Entäuscht über Bürgermeister Spagnolli - Faschistische Ortsnamen sind sein „persönliches Kulturgut“
Mittwoch, 21. Juli 2010
spagnolli.jpgNicht nachvollziehbar sind die jüngsten Aussagen des Bozner Bürgermeisters Spagnolli in Sachen Ortsnamensgebung, so die Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT. Wenn der Bürgermeister in der italienischen Tagespresse erklärt: „Ich bin wütend über die Operation des Alpenvereines. Sie haben nicht das Recht, mein persönliches Kulturgut anzurühren, bzw, das meiner italienischen Mitbürger“,  so kann er nur jenen Politikern zugerechnet werden, die die damalige faschistische Politik in Südtirol gutheißen, so Roland Lang.

Bürgermeister Spagnolli und Landesrat Tommasini sind die beiden wichtigsten politischen Vertreter der italienischen Volksgruppe. Beide Politiker können sich aber nicht von Gesetzen trennen, die die Handschrift vom Totengräber Südtirols, Tolomei, tragen und vom „Duce“ persönlich unterschrieben wurden. Sie sind damit keine Demokraten!

Es wäre für den Bürgermeister eine große Aufgabe, auf dem gemeindeeigenen Gerichtsplatz nicht die ganze Nacht den Duce in hellem Scheinwerferlicht erstrahlen zu lassen, eine große Tafel vor dem Siegesdenkmal mit einer antifaschistischen Erklärung dieses Bauwerkes aufzustellen, die faschistisch belasteten Straßennamen in Bozen langsam abzuändern, keine Alpini-Aufmärsche zu fördern, die immer vor dem Siegesdenkmal enden und das historische Stadtbild von Bozen zu erhalten.


Stattdessen verurteilt der Bürgermeister das Aufstellen von Wanderschildern mit den gewachsenen Ortsnamen, verurteilt die ehrenamtlichen Mitarbeiter des AVS und betrachtet die faschistische Toponomastik als sein und das seiner italienischen Mitbürger Kulturgut.


Spagnolli reiht sich damit in jene Kategorie Italiener ein, die immer noch nicht verstanden haben, dass Völkerverständigung ohne Beseitigung der faschistischen Gesetze und Relikte nicht möglich ist. Sein Großvater, der Kaiserjäger war, wird kein Verständnis für seinen Enkel aufbringen. Auch wir sind enttäuscht von Gigi!


Roland Lang

Leitungsmitglied der SÜD-TIROLER FREIHEIT


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Kommentare (10)
1. 28-07-2010 11:02
 
Spagnolli ist Tiroler
Spagnolli ist Tiroler! Auch wenn das der Mehrheit hier im blog nicht passen wird, aber er stammt aus Vallagarina (sein Cousin Gigi Spagnolli hat dort ein Weingut) und er ist ein italienischer Tiroler. Denn Tirol ging einmal bis Borghetto und dort spricht man auch heute noch Italienisch (für die Tirol-Anfänger hier im Blog) 
Und wenn ein italienischer Tiroler auch andere Exonyme benutzt als in der heiligen Liste des Obertoponomasten Kollmann, mit denen er eben aufgewachsen ist, dann ist er kein Faschist. Ich denke, viele wissen gar nicht was das ist, sonst würden sie das Wort nicht so oft so falsch benutzen. 
Einfach bissl Geschichte und Politikwissenschaften lernen!
 
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2. 24-07-2010 19:20
 
Staatsverräter
Wenn dessen Großdätte Kaiserjäger war, würde dem Herrn Statt Spagnolli besser Raff´iolli passen. Und sein Grandpa war vielleicht einer von der Chesari Sorte? Übrigens, in Dornbirn betreute ich den Sohn sel. vor kurzer Zeit in der Pflege, dessen Vater Hollenstein war als Hauptmann am Pshubio bei der Patrouille, die den Chese geschnappt hatte. Also ein Vorarlberger war durchschlagend dort aktiv. Er hat aber auf das Executionskommando verzichtet. Orden und Ölbild des Hauptmanns sind existent.
 
3. 24-07-2010 19:10
 
Parteiliche Fantasten falschwer Ideologi
Solche Typen sind leider Gottes Kinder der Faschistenideologie, damaliger Beeinflussung. Die positive Kanalisation der Ahnen, hat nicht überall Früchte getragen. Mit denen muss man sich halt leider auseinander setzen. Die Hälfte von Denen, wären in Österreich für Österreich, auch solche wie viele andere Typformen gibt es in der Gesellschaft. Letzten Endes müssten in der Zentrale der Macht im Lande Südtirol die Würfel fallen. Durnni ist schon zu alt. In nächster Zeit wird sich noch einiges ändern.
 
4. 22-07-2010 19:56
 
Herr Lang Herr Lang....
Sie gehen viel zu leicht mit dem Wort Faschist um...alles und jeder Ihrer Welt scheint faschistisch zu sein...Ihnen scheints echt dreckig zu gehen....
 
Marco
5. 22-07-2010 13:10
 
Kaiserjäger-Opas
Der Großvater von Giorgio Holzmann war auch Keiserjäger!
 
Lenz
6. 21-07-2010 11:23
 
Imperialistische Verbrechen
Tolomei hat die Orts- und Flurnamen vor dem 1. Weltkrieg erfunden, um damit für Italien Gebietsansprüche ableiten zu können. 
 
Imperialistische Verbrechen, sind kein Kulturgut, sondern völkerrechtswidrig!
 
ff
7. 21-07-2010 09:34
 
Irgendwie geht es nicht weiter
Das ist dann auch keine Basis, einfach so weitermachen zu wollen.
 
EEkat
8. 21-07-2010 09:19
 
Aussagen Spagnollis sind Reviermarkierun
Ich habe den Eindruck, falls es tatsächlich stimmen sollte was Herr Spagnolli von sich gegeben hat, dass es ihm in der Diskussion nicht um die eigentliche Sache geht, sondern vielmehr um eine Art "Reviermarkierung" eines Italieners auf Tiroler Boden. 
 
Einige Vertreter der italienischen Bevölkerungsgruppe in Süd-Tirol versuchen scheinbar, den durch historisches Unrecht und Gewalt aufgezwungenen Italokultur- und Bevölkerungs-Import in Süd-Tirol als gerechtfertigt zu betrachten. 
 
In keinem Fall möchte ich in diesem Zusammenhang die Italienische Kultur und Bevölkerung auf italienischem Boden schmälern und habe wie zu allen Kulturen in der Welt Respekt und große Achtung.  
 
Süd-Tiroler Boden kann jedoch niemals wirklich Italienischer Boden sein und daher sollten gerade politische Vertreter der italienischen Bevölkerung in Süd-Tirol nicht beginnen, historischen Anspruch auf Süd-Tirol herbeizuerfinden, indem sie italienische "Reviermarkierungen mit faschistischer Duftnote" als Kulturgut bezeichnen!  
 
Herzliche Grüße an unsere Tiroler Freunde aus Salzburg.
 
Bernhard Wieser, Salzburg
9. 21-07-2010 08:36
 
Andreas Hofer - Bund Tirol
Das war doch zu erwarten. Ich hoffe nur, dass bald der letzte Südtiroler begriffen hat, wer in der "Weltbesten Autonie" immer wieder versucht den Ton anzugeben. Nicht die deutsch-und ladinischsprachige Urbevölkerung Südtirols,sondern die Italiener.(Okkupanten) 
Ich erinnere an die Grün-faschistische Allianz für den Erhalt der Faschistendenkmäler (Orts- und Flurnamen) 
"Wer lange nach links im Kreise geht, kommt ganz rechts wieder heraus." 
Das Verhalten der Südtiroler "Grünen" scheint dieses spöttische Sprichwort zu bestätigen. 
Brigitta Fopper, die Landessprecherin der "Grünen" Südtirols, trat in einem Gastkommentar in der Südtiroler Illustrierten "FF" (Nr. 10/2009) 
offen für den Beibehalt der faschistischen Denkmäler Ortsnamen usw. in Südtirol ein. 
Sorge machte der "grünen" Streiterin vor allem, dass "Im Zuge der Depatte rund um die Denkmäler... die Rufe nach Selbstbestimmung oder gar nach Rückkehr zun österreichischen Staat wieder lauter" werden. 
 
Fopp beklagt auch, dass sich Deutsche und Italiener fremder seien denn je. 
Schuld daran sind aber in ihren Augen nicht die vor dem faschistischen Bozner "Siegesdenkmal" Mussolini Fahnen schwenkenden und mit "römischen Gruß" "Duce! Duce! grölenden Faschisten. 
Schuld sind auch nicht die von dem Mussolini-Relief in Bozen ergriffen nationalistische Feier der Alpini. 
Schuld sind auch nicht die Millitärs und Faschisten, welche vor dem den Völkermord in Äthiopien verherrlichenden Alpini-Denkmal in Brunek und vor dem fschistischen "Siegesdenkmal" in Bozen Kränze niederlegen. 
Nein Schuld sind die deutschen Landsleute, welche das faschistische Gerümpel beseitigen wollen. 
Laut der "grünen" Foppa bauen sie "Opferrollen" auf, über sich in " Deutschschreierei", nähren "die eigene Identität künstlich", rasseln mit ethnischen Säbeln" und "spielen mit dem Feuer". Das faschistische Siegesdenkmal soll nach der Vorstellung der "grünen" Fortschrittspartei bestehen bleiben und lediglich Mittelpunkt eines "Erinnerungsparcour" werden. 
Und jetzt tritt der von der SVP unterstützte Bürgermeiste von Bozen Spagnolli in die selben Fußstapfen. 
 
Armes Süd-Tirol - wir,die wir aus dem freien Tirol diese Zustände nur bedauern können,wünsche euch viel Mut und Kraft, gegnüber diesen ewigen Angriffen auf eure aber auch unsere Identität (denn wir sind Tiroler wie ihr) standhaft zu bleiben. 
Namen von Bergen, Fluren und Orten in Südtirol sind kein italienisches Kulturgut und damit auch keines von dem Italiener Spagnoli. 
Denn Südtirol ist nicht Italien 
ud Patrioten sind keine Faschistenidioten !
 
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10. 21-07-2010 08:08
 
???
Sein Großvater war Kaiserjäger ??? Der Enkel ein "blühender Italiener"! 
 
Dieser Wandel geht in Süd-Tirol immer weiter und wird letztlich auch alle deutschsprachigen Süd-Tiroler einholen - viele hat er schon eingeholt! 
 
Wie kann man so etwas nur zulassen ??? 
 
Grüße aus IBK 
 
Es lebe das Land TIROL !!!
 
homunculus

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