Ultimatum an Süd-Tirol – sonst Militäreinsatz: Schutzmacht Österreich einschalten
Dienstag, 27. Juli 2010
ultimatum_an_sd-tirol.jpgDer Landtagsabgeordnete der SÜD-TIROLER FREIHEIT, Sven Knoll, bezeichnet das von Rom an Süd-Tirol gestellte 60 Tage-Ultimatum, als eine der schwersten Krisen seit den 60er Jahren. Die Drohung Italiens, nach Ultimatumsende das Autonomiestatut in diesem Bereich außer Kraft zu setzen und das Militär nach Süd-Tirol zu schicken, damit dieses alle deutsch- und ladinischsprachigen Hinweisschilder entfernt, ist absolut inakzeptabel und eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.
Sven Knoll drängt daher darauf, umgehend die Schutzmachtfunktion Österreichs einzuschalten.

Nicht auszudenken, was passieren kann, wenn bewaffnete Militäreinheiten durch die Wälder Süd-Tirols streifen und es zu Auseinandersetzungen mit Bürgern kommt, die gegen dieses Vorgehen protestieren, oder sich die Eigentümer von Privatgrund weigern, die auf ihrem Grund befindlichen Hinweisschilder zu entfernen.

Wenn Italien seine Drohungen wahr macht, ist damit nicht nur die Autonomie am Ende, sondern auch der Schutz der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung.

Auf erschreckende Art und Weise wird der Bevölkerung vor Augen geführt, mit was für einem Staat man es mit Italien zu tun hat, der zur Durchsetzung seiner nationalistischen Politik sogar vor militärischen Initiativen in Süd-Tirol nicht zurückschreckt.

Angesichts derart besorgniserregender Entwicklungen ist die Einschaltung der Schutzmachtfunktion Österreichs absolut notwendig.
Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird daher umgehend die Abgeordneten des Tiroler Landtages und des Nationalrates, sowie den Süd-Tirol Unterausschuss von diesen inakzeptablen und bedrohlichen Entwicklungen in Kenntnis setzen.


L.-Abg. Sven Knoll
SÜD-TIROLER FREIHEIT


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Kommentare (25)
1. 09-01-2012 01:04
 
Italien
Ihr gehört zu Italien ob es euch passt oder nicht...also findet euch damit ab!!Ihr sollte stolz sein Teil von Italien zu sein!Nirgendwo anderes gibt es soviel Kultur und Geschichte wie Italien.Dank der Autonomie habt ihr Südtiroler doch ein leben wie Gott in Frankreich!Habt ihr euch schonmal gefragt was mit eure Autonomie wäre wenn ihr wieder zu Österreich gehören würdet????
 
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2. 29-07-2010 09:30
 
Bereit für die Italianitá?
Gradient hat absolut recht in seiner Einschätzung und Vermutung. 
Es ging meines Erachtens darum, zu prüfen, ob die Südtiroler und im besonderen ihre Politiker sich bereits so weit als Italiener fühlen, daß sie diese Vorgangsweise zur "Normalisierung" als normale Provinz Italiens tolerieren. 
Daß sie es nicht tun, zeigt die Unbeugsamkeit der Sturschädel. Aber wie lange noch?  
Wenn Bozen noch mehr Kompromisse eingeht, wird Rom das Autonomiestatut immer mehr beschneiden, den Sonderstatus aufheben und Süd-Tirol schlußendlich zur nördlichsten Provinz ohne Autonomie machen. 
 
Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen.  
Birgit Breuel
 
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3. 29-07-2010 01:12
 
Bildet Freikorps
Wie früher muss man dem römischen Größenwahn ein donnerndes NEIN entgegenwerfen. 
Auch im geistig kaputten Deutschland würden sich immer noch Tausende finden, die mit der Waffe in der Hand die letzte Bastion des Deutschtums verteidigen. 
Und die bei euch Welschen genannten können bekanntlich gut Panzer rückwärts fahren, also gäbs vielleicht keinen einzigen Schuss...also Freikorps bilden, das ist die Lösung.
 
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4. 28-07-2010 20:58
 
Italiener
Ich will mich nicht als Zensor der Beiträge aufspielen, aber die letzte Wortmeldung von Michael, der die Italiener in Süd-Tirol mit Unkraut vergleicht, hat in diesem Forum meiner Meinung nach gar nichts verloren!!! 
 
Der politische Gegner in der Frage der Selbstbestimmung sind nicht DIE Italiener, sondern der Römische Staat, der die Beantwortung dieser Frage bis jetzt verhindern konnte. Die Italiener wie z.B. die Welsch-Tiroler sind auch kein Fremdkörper in diesem Land, sondern genauso Tiroler wie alle anderen in diesem Land zwischen Kufstein und Ala. Ohne den zivilisatorisch schöpferischen Beitrag aus Italien, aber auch aus Frankreich und Griechenland quer durch die ganze Geschichte seit der Antike würden wir vielleicht heute noch in Mittel Europa in der Steinzeit leben. Wir verdanken in Europa unsere Zivilisation auch zum wesentlichen Teil gerade Italien als großartige Kulturlandschaft. Wie die Staaten ihre Politik gestalten, das ist wiederum eine ganz andere Frage und da kann man nicht permanent alle Menschen eines Landes dafür verantwortlich machen.
 
Markus Anron
5. 28-07-2010 17:00
 
Die italienische Regierung hat Probleme.
Mit der Militärmaschine und Ausnahmezustand drohen, wegen ein paar Schildern? 
Sowas machen Politiker (Berlusconi?) nur, wenn sie unter Druck stehen. 
Sehr Italienisch national kannn das auch nicht wirklich gedacht sein. 
Während die Italiener massenweise Afrikaner ins Land lassen, wollen sie jetzt wegen ein paar Schildern in Südtirol Militär einsetzen. Das ist lächerlich. Es geht hier um etwas anderes, als die vorgeblichen Interessen der Italiener. Das ist mal sicher. 
Gruß 
Gradient
 
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6. 28-07-2010 16:45
 
Die italienische Regierung hat Probleme.
Internationaler Gerichtshof Den Haag öffnet die Tür zur Separierung 
oder: der Einstieg in den Ausstieg 
 
24. Juli 2010 – 15:13 
 
DEN HAAG, Berlin 24.07.2010 www.internet-magazin-les-art.eu Redaktionsbeitrag „les Art“ 
 
Eine Meldung besonders aufregender, grundsätzlicher wie revolutionär zu benennender Meldung kommt über www.russland-aktuell.de herein. Eine Meldung aus Europa und DEN HAAG mit weitreichenden Konsequenzen. 
 
Die Stadt, mit der auch die HAAGER LANDKRIEGSORDNUNG verbunden ist und die Stadt, wo heute das internationale Gericht ihren Weltstandort hat, von dem aus in der Tradition der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse begründet, heute internationales Recht gesprochen wird, ist förmlich dabei, die Welt zu verändern. 
 
Und hier kommt nun ein Sensationsurteil, das in seiner Tragweite wohl erst nach fünfmaligem Lesen und Analysieren, voll zum Begreifen gelangen könnte. Es ist eine grundsätzliche Veränderung für das Bestandsrecht von Staaten eingeleitet. Seit 1945 gilt international eigentlich der Bestand eines jeden Staates in seinen Grenzen als unveräußerliches und unverletzliches Gut. Das war in der Entwicklung der Menschheitsgeschichte anders, wo sich über Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg die Landkarte ständig veränderte und noch mit dem großen europäischen wie Weltkrieg, sich viele Grenzen verschoben. 
 
Danach und auch aufgrund der Ausentwicklung der politischen Gestaltung der Erde wurde es dann üblich, alle Staaten in Ihren Grundlagen festzuschreiben, es sei denn, sie würden sich durch Staatsverträge selbst verändern, siehe das Beispiel der Tschechoslowakei, das sich nach Auflösung der Ost-West-Blöcke, nach vielen Jahren gemeinsamen Bestandes, trennte. Oder der umgedrehte Versuch der Vereinigung von Staaten in Europa selbst. 
 
Im Zuge dieser Selbstbestimmung der Völker erlaubt nun der internationale Gerichtshof, gestützt auf das internationale heute bestehende Rechtswerk und seiner Rechtsakten. Verträge und Regelwerke, das sich Staaten selbst verändern können, sagen sich Landesteile, die in der Bevölkerungsstruktur als autark gelten, nun im Zuge des Selbstbestimmungsrechtes der Völker vom Bestand eines Staatsgebildes los, also wenn sie ihre Unabhängigkeit erklären und somit das bestehende Staatsgebilde in Frage stellen. 
 
Der bestehende Staatsteil hat damit international rechtsbegründet, keinen Anspruch auf Integrität seines Staatsgebietes und es wäre ein kriegerischer Akt, wollte er versuchen, das Staatsgebiet gewaltsam zusammen zu halten. 
 
Dieses Fundamentalurteil hat nun möglicherweise direkten Einfluß auf die Entwicklung der „Bundesrepublik Deutschland“ die sich seit 1990 nun auch offiziell „BRD“ nennt und eine eigene Staatlichkeit zu begründen versucht. Mit nur mäßigem Erfolg, da alle Versuche, hier eine reale Staatlichkeit zu bewirken, durch Widersprüche und dem Grunde nach „staatsrechtliches Chaos“, sie sich ständig selbst kontakarriert und lange in Form einer Verwaltungs-Polit-Diktatur im Schutze der Selbstaufgabe und Verpfändung zu Gunsten einer EU ohne demokratische Kontrolle durch Regierungsakt als Regierungsakt danach strebt, sich zu erhalten. 
 
Auch kann das ein Wiederausbrechen des Tirolproblems mit sich bringen, das Baksenproblem dürfte erneut Nahrung erhalten, Belgien könnte jetzt legal in Frage gestellt werden und so geht es wohl weiter. Selbst die Kosovofrage könnte damit für Serbien ein für allemal durch internationales Recht, erledigt sein. 
 
Zurück zur BRD. Hier entwickeln sich perspektivisch nun Möglichkeiten, von Denen wir drei herausgreifen wollen. 
 
1. Die erste Möglichkeit besteht nun in einem möglichen Rechtsakt ohne das die BRD damit ihren Anspruch auf Einheit des Landes weiter aufrecht zu erhalten vermag, egal wie die Grundgesetzlage es beschreibt, Bayern könnte sich aus dem Verband, ohnehin anerkannter Freistaat ohne Beitrittsratifizierung zur BRD, von der BRD lösen und seine Unabhängigkeit ausrufen. 
 
2. Alle anderen Bundesländer aufgrund ihrer Herkunft und des Föderalismusprinzips, nach denen Sie eben auch „Freistaaten“ darstellen, siehe die Hansestädte Bremen und Hamburg, könnten Ihre Unabhängigkeit ebenfalls ausrufen. Das erlaubt, das die Länder durch andere politische Gruppen umgekrempelt werden, die z.B. die BRD ohnehin nicht anerkennen und zurück zum deutschen Staatsrecht wollen und so über diesen Umweg, die BRD „abschießen“ könnten ohne einen Schuß abzugeben. 
 
3. Die Deutschen könnten sich nun zusammenschließen und aufgrund der HKLO und der Historie des Deutschen Reiches, den Heimatstaat Deutschland als wieder „handlungsfähig“ erklären und in Wechselwirkung der autarken Gestaltungsmöglichkeit des UN-Rechtes, nun sich zur BRD separieren und als Staatsvolk, gestützt auf die HKLO und das hier angeführte Urteil, nun innerhalb des Territoriums Deutschlands, unabhängig der Grenzregelungen und sonstigen Staatsrechtsbestimmungen, sich von der BRD als losgelöst erklären und so auf gleichem Gebiete, in dieser kuriosen Besonderheit Deutschlands, ihre eigene Separation begründen. Dazu bedarf es nun nicht einmal mehr der Mehrheit, sondern es reicht die Erklärung der Menschen, die sich der BRD ohne staatliche Legitimation nicht mehr beugen wollen und sich ihr nicht zugehörig fühlen. 
 
Dank des Haager Gerichtshofes, sind hier nun völlig neue Perspektiven entstanden. Es wird jetzt spannend, wie mit dieser Rechtsgrundlage die offen deutsche Staatsrechtsfrage sich in den nächsten Monaten und Jahren entwickelt. Es zeigt sich, das ohnehin kochende Unternehmen BRD, die Sache bekommt jetzt internationale Rechtfertigung, kann nun als Krebsgeschwür aus dem Heimatstaat Deutschland entfernt werden. Mit Rechtsanspruch und ganz legal.
 
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7. 28-07-2010 16:18
 
Die italienische Regierung hat Probleme.
Tirol ist das Vorbild für alle Deutschen ! Da gibt es noch aufrechte Charaktere, die man hierzulande so schmerzlich vermißt. 
Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt.
 
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8. 28-07-2010 16:06
 
Los von Italien
Das ist ein Grund für Durunwalder und die SVP die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Italien auszurufen. 
Los von Italien!
 
ff
9. 28-07-2010 15:03
 
Jarl
Wenn Ihr im Notfall Hilfe benötigen solltet, dann werden sich sicherlich auch aus Deutschland eine Menge Freiwillige einfinden ;-)
 
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10. 28-07-2010 14:20
 
Ultimatum an Süd-Tirol
Ich bin Deutscher und lese mit Entsetzen dieses Ultimatum. Das grenzt an eine Kriegserklärung! Bleibt tapfer und denkt an Andreas Hofer! Ich bin gern bei Euch im Urlaub. War erst dieses Jahr in Bozen. Meinem Sohn zeigte ich die deutschen Schilder. Es war sehr gut! Ich bin in Gedanken bei Euch!
 
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11. 28-07-2010 09:29
 
Unabhängigkeit und Freiheit
Laut ital. Zeitungsberichten ist Minister Raffaele Fitto nicht bereit, irgendwelche Kompromisse im Schilderstreit einzugehen, er habe schon genug Zugeständnisse gemacht. 
Welche denn?? 
Daß auch die deutschen, historischen Namen angeführt werden "dürfen"?? 
Daß der private Verein AVS ehrenamtlich und unentgeltlich 35.000 Schilder abnehmen, neu finanzieren und aufstellen "darf"? 
Daß die öffentliche Hand, also wir Steuerzahler, diese Namensschändung gegebenenfalls auch noch aus eigenen Tasche bezahlen "dürfen"? 
 
Schämen sich eigentlich die demokratischen Italiener dieses Staates nicht, so als orientierungslose, unkultivierte Volltrottel hingestellt zu werden? 
 
Schämt Euch!!! Vergognatevi!!!
 
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12. 27-07-2010 22:56
 
Tirol wird niemals fallen
wen de moanen dos si insere numen umändern kennen don hobm si sich geschnittn, des sein insre numen und des nimp ins niamend!
 
mirco a
13. 27-07-2010 18:35
 
Tirol wird niemals fallen
Das ist nicht zu fassen: Was machen italienische Touristen eigentlich in anderen Ländern? Verirren Sie sich und kehren nie wieder nach Hause zurück, wenn sie sich auf Wanderungen begeben, weil es keine zweiaprachigen Schilder gibt? Diese künstliche Aufregung ist absolut lächerlich. Mit dem Militär zu drohen, ist schlicht eine Ungeheuerlichkeit. Aber es soll nur so kommen, damit sich diese Nationalisten vor der ganzen Welt bis auf die Knochen blamieren. Ich fürchte nur, dass sich Südtiroler und österreichische Politiker wieder zu irgendwelchen Kompromissen drängen lassen.
 
Klaus
14. 27-07-2010 16:51
 
Tirol wird niemals fallen
Dieser Staat lässt keinen Fettnapf aus, und die Peinlichkeiten und kriminellen Potentiale seiner Politiker, Minister, Präsidenten und Beamte sind ungezählt und unendlich. 
 
Die westliche Welt schüttelt darüber nur mehr den Kopf, und frägt sich, wie das Volk nur ruhig bleiben kann.  
 
Unsere Politiker poltern ein wenig, sind aber schon am Kompromisse schließen. 
 
 
Man kann die Faust nicht ballen, wenn man die Finger überall drin hat.  
Dieter Hildebrandt
 
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15. 27-07-2010 16:50
 
Elefanten
Herr Knoll ein bischen Valium wirkt Wunder...kommen Sie mal wieder runter von Ihrer Wolke !! Unsinnigen alarmismus betreiben sie !!!
 
Marco
16. 27-07-2010 16:45
 
Elefanten
Vielleicht bringt der ganze Schilderterz jetzt zumindest Bewegung in puncto Toponomastikgesetz. LA Theiner kündigt zumindest auf der SVP-Homepage an, dass noch diese Woche ein Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht wird. 
 
Hoffentlich wird das nicht wieder irgendein fauler Kompromiss, wie die letzten Male. 
 
Die Marschrichtung ist klar -> keine Tolemei\'schen Begrifflichkeiten (das wollen ja anscheinend alle), nur scheint man sich darüber uneins zu sein, was nun Tolemei\'isch ist und was nicht. 
 
Und wenn Ex-Landestoponomast Kollmann keine ordentliche und kompetente Arbeit geleistet hat, die als Grundlage für das Gesetz dienen soll, was dann? 
 
Die Hoffnung stirbt zuletzt. 
 
Nebenbei: Reicht für ein entsprechendes Gesetz 50%+X, oder braucht man hier eine größere Mehrheit?
 
HG
17. 27-07-2010 16:11
 
Schande!
Wie traurig kann es noch werden um das Land Süd-Tirol??? 
So viel Freiheitswille in der Geschichte bewiesen, und nun seit 90 Jahren versklavt!!!! Leute, es ist an der Zeit aufzustehen nicht nur für Heimat, für Geschichte oder gemeinsame Kultur mit ganz Tirol, es ist an der Zeit sich selber was zu beweisen! Unrecht ist nun mal Unrecht, diese Schilder sind aber Rechtens!!Wer seinen eigenen Namen verleugnet, verleugnet sich selbst....Tirol isch lei oans, war auch schon immer so, lasst sie unser Land nicht noch ein Mal zereissen!!
 
Markus
18. 27-07-2010 15:13
 
Attenti al lupo!
Questo thread di Sven Knoll fa da contraltare a quello precedente di Manfred Oberhofer nel diffondere un allarmismo completamente ingiustificato. Penso che la stragrande maggioranza dei lettori e dei commentatori di questo blog sappia perfettamente che non esiste alcuna minaccia militare, non ha alcun senso nessuna minaccia militare, anzi da quel che si puo\' leggere sui quotidiani anche locali le posizioni sono tutt\'altro che inconciliabili e forse c\'e\' gia\' una soluzione ormai quasi condivisa e soddisfacente. Ovviamente da ogni parte c\'e\' sempre un deficiente che vuole mostrare tanti muscoli e poco cervello. Da entrambe le parti. Mi stupisce pero\' che ci siano anche quelli che cascano in tranelli come questo, che bevono tutto cio\' che gli si riporta senza ragionare un po\' di piu\' sui fatti e capire che sono delle vere bufale. 
Consiglierei a Sven Knoll e a Manfred Oberhofer di leggere meno libri gialli e di occuparsi di problemi veri, non di allarmi ingiustificabili. 
Potete dormire sonni tranquilli: nessun italiano e\' tanto scemo da approvare l\'utilizzo dell\'esercito per risolvere in modo così stupido un problema che invece si sta gia\' risolvendo con la fattiva collaborazione (tardiva, questo e\' vero) di parti diverse. Se una qualsiasi autorita\' ricorresse a una soluzione del genere sarebbe costretta in poche ore a vergognarsene perche\' insorgerebbe l\'intero Paese, in tutte le citta\'. Me compreso. 
Quindi e\' un\'ipotesi inverosimile. 
E consiglierei un cucchiaio di laudano prima di andare a dormire a tutti quelli che si sono inutilmente spaventati dopo questi due thread. 
Un bell\'intervento e\' stato invece quello del professor Nerio de Carlo, condivisibile da una grandissima maggioranza di cittadini, non soltanto di madrelingua tedesca. 
In bocca al lupo!
 
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19. 27-07-2010 14:50
 
Rumpelstilzchen
Wenn die Staaten der EU, insbesondere England und Deutschland nicht energisch hinter Österreich stehen und dementsprechend nicht bereit sind den Italiener auf die Finger zu klopfen, sehe ich wenig Hoffnung, das Rumpelstilzchengetue in Schranken zu halten, aber anderseits wenn sich die Bande da unten zu viel Erlaupt, könnte es auch endlich eine Bewegung ins Österreichische geben. 
Wer Angst hat sich zu wehren, muss sich demjenigen der keine Angst hat sich zu wehren beugen, als Lackai und Stiefelputzer und insbesondere wieder im selben Bereich, Kanonenfutter für den Feind zu werden. Das sollten sich die Austriacis und viel träges Volk der Südtiroler hinter die Ohren schreiben.
 
20. 27-07-2010 13:01
 
Allerbeste Autonomie, immer noch?
So geht eine klassische Kolonialmacht mit einem Land und seinem eingeborenen Volk um, nicht ein moderner demokratischer Staat der Europäischen Union mit einer Autonomie im Jahre 2010, wenn man wegen einer Lappalie das Land mit Militär wieder einmal in Ausnahmezustand versetzen will. Das müsste jetzt endlich einmal allen klar sein, wessen Geister Italien heute regieren. Süd-Tirol ist bereits seit Aufstieg der Faschisten in Italien in den 20er Jahren zu einem Exorzierfeld dieser verbrecherischen Ideologie geworden, später nach dessen Untergang zu einem Refugium seiner Anhänger und zu einem Freilichtmuseum sogar bis heute der Welt leider erhalten geblieben. Das Land Süd-Tirol mit seinem Volk ist leider viel zu klein und zu schwach, um sich aus eigener Kraft von dieser Bürde zu befreien, das kann vielleicht mit der Unterstützung aus dem Rest von Europa der EU einmal gelingen. Es waren auch vor allem die faschistischen Verteidiger der dem Land Süd-Tirol mit Gewalt aufgezwungenen Italianità gewesen, die hier versuchten, in den 50er und 60er Jahren unter dem Mäntelchen der Demokratie das Werk und die Pläne des Duce für Alto Adige zu vollenden, z.B. über gesteuerte Massenzuwanderung die ethnische Mehrheit der Süd-Tiroler im eigenem Land in der sog. 50+1% Strategie zu brechen. Das ist damals bekanntlich Italien und seinen Faschisten nicht ganz gelungen, weil der starke Arm des patriotischen Widerstandes Süd-Tirol davor bewahrt hat, und dieses Land ist immer noch bis heute zu 75% nicht Italienisch sonder Tirolerisch geblieben.  
 
Die Handhabung des Rechts auf ethnische Selbstbestimmung in Europa im Allgemeinen in unserer Zeit, siehe über 20 erfolgreiche Selbstbestimmungen in den letzten 20 Jahren, neue sich gerade anbahnende friedliche und zur Gänze demokratisch sowie staatsrechtlich legitimierte Selbstbestimmungen in diesen Monaten und Jahren, diesmal in den Autonomien der alten EU wie in Schottland oder in Katalonien, der neueste Spruch des IGH in Den Haag in Frage der Selbstbestimmung einer lange Zeit drangsalierten und fremdbestimmten Ethnie im Fall von Kosovo, all das ruft die Verteidiger der alten morschen Ordnung in Süd-Tirol auf den Plan und sie versuchen wie schon immer in der Geschichte seit 1919, nicht im Dialog sondern mit Gewalt ihre nationalistischen Ziele hier durchzusetzen. Sie müssen sich gerade heute und hier ihrer Kriegsbeute sehr unsicher sein, wenn sie jetzt dermaßen politisch dilettantisch und überhitzt reagieren und glauben, die Außenwelt vor allem in Europa der EU und die Schutzmacht der Süd-Tiroler das Vaterland Österreich würden das alles ohne ernsthafte Konsequenzen für den Stiefelstaat hinnehmen. Das hat auch seinerzeit die Staatsmacht der Autonomen Serbischen Provinz Pristina Kosovo geglaubt, heute sieht man deutlich mit welchen Konsequenzen. Auch dort glaubten die Politiker in ihrer Abgehobenheit sehr lange Zeit, sie können in allen Fragen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen schalten und walten wie es ihnen beliebt. Heute ist diese ehemalige Autonome Provinz frei, weil die freie demokratische Außenwelt vor allem der EU den verantwortungslosen Politikern bei der Macht der Fremdbestimmung mit entsprechenden Mitteln ihr Handwerk stillgelegt hat.  
 
Umso mehr befindet sich jetzt die offizielle Politik der Süd-Tiroler in der moralischen Pflicht die eigene Position in diesem Streit mit der Staatsführung in Italien kompromisslos zu verteidigen. Wird sie hier einmal nachgeben, wird man mit eigenem Zutun sogar dem tolomeischen Flur- und Ortsnamen Fälscherwerk aus der Duce-Zeit in Süd-Tirol ein für alle Male Tür und Tor öffnen. In Wirklichkeit aber geht es der gegenwärtigen Regierung in Rom, in der bekanntlich auch die Neofaschisten ihre Vertretung haben, vielleicht nicht allzu sehr um die Hinweisschilder des Alpenvereins am privaten Grund und Boden in Süd-Tirol, sondern ganz einfach um eine Machtprobe mit unlauten Methoden mit der politischen Elite der SVP der Autonomen Provinz Bozen, aus der nach Berechnung aus diesen Kreisen diese sehr geschwächt herausgehen sollte. Vor allem sollte dabei die ohnehin in der Vergangenheit so sehr pflegeleichte ehemalige Sammelpartei der Süd-Tiroler mit dem Landeshauptmann eindeutig getroffen und geschädigt werden. Diese das Land Südtirol regierende Partei kann sich noch so sehr um Frieden und Kompromisse bemühen, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt, wird es auch keine geben können, und danach schaut es heute leider aus. Der gegenwärtigen Regierung in Rom scheint es in Wirklichkeit um etwas anders zu gehen als um die Hinweisschilder, das ist eher nur Vorspiel beim Versuch der Demontierung der Autonomie, womit das Land Südtirol nicht mehr so weit von dem vom Landeshauptmann einmal für so einen Fall angekündigten Notfall der Selbstbestimmung entfernt wäre. Es ist daher gerade jetzt im Sinne des wohlverstandenen Interesses der Süd-Tiroler Heimat außerordentlich wichtig, politisch richtig zu handeln und alle Kräfte zu bündeln, die diesem Land die reale Aussicht auf eine politisch stabilere Zukunft als bisher in der AP Bozen in Italien in diesem neuen Europa der EU der Demokratie und der ungeteilten Menschenrechte sichern helfen.
 
Markus Anton
21. 27-07-2010 12:56
 
Allerbeste Autonomie, immer noch?
habe heute in der TT gelesn das LH Platter bereits mit Außenminister Spindelegger und LH Durnwalder in ernsthaften gesprächen ist!
 
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22. 27-07-2010 12:32
 
Militär in Süd-Tirol
Lasst Sie nur kommen soll die Welt doch sehen in was für einem Bananenstaat wir leben dass man schon die Armee braucht um gegen eine Minderheit vorzugehen. 
Und ausserdem dürften ziemlich viele Privatgrundbesitzer etwas dagegen haben dass dort gegraben wird bzw. 
durch das Militär Grund beschlagnahmt !!! 
Das wäre ein gefundenes Fressen für den EUROPÄISCHEN GERICHTSHOF oder sogar für die UNO . 
Und da wundert sich Italien dass der TITOLER diesen bankrotten STAAT  
nicht als Vaterland akzeptiert ? 
 
HT
 
Hermann Taber
23. 27-07-2010 12:20
 
Österreich ist schon informiert
Das ist doch alles schon passiert, zumindest hat LH Platter das so gesagt.
 
Waschtl
24. 27-07-2010 12:02
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Wie betonter der Südtirolsprecher der ÖVP und Nationalratsabgeordneter Hermann GaHr in einem Artikel in der TT vom 25 Juli 2010 " Gahr wirft Italienern Provokation vor" 
Herman Gahr mischt sich in den aktuellen Beschilderungsstreit ein. 
 
Hermann Gahr bezeichnete die Vorgangsweise Italiens als "völlig überzogen und nicht zu akzeptieren". Er ortet darin eine "Provokation" des italienischen Regionenministera Raffaelo Fitto und sichert Südtirol Hilfe zu. "Auch wenn Rom dadurch wieder einmal irritiert sein sollte: Ich garantiere Südtirol unsere Hilfe" erklärte Gahr
 
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25. 27-07-2010 11:39
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Bitte auch diejenige Stelle bei der UNO in Kenntnis setzen, bei der die "Streitbeilegungserklärung" hinterlegt ist !
 
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