JG-Aussagen zur Ortsnamensfrage - Heimatbewusste Jugend ist in der SVP längst abgewandert!
Mittwoch, 11. August 2010
jg_broschuere_1984.jpgDie unlängst vom Präsidium der JG - SVP verfasste Pressemitteilung zur Ortsnamensfrage kann nur als Schall und Rauch abgetan werden, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT. Nicht der Missbrauch der tolomeischen Namen stört die Parteijungen, sondern der „populistische Missbrauch“. Wie konzeptlos die jetzige JG-Führung gegenüber vergangenen Zeiten ist, zeigt ein Blick in die JG-Broschüre „Tolomeische Ortsbezeichnungen- Ein Unrecht hat den Faschismus überlebt“ von 1984.

Die derzeitige JG-Führung will die im Gebrauch befindliche Tolomeische Namenserfindungen veramtlichen: „Die Verpflichtung zur Zweinamigkeit muss dort enden,  wo das betreffende Namensgut in der Bevölkerung nicht geläufig ist, wo also die tolomeischen Sprachschöpfungen tote Buchstaben geblieben sind“ so Raffin und Rainer wörtlich!
Das heißt nichts anderes, als wo das Werk des Totengräber Süd-Tirols gelungen ist, seine Erfindungen erhalten bleiben sollen.

Dazu die Aussage der JG in ihrer Ortsnamensbroschüre 1984: "Unser Grundsatz: Ein Unrecht darf nicht zum positiven Recht werden. Die Tolomeibezeichnungen dürfen nicht weiter geltendes Recht bleiben! Wenn es hier jemals eine ehrliche politische Entscheidung geben soll, dann ist es die (längst schon fällige) Annullierung der faschistischen Dekrete.“


Der Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, hat am 30. Juli dieses Jahres einen Gesetzesentwurf zur Abschaffung der faschistischen Dekrete eingereicht. Laut Knoll sind die faschistischen Namensdekrete aber auch aus politischer Sicht nicht länger hinnehmbar, da sie Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie sind. Maßnahmen für das Hochetsch zum Zwecke einer geordneten, schnellen, wirksamen Aktion zur Assimilierung und Italienisierung. Niemand kann es Süd-Tirol verdenken, Dekrete mit einer solchen Absicht abzuschaffen, so der Abgeordnete Sven Knoll.


Eigenartig, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT, dass die Umsetzung des Grundsatzes der JG - Broschüre von der heutigen JG kritisiert wird. Es wäre an der Zeit, das die heutige JG Führung die Mittsommertage dazu nutzt, ihr Archiv zu ordnen. Denn zur freiwilligen teilweisen Anerkennung von faschistischen Ortsnamen waren frühere Landesjugendreferenten keinesfalls bereit!


Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT

 


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Kommentare (13)
1. 16-08-2010 12:19
 
@waschtl 
Gehen Ihnen die Argumente aus? 
Ich glaube das wird den Römern egal sein, die gibt es seit einer Weile nicht mehr. Wir leben aber immer noch in unserem Land und haben das Recht auf die historischen Ortsnamen! Das sollte Ihnen und auch der SVP eigentlich klar sein
 
h
2. 14-08-2010 09:47
 
@stefan
Zweisprachig zweinamig, das ändert nichts am Fakt. 
Eine Frage hätte ich dann aber doch, wenn St.Lorenzen früher Sebatum hieß, oder Sterzing, Vipitenum, ist es dann zweinamig, oder zweisprachig? Ein zweiter Name oder ist die deutsche Bezeichnung eine Übersetzung?
 
Waschtl
3. 14-08-2010 07:25
 
Zweinamigkeit gibt es nicht
@ waschtl....es gibt keine Zweinamigkeit, nur eine Zweisprachigkeit....ein Ort hat immer nur einen Namen...so heisst Vierschach immer nur Vierschach und nicht Versciaco....und ein Berg kann auch nur einen Namen haben, genauso wie ein Mensch nur Franz heissen kann, net Franz Francesco, was man tun kann ist den Zusatz monte Windschar oder malga Steger hinzuzufügen. alles andere wäre Verrat an unserer Heimat, Geschichte und würde den faschistoiden Italienern in die Hände spielen.  
Irgendwann muss die Toleranz ein Ende haben, die Italiener haben dieses Unrecht begangen, es wurde bis heute noch nie eine Entschuldigung geäussert über die an den Südtirolern begangenen Verbrechen während des Faschismus und in den 60er Jahren..... 
Die SVP will gar nicht mehr Heimat der Tirol Patrioten sein, da man sich damit nicht so herrlich mit den Römern anbiedern kann.....doch die Rechnung bekommt die SVP irgendwann präsentiert: entweder durch einen >Absturz in der Wählergunst oder durch eine de facto Italianisierung wie es in Aosta vor sich gegangen ist.....na dann Prost Mahlzeit liebes Südtirol...aber schreit dann nicht Richtung Wien, denn die werden uns dann auch nicht mehr helfen, so schnell wie man die Hilfsangebote momentan immer ablehnt....
 
stefan
4. 13-08-2010 08:32
 
@Taber
Das ist kein Angriff auf Herrn Simeoni. Ich habe nur seine Äußerungen wiedergegeben auf die Frage wie er sich die Beschilderung vorstellt. Und nach dem Artikel von Herrn Lang wäre er, wie die JG, dann auch kein heimatbewusster Südtiroler. 
Abgesehen davon, scheint mir der Vorschlag vernünftig zu sein.
 
Waschtl
5. 12-08-2010 21:02
 
JG
Die JG in der SVP ist heute nur mehr ein Tummelplatz für die Empor- und Nachkömmlinge unserer SVP-"Eliten" und jener, die mit Hilfe "der Partei" zu zu Geld gekommen sind und es sich mit ihr gemütlich eingerichtet haben. Wer heute in Südtirol nicht das Edelweiss-Brandzeichen am Hirn und am Arsch eingebrannt hat, kommt in diesem Bürokratenwald nicht mehr weiter.
 
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6. 12-08-2010 15:59
 
SVP verkauft die Heimat
wie einst RAFFL den ANDREAS HOFER !!! 
Nur das VOLK wird das ab einem bestimmten Punkt nicht mittragen . 
 
Es ist wirklich traurig mit welchen faulen Kompromissen die NOCH Mehrheitspartei versucht gut WETTER bei den Italienischen Wählern zu machen ,in der Hoffnung dass diese den Absturz Richtung 40 % bei den nächsten Landtagswahlen verhindern möge . 
Aber Waschtl der Angriff auf den AVS Präsidenten SIMEONI ist unangebracht ,denn was soll er Tun ? Der AVS ist keine politische Partei und hat sich in dieser Sache leider nach der Landesregierung zu richten ,denn diese wird die ganze AKTION finanzieren müssen !!! 
Ich hoffe dass es wenigstens dabei bleibt dass die Wegschilder auf Privatgrund einsprachig bleiben. 
HT
 
Hermann Taber
7. 12-08-2010 12:06
 
selbstbestimmte Zukunft
Der amtierende Landeshauptmann von Südtirol sagte einmal vor einigen Monaten in einem TV-Interview für einen Österreichischen Sender zum Thema der Selbstbestimmung des Landes sinngemäß, auf diesen Staat Italien war und ist in Fragen der Autonomie gestern, heute und morgen kein Verlass, da man nie wisse, was als nächstes Rom an Schikanen in seiner Südtirol Politik einfällt, Italien sei daher schlicht und einfach unzuverlässig und unberechenbar als Staatsmacht der Provinz Bozen. Ferner konnte damals der Landesvater Südtirols dem Gedanken und Vorschlag einer echten Volksabstimmung zu Selbstbestimmung der Autonomen Provinz Bozen einiges an positiven Elementen abgewinnen, vorausgesetzt Italien würde den Ausgang so einer Volksbefragung in Südtirol respektieren. In so einem Fall würde der LH von Südtirol für die Rückkehr des Landes nach 90 Jahren der ethnischen Fremdbestimmung zu seinem historisch einzig wahren sprachlichen, ethnischen und kulturellen Vaterland Österreich stimmen, und er ginge auch davon aus, dass dies nach entsprechender Information und Vorbereitung auch die überwiegende Mehrheit der Südtiroler tun würde. Da aber Italien Südtirol nicht ohne weiteres in Richtung Wiedervereinigung mit dem Vaterland einfach so gehen ließe, mache hier so eine Abstimmung nicht so bald einen wirklichen Sinn.  
 
Es war dennoch eine Feststellung von historischer Bedeutung, weil sie von einem amtierenden Landeshauptmann von Südtirol getroffen worden ist. Es war ein wenig wertvolle Orientierungshilfe wie die politische Spitze der SVP in der Fraqe der Zukunft der Selbstbestimmung des Landes denkt, mehr nicht. Der Geist dieser Partei ist noch vielleicht willig die Selbstbestimmung des Landes zu betreiben aber die konkreten nicht vorhandenen Taten in diese Richtung sprechen eine klare Sprache. Dem Ziel der Selbstbestimmung ist aber die SVP laut eigenes Parteistatut immer noch bis auf Widerruf verpflichtet.  
 
Schon seit Jahren beklagen sich die wichtigen Politiker der SVP, dass die sog. "Dynamische Autonomie" tot sei, da Italien immer mehr bestrebt ist, sogar das Erreichte in der AP Bozen auf das Maß einer Italienischen Scheinautonomie wie in Friaul oder Sardinien zurückzubauen. Das tragische dabei ist aber, dass das Erreichte in Süd-Tirol die Menschen einzig und allein dem eigenen Fleiß verdanken und sicherlich nicht der Großzügigkeit im Pleitestaat Italien. Heute kann man sich in diesem Land Tirol südlich des Brenners leider nicht mehr sicher sein, ob auch das nicht einmal von Rom ramponiert wird. Der Stiefelstaat schuldet bereits jetzt auch der Autonomie der Provinz Bozen astronomische Beträge, also das Geld der Süd-Tiroler, das das Land wahrscheinlich nie mehr sehen wird. Es wäre also ein Grund für die SVP mehr, an die Politik der Selbstbestimmung zu denken, aber sie tut das weiterhin nicht und das Land verliert dabei nur wertvolle Zeit. Nach dem Motto, wenn Italien die erreichte Autonomie eigenmächtig zurückbauen will oder diese finanziell ramponiert, dann hat das Land ausreichende Gründe die eigenen ethnische Selbstbestimmung zu fordern und lokal wie international zu betreiben.  
 
Bei allen den aktuellen politischen Entwicklungen in Italien kann man sich mit Fug und Recht fragen, wie lange will noch die das Land regierende Partei noch zuwarten, bis sie für sich einen zwingenden Handlungsbedarf in der Frage der Selbstbestimmung erkennt? Aus gesamt europäischer Sicht wäre aber schon längst zumindest eine echte Volksabstimmung zu Selbstbestimmung des Landes durchaus möglich, unbeachtet der Tatsache, ob Italien sich an die Ergebnisse so einer Volksbefragung in der Provinz Bozen halten würde oder nicht. Eine Selbstbestimmung für Süd-Tirol ist nur dann sinnvoll, wenn sie friedlich und demokratisch legitimiert stattfinden würde. Eine gut vorbereitete und durchgeführte Volksbefragung wäre daher vielleicht ein erster Schritt in die richtige Richtung. Nach dem Ja oder Nein der Bürger würden dem Land mehrere Optionen zur Verfügung stehen. Die politischen Chancen, die sich aus so einem möglichen positiven Ergebnis der Volksabstimmung ergeben würden, übersteigen beim weiten die kalkulierbaren Risken so einer Volksentscheidung. Wenn sogar der Italienische Altpräsident Italiens Francesco Cossiga dies zwei mal in Gesetzesentwürfen im Römischen Senat 2006 und 2008 als Antwort auf die Selbstbestimmung Petition der Südtiroler Bürgermeister an den Österreichischen Nationalrat in Wien vom Mai 2006 vorgeschlagen hat, dann kann auch das offizielle Italien scheinbar nichts dagegen haben.  
 
Bei dieser Debatte um die selbstbestimmte Zukunft des Landes darf man eines nicht vergessen, das Land Südtirol ist in diesem geografischen Raum nicht allein. Es darf sich weiterhin auf die Unterstützung von der Seite der eigenen Schutzmacht wie auch aus dem Rest des deutschsprachigen Raumes verlassen. In diesen Wochen war ein wichtiger Staatsgast auf Urlaub in den Bergen Süd-Tirols und die SVP hatte die Gelegenheit gehabt auch diese Frage zu erörtern. Die regierende Partei müsste einmal diese international stark zugunsten der Selbstbestimmung des Landes Südtirol veränderte internationale Lage endlich einmal klar erkennen, und nicht wie bisher auf Biegen und Brechen das alte Modell der ohnehin veralteten und bescheidenen Autonomie in diesem ewig zurückgebliebenen Staat verteidigen. Wenn sie das nicht macht, dann wird sie von anderen politischen Bewegungen mit der Zeit in ihrer politischen Verantwortung für das Land abgelöst werden. Auch das Land Süd-Tirol verdient heute wie morgen in diesem Europa der EU der Demokratie und der Menschenrechte seine ethnische Selbstbestimmung. Dieses Land Süd-Tirol ist auch kein ethnisch femdbestimmtes Schmuddelkind der Geschichte, mit Sicherheit nicht! Es sei denn, die SVP selbst zusammen mit Stiefelstaat macht es mit der Zeit dazu. Heute wäre zumindest eine demokratisch glaubwürdige Antwort auf diese Frage in einer Volksbefragung durchaus möglich, aber das Arbeitsprogramm der regierenden Partei sieht das für das Land leider nicht vor.  
 
Man darf daher nur hoffen, dass die politische Opposition mit der Zeit politisch so stark sein wird, dass auch in dieser für die gesamte Zukunft des Landes so wichtigen Frage sich etwas substantielles bewegen wird. Der politische Zuspruch in der Bevölkerung, den gerade die großartige patriotische Bewegung der Süd-Tiroler Freiheit innerhalb kürzester Zeit seit ihrer Gründung bekommt, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Menschen in Tirol südlich des Brenners immer noch wissen, dass die eigene Zukunft nur in einem wiedervereinten Land Tirol oder als 10. neues Bundesland des Vaterlandes Österreich liegen kann.
 
Markus Anton
8. 12-08-2010 11:21
 
Wieso verkauft die SVP die Heimat?
Das typisch italienische „Fahne nach dem Wind hängen“ hat die SVP in den letzten Jahrzehnten perfektioniert. Warum nur? Sind es die Guinness-book-reifen Politikergehälter, auf die man nicht verzichten möchte, oder befürchtet Durnwalder tatsächlich auch, dass Rom nicht davor zurückscheuen würde, die Krallen auszufahren z.B. auch in Form militärischer Massnahmen? Der Schilderstreit und die Aussagen eines Fittis (oder Fittos) zeigen, dass die Italiener dazu tendieren, emotional statt rational zu handeln. Südtiroler könnten in der Tat Schaden nehmen, bevor sich Italien internationalem Druck beugen müsste.  
Dabei spricht Alles für die Loslösung von Rom und wirklich nichts, aber auch gar nichts für den status quo: 
Der Anteil der i(mpor)talienischen Sprachgruppe an der Bevölkerung in Südtirol ist rückläufig und kann sich nur unter Einschluss sonstiger nicht deutschsprachiger Ausländer behaupten, wobei sich die Frage an die SVP stellt: warum gehen denn fast alle Ausländer in Südtirol auf italienische Schulen und nicht auf deutsche, obwohl Deutschkenntnisse klar vorteilhafter wären? Schlussendlich gibt es im erweiterten deutschsprachigen Wirtschaftraum mehr Jobs als im maroden Italien. Auch hier versagt die SVP, verzichtet auf entsprechende Aufklärung, vermutlich mit Kalkül, um den Italienern einen weiteren Gefallen zu tun. 
Man muss nicht besonders schlau sein, um erahnen zu können, dass die Selbstbestimmung bzw. Unabhängigkeit von Italien eine der Realität entsprechende Korrektur der Sprachgruppenanteile zur Folge hätte. Denn der Herr Quästor würde mit dem Grossteil seiner Besatzerkollegen die Koffer packen. Als Vergleich sei bemerkt, dass allein der Wegfall der Grenzkontrollen in der Gemeinde Brenner zu einer Verschiebung des Sprachgruppenanteils zugunsten der angestammten deutschsprachigen Bevölkerung um 9% geführt hat!  
Ich halte es für realistisch, dass der angestammte deutsch- und ladinischsprachige Bevölkerungsanteil nach Abzug des römischen Verwaltungsapparates bei mindestens 75% liegen wird.  
Mit der Loslösung von Rom wäre endlich die Tiroler Kultur und Identität gesichert, dem Spuk der verzwungenen und künstlichen Italianita ein Ende gesetzt. Die Biancafiore hätte in Südtirol nichts mehr zu sagen. Die kann dann von mir aus im Aostatal gegen einsprachige französische Schilder stänkern. Ebenso der Herr Raphaele Fitto (oder Fitti). Hat der übrigens nicht selbst schon genug Dreck am Stecken, um den Mund aufzumachen? Auch ein Tolomei müsste sich eine neue Grabstätte suchen. Und der Kapuzinerwastl würde im Museum landen. 
Auch die wirtschaftlichen Vorteile liegen klar auf der Hand. Unabhängig könnte sich Südtirol auch wirtschaftspolitisch hervorragend entwickeln und zwar nach dem Vorbild der Schweizer Kantone. Südtirol hätte dazu zweifellos das Potenzial. 
Wieso also? Wie kann die SVP weiterhin derart gegen das Interesse Südtirols und seiner angestammten Tiroler Mehrheit handeln, ohne abgestraft zu werden? Ich kann nur den Kopf schütteln. Die STF scheint mir momentan der einzige Lichtblick zu sein. Weiter so, STF.
 
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9. 12-08-2010 08:08
 
Geschäftsführer des Andreas Hofer - Bund
Liebe Südtiroler ! 
 
Mit einem Schuldenberg von 1.8 Billionen Euro hat Italien die nominal höchste Staatsverschuldung in Europa. Das entspricht einem Viertel der gesamten europäischen Schuldenlast oder rund 117 Prozent des italienischen Bruttoinlandsproducktes. 
Italien steht vor Neuwahlen. Nach dem Bruch mit dem Ex-Verbündeten Gianfranco Fini ist Berlusconis Regierung kaum zu retten. Man könnte die Liste von Ungereimtheiten in diesem maroden Staat noch lange forführer. Und trotz all dieser Probleme hängt die SVP auch mit ihrer Jugendbewegung an diesem Staat wie eine Klette an einem Wollpulover. Was uns hier im Norden Tirols unangenehm auffällt ist dieses unterwürfige Verhalten dem Staate Italien gegenüber. Eine Mentalität die der eines/r Tiroler/in nicht entspricht. 
Gebe es nich die Süd-Tiroler Freiheit (bzw. die deutschen Oppositionsparteien) müsste man an Süd-Tirol mit seiner Regierungspartei verzweifeln. Diese Oppositionsparteien kämpfen einen verzweifelten Kampf für den Erhalt der Tiroler Identität in Süd-Tirol und werden diesbezüglich von der Regierungspartei stets gerügt. Nach beinahe 90 Jahren faschistischer bzw. pseudoitalienischer Namensgebung (auch nach 1945 wurden ganz im tolomeischen Stil, althergebrachte deutsche und ladinische Namen ins Italienische übersetz)in Südtirol, sollte dieser Kuhhandel ein Ende haben. Beinahe 90 Jahre tolomeisch-faschistischer Sprachimperialismus, kulturelle und ideologische Nötigung und Schändung der Süd-Tiroler Namenslandschaft sind mehr als genug. Ändern könnte,das nur die Mehrheit der Südtioler (ihr seid das Voplk)ohne die 27 % Importgesellschaft die das stets zu verhinder versucht.(mit wenigen Ausnahmen) 
 
Denn Tiroler Patrioten sind keine Faschistenidioten.
 
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10. 12-08-2010 06:48
 
Wen wunderts?
ich kann mich meinem Vorredner nur Anschliessen. Auch ich bin aus Patriotischen Gründen aus der SVP ausgetreten. Es sagt schon viel über eine sogenannte \"Südtiroler Volkspartei\" aus, wenn Patrioten dort nichts verloren haben. 
 
Und was die JG und ihre Meinungsänderungen betrifft: wen wunderts? Auch die SVP nähert sich immer mehr dem italienischen Staat zu. Egal ob man dafür Rechte der Autonomie abgeben muss.
 
hp
11. 11-08-2010 22:19
 
Kopfschütteln
Ich war bis vor zwei Jahren auch noch mitglied der JG und habe mich gegen das kollektive "Volkspartei Bashing" gewehrt. 
 
Nach dem ich aber diese Mitteilung gelesen habe bin ich so froh wie selten zuvor nicht mehr Mitgleid in diesem "Verein" zu sein. Jeder patriotisch gesinnte Süd-Tiroler hat schon längst seine politische Heimat in der SVP verloren. In den letzten Jahren ist die Anbiederung an italienische Parteien und an die italienische Staatsgewalt immer weiter fortgeschritten und das alles unter dem Deckmantel unsere ach so tolle Autonomie zu verteidigen und auszubauen. Doch in Zeiten wie diesen erscheint mir die Selbstbestimmung immer mehr als einziges erstrebenswertes Ziel für unser schönes Heimatland, so wie es auch das erklärte Ziel der Gründerväter der SVP war. Diese müssen sich bei den Aussagen ihrer Nachfolger nicht mehr nur im Grab umdrehen, sondern bereits wie wild rotieren.  
 
Ich bin dankbar dafür, dass es die Süd-Tiroler Freiheit gibt, welche für mich zur echten Süd-Tiroler Volkspartei geworden ist.
 
Thomas85
12. 11-08-2010 19:33
 
Simeoni auch nicht heimatbewusst?
Herr Simeoni vom AVS möchte das auch so handhaben, Gemeinden und Fraktionen zweinamig, ansonsten wie bekannt Hütte, Alm, Bach usw. übersetzen.
 
Waschtl
13. 11-08-2010 18:10
 
wie die Alten
so die Jungen ..... man braucht sich nicht wundern wenn sich in der SVP nur die Wendehälse aufhalten und diejenigen die die Heimatbewahrung verfolgen abwandern...es zählt nur der Mammon für die Jünger der Volkspartei...doch wir alle wissen was denjenigen droht die nur das goldene Kalb anbeten...und dann wundern wenn die heimatbewussten Wähler die anderen dt. Opositionsparteien wählen...die SVP ist für einen echten heimatverbundenen Südtiroler, der endlich haben will, dass statt Nachgeben in den wichtigen Fragen auch einmal auf den Tisch geschlagen wird..anders kann man mit Rom sowieso nicht verhandeln.....seit 65 Jahren Stillstand was die Ortsnamen angeht..nicht einmal offiziell gültig sind unsere "gewachsenen" historischen Namen...was schon an und für sich traurig genug ist..geschweige denn die fasch. Schandbauten wurden entfernt.....
 
stefan

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