„Jugendpolitik hat in meiner Gemeinde keine gute Startposition“
Donnerstag, 24. Juni 2010
benjamin_pixner.jpgBenjamin Pixner konnte als Kandidat und Listenführer der „Süd-Tiroler Freiheit“ am 16. Mai in den Gemeinderat von Kastelbell-Tschars einziehen und ist mit seinen fast 20 Jahren der Jüngste in den Vinschger Gemeindestuben. Die Bezirkszeitung „Der Vinschger“ führte mit Benjamin Pixner folgendes Interview:

„Der Vinschger“: Wie war es, als du von dem endgültigen Ergebnis erfahren hast? Überrascht oder enttäuscht, dass du es als einziger deiner Bewegung in Kastelbell-Tschars in den Gemeinderat geschafft hast?
Benjamin Pixner: Als die Stimmen ausgezählt wurden und erste Ergebnisse bekannt wurden war ich bei der Arbeit und den ganzen Vormittag über sichtlich nervös. Mein Bruder war im Auszählungskomitee und hat mir sogleich Bericht erstattet, als mein Gemeinderatssitz sicher war. Ich habe mich sehr über das Ergebnis gefreut. Für mich ist mit dieser Wahl ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Das Ergebnis meiner Bewegung ist eigentlich gut, weil wir das erste Mal mit unserer Liste in Kastelbell-Tschars angetreten sind und auf Anhieb 7,7 % der Stimmen und ein Vollmandat bekommen haben. Dies ist in Anbetracht von zwei zur Wahl stehenden Oppositionsparteien ein ansehnliches Ergebnis.

Wann und warum hast du dich entschieden, für die „Süd-Tiroler Freiheit“ zu kandidieren? Lag dir Politik immer schon am Herzen, oder war es mehr eine persönliche Heraus forderung, mit knapp 20 Jahren den Sprung in den Gemeinderat zu schaffen und es den Alteingesessenen mal richtig zu zeigen?

Benjamin Pixner: Ich habe mich schon in der Mittelschule sehr für Geschichte interessiert und da lag das Interesse zum politischen Geschehen, was ja eng mit unserer Geschichte verbunden ist, nahe. Ich begann, mich über die Politiklandschaft Südtirols zu informieren, habe verschiedene Bücher gelesen, in Zeitschriften nachgesehen, mit Zeitzeugen gesprochen und mir so eine Meinung gebildet. Vor zwei Jahren habe ich mich dann als Mitglied bei der „Süd-Tiroler Freiheit“ eingeschrieben und bin bis jetzt mit dieser Entscheidung vollauf zufrieden. Die „Süd-Tiroler Freiheit“ vertritt meine Interessen einfach am besten. Vor einigen Monaten haben mich Freunde und Kollegen schließlich dazu bewogen, zu kandidieren und nachdem ich mit anderen Ortsfunktionären eine Mannschaft auf die Füße gestellt hatte, sah ich mich dazu bereit. Unter anderem unterstützte mich Reinhold Ladurner, ein einstiger Parteikollege meines Vaters, der schon mit ihm für die Union im Gemeinderat gesessen hat. Jetzt bin ich einfach froh, mich für die Menschen in meinem Dorf und deren Anliegen einsetzen und meine Meinung frei äußern zu können, da ich als Mitglied einer Oppositionspartei glücklicherweise keinem Gruppenzwang unterliege.

In der Presseaussendung zu der Kandidatur der Ortgruppe der Süd-Tiroler Freiheit in Kastelbell- Tschars war von einer „heimatbewussten, konsequenten Alternative“ die Rede. Was ist damit konkret gemeint?

Benjamin Pixner: Mit Alternative ist gemeint, dass wir dem Volk eine weitere Liste geben wollten, damit mehrere Möglichkeiten zur Auswahl stehen. Wir wollen bzw. ich werde sorgfältig arbeiten und bei Beschlussanträgen der Mehrheitspartei besonders achtsam sein. Themen wie die Topono mastik, die Landeshymne und die Zusammenarbeit zwischen den Fraktionen werde ich konsequent verfolgen und natürlich auch Traditionsvereine wie die Schützen, aber auch andere wie Sportverein oder die Feuerwehr unterstützen. Damit wäre das Konsequente und Heimat bewusste auch geklärt.

Du hast stets betont, ein Vertreter der Jugendlichen im Gemeinderat zu sein, was auf Grund deines Alters auch mehr als verständlich ist. Was möchtest du für deine Altersgenossen tun und vor allem, wo gibt es am meisten Nachholbedarf?

Benjamin Pixner: Zur ersten Sitzung des neuen Gemeinderates, welche kürzlich stattgefunden hat, habe ich einige Jugendliche eingeladen, damit sie den Gemeinderäten und dem Bürgermeister zuhören und die Abläufe im Gemeinderat verstehen können. Ich möchte den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, die Politik kennen zu lernen, sich ein Bild davon zu machen, um sich dann eine eigene Meinung bilden zu können. Sie sollen sehen, dass die Politik da ist, um Dinge weiterzubringen, Probleme zu lösen und den Menschen zu helfen, auch wenn das vielfach nicht so scheint. In meiner Gemeinde hat Jugendpolitik eigentlich keine gute Startposition: Kastelbell ist eines jener Dörfer mit dem ältesten Einwohnerdurchschnitt im Vinschgau. In den Dörfern und in der Gemeinde findet wenig statt, was die Jugendlichen hier hält. Viele treiben sich in Latsch, Naturns und anderen größeren Gemeinden herum. Jungen Erwachsenen fällt es durch unzureichende Wohnbauförderung und mangelnden Platz immer schwerer, im Dorfkern zu bleiben. Dennoch werde ich ver suchen, die Jugendlichen mehr in die Geschehnisse hier mit einzubinden, durch verschiedene Umfragen ihre Bedürfnisse  zu erheben und versuchen, Möglichkeiten zu finden, um das Leben in Kastelbell-Tschars für sie interessanter zu gestalten, damit auch Jugendliche aus anderen Dörfern  in meine Gemeinde finden. Dazu braucht es mehr Projekte, Ak tionen, eine bessere Zusammenarbeit mit bestimmten Institutionen und letztendlich auch die Erneuerung des Dorfkerns. Es gibt noch viel zu tun und es ist auch wichtig, dass sich im Jugendbereich etwas ändert, damit die Jugend, unsere Zukunft, im Dorf bleiben und Wurzeln schlagen kann.

Wie stellst du dir die Zukunft in deiner Gemeinde und in Süd tirol vor? Nehmen wir mal an, Südtirol erhält bzw. erkämpft sich tatsächlich das Selbstbestimmungsrecht. Was würde sich dann deiner Meinung nach zum Positiven ändern?

Benjamin Pixner: Positiv verändern würde sich sicher, was die wirtschaftliche Stabilität unseres Landes anbelangt. Momentan ist sie leider schwach auf den Beinen. Wir sind trotz Autonomie von Rom abhängig und dies lässt uns die italienische Regierung mit jeder neuen, auch noch so absurden Entscheidung, spüren. Das langfristige Ziel ist aber nicht der Freistaat, sondern die Wiedervereinigung Tirols. Der Schutz unserer Identität wäre dann vollends gegeben, und auch der Wohlstand in unserem Land. Mit der jetzigen Verschuldung Italiens können wir nur hoffen, dass es nie zu einer solch prekären Situation wie in Griechenland kommt, denn Südtirol würde gleich mit hineingerissen wie jede andere italienische Provinz auch. Wenn Italien tatsächlich pleite geht, gibt es auch für uns kein Ausweichen und dies könnten wir auf keinen Fall verantworten. Deshalb sehe ich keine Zukunft in diesem Staate. Ich möchte mich als richtiger Tiroler fühlen und mich nicht immer rechtfertigen, welchem Staat ich angehöre. Ich möchte, dass sich Nord-, Süd- und Osttirol vereinen, die Wirtschaft zusammenarbeitet und die Menschen sich wieder ihrer historischen Wurzeln erinnern. Der Zusammenhalt unserer Bevölkerung kann verbessert werden, damit endlich ein friedliches Zusammenleben aller Volksgruppen gewährleistet ist.

Die Bewegung „Süd-Tiroler Freiheit“ und die Schützen, bei denen du selbst Mitglied bist, sehen sich immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, enge Kontakte zu neonazistischen Kreisen zu haben. Auf was, denkst du, ist das zurückzuführen, ist was dran an dem Gerücht und lassen sich das deine Bewegung und der Schützen verein in Zukunft noch gefallen?
Benjamin Pixner: Die Partei und den Verein möchte ich klar voneinander trennen. Die Schützen werden zu oft mit parteipolitischen Dingen bedrängt, obwohl sie ein Traditionsverein sind, der Bräuche pflegt und die Heimat und den Glauben schützt. „Die Süd-Tiroler Freiheit“ hingegen ist ein politisches Bündnis auf Landesebene, das für Tradition einsteht, aber gleichzeitig auch politische Anliegen vertritt. Meiner Meinung nach werden die „Süd-Tiroler Freiheit“ und die Schützen oft durch falsche oder teils rechtsradikale Mitglieder oder andere Parteien, welche die Arbeit der Bewegung und des Vereins schlecht reden möchten, ins rechts radikale Eck gedrängt. Dabei versuchen die beiden alles, um Aufklärungsarbeit in diesem Bereich zu leisten. Zum Beispiel durch Aktionen wie „Tirol patrioten sind keine Naziidioten“ oder Ähnliches. Besonders der Schützenbund bemüht sich seit längerem darum, Jugendlichen ihre Geschichte nahezubringen und bietet Aufklärungskurse an. Denn oft wird sicher auch patriotischer Eifer mit neonazionalistischem Gedankengut verwechselt. Es muss endlich kapiert werden, dass Hitler Südtirol verraten und unsere Landsleute unter dem Faschismus sowie unter dem Nazionalsozialismus nur gelitten haben und die Menschen nichts Gutes in dieser Zeit hatten. Wenn es um so wichtige Themen geht, braucht es einfach mehr Herz und Verstand und keine Gewalt, denn damit löst man keine Konflikte, sondern man verschärft sie nur noch mehr.

Interview: Jasmin Mair (jam)

Quelle: http://www.dervinschger.it/artikel.phtml?id_artikel=14792

 


Aufgerufen: 944 | Drucken

Kommentare (11)
1. 05-07-2010 11:46
 
Hallo Benjamin
schian dass du mit miar reden willsch,des isch olm besser als schriftlich für olle di iber insre Huamat mit miar reden möchten do die Nummer: 3276990534 ,morgn gea i afn Berg do obn hot mer sei rua und die politischen Probleme sein für a gwisse zeit weit weck. 
 
an tiroler gruass an olle dia die huamet so mögn wia i !!! 
Hermann
 
Hermann taber
2. 04-07-2010 10:44
 
@Hermann Taber
Hallo Hermann, 
 
gerne möchte ich mich mit dir in kontaktsetzen und verschiedene Meinungen austauschen und kennenlernen... 
Ich werde Reinhold die Grüße ausrichten, mein Vater ist Dir sicherlich auch bekannt? 
 
Möchte mich für die verspätete Rückantwort entschuldigen, ich war diese Woche leider nicht im Lande! 
 
Liebe Grüße nach Schenna 
Benjamin
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
3. 30-06-2010 16:02
 
Hallo Tobias
tut mir leid dass ich Deinen Namen verwechselt habe. 
Ja die Wiedervereinigung Deutschlands war eine Sensation an die ich immer geglaubt habe,denn zu dieser Zeit habe ich am Bodensee gelebt und gearbeitet. 
 
Aber da gibt es grosse Unterschiede zum jetzigen Zustand von Gesamttirol: 
In Deutschland haben in beiden Teilen die Mehrheiten ganz kar für die Wiedervereinigung gekämpft und dieses ZIEl hat Bundeskanzler Khol mit Taktik Rafinesse und Politischem Weitblick erreicht. 
 
Zu dieser Zeit wäre sicher auch die Wiedervereinigung Tirols möglich gewesen . 
Das ist meiner Ansicht nach der grösste Politische Fehler Magnagos und der SVP , dies nicht mit aller Konsequenz versucht zu haben !!! 
 
Aber wir haben jetzt in Süd-Tirol ganz klar die Mehrheit die den FREISTAAT will, 
Und in Nord und Osttirol interessiert das Thema sehr wenig und die Verantwortlichen GAR NICHT !!! 
Also nochmals wir müssen eine Lösung suchen die in den nächsten 10 Jahren zum Erfolg führt sonst ist die Deutsche Sprachgruppe in der Minderheit und dann ist ein : LOS von ROM nie mehr möglich !!! 
 
Sollte sich die Stimmung nach der Gründung des FREISTAATES Süd-Tirol in Österreich ändern und man will die Wiedervereinigung können wir das dann immer noch machen ,wobei klar sein Muss die Hauptstadt wird in Süd-Tirol sein . 
HT
 
Hermann Taber
4. 30-06-2010 13:06
 
@ Hermann Taber
Ich bin zwar nicht Tomas, aber ich glaube du meinst trotzdem mich. 
ich habe die Diskusion "Schweiz will Südtirol" sehr wohl gelesen, weil ich auch mitdiskutiert habe. Ich habe auch 3 Punkte aufgelistet, in denen ich versucht habe darzustellen dass sich Österreich sehr wohl für Süd-Tirol interessiert.  
Was zur Zeit möglich ist und was nicht möchte ich nicht komentieren, denn wie uns die Geschichte lehrt ist nichts unmöglich, siehe Wiedervereinigung Deutschlands. 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Tobias
5. 30-06-2010 12:12
 
Zum nachdenken!
Ich bin erklärter Verfechter der Vereinigung mit Österreich, allerdings stimmen mich bestimmte Ereignisse in Wien nachdenklich. 
 
http://listetirol.wordpress.com/2010/06/30/sollen-sich-die-sud-tiroler-italianisieren/ 
 
Vielleicht ist doch der erste Schritt Staat Südtirol notwendig.
 
h
6. 29-06-2010 19:34
 
Tomas will die Wiedervereinigung
Ja Tomas zum Teil sind deine Argumente ja Stichhaltig nur ohne 
Zustimmung von Österreich leider vollkommen unmöglich. 
 
Also Deine Vorschläge sind sehr bescheiden ,wir brauchen Mehrheiten  
und die sind für deine Variante in nächster Zukunft NICHT zu bekommen .  
 
Ich glaube du hast die Diskussion auf 
" Südtirol zur Schweiz von IVO Hechensteiner nicht gelesen , dort steht Alles was Fakt ist . 
HT
 
Hermann Taber
7. 28-06-2010 18:25
 
@ Hermann Taber
Ich finde die Landeseinheit und somit die Rückkehr zu Österreich ist die einzig vernünftige Lösung. Sowohl geschichtlich als auch kulturell hat der Freistaat keine Legitimität. Es würde ein Staat "Alto Adige - Südtirol" sein. Die herrschende Partei würde noch abgehobener denn sie wäre nun die Regierungspartei eines Staates. Das Problem würde nur weitergeschoben.  
Die Freiheitskämpfer der 60er Jahre haben für die Rückkehr zu Österreich gekämpft und dafür z.T. ihr Leben gegeben. Die Autonomie wird diesem Opfer nicht gerecht, genau so wenig wie, meiner Meinung nach ein Freistaat.  
Gerade für die STF müsste es wichtig sein dass sie mehr auf die Landeseinheit setzt, da es gerade das ist was sie von den anderen Opossitionsparteien unterscheidet. Ich z.B. bin nur aus diesem Grund der STF beigetreten, denn in anderen Programmpunkten sehe ich mich z.T. näher bei einer anderen Oppositionsparteien.
 
Tobias
8. 25-06-2010 17:24
 
Freistaat oder Landeseinheit?
Hallo Benjamin und Tobias, 
 
ich gratuliere Benjamin auch zur Wahl und denke du hast bestimmt gute Absichten , aber allein kann man da natürlich kaum was bewegen. 
 
Und nun an Euch beide,ich gehöre ja zu denen die Ihr anprangert nur den Freistaat im Kopf zu haben ,aber gibt es zur Zeit eine Alternative? 
 
Bitte lest meine Beiträge bzw. die ganze Diskussion auf der Seite;: 
 
SÜD-TIROL zur Schweiz ? 
 
Danach bitte ich um Eure Stellungnahme aber auch mit Vorschlägen wie das Eurer Meinung nach gehen könnte ? 
 
Oder aber wir treffen uns mal zu einem ganz unverbindlichen Gespräch . 
 
Davor braucht Ihr überhaupt keine Angst zu haben ich akzeptiere auch eine andere Meinung wenn sie klare  
Vorschläge beinhaltet . 
 
Ein schönes Wochenende in den Vinschgau und ein Gruss an Reinhold Ladurner , 
Hermann Taber aus Schenna
 
Hermann Taber
9. 25-06-2010 14:32
 
@Tobias - Landeseinheit
Vielen Dank, nur durch die Einheit Tirols kann die Freiheit Süd-Tirols besiedelt werden! 
Alles andere sind für mich nur Zwischenlösungen. 
Der Weg zum Freistaat, auf Süd-Tirol bezogen ist ein Schritt zurück,für jene Leute die die Einheit Tirols aus den Augen verloren haben...  
 
Lg Benjamin
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
10. 25-06-2010 14:22
 
Ehre oder Fluch?
Ich gratuliere Schützen Benjamin Pixner stellvertretend für alle Südtiroler Gemeindemandatare der STF, im Namen Vorarlbergs, für seien Mut und seinen Erfolg. Man kann nur hoffen, dass sein Team größer werden kann! Seiner Auffassung bezüglich Abgrenzung der Schützen, möchte ich aber allen Schützen noch etwas auf den Weg geben. Bei uns in Weiler Vbg. Bezirk Feldkirch, war folgendes: Unsere Bürgermeisterin .....alles nachzulesen http://weiler.vol.at/...... wurde durch Denunzierung, nachvollzogene Hetzkampagne, Verleugnungen usw. in den Dreck gezogen. Ja sogar einer ihrer Angestellten, Jahre zuvor tätig ohne Probleme, bei dieser Wahl drei Tage vorher nur Mist gebaut durch Absprache, stark zu vermuten, nicht zu beweisen. Jedenfalls machen die Schützen keine Politik, aber wenn man, so wie gegen unsere Fahnenpatin im Sinne ´Achtung der Menschenwürde´ so zu Felde zieht, werden die Schützen auch in der Politik zur Opposition!!!! Diese Opposition neheme ich, trotz schwieriger Umständ und Nachteile für meine Kompanaie, gradlinig wahr!!! So lange dieser Amtsvorsteher unloyal da vorne prangt, sind die Schützen wenn überhaupt, nur noch anwesend. Wir verweigern im Ort jegliche Ehrbezeugung und Kommandos etc. Die Offiziere halten ihren Säbel so lange bedeckt, bis besagter Herr in Pension geht oder geschickt wird und wenn es 100 Jahre dauert! Das sind die Werte, die gestandene klare Sprache der Schützen ausmachen. Schützen sind die Wächter und Vertreter der Werte und der Demokratie! Leider werden in allen Kompanien die 5 Punkte am Hl. Altar geschworen und das Versprechen abgelegt. In Wahrheit aber sind leider oft diverse Schützenkompanien zum Aufputz von Folklore zu Sonntagsschützen mutiert, oft auf Gelder der Politik angewiesen und daher oft so manche Schützenstiefel zu Stinkstiefel verkommen, die am verkehrten Ort ausser schauen. Ich habe es als Schützenoffizier nicht nötig, mit den Slogan ´der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser´ wie ein Bodensurri unsere Fahnenpatin zu verleugnen und den Neuen ja tief genug hineinzukriechen, weil wir brauchen a Gealdle. Dem gewählten Politiker zu hofieren, ihn leben zu lassen, wenn unsere Grundwerte dem entsprechen, ist unsere Tradition und ist in Ordnung. Entsprechen sie nicht unseren Werten, ist jegliches hofieren im Stile des Rotlichtmiliös. Das sollten sich natürlich nicht alle, aber doch die einen oder anderen Kommandanten hinter die Ohren schreiben und auch intensiv darüber nachdenken!
 
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
11. 24-06-2010 19:48
 
Landeseinheit
Eine sehr gute Stellungnahme! 
Als besonders positiv sehe ich das Bekenntniss zur Landeseinheit, das von manch anderen allzuoft in den Schatten des Freistaats gedrängt wird.
 
Tobias

Kommentar schreiben
  • Bitte orientieren Sie Ihren Kommentar am Thema des Beitrages.
  • Die hier veröffentlichten Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol wieder.
  • Die Bewegung SüD-TIROLER FREIHEIT - Freies Bündnis für Tirol distanziert sich in jedem Fall von ehrverletzenden, jugendgefährdenden, rassistischen und extremistischen Inhalten.
  • Persönliche Angriffe und/oder Diffamierungen werden gelöscht.
  • Das Benutzen der Kommentarfunktion für Werbezwecke ist nicht gestattet. Entsprechende Kommentare werden gelöscht.
  • Bei Fehleingaben laden Sie diese Seite bitte neu damit ein neuer Sicherheitscode generiert werden kann. Erst dann klicken Sie bitte auf den 'Senden' Button.
  • Der vorgenannte Schritt ist nur erforderlich, wenn Sie einen falschen Sicherheitscode eingegeben haben.
Name:
E-mail:
Titel:
BBCode:Web AddressEmail AddressLoad Image from WebBold TextItalic TextUnderlined TextQuoteCodeOpen ListList ItemClose List
Kommentar:

Sicherheitscode:* Code
Ich möchte NICHT per e-Mail über weitere Kommentare zu diesem Artikel informiert werden.

Powered by AkoComment Tweaked Special Edition v.1.4.6
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze - www.mamboportal.com
All right reserved

 
< zurück   weiter >
Advertisement

Aktueller Hinweis

  • Aktuelle Aktion!

Kontakt

  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Bewegung
St. Josef am See 74 | 39052 Kaltern
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 338 33 448 39

   
  SÜD-TIROLER FREIHEIT - Landtag
Südtirolerstraße 13 | 39100 Bozen
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel. 0471 98 10 64

 

Aktionen

E-Mail - Verteiler

Pressemitteilungen
Wöchentliche Zusammenfassung



PayPal Spenden

Ihre Online Spende für den
Werbekatalog der
SÜD-TIROLER FREIHEIT
Summe
Währung