Unterschriften!
 
ff
33. 28-08-2010 16:59
 
An ALLE Leser hier!
Bitte nützt die Gelegenheit der STF zur Unterschriftensammlung auch aus!  
 
Es nützt wenig, sich jetzt schon zu freuen, jeder der die Doppelstaatsbürgerschaft will ist verantwortlich für das Ergebnis das diese Unterschriftenaktion bringen wird. 
 
Nehmen wir diese Verantwortung auch ernst!! 
 
Wirklich jeder kann ein paar Unterschriften sammeln (Familie, Freunde, Gleichgesinnte...). Denkt drüber nach wen ihr fragen könnt, es fallen euch sicher ein paar ein! 
 
Stellt euch vor wir sammeln hier allein in Südtirol TAUSENDE Unterschriften, was wäre das wohl ein Signal an Wien? Ein gewaltiges Signal!  
 
Wien wird diesen Wunsch und Willen der Südtiroler kaum ignorieren können. 
 
Also macht mit bei diesen Aktion, freuen können wir uns danach! 
 
PS: Wie lange dauert die Sammlung eigentlich? Steht das irgendwo?
 
fab
34. 28-08-2010 13:03
 
Das ist eine sehr gute Initiative
aber es ist auch nur der erste Schritt: 
 
Ich hoffe inständig, daß diese Doppel-Staatsbürgerschaft in Österreich durchsetzbar ist. Dann jedoch muß der nächste Schritt folgen: die Abstimmung über die Selbstbestimmung. Diese darf dabei nicht untergehen, man darf dies aus den Augen verlieren. 
 
Ich sehe voraus: es läuft verstärkt auf einen eigenständigen Staat Süd Tirol zu, in der Süd Tiroler  
 
entweder  
 
die Süd Tiroler plus die Östereichische Staatsbürgerschaft 
 
oder  
 
die Süd Tiroler plus die italienische Staatsbürgerschaft haben. 
 
Dies wäre eine Traumkonstellation, in der ALLE Süd Tiroler sowohl Süd Tiroler sein, als auch sich zu ihren Wurzeln bekennen könnten. 
 
Nur so sehe ich, nicht nur eine Mehrheit für "Los von Rom" erhalten zu können, sondern auch eine Mehrheit dafür, wohin es gehen soll: Anschluß an Österreich, oder Selbstständigkeit.  
 
Es gibt viele Menschen in Süd Tirol, die weg von Rom, aber deswegen nicht hin zu Wien wollen.  
 
Mit der Doppelten Staatsbürgerschaft sehe ich die Chance einer großen Mehrheit, sich auf ein gemeinsames Süd Tirol verständigen zu können. 
 
Ich höffe, Österreich öffnet den Weg durch die Zuerkennung der Staatsbürgerschaft an die Süd Tiroler. 
 
Eine gute Aktion der Süd Tiroler Freiheit, mit sehr viel Potential 
 
Freiheit für Süd Tirol 
 
EEkat
 
EEkat
35. 28-08-2010 11:23
 
Beweis
Zum Beweis dafür was in Zeitungen steht, sehr geehrter Herr Markus Anton: Die Presse v. 28.08.2010  
http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/582029/579861/index.do 
Print–Ausgabe v. 09. 07. 2010
 
Jörg
36. 28-08-2010 11:04
 
Gebühren
@homunculus 
 
In der Schillingzeit waren’s mindestens 10.000,-. Zehntausend Schilling für das Verwaltungsverfahren zur Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen? Das glaubst du wohl selbst nicht. 
Ich rede nicht von vernünftigen Gebühren.
 
Jörg
37. 28-08-2010 10:55
 
suum cuique
Suum cuique, lieber Herr Markus Anton. Interpretationen werden immer von der Einstellung des Rezipienten gefärbt. 
Es geht mir in dieser Sache nur um Genauigkeit. In den Zeitungen lese ich wiederholt, daß die Deutschen die stärkste Zuwanderergruppe in Ö. sind; möglicherweise habe ich sogar hinsichtlich der Türken geirrt, und an zweiter Stelle stehen die Zuwanderer aus Ex–Jugoslawien. 
Haben Sie das schon einmal gehört: „Das Gute ist der Feind des Besseren.“
 
Jörg
38. 27-08-2010 18:19
 
Einfach nur genjal
Meine vollste Unterstützung!!!
 
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39. 27-08-2010 17:13
 
Einfach nur genjal
Dem ist nichts hinzuzufügen: 
 
http://oernen2020.blogspot.com/2010/06/staatsburger-der-repubblica-banana.html
 
Toni
40. 27-08-2010 15:28
 
Hoffentlich ...
... bring' ma dös z'samm! Super Initiative, es ist allerhöchste Zeit, dass da was Positives weitergeht!
 
HE
41. 27-08-2010 13:38
 
Doppelstaatsbürgerschaft gibt es auch ko
Achtung! Es wird darauf ankommen in welcher Form die Doppelstaatsbürgerschaft den Süd-Tiroler zuerkannt wird. Auch den Bürgern von Dreizehnlinden wurde die Staatsbürgerschaft (aufgrund der Abstammung) kostenlos bzw. gegen eine geringe Verwaltungsgebühr zuerkannt!
 
P.Passler
42. 27-08-2010 12:30
 
an Welsch-Tiroler nicht vergessen!
ein sehr gut passender Beitrag zu diesem Thema aus Welsch-Tirol: 
 
http://www.youtube.com/watch?v=djXQsB4wbgw&feature=related
 
Markus Anton
43. 12-09-2010 18:20
 
@Jörg
Wenn Sie Österreich nicht gern haben, dann lassen sie doch zu, dass andere Menschen dieses Land mögen.  
 
Ich zähle die Deutschen und die Türken nicht, die in dieser Alpenrepublik leben, ich gebe nur das wahrheitsgetreu wieder, was ich den allgemeinen Berichten zu solchen Fragen aus den Medien entnehme. 
 
Sie können ziemlich sicher davon ausgehen, dass Österreich zu den reichsten und lebenswertesten Ländern der Welt heute gehört, das kann man diversen internationalen und seriösen Rankingslisten Jahr für Jahr entnehmen. Es ist meisten eine Reihenfolge je nach Kriterien, wie folgt, Schweiz, Norwegen, Luxemburg, Österreich, Kanada, Australien etc. Ich habe auch nicht behauptet, dass Österreich in allen Statistiken dieser Art am Platz Nr.1 liegt. Ein Platz zwischen 1-15 ist sicherlich für ein jedes Land ein Ehrenplatz bei den zirka 200 heute real existierenden Staaten der Welt. Die Bundeshauptstadt Wien z.B. als lebenswerteste Großstadt der ganzen breiten Welt im Jahr 2010 gehört aber schon dazu und liegt momentan am Platz Nr.1 der reichsten und lebenswertesten Großstädte, siehe Quellenangabe. 
 
 
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ 
ALeqM5higQvxlXX09rmsDJ942pmFCzKT_g 
 
http://www.wien.info/de/lifestyle-szene/lebenswerteste-stadt 
 
 
http://www.welt.de/vermischtes/article3652873/Warum-Wien-die-tollste-Stadt-der-Welt-ist.html
 
Markus Anton
44. 27-08-2010 11:37
 
@ homunculus
Die wenigsten Staaten gehen mit der Verleihung der eigenen Staatsangehörigkeit inflationär um und es ist gut so. 
 
Die Italiener in Süd-Tirol, die meisten leben ja im Dreieck Bozen-Meran-Salurn, müssten sich aber in diesem Fall einmal zwischen zwei Identität stiftenden Wahlalternativen entscheiden, d.h. ob sie italienisch sprachige Süd-Tiroler oder, wie die meisten von ihnen heute, weiterhin Italiani in Alto Adige in Italia sein wollen.  
 
Es wundert mich aber etwas anders sehr. Es ist bis jetzt den Parteien der deutschsprachigen Süd-Tiroler kaum aufgefallen oder sie übersehen dieses Faktum, dass z.b. eine Partei der Italiener die Lega Nord ebenfalls sogar auf höchster Ebene für die Loslösung Süd-Tirols von Italien eintritt, und diese Partei regiert heute immerhin gemeinsam mit Berlusca dieses Land. Leider sind auch dabei in Rom andere Kräfte an der Macht, die diametral andere Vorstellungen der Zukunft der Provinz Bozen haben, aber das ist ein anderes Thema.  
 
Auf der Karte von Padanien findet man das heutige Südtirol z.B. nicht mehr, Welsch Tirol aber schon. Mit dieser Haltung hebt sich die LN in dieser Frage eindeutig von anderen italienischen Parteien ab. Sie sollte daher vielleicht als erster Gesprächpartner auf der italienischen Seite in Süd-Tirol betrachtet werden, wenn es um Formulierung von gemeinsamen Konzepten der Zukunft der Selbstbestimmung des Landes Tirol südlich des Brenners geht.  
 
 
http://www.bandieredeipopoli.com/padania.htm  
 
Es gibt aber in Welsch-Tirol in er Provinz Trient heute auch eine eine andere alt-österreichische italienischsprachige Volksgruppe, viele von ihnen Ladinischer Herkunft, die sich eindeutig und für alle unmissverständlich dem Tirolertum und damit Österreich zugehörig fühlt.  
 
 
http://www.austriaciditalia.it/documento5.html 
 
...oder sind das etwa keine Tiroler mehr? 
 
http://www.youtube.com/watch?v=gfZ71JVqFPs  
 
Gerade die Italienischen und Ladinischen Welsch-Tiroler haben bei der Aufrechterhaltung ihrer Tiroler Identität in der Geschichte seit 1919 bis heute am schwierigsten gehabt, und dennoch haben sie ihre Tiroler und alt.österreichische Identität nicht verleugnet. Das bedeutet, dass auch darüber in Österreich bei dieser ganzen Debatte um doppelte Staatsangehörigkeit für Süd-Tiroler nachgedacht werden muss, also wie man mit dieser besonderen Tiroler Sprachgruppe umgehen sollte. Es sind vielleicht einige tausend Welsch-Tiroler, die sich auch als Alt-Österreicher verstehen, aber sie haben alle Gründe der Welt dazu. Das italienische Welsch-Tirol gehörte zirka 600 Jahre lang bis 1919 genauso wie das heutige Süd-Tirol zu Tirol und damit zu Österreich.  
 
Nach meiner Auffassung verdienen gerade in besonderen Fällen die Welsch-Tiroler aber auch die Alt-Österreicher in den Provinzen Triest und Görz (Gorizia), heute sind das fast ausnahmsweise nur ihre Nachkommen, eine andere Betrachtung der gesamten Problematik, als das z.B. in Hinblick auf Böhmen, Mähren oder Krain (Slowenien) in Österreich der Fall ist. Als die SVP seinerzeit diese Forderung oder besser gesagt den Wunsch einer doppelten Staatsangehörigkeit für Süd-Tiroler aufgestellt hat, kam postwendend die Antwort aus Wien, sinngemäß wiedergegeben, das sei sehr kompliziert, die Monarchie war ein Riesenreich mit entsprechend vielen Nachkommen der Alt-Österreicher von damals in unserer Zeit. Österreich könne daher sicherlich nicht dieses geplante Recht für das gesamte Gebiet der Monarchie vor 1919 gelten lassen.  
 
Man muss aber bedenken, dass die Monarchie in verschiedene Nationalstaaten zerbrochen ist, die alle ihre Wege ohne Österreich gegangen sind und sie mögen auch damit im historischen Kontext recht gehabt haben. Um diese Länder geht es aber nicht, es geht heute in erster Linie um die Alt-Österreicher in Italien, die damals zum Staatswechsel nicht befragt wurden, und die sich weiterhin trotz 90 Jahren Trennung dem Staat der Österreicher immer noch in ihrer ethnischen Identität als eine kleine Minderheit zugehörig fühlen. Über 600 Jahre Zugehörigkeit zu Österreich wiegen heute scheinbar noch bei manchen Menschen mehr als 90 Jahre Italien in Welsch-Tirol. Aber auch im ehemaligen Kronland Küstenland um Triest gibt es einige tausend ethnische Alt-Österreicher heute. Das ist aber nur eine Randfrage der Problematik, die wenigen tausend Alt-Österreicher dieser Art wird die Alpenrepublik wohl verkraften können. Warum aber alle Parteien der Süd-Tiroler sich für doppelte Staatsangehörigkeit für die Nachkommen der Alt-Österreicher in der Provinz Bozen aussprechen, müsste den Kennern der Lage auch gut bekannt sein. Gegebenfalls sollte da vielleicht der Nationalrat in Wien mit aktivster Unterstützung aus Innsbruck über Lex-Südtirol für die Autonome Provinz Bozen in dieser Frage nachdenken, das wäre vielleicht am sinnvollsten. Österreich ist seit 1946 dazu ohne Zeitlimit im Völkerrecht anerkannte Schutzmacht der Süd-Tiroler und eine doppelte Staatsangehörigkeit ist heute in Europa die herrschende Normalität.
 
Markus Anton
45. 27-08-2010 11:24
 
@Jörg
zum Nulltarif: Ganz sicher und noch €1.000,00 hinzu für jeden "Neuzugang" quasi als Willkomensgeschenk.  
 
Die Gebühren für das Verwaltungsverfahren zur Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen wirst du schon bezahlen müssen - wie jeder andere auch - sonst musst du es halt lassen - es würde dich ja keiner zwingen, um die Staatsbürgerschaft anzusuchen. 
 
??? Manchmal erheben einige von euch Forderungen, die wir weder verstehen wollen noch können. In diesem Punkt hatte Durnwalder recht, dass manche Südtiroler beim Fordern das Gespür für eine natürliche Grenze gänzlich verloren haben. 
 
Grüße aus IBK
 
homunculus
46. 27-08-2010 10:43
 
Nulltarif
Eine Frage habe ich noch nicht entdeckt: Sollen die Südtiroler für die österr. Staatsbürgerschaft Geld bezahlen müssen, wie es ja sonst gepflogen wird? Ich sage: Nein! Da soll sich Österreich doch als „Vaterland“ beweisen und den Südtirolern die Staatsbürgerschaft zum Nulltarif verleihen.  
 
@Markus Anton 
„Sogar die Deutschen aus der Bundesrepublik wandern heute in Massen nach Österreich aus und sind nach Türken die zweitstärkste sowie sicher willkommene Ausländergruppe dort.“ 
 
In den österr. Zeitungen wird ständig kolportiert, daß die Deutschen die stärkste Ausländergruppe in Österreich sind und die Türken mit erheblichem Abstand erst die zweitstärkste. Wer irrt da wohl? 
 
„Ganz im Gegenteil, die ganze Welt rennt die Türen von Österreich ein, um in diesem Land leben zu dürfen, das nach seriösen und objektiven internationalen Rankings zu den reichsten und lebenswertesten Ländern der ganzen Welt heute gehört.“ 
 
Diese Massen sollte man sich etwas genauer anschauen. Vielleicht kommt man dann zu einer differenzierteren Sicht der Dinge. Außerdem sollte man dann auch diejenigen Personen und ihre Qualifikationen bedenken, die das Land verlassen haben, und ihre Gründe erheben. Ohne eingehende Studie darüber bleiben die Aussagen entweder einseitige Werbesprücherln oder genüßliche Katastrophenjournalistik. Übrigens: Wenn ich mich recht erinnere, befand sich Ö. nach dem letzen „Ranking“ über Lebensqualität nicht gerade im Spitzenfeld, Norwegen und Australien hingegen ganz vorne. Bei der Erhebung über die wirtschaftliche Situation von Müttern fand sich Österreich erst auf Platz sechzehn.
 
Jörg
47. 27-08-2010 10:32
 
Presseberichte
Es wird auch in Österreich darüber berichtet: 
 
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/590170/index.do?from=suche.intern.portal 
 
 
 
http://derstandard.at/1282273648629/Unterschriften-Aktion-fuer-Doppelstaatsbuergerschaft-beginnt 
 
 
 
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100826_OTS0134/doppelte-staatsbuergerschaft-fuer-sued-tiroler-oesterreichweite-unterschriftensammlung-fuer-buergerinitiative 
 
 
http://volksgruppen.orf.at/slowenen/aktuell/stories/116773/ 
 
 
http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/Tirol/262870-2/doppelstaatsb%C3%BCrgerschaft-spindelegger-f%C3%BCr-intensive-pr%C3%BCfung.csp
 
Markus Anton
48. 27-08-2010 09:02
 
Staatsbürgerschaft
Ich hätte nichts dagegen, wenn auch italienisch-sprachigen Süd-Tiroler, sofern sie es wollen, unsere Staatsbürgerschaftt verliehen würde.  
 
Vielleicht wäre dies ein erster Schritt in Richtung Verständnis, dass diese Menschen durch Österreich nichts aber auch gar nichts zu befürchten hätten.  
 
@Markus Anton: Bei uns leben einige Italiener - und ja - sie fühlen sich hier sehr wohl - und ja - die Österreicher hier mögen sie auch sehr gerne. 
 
Warum sollte das bei italienischsprachigen Süd-Tirolern grundsätzlich anders sein - die Zeit würde es richten - ein Zusammenleben wäre bzw. ist leicht möglich - so wie das im historischen Tirol über 650 Jahre schon funktioniert hat. 
 
Grüße aus IBK
 
homunculus
49. 26-08-2010 23:57
 
Dese Aktion ist nur zu begrüßen
denn am Ende steht entweder die doppelte Staatsbürgerschaft, oder aber der Entscheid Österreichs, diese nicht ausreichen zu wollen. Letzteres würde große Einigkeit in Süd Tirol entstehen lasen, dann einen völlig eigenen Weg gehen zu müssen. 
 
Hoffentlich erleben wir dies noch.
 
EEkat
50. 26-08-2010 23:08
 
Antwort auf einige Fragen
Ein Versuch einer gescheiten Antwort auf einige blöde Fragen einiger Forumteilnehmer hier.  
 
Die Habsburger Monarchie Österreich Ungarn war eine Personalunion dieser Dynastie mit getrennten Reichshälften. In den Österreichischen Kronländern haben damals die Menschen, sofern sie ins Ausland verreisen wollten, einen Österreichischen Reisepass Seiner Majestät des Kaisers bekommen, und in Ungarn einen Ungarischen Reisepass des Königreich Ungarn. 
 
siehe Link: 
 
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Austria-Hungary1899.JPG&filetimestamp=20090810131606 
 
Seit dem Zusammenbruch der Doppelmonarchie 1919 definieren sich Österreich und Ungarn dazu als getrennte Nationalstaaten, die nichts mehr gemeinsam haben.  
 
Das heutige Süd- und Welsch-Tirol gehörten vor der Teilung durch Italien im Jahre 1919 damals zum Kronland Tirol der Österreichischen Reichshälfte, daher wenn es eine Sukzession im staatsrechtlichen Sinne bei der Verleihung der Österreichischen Staatsangehörigkeit in diesem Raum in Tirol südlich der Brennergrenze heute gibt, dann ist in diesem Fall eindeutig nur die heutige Zweite Österreichische Republik dafür zuständig, und zwar als Rechtsnachfolger der k.u.k. Monarchie Österreich Ungarn im völkerrechtlichen Sinne. 
 
Wenn die Forderung nach doppelter Staatsangehörigkeit laut Kommentar von Pircher eine Provokation sein sollte, dann ist Italien selbst eine Staatsmacht, die derartige "Provokationen" bereits sehr gut kennt, da dieser Staat seit vielen Jahren die eigene italienische Staatsangehörigkeit und einen zweiten Pass den eigenen Minderheiten vor allem in Istrien und Dalmatien verleiht.  
 
In Europa kennen fast alle Staaten die doppelte Staatsangehörigkeit, auch Österreich in gewissen Fällen, wenn es z.B. um Alt-Österreicher und ihre Nachkommen in Brasilien aber auch in Rumänien in wenigen Fällen in Siebenbürgen (glaube ich) geht, für den überwiegenden Rest der dort noch verbliebenen Deutschen ist hingegen die BRD zuständig.  
 
Heute geht es bei dieser Frage nur um Kinder, Enkelkinder und Ur-Ur-Enkelkinder der Alt-Österreicher in Tirol südlich des Brenners, auch wenn es wohl in unserer Zeit um das Jahr 2010 einige hundert hochbetagte Menschen in Süd-Tirol am Leben gibt, die noch als Österreichische Staatsbürger geboren wurden. Der Alt-Landeshauptmann von ST Silvius Magnago war z.B. noch so ein geborener Österreicher.  
 
Zum Militär werden die Süd-Tirol in Österreich sicher nicht eingezogen, außer sie wollen es unbedingt freiwillig tun, auch das soll es geben. Die Ladiner in Süd-Tirol sind laut Sprachgebrauch der SVP ein Bestandteil der Österreichischen Minderheit in Italien, daher sind sie mit den deutschsprachigen Süd-Tirolern in dieser Frage gleichzusetzen. Anders ist es um die Ladiner im Trentino und um die Ampezzaner (Alt-Tiroler, die vom Mussolini der Region Veneto zugeschlagen wurden) bestellt. Ausschlaggebend kann in dieser Frage nur Bekenntnis zum Vaterland Österreich und die nachweisbare Pflege der Österreichischen Kultur über mehrere Generationen sein, in dem Fall der Tiroler Kultur, was in der Theorie auf einige tausend Welsch-Tiroler und sogar im weiteren Sinne auch auf einige tausend Triestiner (meistens aus deutschsprachig-italienischen Familien stammend) zutreffen würde. Eine Staatsangehörigkeit des Vaterlandes ist außerdem ein Privileg und keine Last und ganz sicher Österreich würde es niemand aufzwingen. Ganz im Gegenteil, die ganze Welt rennt die Türen von Österreich ein, um in diesem Land leben zu dürfen, das nach seriösen und objektiven internationalen Rankings zu den reichsten und lebenswertesten Ländern der ganzen Welt heute gehört. Sogar die Deutschen aus der Bundesrepublik wandern heute in Massen nach Österreich aus und sind nach Türken die zweitstärkste sowie sicher willkommene Ausländergruppe dort. Auch die Italiener leben sehr gerne in diesem Land und werden allgemein überall in Österreich sehr geschätzt und gemocht, da die Österreicher meistens Italien aus vielen Urlauben sehr gut kennen und dieses Land und seine Kultur sehr mögen. Warum ausnahmsweise sollte es auch nicht umgekehrt in Süd-Tirol auch so sein, dass auch die hier lebenden Italiener das Land Österreich besser kennenlernen dürfen.
 
Markus Anton
51. 26-08-2010 22:52
 
Antwort auf einige Fragen
@pircher: 
 
Ungarn gehört nicht zur österreichischen Nation, es gibt zwar durch das Habsburgerreich viele Gemeinsamkeiten, aber die Ungarn bleiben Ungarn. Südtirol ist kulturell ein Teil Österreichs, weil es zum Land Tirol gehört, welches seit Jahrhunderten Teil des Habsburgerreiches war. 
Wenn jemand für ein vereintes Europa mit einem friedlichen Zusammenleben eintritt, dann die STF, das bedeutet nicht, dass man jede Ungerechtigkeit hinnehmen muss. Möglicherweise sind Sie also sehr konservativ, weil Sie umbedingt am Status-Quo festhalten wollen!
 
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52. 26-08-2010 22:30
 
Antwort auf einige Fragen
Hallo thomas/tomasso, lies oben die Begleitbroschüre durch. Dort findest du die Antwort zur Wehrpflicht. Nur wer seinen Wohnsitz in Österreich hat, wird eingezogen. Mit der Rente ist es das selbe, dort wo du einzahlst bekommst du die Rente. Es sind alles eigene Kassen... 
 
@ Pircher: Ungarn hat sich selbst von Österreich abgespalten und eingen eigenen Staat gebildet. Warum sollten die dann einen österreichischen Pass wollen? Wir Südtiroler wurden nie gefragt, ob wir zu Italien wollen. Wir wurden widerrechtlich einverleibt. Lernen Sie Geschichte!
 
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53. 26-08-2010 22:18
 
Antwort auf einige Fragen
Ganz sicher werden wir aus Österreich diese Aktion unterstützen.
 
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54. 26-08-2010 21:47
 
doppelten Staatsbürgerschaft!
Hallo, kann ich auch die ungarische Staatsbürgerschaft bekommen? Da war ja mal die Monarchie Österreich - Ungarn. Stehen sie auch dazu, dass die Ungarn die Österreichische Staatsbürgerschaft bekommen? 
Ich finde ihre Partei als sehr konservativ, wir leben ja in einem vereinten Europa, oder? Besser wäre sie treten mehr für ein friedliches zusammenleben in Europa ein wie mit ständiger Provokation!
 
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55. 26-08-2010 20:15
 
Gute Idee....aber!
Grundsätzlich eine sehr gute Idee, nur ergeben sich hierbei ein paar Fragen.: 
Erstens: Aufgrund der österreichischen Staatsbürgerschaft müssen taugliche männliche Staatsbürgerschaftinhaber im Alter von 17-50 Jahren die allgemeine Wehrpflicht oder Wehrersatzdienst ableisten. Sollen demnach geschätzte 20% der Südtiroler eingezogen werden?  
Zweitens: Wie soll mit den Ladinern umgegangen werden? Ihre Muttersprache ist nicht deutsch, fühlen sich allerdings eher Österreich hingezogen als Italien. 
Drittens: Sollen Italiener, welche in Südtirol geboren sind auch die Staatsbürgerschaft verliehen bekommen, insofern sie so etwas fordern sollten?
 
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56. 26-08-2010 17:58
 
wegweisend
das ist wirklich europäisch.Keine aufgedrängte Staatsbürgerschaft sich aufzwingen lassen, sondern frei seine Identität zu bestimmen. Weiter so !
 
tiroler herz
57. 26-08-2010 16:42
 
Auch DiePresse berichtet
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/590170/index.do
 
P.Passler
58. 26-08-2010 16:32
 
Genialer Schachzug!
Diese Unterschriftensammlung ist wieder mal eine geniale Aktion der SÜD-TIROLER FREIHEIT. 
Während die Groß- Partei nur Taten ankündigte, aber keinen Finger rührte, und seit einem Jahr von "Schwierigkeiten" ??? faselt, nimmt die STF das Heft in die Hand und macht Nägel mit Köpfen. 
 
Die 500 Unterschriften in Österreich sind leicht zu schaffen; die Süd-Tiroler sollten aber auch fleißig unterschreiben! 
 
 
Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht. 
 
Ludwig Börne, 06.05.1786 - 12.02.1837 
deutscher Journalist und Schriftsteller
 
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59. 26-08-2010 15:49
 
Genialer Schachzug!
Glorreich!!! Wohl der wichtigste Schritt in den letzten 50 Jahren......
 
Gery
60. 26-08-2010 15:48
 
Siamo austriaci!
Bravo! 
SI alla doppia cittadinanza per Sudtirolesi, Trentini, Ampezzani e Triestini! È un diritto. La storia tirolese è storia austriaca! 
 
http://www.youtube.com/watch?v=djXQsB4wbgw
 
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61. 26-08-2010 15:46
 
Super, endlich mal was mit Hand und Fuß!
Nur leider hat das bis auf "Der Standard" in Österreich noch kein Online/Printmedium mitgekriegt?
 
DaSteira
62. 26-08-2010 15:29
 
???
Ich kann die Datei nicht öffnen. 
Pdf-Datei angeblich beschädigt. 
 
Kann die Unterschriftenliste jemand runter laden?
 
ff
63. 26-08-2010 14:20
 
Super Sache!!!
Hallo Eva! 
Super Sache das mit der doppelten Staatsbürgerschaft! Das unterstütze ich natürlich herzlich gern! 
Auf baldigen Erfolg!!!! 
LG 
Christian
 
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64. 26-08-2010 13:13
 
Meine vollste Unterstützung!
Die Unterschriften zu sammeln wird bestimmt kein Problem! 
Super Aktion, werde mich sofort in der Steiermark an die Arbeit machen!
 
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65. 26-08-2010 12:00
 
Meine vollste Unterstützung!
Sehr gut!  
Aber ich denke das bei einem "Freistaat würden auch die Italiener mitziehen, was bei einer Weiderviernuigung mit tirol und Österreich nicht der Fall wäre. wobei ich lieber den Begriff "Eigenstaat" verwenden würde Bayern Sachsen Thürigen, nennen sich auch "Freistaat" sind aber letzendlich ganz normale Deutsche Bundesländer ohne Sonderstatus. Aufjendfall könnte die Doppelte Staatsbürgerschaft eine gute Übergangslösung sein, den dann ist Österreich eine wirkliche Schutzmacht, und keine "Pseudo-Schutzmacht". Die Süd-Tiroler hätten endlich ein recht auf ihre eingltliche Staatsbürgerschaft zurück. Solange bis es dann vieleicht einmal einen (Süd) Tiroler Personalausweis gibt.Ich würde mich aber mal über eine Großkundgebung aller Kräfte in süd-tirol die die mSelbstbestimmung forden freuen. In diesem Sinne Mit Gottes Segen der Freiheit entgegen.
 
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66. 26-08-2010 11:51
 
Reisepass des Vaterlandes
Ein Reisepass gibt national und international Auskunft darüber, welcher Nationalität ein Mensch angehört.  
 
Dass die Süd-Tiroler in der überwiegenden Mehrheit nie etwas anderes als Tiroler und damit im weiteren Sinne Österreicher, in diesem Fall Alt-Österreicher waren oder sind, dass müsste auch heute allen klar sein. Wahrscheinlich will man das in Wien so lang hören, bis man es nicht überhören kann, und bis auch Italien in dieser Frage einlenkt. Warum sollen schon wieder wie vor Jahr und Tag in diesem uneinsichtigen und unbarmherzigen Staat der ethnischen Fremdbestimmung immer die Süd-Tiroler das Nachsehen haben? Das Vaterland und die Schutzmacht der Süd-Tiroler darf sich gerade hier von Rom nicht unter Druck setzen oder erpressen lassen! 
 
Das ist nämlich eines der größten Hindernisse auf diesem Weg, nicht so sehr der Unwille der Republik Österreich an sich, sondern der Widerstand dagegen aus Italien.  
 
Die doppelte Staatsangehörigkeit ist in Europa seit Jahrzehnten bereits eher ein Regelfall und nicht Ausnahmeregelung, darum verdienen auch die Alt-Österreicher in der Provinz Bozen diese Art der Anerkennung, zumal nach dem Pariser Autonomie Vertrag das Land Österreich für die Bürger Süd-Tirols im Völkerrecht als ihre Schutzmacht von der UNO sogar anerkannt wurde.  
 
Die doppelte Staatsangehörigkeit kennt gerade auch Italien selbst in Hinblick auf eigene Minderheiten in Istrien und Dalmatien und anderswo in der Welt. All diese Argumente sind Rom bekannt, auch der Hinweis auf die Forderung Italiens aus der neueren Geschichte dieses Landes, das seinerzeit seit 1943 und nach 1945 der Kontrolle dieser Staatsmacht bis 1954 entglittene vorwiegend italienischsprachige "Freie Territorium Triest" in die eigene politisch-ethnische Selbstbestimmung zu entlassen. Italien hat also in der Nachkriegsordnung in Europa national und international etwas gefordert, nämlich ethnische Selbstbestimmung für die eigene Minderheit im Ausland und konnte sich damit auch damals durchsetzen.  
 
In Süd-Tirol hingegen verweigert dieser Staat beinhart bis heute weiterhin einem ganzen Volk und Land in der Provinz Bozen das gleiche Recht auf ethnische Selbstbestimmung, auf das sich Rom noch so international publikumswirksam mit noch so vielen Tränen früher einmal berufen hat.  
 
Italien kennt seit Jahren das identitätsstiftende politische Instrument der doppelten Staatsangehörigkeit aber gleichzeitig setzt dieser Staat seit geraumer Zeit alles mögliche in Bewegung, um über geheime diplomatische Kanäle derartige und ähnliche Lösungen oder Verbesserungen des jetzigen Status quo für Süd-Tiroler in Österreich zu verhindern. Man darf sich daher mit aller Berechtigung fragen, wie lange noch wird sich die offizielle Politik der AP Bozen und in der eigenen Schutzmacht derartige schäbige Behandlung der berechtigten Wünsche der Süd-Tiroler gefallen lassen?  
 
Ein jeder Staat muss immer und überall seine Interessen sorgfältig abwägen, aber gerade in diesem konkreten Fall verdient dieses in der langen Geschichte der ethnischen Fremdbestimmung noch so geschundene Tiroler Volk in der Provinz Bozen eine sichtbare Anerkennung in Form der Gewährung der doppelten Staatsangehörigkeit durch das eigene Vaterland, die ja zumal in Süd-Tirol niemand aufgezwungen wird, sondern die ein jeder Mensch nach freier Entscheidung annehmen kann, wenn er sich ethnisch Österreich zugehörig fühlt. Wenn die Einschätzung des amtierenden Landeshauptmann von Südtirol stimmen sollte, dann würden es sehr sehr viele Bürger in diesem Teil des historischen Landes Tirol machen und gerade dadurch würde dieses Land der Wiederherstellung seinerzeit zerbrochenen Landeseinheit in Nord-Ost-Süd- Tirol ein wichtiges Stück näher kommen.  
 
Dieser Wunsch wird auch von der gesamten Parteienlandschaft der Süd-Tiroler getragen, mit der Südtiroler Volkspartei an der Spitze dieser Bewegung. Es ist eine Gemeinsamkeit, die ist in diesem Land in der Politik nicht so oft gibt, umso wertvoller scheint sie in Hinblick auf die weitere Zukunft dieses Landes zu sein, auch in Hinblick auf die Frage der ethnischen Selbstbestimmung.
 
Markus Anton
67. 26-08-2010 11:33
 
gut gemacht
Endlich kommt bei der Sache Schwung rein. 
 
Die österreichische Staatsbürgerschaft bringt keine materielle "Vorteile", ist aber für viele Südtiroler ein wichtiges Zeichen kultureller und patriotischer Zugehörigkeit zum Vaterland Österreich.
 
Thomas
68. 26-08-2010 11:24
 
gut gemacht
super! wenn und wo konn i untrschreibn?
 
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69. 26-08-2010 10:42
 
Super Sache!
Auf das habe ich lange gewartet!
 
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70. 26-08-2010 10:36
 
Super Sache!
Endlich bewegt sich was!!!!!
 
Markus

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